Jobaussichten in der Tontechnik?

Erstellt 7 Antworten8 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo Ihrs,
habe an die Allgemeinheit hier in diesem Forum eine Frage.
Es geht darum daß ich mit meinen 40 Jahren mit dem Gedanken spiele mich beruflich zu verändern. Eben in die Richtung des Tontechnikers. Ich habe großes Interesse an diesem Beruf, jedoch absolut NULLKOMMANULL Vorkenntnisse. Ich spiele mit dem Gedanken ein knapp zweijähriges Studium an der SEA zu absolvieren. Dieses Studium kostet immerhin ca 8ooo,-Euro. Ich bin sicher daß die 8000,- Euro es wert sind eine Ausbildung bei der SAE zu machen. Nur wie schaut es danach aus? Ist es schwer unter zu kommen?
Wo und wie kann man unterkommen? Ich denke es ist auch Sinnvoll im Vorfeld oder auch während der Ausbildung Kontakte zu Studios zu knüpfen zwecks Praktikas. Wird so was in der Branche gemacht? Wichtig wäre auch, wenn auch nicht am wichtigsten, wie sind die Verdienstmöglichkeiten?
Wäre Euch für Tips sehr dankbar.
In diesem Sinne schönes Wochenende.
und Grüße aus Bonn
TomTom
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Antwort#2
...mit 40 Jahren von etwas keine Erfahrung zu haben, ist keine Schande.
In meinen Augen lebt dieser Beruf aber von Kontakten, Beziehungen und dergleichen.
Deswegen würde ich Dir raten, lieber etwas anderes zu machen, da der Job des Tontechnikers mitunter auch ein Knochenjob ist, und man wird halt nicht jünger
;-)
Nichts für ungut, aber eine ehrliche Meinung ist in meinen Augen besser, als ewtas schön zureden, viel Geld zu investieren und dann auf die Nase zu fallen.
Greets
Jens
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Antwort#3
Moin !
Ich kann Dir nur raten, lass es !
Vorallem tu Dir selbst den Gefallen und spar Dir die Kohle für die SAE.
Das ist rausgeschmissenes Geld.
Wenn es Dich wirklich interessiert, versuch in einem kleinen Studio als
Kaffeekocher unterzukommen. Mit Null Vorkenntnis wird selbst das nicht leicht !
Laß Dich nicht entmutigen, aber überleg es Dir gut...
Gruß
Caze
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Antwort#4
Es waere interessant zu wissen, warum eine Ausbildung beim SAE herausgeschmissenes Geld sein soll - mit etwas mehr als einem abfaelligen Satz...
Offensichtlich denken andere anders darueber - sonst liesse sich der grosse Erfolg des Konzeptes SAE nicht erklaeren.
Gruss
Micha
---
(Kein SAE-Absolvent oder -Anteilseigner...)
---
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Antwort#5
hi
ich kenne zwar die ausbildung am sae nicht im detail sondern nur das was in deren infobroschüren zu lesen ist, jedoch denke ich ist das problem, dass diese ausblidung eher einem schnellkurs in mischpultbedienen als einer fundierten ausbildung als tontechniker oder toningenieur gleichkommt.
tontechnik is halt schon ein bereich, in dem man extrem viel wissen muss, und viel erfahrung braucht.
von-null-auf-hundert in 2 jahren um 8000 euro geht da nicht, das is höchstens ein anfang.
das grundwissen in elektrotechnik, physik und die notwendige gehörschulung kann da einfach nicht drin sein. aber das sind genau die punkte, die einen guten von einem schlechten toningenieur unterscheiden.
und leute, die nicht mehr als ein mischpult bedienen können, werden es in zukunft auch am arbeitsmarkt schwer haben.
eine ähnliche diskussion habe ich neulich gehört. da ging es darum, ob es sinnvoll ist, eine fachhochschulausbildung für medizinstudenten einzuführen. dauert genau 4 jahre, dann hat man den doktortitel.. is doch irgendwie sehr bedenklich, oder?
grüße
martin
ps. sorry fürs posting ohne text
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Antwort#6
"fachhochschulausbildung für medizinstudenten einzuführen. "
Also von einem "Dr.med. (FH)" oder gar "Dr.med (BS)" (Bachelor of Scince) würde ich mir nicht den Blinddarm rausoperieren lassen....

Grüße
Rainer
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Antwort#7
Ihr habt alle noch nicht die Anforderungen verstanden an die Personen die die Wirtschaft _wirklich_ braucht:
http://www.f27.parsimony.net/forum67659/messages/31.htm
Du sollst ja schliesslich nicht _gesund_ werden, sondern lediglich _arbeitsfähig_. Das ist ein Unterschied. Gesund nützt du der Pharmaindustrie nix.
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Antwort#8
Jaa, also es kann schon sein, daß es da unterschiedliche Meinungen gibt.
Aus meinem Umfeld kann ich nur sagen, daß die Leute von der SAE die ich als Praktikanten hatte nicht viel drauf hatten.
Auch Supervisor und Dozenten, die ich kenne halten nicht besonders viel von der Ausbildung. Ich bezweifle nicht, daß man dort was lernen kann. Ich bin jedoch der Meinung das Praxiswissen wesentlich wertvoller ist..
Ich würde also jedem Empfehlen, der diesen Weg gehen will, über ein Praktikum einzusteigen. Abgesehen davon, halte ich die Preise der SAE für astronomisch. Es muß ja auch keine SSL Konsole sein, wenn man eh nicht damit umgehen kann. Aber es steht ja jedem frei anders darüber zu denken, ich wollte mit dem Satz auch niemanden angreifen.
Gruß,
Caze
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