Was ist von dieser Idee eines Mikrofon Vorverstärkers zu halten? @ Rainer

Erstellt 26 Antworten27 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo Rainer,
in dem angehängten Link ist eine "Erklärung" von Ted Fletcher (Ex-Joemeek Entwickler) zu seinem Mikrofon Vorverstärker Design. Was ist von dieser "Idee" zu halten?
Kannst Du mir das Für bzw. Wider ein wenig erklären, oder ist es ein Werbe-Gag? Ich habe leider nicht genug technisches Wissen um dies zu beurteilen....
Danke im Voraus.
Hendrik


Ted Fletchers Preamp Design.
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Antwort#2
Hallo Endrik Eilers,
Ein Auszug aus der von dir angebotenen Werbung:
Ted Fletcher von der Firma JoeMeek: "CurrentSense" CS (Strom-Fühler) bietet eine neue Lösung an.
Der neue Mikrofonvorverstärker arbeitet nach einem völlig andersartigen Konzept. Der "CurrentSense" Mikrofonvorverstärker nimmt das eingehende Signal wahr und nutzt dieses um daraus das verstärkte Signal zu erzeugen. Warum? Wir nutzen ein physikalisches Gesetz, bei dem die Summe der Ströme in einem Teil einer Schaltung der Summe der Ströme in jedem anderen Teil der Schaltung nach den Kirchhoffschen Regeln gleich ist. Daraus folgt, dass jede Energie, die das Mikrofon erzeugt, ganz genau der Energie im Vorverstärker angepasst ist.
Wir verwenden einen Mikrofonvorverstärker mit niedriger Eingangsimpedanz, um die wahrgenommene Spannung niedrig zu halten (weil dieses von unserem Vorverstärker nicht beachtet wird). Der durch das Mikrofon erzeugte *Strom* wird dem Strom gleichen, der vom Mikrofonvorverstärker wahrgenommen wird. Es ist ganz egal, welche Impedanz nun das Mikrofon hat, das du anschließt. Der Frequenzgang wird nicht beeinflusst, weil eben Mikrofonanpassung kein Thema mehr ist. Der Vorverstärker schaut auf den Stromfluss, der nach der Definition genau mit dem innerhalb des Mikrofons übereinstimmt.
Vorteile von "CurrentSense" gegenüber herkömmlichen Mikrofonvorverstärkern gibt es reichlich, aber es gibt auch nützliche Nebeneffekte:
Erweiterter Frequenzgang, nach oben und nach unten.
Ein ebenerer Frequenzgang kann von allen Mikrofonarten erwartet werden.
Jedes Mikrofon kann verwendet werden, ohne Impendanzkorrekturen vorzunehmen.
Jede Verkablung kann verwendet werden - der Kabelwiderstand und die Kabelqualität spielen keine Rolle mehr.
Nachteile von "CurrentSense": keine.
Warum wurde dieses nicht schon früher so gemacht?
Nun ja, das ist kompliziert. Die Technik zu einem stromfühlenden Mikrofonvorverstärker ist von der letzten Generation der tiefst rauscharmen Bausteine abhängig. Die Hersteller der weltbesten Mikrofonvorverstärker haben sich eben selbst übertroffen. (Das meinen die Schreiber dieser Zeilen)
Anmerkung:
Mit der haarsträubenden Werbung haben sie sich selbst übertroffen. Welch ein Unsinn - Stromanpassung dicht bei Null Ohm?
Jonas
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Antwort#3
Was die vergessen haben: man kann nun endlich Mikrofone parallel schalten...
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Antwort#4
Holla! Nun mal nicht gleich irgendetwas in den falschen Hals bekommen.
Ich habe mit der o.g. Firma überhaupt nichts zu tun.
Ich habe dies gelesen und mich gefragt, ob das tatsächlich einer "strengen"
technischen Prüfung stand hält, da mir wie gesagt dafür die Kompetenz fehlt.
Deshalb schrieb ich auch direkt an Rainer, da ich seinen Ausführungen zum Thema Preamps immer sehr gut folgen konnte.
Was dich nun dazu bewog mich als "Werber" zu titulieren ist mir nicht ersichtlich.
Oder habe ich den letzten Satz fälschlicherweise auf mich bezogen?
Gruß
Hendrik
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Antwort#5
Hallo Hendrik,
ich komme gerade hinzu und habe die Werbung zum Mikrofonvorverstärker von Fletcher (nicht deine Werbung) unter:
http://www.tfpro.com/techinfo/cs-explained.php
gelesen. Ich denke, nur so meinte das unser Jonas.
