Hi, ich habe herausgefunden, dass hohe Eingabetöne in einem Mikrofon die Rückkopplung mit dem Lautsprecher absorbieren, nur niedrige Töne werden durch die Rückkopplung beeinträchtigt.Ist die Rückkopplung hoher Töne Ultraschall? Wie berechnet man anhand der Gerätedaten wie Impedanz, Faktoren wie Distanz etc. und anhand der Eingabefrequenz die Frequenz einer Rückkopplung? Wo gibt es präzise Messgeräte für Tonfrequenzen? Danke für Infos Charly
Hallo, wenn ich ehrlich bin, habe ich die Aufgabenstellung bzw. die Frage nicht so ganz verstanden. Könntest Du bitte das Umfeld etwas ausführlicher beschreiben? z.B. wie der Meßbaufbau aussieht, für welchen Studiengang usw. ciao Siggi
Also, ganz ehrlich gesagt, ich kann Deinen Ausführungen nich so recht folgen. Was meinst Du mit "Eingabefrequenz"? Rückkopplungen im Raum haben nichts mit dem Mikrofon zu tun, sondern sind von den Raumeigenschaften abhängig. Da wo Raumresonanzen vorhanden sind, können sich Rückkopplungsschwingungen erregen. Ob diese bis in den Ultraschallbereich schwingfähig sind, hängt davon ab, ob für Ultraschallfrequenzen die Rückkopplungsbedingung noch erfüllt/erfüllbar ist. D.h.: daß die "Ringverstärkung" gleich "1" ist, also k * V muß gleich 1 sein. Wobei k der Teil der Energie ist die multipliziert mit dem Verstärkungsfaktor wieder die ursprünglich erzeugte Energie ergibt. Dies ist aber die allgemeine Oszillatorgleichung: k*V =1 und die Phasenbedingung muß erfüllt sein, also für die rückgekoppelte Frequenz muß gelten, daß die Phase dieser gleich der Phase der erzeugten Schwingung sein muß. Lies mal nach in der einschlägigen Literatur über Schwingungsbedingungen für Oszillatoren. Das gilt dann auch für akustische Rückkopplungen.
Vereinfacht könnte man sagen, daß alle Mikroabstände unter einem kritischen Abstand dies theoretisch erzeugen können. Die Frage ist nur, ob die Signalkette (Mikro, Verstärker, Lautsprecher) dies gemaess ihres Frequenzganges auch übertragen können. Der Frequenzgang von typischen Mikros / Amps lässt das kaum zu. Ich frage mich in diesem Zusammenhhang nun aber, wie diesbezüglich Mikros einzuschätzen sind, die bis 50kHz übertragen. Amps können das oftmals auch und die Speaker ... ???? Jürgen
Also, ich will eine "kontrollierte" Rückkopplung, d.h. ich komme so mit dem Mikro an den Lautsprecher, dass das z.B. einen präzisen 30khz-Ton ergibt und will wissen, wie das geht.
Also, was ich eigentlich machen will: - Ultraschall erzeugen - Darauf ein Sprachsignal modulieren und in größerer Entfernung wieder demodulieren: Klardeutsch: Kann man mit Ultraschall als Trägerwelle Sprechfunk übertragen?
Hallo, kann man - entsprechend aufmoduliert - mit Ultraschall Sprache übertragen. Meine Antwort: ja ! Die Frage ist nur, ob Du FM, AM, SSM, oder PCM einsetzen möchtest. Wie wäre es mit einer guten Fragenstellung? Erzähl doch mal ein wenig mehr. So hat es den Anschein, daß man dir jedes Detail aus der Nase ziehen muß. ciao Frank
Mit Tönen über 20 kHz zwischen Lautsprecher und Mikrofon Rückkopplung zu erzeugen, wird nicht möglich sein. Die Energien, welche die Lautsprecher bei so hohen Frequenzen abgeben können sind, wenn überhaupt vorhanden, dann außerordentlich klein. Auch Mikrofone sind für diese hohen Frequenzen normalerweise recht unempfindlich. Die Messgeräte zum Messen von Schall enden so gut wie alle bei 20 kHz. Siehe den Link. Vielleicht brauchst du teure Spezialmikrofone und Geräte von Brüel und Kjaer. http://www.bksv.com/ oder http://www.bruelkjaer.de/ Gruß Bertram
Das geht definitiv nicht, weil dieses System regelungstechnisch betrachtet instabil ist. Allein schon durch kleinste Temperaturänderungen ändert sich die Schallgeschwindigkeit und schon ändert sich Deine Frequenz. Ein schwingfähiges - d.h. stabil schwingendes - System setzt voraus, daß die Schwingbedingung nur für eine einzige Frequenz erfüllt sein darf/muß. Sobald aber Laufzeiten im Spiel sind, wie beim Abstand zwischen Mikrofon und Lautsprecher können sich im Prinzip beliebig viele Frequenzen erregen deren Wellenlänge ein ganzes Vielfaches des Abstandes entspricht. Wenn ich mir Dein Vorhaben so durchlese, muß ich Dir unterstellen, daß Dir die grundlegenden Prinzipien der Nachrichtentechnik, insbes. der Schwingungserzeugung und der Modulation nicht klar sind. Eine mit Audiosignalen modulierte 30-kHz-Schwingung wird niemals immer im unhörbaren Ultraschallbereich bleiben. Du kannst mit 30 kHz sowieso nur max. 15 kHz übertragen, denn sonst verletzt Du das Abtasttheorem. Konkret heißt dies dann auch, daß bei 15 kHz Modulationsfrequenz der Schall bereits in den Hörbereich fällt, weil das untere Seitenband dann bis in den Hörbereich reicht. Und nochwas: Wenn durch Rückkopplung zwischen Mikrofon und Lautsprecher ein Ton entsteht, wird unweigerlich das System immer vollausgesteuert sein. Die Schwingung schaukelt sich bis zur Aussteuerungsgrenze auf, und dann ist das System nicht mehr modulationsfähig. Außerdem entsteht keine definierte Sinusschwingung, weil das ganze Rückkopplungssystem kein deterministisches, sondern ein chaotisches System darstellt aufgrund der nicht eindeutigen Schwingungsbedingung für Sinusoszillatoren. Siehe meine Auführungen oben. Laß' also solche abenteuerlichen Vorhaben - es wird nichts!, glaub' mir's!.
Über entsprechende Lautsprecher kann dann ein mit zb. Musik modulierter Ultraschall mit einem extrem kleinen Abstrahlwinkel hörbar wiedergegeben werden was irgendwo nützlich einsetzbar ist. Hab ich mal ihm Fernsehen gesehen...;-) lg,michi