Hallo,
ich habe einige Fragen zum Decca Tree:
Das "ursprüngliche" Decca Tree wurde doch mit den Neumann M50 Großmembran
Kugeln realisiert, wobei die besonderer Richtwirkung dieser Kugeln ausgenutzt wurde
um auch kleinere Abstände zwischen den Mikrofonen nutzen zu können.
Wenn man nun "normale" Klenmembran Kugeln nutzt hat man diese spezielle Richtwirkung ja nicht
und muß unter Umständen "größere" Abstände nehmen.
Soweit richtig?
Die Frage wäre, ob man dann nicht lieber "Breite Nieren" nehmen sollte,wenn man keine Neumann M50 zur Verfügung hat (bzw. sich nicht leisten kann..:-)), denn dadurch hat man doch
eine kleinere Empfindlichkeit gegen Übersprechungen und somit weniger Probleme mit doppelten Phantomschalquellen. Außerdem könnte man auch näher an den Klangkörper um das Decca Tree typische Verhältniss von Direktschall und Raumklang zu erziehlen. Ist das eine blöde Theorie meinerseits, oder in der Praxis relevant?
Was ist in diesem Fall von einem Straus ähnlichen System aus einer Kugel und einer Niere zu halten, wobei die beiden Mikrofone dann auf unterschiedliche Kanalzüge verkabelt würden?
Ist die oft gesehene Anordnung von 5 Mikrofonen VOR dem Orchester in ähnlicher Höhe (3-4 Meter) eine Variation des Decca Trees mit 2 Outtrigger Mikrofonen? Und werden dort die Decca Tree L bzw R nur halb links bzw halb rechts gepaned und die Outtriger voll links/rechts?
Werden dort hauptsächlich Kugeln oder Aufgrund des größeren Abstandes zum Orchester eher Nieren verwendet um nicht zu viel Raumklang "aufzufangen"?
Viele Fragen, aber vielleicht nimmt sich ja jemand dieser Fragen an. Würde mich freuen.
Gruß
Hendrik
ich habe einige Fragen zum Decca Tree:
Das "ursprüngliche" Decca Tree wurde doch mit den Neumann M50 Großmembran
Kugeln realisiert, wobei die besonderer Richtwirkung dieser Kugeln ausgenutzt wurde
um auch kleinere Abstände zwischen den Mikrofonen nutzen zu können.
Wenn man nun "normale" Klenmembran Kugeln nutzt hat man diese spezielle Richtwirkung ja nicht
und muß unter Umständen "größere" Abstände nehmen.
Soweit richtig?
Die Frage wäre, ob man dann nicht lieber "Breite Nieren" nehmen sollte,wenn man keine Neumann M50 zur Verfügung hat (bzw. sich nicht leisten kann..:-)), denn dadurch hat man doch
eine kleinere Empfindlichkeit gegen Übersprechungen und somit weniger Probleme mit doppelten Phantomschalquellen. Außerdem könnte man auch näher an den Klangkörper um das Decca Tree typische Verhältniss von Direktschall und Raumklang zu erziehlen. Ist das eine blöde Theorie meinerseits, oder in der Praxis relevant?
Was ist in diesem Fall von einem Straus ähnlichen System aus einer Kugel und einer Niere zu halten, wobei die beiden Mikrofone dann auf unterschiedliche Kanalzüge verkabelt würden?
Ist die oft gesehene Anordnung von 5 Mikrofonen VOR dem Orchester in ähnlicher Höhe (3-4 Meter) eine Variation des Decca Trees mit 2 Outtrigger Mikrofonen? Und werden dort die Decca Tree L bzw R nur halb links bzw halb rechts gepaned und die Outtriger voll links/rechts?
Werden dort hauptsächlich Kugeln oder Aufgrund des größeren Abstandes zum Orchester eher Nieren verwendet um nicht zu viel Raumklang "aufzufangen"?
Viele Fragen, aber vielleicht nimmt sich ja jemand dieser Fragen an. Würde mich freuen.
Gruß
Hendrik