Danke, dass du uns alle auf dieses Thema aufmerksam machst.
Wir alle kennen diese Aufsummierung der einzelnen Kanäle zum Summensignal im analogen Mischpult. Kommerziell wird das immer mit dem quasi Null-Ohm-Knotenpunkt gemacht. Das ist alles seit Kirchhoff gut bekannt, was uns Fletcher da als neu verkauft. Nur sind Mikrofone eben keine Stomquellen, sie sind fast leistungslose Sensoren, die möglichst hohe Spannungen abgeben sollen und die fast im Leerlauf betrieben weden sollten, wie im Forum schon erklärt wurde.
Die Kirchhoffschen Regeln wurden von Gustav Robert Kirchhoff entdeckt. Sie beschreiben den Stromfluss in Stromnetzen.
Die Knotenregel: Diese Regel besagt, dass die Summe der zufließenden Ströme in einem elektrischen Knotenpunkt gleich der Summe der abfließenden Ströme sein muss.
I-Eingang 1 + I-Eingang 2 + ... + I-Eingang n = I-Ausgang 1 + I-Ausgang 2 + ... + I-Ausgang n
Die Maschenregel: Diese Regel besagt, dass in einem geschlossenen Kreis eines Strom-Netzes (Masche) sich die Spannungen zur Gesamtspannung Null addieren.
U1 + U2 + ... + Un = 0
Aber doch bitte nicht bei der Parallelschaltung von Mikrofonen.
Johnny
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Antwort#6
[...]
Nur sind Mikrofone eben keine Stomquellen, sie sind fast leistungslose Sensoren, die möglichst hohe Spannungen abgeben sollen und die fast im Leerlauf betrieben weden sollten, wie im Forum schon erklärt wurde.
[...]
Ja! Und was dabei oft auch nicht beachtet wird (weil vielleicht unverstanden):
Bei Kondensatormikrofonen kommt das Signal ja letztlich aus einem Verstärker, dessen Ausgangsstufe zumeist die Funktion eines Impedanzwandlers hat. Wenn man diesen Ausgang stärker belastet, als vom Hersteller empfohlen, dann bedeutet dies einen massiven Eingriff in den Gegenkopplungsmechanismus dieses Impedanzwandlers mit der Folge, dass sich sein Aussteuerungsverhalten dermassen verschlechtert, dass grössere nichtlineare Verzerrungen (= Klirrfaktor) entstehen.
Mein Fazit: schade um die Zeit, die man mit dem Lesen des Textes von so einem Privatgelehrten vergeudet.
MfG -kln
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Antwort#7
Hallo,
Werbegequassel ist das Eine, tatsächliche Schaltungen das Andere. Ein Stromlaufplan wäre schon mal interessant.
MfG
DB
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Antwort#8
klns Fazit: "Schade um die Zeit, die man mit dem Lesen des Textes von so einem Privatgelehrten vergeudet", ist nur zuzustimmen.
JoeMeek baut schillernde Mikrofonverstärker für die Heimtechnik, wenn ich nicht irre. Wie kann man nur ein viereckiges "Rad" erfinden, wenn es das runde schon gibt?
Angelernte Techniker sind schnell dabei, solch eine angeblich "neue Strom-Fühler-Technik", die besser als die Spannungsanpassung der üblichen Tonstudiotechnik ist, als *die* geniale Erfindung zu feiern.

Jupp
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Antwort#9
Hallo,
danke für die Aufklärung.
"Angelernte Techniker sind schnell dabei, solch eine angeblich "neue Strom-Fühler-Technik", die besser als die Spannungsanpassung der üblichen Tonstudiotechnik ist, als *die* geniale Erfindung zu feiern."
Genau das ist das Problem. Hat man keine Ahnung davon, liest man es erst gar nicht. Hat man Ahnung davon liest man in den ersten Zeilen, dass es Humbug ist.
ABER: Hat man so ein wenig Ahnung (so wie ich!), liest man es, findet Punkte, die man schon meint zu kennen, findet es irgendwie logisch, ist sich unsicher, fragt sich kann man das machen?,... etc..
Dazu kommt, das Herr Fletcher einen durchaus interessanten "Effekt" Kompressor
entwickelte, sodass man ihm durchaus eine gewisse Kompetenz zugesteht...
Deshalb mein Posting. Ich war skeptisch, da mir diese Werbe-Aussagen "spanisch" vorkamen. Danke für die fachmännische Aufklärung.
