24--20...ich versteh da was nicht, oder doch ??

Erstellt 5 Antworten6 Beiträge
Startbeitrag#1
mir kommt da etwas komisch vor:
wenn ich in meinem studio was im 24bit format über n rme-wandler aufnehme, und es dann später über ein anderes System mit Fostex Vc-8 Wandlern (die maximal 20bit wandeln können) abspiele, hör ich gar kein unterschied... ?!? was ändert sich denn dann rein hörtechnisch? warum geht das überhaupt? und... schneidet der fostex im unteren dynamikbereich einfack die 4 zusätzlichen bit 1en ab ?
die frage stellt sich deshalb, weil ich in meinem arbeitszimmer noch ein kleines rearrangement workstationchen aufstellen würde, da ich ja immer mit 24bit aufnehme könnt ich mir dafür dann die viel billigeren vc8´s kaufen. bekomm ich dann im mix bei 16 kanälen irgendwie probleme? wie hören sich die mixes an im vgl. zu den jetzigen 24bit wandlern ?
gruuhs & danke

dB



offen für alles
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Antwort#2
a) Theoretisch: Die unteren 4 bit bei 24bit sind _völlig_ _irrelevant_! Diese entsprechen 144dB Dynamik. Das ist physikalisch gar nicht möglich. 20bit würden für alles völlig genügen. 24bit sind halt auf volle 8bit augerundet.
b) ich vermute, dass der RME doch besser ist als der Fostex. Aber wenn du keinen Unterschied hörst, wird es schon ok sein.
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Antwort#3
Moin,
zwischen 20 und 24 Bit hört man keinen Unterschied. Da ist eher die Wandlerqualität entscheidend.
Aber es macht schon einen Unterschied, ob ein Mixer (oder Hallgerät etc.) intern mit einer höheren Auflösung arbeitet. Bei der Addition kommt man sonst schnell an die Grenzen (ähem, wobei das "schnell" relativ zu sehen ist)
Eine Sache fällt mir noch auf: 24 Bit sind bei Pianissimo recht sinnvoll (da bei kleinerer Lautstärke nur die unteren Bits zur Verfügung stehen, je nach Aussteurung, und rein theoretisch betrachtet)
Guten Wochenstart
Viele Grüße
Frank
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Antwort#5
...mich würde das selbe mal bei 24 und 20 interessieren. weist du ob die fostex das signal automatisch truncaten ? Oder würden sie sonst ein im 24bit format geschicktes digitalsignal gar nicht wiedergeben ?

Gruuhs

dB
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Antwort#6
...mich würde das selbe mal bei 24 und 20 interessieren. weist du ob die fostex das signal automatisch truncaten ? Oder würden sie sonst ein im 24bit format geschicktes digitalsignal gar nicht wiedergeben ?
Wie das in der Fostex geschieht, weiss ich nicht.
Öfters habe ich ein mit 24 Bit aufgelöstes Signal ohne jegliche Umwandlung direkt (via SPDIF) auf ein Tascam DAT (16 Bit) gegeben. Irgendwelche Unregelmäßigkeiten waren nicht hörbar. Eigentlich dachte ich, dass eine "systematische" Umwandlung von 24 auf 16 Bit bessere Ergebnisse bringt. So etwas macht ja auch der rme ADI-96 Pro. Beim neuen rme ADI-2 gibt es offenbar so eine interne Umwandlung von 24 auf 16 Bit nicht mehr, der Ausgang bietet nur noch unveränderlich 24 Bit. An diesem rme ADI-2 habe ich Interesse, denn er kostet nur etwa halb soviel wie der ADI-96 Pro und er kann mit Batterie betrieben werden.
Wenn ich das 24 Bit Tonsignal z.B. mit CoolEdit einlese, dann wird es darin automatisch mit 32 Bit float dargestellt. Nach Bearbeitungen kann man dann die Kodierung darin auf 16 Bit reduzieren (optional mit Dither).
Nach meinen Experimenten kann man zwischen 24 Bit und 16 Bit insbesondere dann deutliche Unterschiede sehen und hören, wenn man ein Signal mit sehr geringer Aussteuerung (z.B. -50 dB FS) im Tonbearbeitungsprogramm auf z.B. -10 dB FS verstärkt. Dann sind natürlich bei 16 Bit Auflösung weit mehr Störungen zu hören (und im Spektrum auch zu sehen), als bei 24 Bit.
In dieser Situation zeigt sich auch mit dem (umstrittenen) Sony SBM (Super Bitmapping) eine kleine Verbesserung, wenn man so eine Verstärkung ausführt und dabei in der 16 Bit Auflösung unverändert verbleibt.
MfG -kln
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