Beyerdynamik

Erstellt 8 Antworten9 Beiträge
Startbeitrag#1
Grad im Prospekt gesehen:
Kennt jemand das relativ billige Mikro MEC530 und kann was dazu sagen?
ZitierenPost melden
Antwort#2
Beyerdynamic MCE 530, Kondensator-Mikrofon, Niere, Instrumente, Chor ... für ? 89.00
An dem Datenblatt ist nichts Auffälliges zu erkennen:
http://www.beyerdynamic.com/com/product/pdf-Datasheet/mce530.pdf
Schön klein und handlich. Man sollte es mal ausprobieren.
Es hat mit 5 mV/Pa eine um 6 dB geringere Empfindlichkeit als andere übliche Kleinmikrofone
und mit 200 Ohm ist die Ausgangsimpedanz unnötigerweise etwas hoch.
Beyerdynamic MCE-530
Kondensatormikrofon
- Nierencharakteristik
- Übersteuererungsfest
- hauptächlich für Chor und Instrumentenaufnahme geeignet
- in Verbindung mit Windschutz (optional) für Sprache geeignet
Nierencharakteristik
Übersteuerungsfest
Schlankes, unauffälliges Design
Robustes carbonfaser-verstärktes Kunststoffgehäuse
Technische Daten
Wandlerprinzip Kondensator (Back-Elektret)
Arbeitsprinzip Druckgradientenempfänger
Übertragungsbereich 30 - 20.000 Hz
Richtcharakteristik Niere
Feldleerlaufübertragungsfaktor bei 1 kHz (0dB = 1V/Pa) 5 mV/Pa = -46 dBV
Nennimpedanz 200 Ohm
Nennabschlußimpedanz > 1 kOhm
Max. Grenzschalldruckpegel bei 1 kHz 136 dB (bei 48 V Phantomspeisung) / 126 dB (bei 12 V Phantomspeisung)
Geräuschspannungsabstand bezogen auf 1 Pa 64 dB
A-bewerter Aquivalentschalldruckpegel 22 dB
Spannungsversorgung 12 - 48 V Phantomspeisung
Stromaufnahme < 6 mA
Anschlußstecker 3-pol. XLR, male
Gewicht ohne Kabel 36 g
ZitierenPost melden
Antwort#3
Das Datenblatt hab ich mir auch gleich mal angechaut.
ich glaube ich werde es mal antesten.
Wo wir gerade dabei sind: kennt jemand das Shure 16L Prologue oder so ähnlich.
Ich kannte es vorher nicht. Nach Meinung anderer im Netz ist es eher mies.
Aber ich finde es sehr sehr gut für Akoustikgitarre (wenn die schön drahtig klingen soll) und gedoppelte E-gitarren.
Das Teil bringt wenig Bässe und hat eine auffällge Anhebung bei 8-12kHz (subjektiv), nahezu ideal für die Anwendung.
ZitierenPost melden
Antwort#4
Ich hätte die Gelegenheit gehabt, diese Mikros bei einer Aufnahme einzusetzen, und hatte die Wahl zwischen MC930 und MCE530. Ich hab mich für die extern polarisierten (=nicht-elektret) Mikros entschieden.
A-bewerter Äquivalentschalldruckpegel 22 dB
Mein Kommentar: Wenn die Zahl stimmt, ist das je nach Einsatzgebiet schon eine ziemliche Rauschkiste. Hier gilt: je weniger, um so besser.
Andere Mikros (Beispiele) dieser Größe schaffen lt. Herstellerangaben:
AKG BlueLine C391 B: 17 dB-A
RØDE NT5: 16 dB-A
Neumann KM 184: 16 dB-A
MBHO MBC 440: 14 dB-A
außer Konkurrenz, weil anderes Prinzip: Sennheiser MKH 40: 12 dB-A
Außerdem hat das MCE530 ein Plastikgehäuse, das kann u.U. mal Nachteile mit der Abschirmung bringen.
Viele Grüße
Michael H.
ZitierenPost melden
Antwort#5
Wenn mich nicht alles täuscht, ist das Shure 16L Prologue einer der vielen Vorversuche zum SM58 ....
Viele Grüße
Michael H.
ZitierenPost melden
Antwort#6
Ich habe ein Pärchen von den 530. Sie klingen relativ höhenbetont und schlank. Das Rauschen ist wirklich relativ hoch und zB. bei Gitarre deutlich vernehmbar. Für Drum-Overheads sind sie aber ganz gut geeignet. Meine Mikros hatten mit meinem Mackie-Pult einen erhöhten Brummpegel (nicht mit meinen anderen Vorverstärkern!), ein Problem, das bei Beyerdynamic inzwischen bekannt ist, und durch kostenlosen Platinentausch repariert wurde. Ich würde auch die Oktava MC012 in Betracht ziehen, die finde ich wesentlich universeller und nicht wesentlich teurer (vgl. Thomann 119? bzw 266? für ein Stereopaar)
Hermann
ZitierenPost melden
Antwort#7
Sie klingen relativ höhenbetont und schlank.
Das Rauschen ist wirklich relativ hoch und zB. bei Gitarre deutlich vernehmbar.
Für Drum-Overheads sind sie aber ganz gut geeignet.
Das wäre durchaus erwünscht.
Das ist schlecht. Denn das wäre auch eine Anwendung.
Ich dachte eher an Ride und HiHat.
Also die eher unkritischen Sachen.
(da man beide Mikros wenn überhaupt nur in homöopathischen Dosen zumischt.)
Eigl. wollte ich die gleich Philosophie wie bei meinen Preamps fahren.
Wenige gute, und einige billigere als Ergänzung.
ZitierenPost melden
Antwort#8
In dieser Preisklasse habe ich sehr gute Erfahrungen mit
den Audio Technica Pro37R gemacht. Hatte ich live sogar mal
in einem Flügel benutzt und die Pianistin war so vom Monitorsound angetan,
daß sie sich gleich 2 Stück davon gekauft hat (wirklich wahr!).
Also heiße Empfehlung !



Das Audio Technica beim grossen T
ZitierenPost melden
Antwort#9
Stimmt, kann man gleich mal mitbestellen.
Ich muss glaub ich mal so'n billig Mikro shootout machen.
Das die Neumänner etc. gefellig (Achtung: Wortspiel) sind und schoeps (naja, eher krampfiges Wortspiel) klingen ist ja klar. Daher nur die hoffnungslos optimistischen Fragen nach billig Kram von mir. Bei den amtlichen Teilen gibts ja kaum Diskussionsbedarf.
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.