Gruß
Hendrik
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Antwort#10
Servus,
Hendrik schrieb:
Hat man keine Ahnung davon, liest man es erst gar nicht.
Hat man Ahnung davon, liest man in den ersten Zeilen, dass es Humbug ist.

ABER: Hat man wenig Ahnung (so wie _ich_auch_ - redi), liest man es,
findet Punkte, die man schon meint zu kennen, findet es irgendwie logisch,
ist sich unsicher, fragt sich kann man das machen ... ?
Genauso ist es mir auch oft ergangen. Inzwischen bin ich da _viiel_ skeptischer geworden, auch dank so Leuten wie Rainer. Ihm sei hiermit gesagt: Sein "Feldzug" hat Erfolg, auch wenn _ich_ nur ab und zu etwas verstehe.
redi,
der mal - vor gaanz langer Zeit - aus ziemlich vielen Steckern den Spiralfeder-Knickschutz entfernt hatt, weil er in einer HiFi-Zeitschrift gelesen hatte, daß diese Maßnahme ungeheuer drastisch den Klang verbessern würde.
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Antwort#11
Hallo Hendrik,
leider komme ich aus Zeitgründen erst jetzt dazu, mich zu diesem Thema zu äußern. Habe mir auch noch nicht alle Re's durchgelesen.
Grundsätzlich: Ohne mal ein konkretes Schaltbild gesehen zu haben, kann ich mir schlecht eine Vorstllung machen. Eine Stromsteuerung eines Verstärkers halte ich für physikalisch äußerst bedenklich, da das Mikrofon ja im "kurzschlußähnlichen Fall" betrieben wird. Alle Mikrofonhersteller geben an, das die Mikrofone mit mindestens dem 5-fachen Lastwiderstand zu betreiben wie ihr Innenwiderstand beträgt. Von daher halte ich eine solche Lösung wie in dem Artikel für äußerst bedenklich hinsichlich Frequenzgang und Klirrfaktor.
Prinzipiell ist es mir zwar weitestgehend egal wie ein Mikrofonverstärker aufgebaut ist - Hauptsache er ist genügend rauscharm und erfüllt die Bedingungen nach IRT-Plichtenheft 3/5. Allerdings lehne ich exotische Schaltungen ab, solange noch keine Langzeiterfahrungen darüber vorliegen.
Mehr kann ich momentan nicht dazu sagen.
Vielleicht könntest Du ja mal versuchen, ein Schaltbild zu beschaffen und hier einzustellen.

MfG
Rainer
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Antwort#12
Hallo Rainer,
ich habe mal ganz kurz in den Downloads der Seite geschaut und merkwürdigerweise hat man dort nur sehr wenige Worte über die Eingangsimpedanz verloren, lediglich in einem Fall fand ich "approx. 1kOhm". Sagt aber immer noch nichts über die tatsächliche Schaltung aus.
Die werden es doch wohl nicht so machen wie bei den "selbstanpassenden" Phonoentzerrern, wo der TA den Eingangswiderstand für den invertierenden OPV selber mitbringen muß?
MfG
DB
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Antwort#13
Ergänzen möchte ich, dass dieser Ted Fletcher sein "rotes" Mikrofon im Link anpreist, das als Kondensatormikrofon einen unnötigerweise hohen Innenwiderstand von 200 Ohm hat. Vielleicht ist das ein Hinweis auf seinen Strom-Senor.
Hier plaudert er über EQ und Kompression:
http://www.tfpro.com/lectures/thames_valley_nov_2003.php
Weitere rote Geräte. Rot ist geil und hilft viel.
http://www.digitalaudioservice.de/de/mainFletcher.htm
Jens-Uwe



Ein rotes Mikrofon von Fletcher
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Antwort#14
... jedenfalls nicht in den zwei Kisten aus der Entwicklung des zitierten Konstrukteus, welche sich in meinem rack befinden. Invertierende OP-Eingaenge ja - aber ueber je 1 kOhm an den symmetrischen Eingang geklemmt.
Eingangsverstaerker ist eines der ueblichen Instrumentation Amplifier-ICs.
OK - vielleicht hat man vor dem Rotfaerben der ehemals gruenen Kisten Entscheidendes geaendert - glaube ich aber weniger.
Die Teile sind als 'recording channel units' (Mikrophonpre+Kompressor+Effekt-EQ) gar nicht mal so schlecht...
