Hallo Jürgen
Lange ist's her, dass Du Diesen Thread eröffnetest und sich daraufhin eine zum Teil polemische Diskussion entwickelte:
Ich besitze eine Anlage im Preissegment von rund EUR 15.000,00 (aktive Linn Kaber an einer Linn AV5103 Vorstufe mit drei Endstufen von Cambridge Audio). Den GaborLink schlaufte ich zwischen Vorverstärker und aktiver Frequenzweiche ein, die vor den Endstufen liegt. Für die Selektion der Korrekturelemente legte ich eine CD mit einer komplexen Big-Band Aufnahme auf. Ich fand ziemlich schnell das richtige Element, denn man bewegt sich quasi durch ein Koordinatensystem der Klangbeeinflussung.
Die Wirkung bei mir:
So lange das "falsche" Element eingelegt war, klang es daneben, und zwar fast so, als wäre ein Tuner dran, bei dem ein FM-Sender stört. Mit dem richtigen Element hingegen bekommen die Mitten mehr "Körper", die Höhen klingen weniger grell, aber nicht etwa leiser (!), Gesangsstimmen kommen mehr in den Vordergrund und wirken natürlicher, der Anschlag am Klavier wirkt fein aber präzis, ähnliches geschieht auch mit dem Schlagzeug. Die Bühne und die räumliche Auflösung, die bei mir schon immer ausgezeichnet waren, verbesserten sich noch einmal beträchtlich.
Dann entfernte ich den GaborLink wieder aus dem Signalweg, denn ich wollte ja wissen, ob ich mir mit ihm bezüglich anderer Klang-Kriterien eine Verschlechtung einhandle. Die Entfernung des Gabor Link ergab aber in keinerlei Hinsicht eine irgendwie gelagerte Verbesserung.
Verblüffend würde ich es nicht nennen, was geschieht. Es ist jedenfalls nichts Dramatisches, und der GaborLink kann natürlich diverse Unzulänglichkeiten nicht hinwegzaubern. Auch habe ich meine Skepsis nicht restlos abgelegt, dies vielleicht aus emotionellen Gründen, weil die Erklärungen auf der Homepage des Herstellers zu Zweifeln anregen. Vieles würde ich anders umschreiben als er, aber im Grundtenor stimme ich ihm zu. Auf der andern Seite kann ich mir vorstellen, dass ich dasselbe oder vermutlich sogar ein besseres Ergebnis mit andern Tuning-Massnahmen bewerkstelligen könnte, wie z.B. mit andern NF-Kabel. Ich hatte einmal ein Linn Silver an der Kette, ... na ja, das Ding ist schweineteuer, aber es klang wirklich wesentlich besser als meine Reinsilberkabel oder meine Kabel von Straight Wire.
Gruss Christian - B
Lange ist's her, dass Du Diesen Thread eröffnetest und sich daraufhin eine zum Teil polemische Diskussion entwickelte:
Kann mir jemand erklären, was es mit der Klangqualität durch zeitrichtiges Hören auf sich hat.Ich habe mir nun so ein Ding gekauft, zum einen weil es nicht teuer ist, jedenfalls verglichen mit andern Tuning-Massnahmen, die sonst noch auf dem Markt angeboten werden, zum andern weil ich den Klang meiner Anlage seit dem Hochtönerwechsel als zu grell empfand. Ausserdem reizte mich die Idee, den Skin-Effekt als Korrekturmassnahme einzusetzen, und schliesslich gibt ja der Hersteller eine Zufriedenheitsgarantie: Man kann den GaborLink bei Nichtgefallen gegen Erstattung des Preises zurückschicken.
Hier steht geschrieben: Der GaborLink hat ...
Ich besitze eine Anlage im Preissegment von rund EUR 15.000,00 (aktive Linn Kaber an einer Linn AV5103 Vorstufe mit drei Endstufen von Cambridge Audio). Den GaborLink schlaufte ich zwischen Vorverstärker und aktiver Frequenzweiche ein, die vor den Endstufen liegt. Für die Selektion der Korrekturelemente legte ich eine CD mit einer komplexen Big-Band Aufnahme auf. Ich fand ziemlich schnell das richtige Element, denn man bewegt sich quasi durch ein Koordinatensystem der Klangbeeinflussung.
Die Wirkung bei mir:
So lange das "falsche" Element eingelegt war, klang es daneben, und zwar fast so, als wäre ein Tuner dran, bei dem ein FM-Sender stört. Mit dem richtigen Element hingegen bekommen die Mitten mehr "Körper", die Höhen klingen weniger grell, aber nicht etwa leiser (!), Gesangsstimmen kommen mehr in den Vordergrund und wirken natürlicher, der Anschlag am Klavier wirkt fein aber präzis, ähnliches geschieht auch mit dem Schlagzeug. Die Bühne und die räumliche Auflösung, die bei mir schon immer ausgezeichnet waren, verbesserten sich noch einmal beträchtlich.
Dann entfernte ich den GaborLink wieder aus dem Signalweg, denn ich wollte ja wissen, ob ich mir mit ihm bezüglich anderer Klang-Kriterien eine Verschlechtung einhandle. Die Entfernung des Gabor Link ergab aber in keinerlei Hinsicht eine irgendwie gelagerte Verbesserung.
Verblüffend würde ich es nicht nennen, was geschieht. Es ist jedenfalls nichts Dramatisches, und der GaborLink kann natürlich diverse Unzulänglichkeiten nicht hinwegzaubern. Auch habe ich meine Skepsis nicht restlos abgelegt, dies vielleicht aus emotionellen Gründen, weil die Erklärungen auf der Homepage des Herstellers zu Zweifeln anregen. Vieles würde ich anders umschreiben als er, aber im Grundtenor stimme ich ihm zu. Auf der andern Seite kann ich mir vorstellen, dass ich dasselbe oder vermutlich sogar ein besseres Ergebnis mit andern Tuning-Massnahmen bewerkstelligen könnte, wie z.B. mit andern NF-Kabel. Ich hatte einmal ein Linn Silver an der Kette, ... na ja, das Ding ist schweineteuer, aber es klang wirklich wesentlich besser als meine Reinsilberkabel oder meine Kabel von Straight Wire.
Gruss Christian - B