Gruss
Micha
---
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Antwort#15
Hallo mb,
wie heißen genauer die beiden Fletcher-Kisten, die sich in deinem Rack befinden?
Kann man herausbekommen, wie groß die Eingangswiderstände (Impedanz) dieser Geräte ist?
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Antwort#16
Hallo Nino,
es sind zwei Joemeek VC6Q 'voice channel'-Einheiten, hergestellt Anfang 2002.
Aufbau mit SSM2017 - Eingangsimpedanz, wenn ich mich nicht 'vermessen' habe, groesser 2 kOhm bei 1 kHz am Mikrophoneingang.
Gleiche Werte beim VC3 und VC3Q...
Gruss
Micha
---
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Antwort#17
Hallo Micha mb,
demnach sind die Joemeek VC6Q Mikrofonvorverstärker voll nach üblicher Norm gebaut und haben nichts von Ted Fletchers schwachsinniger Erfindung von "CurrentSense" CS (Strom-Fühler) mit der falschen Folgerung, dass jede Energie, die das Mikrofon erzeugt, ganz genau der Energie im Vorverstärker angepasst zu sein hat. "Energie" hat da nichts zu suchen. Schall muss in zu verstärkende Modulationsspannung gewandelt werden.
Gruß
Nino
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Antwort#18
Hallo,
ich bin zwar nicht Rainer, aber das Thema hat mich auch angesprochen.
Ted Fletcher ist ja kein Unbekannter und auch kein Narr, man kann sich ruhig etwas sachlicher damit auseinandersetzen :
- In den techn. Daten steht eindeutig Re = 600 Ohm (bei Mic)
Nach aussen ist es also kein Stromeingang.
Schon denkbar, dass TF versucht, den Mic-Amp wie einen invertierenden Op-Amp aufzubauen, der ja auch nur den Strom verstärkt.
Normalerweise bringt das für Mic-Eingänge zuviel Rauschen mit sich, aber vielleicht hat er ja einen neuen Weg gefunden, oder neue Bauteile.
Da TF an anderer Stelle auch von Line-Eingängen spricht, die als Stromtrafo verwendet werden, wäre sein Gedanke durchaus naheliegend.
Revolutionär ist das ganze allerdings nicht, siehe die Diskussion neulich hier über Studer-Mic und Line-Eingangsschaltungen.
Man sollte sich das ruhig mal anschauen und anhören, wenn man Gelegenheit hat.
Gergin
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Antwort#19
Hallo Nino,
ich habe die 'Blubberei' aus dem Werbeblatt einfach und absichtlich ueberlesen.
Die VC6Qs sind in 'Neutralstellung' der Effektelemente (Kompressor und Equalizer) als Mikrophonvorverstaerker vielen Mischpulteingaengen der 'economy class' sehr deutlich ueberlegen - in Frequenzgang und anderen Mess- und Hoerwerten. Sie sind nicht ganz so gut wie meine spaeter angeschafften V676(a/b/c) und V976 (-3/6/16), aber besser als Mackie-, Soundcraft-, Midas- und Behringer-Konsoleneingaenge, die ich probiert habe...
Gruss
Micha
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Antwort#20
Mal generell noch ein paar Anmerkungen dazu: Jeder Mikrofonverstärker mit endlichem Eingangswiderstand - sei es Trafoeingang oder direkt - ist letztendlich ein Stromverstärker. Aber was soll dies denn an Verbesserung bringen? Letztendlich bestimmt der Quellwiderstand das Rauschen bei hohen Verstärkungen. Und 600 Ohm als Eingangswiderstand ist definitiv zu wenig für einen Mikrofonverstärker. Ich weiß nicht, was heute noch die Entwickler dazu bewegt, sich nicht endlich mal von den "600 Ohm" zu trennen. Die 600-Ohm-Technik ist seit den 60-er Jahren technisch überholt.
Die heutige Studiotechnik fordert Eingangswiderstände zwischen 1 und 10 kOhm und Ausgangswiderstände (vom Mikrofon abgesehen) von kleiner 40 Ohm. Es wird praktisch überall Spannungsanpassung betrieben.
Das einzige wo in der Studiotechnik Stromverstärkung praktiziert wird, sind die 0-Ohm Knotenpunktverstärker in modernen analogen Mischpulten. Wir hatten bei Lawo Sammelschienenverstärker (DV 975) deren Eingangswiderstände bei ca. 1 Ohm lagen und die Verstärkung wurde bestimmt durch die Entkoppelwiderstände der aufsummierten Quellen.
MfG
Rainer
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