SAE Institute

Erstellt 5 Antworten6 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo,
bezüglich SAE Ausbildung wurde 2001 zuletzt geschrieben. Ich würde gern eure heutige Meinung zu einer Ausbildung dort hören. Wenn jemand eine Alternative weiß, möchte er sie mir unbedingt mitteilen, der Kurs dort ist zwar irrsinnig teuer, aber für September 2004 ist in Hamburg bereits alles ausgebucht und in Stuttgart eine zweite Klasse eröffnet.
Danke, Benjamin
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Antwort#2
Die Frage ist: Was hat sich seit dem geändert ? Ich habe gehört, dass die Übungszeiten drastisch erweitert wurden, man kann jetzt bis Mitternacht Studioübungszeit buchen. Darüber hinaus sind nach meinen Informationen ständig Tutoren anwesend, die sich mit Deinen Fragen befassen. Das klingt nach mehr Praxisorientierung und das ist gut.
Die Hauptfrage dürfte sein: Wird die Schule ihren eigenen Anforderungen gerecht ? Das heisst: Bereitet sie auf die von ihr verlangten Prüfungen ausreichend vor. Du solltest nicht so sehr darauf achten, wie viele Leute sich anmelden, sondern darauf, wie viele eines Jahrgangs am Ende das "Diplom" erhalten und diese Zahl mit der Zahl der Anmeldungen für diesen Jahrgang vergleichen. Viele "Dozenten" sind nämlich pädagogische Totgeburten, so kompetent sie z.T. in ihrem Fachgebiet sein mögen. (?)
Man erzählt sich, dass manchmal nur 10 Prozent des Jahrgangs ein Diplom erhalten, der Rest kann nicht nur aus Idioten bestehen...
Wichtig ist der Austausch mit anderen Studenten. Das hat man sonst nicht. Die Theorie steht auch in Büchern, die Praxis kannst Du Dir auch mit Praktika oder Projektstudio aneignen.
Generell ist zu fragen, ob der Audiojob überhaupt empfehlenswert ist. Allein ist er es eher nicht. Als Zusatzqualifikation vielleicht. Oder nebenbei. Mach Dir klar, dass jeder am Rechner ein paar Tracks zusammenschrauben kann. Und glaub nicht, dass das besser klingen wird, nur weil Du auf ner SAE warst! Das dauert länger.
Es gibt dort aber noch andere Kurse im Medienbereich.
Mach doch einen kleinen Kurs ("Electronic Music Producer" heisst glaub ich einer) und überleg danach weiter.
Als Alternative gibt es die staatlichen Hochschulen, falls Du klassisch orientiert bist (in dem Fall ist die SAE sowieso nichts für Dich). Ausserdem gibt es noch die SfT in Wuppertal und Regensburg. Hier lehrt der Chef noch selbst. Manche sagen, dass sie besser ist. Auf beiden war wohl niemand, daher kein Vergleich möglich. Frag auch da mal nach Praxis-Übungszeiten, das ist das Wichtigste! Je mehr Übungszeit zur Verfügung steht, desto besser. Und vergiss die Durchfallquote nicht !
C.
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Antwort#3
Hi,
ich war selbst Student an der SAE im Audiobereich und kann die Zahelen von Christoph nicht bestätigen. Aus meinem Kurs(Anfangs 60) haben am Schluss weit über die Hälfte bestanden. Auch kann ich das Argument nicht verstehen.... was hat eine Durchfallquote mit der Qualität einer Ausbildung zu tun??? Die Jungs und Mädels, die es aus meinem Kurs nicht geschafft haben, waren zu 80% zu wenig motiviert und haben das gebotene Angebot an Zusatzworkshop, praktischer Übungsbegleitung und klasseninterne Lerngruppen nicht wahrgenommen. Mich hat übrigens auch der Schulleiter in einigen Fächern unterrichtet (z.B. Signalfluss an der Neve-Konsole...). Mir hat an der SAE immer die Stimmung gefallen, die im Vergleich zur Uni um Welten besser war (hab vorher auch schon 4 Semester Bio studiert) und meine Mitstudenten haben bestimmt eher den Leuten entsprochen, mit denen ich in meiner Freizeit zu tun haben will.... Ich habe mit einigen aus meiner Klasse, nicht zuletzt wegen der Ehemaligenvereingung regen Kontakt. Die SAE ist nunmal eine private Schule --- da hängt der Lernerfolg meist mit dem eigenen Engagemnet zusammen... dann schafft man die auch!!!
Was sich auf jeden Fall geändert hat an der SAE ist Ihre Internationalität... man kann mittlerweile ohne Probleme Teile der Ausbildung im Ausland machen. Außerdem gibt es meines Wissens nach keine Aufnahmeprüfung mehr , dafür einen Basicskurs, der über die Bereiche Audio, Multimedia und Digital Film informiert...ach schau doch einfach mal auf deren homepage...www.sae.edu
Da werden sich schon einige Fragen klären denke ich...
mit bestem Gruss,
Bob
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Antwort#4
Mir hat an der SAE immer die Stimmung gefallen, die im
Vergleich zur Uni um Welten besser war
Die SAE ist nunmal eine private Schule ---
da hängt der Lernerfolg meist mit dem eigenen Engagemnet zusammen
Außerdem gibt es meines Wissens nach keine Aufnahmeprüfung mehr
Hääähhh? Du vergleichst die Stimmung an einer privaten Tonschule mit einem Biostudium an einer Uni? Da würde ich schon von vorneherein gar keine Gemeinsamkeiten reininterpretiert haben. Potentielle SAE-Tontechniker sind musikinteressierte Personen mit langen Haaren und Jeans, durchschnittlicher Intelligenz mit einem Hang zu Computern und Technik. Biologie studieren hingegen unmusikalische, technikfeindliche Abiturientinnen, durchschnittlichen Aussehens mit Brille und Latzhose. :D
Also, da sehe ich eher an der Uni den größeren Bedarf an eigenem Engagement. Der Uniprof hat keinen Nachteil, wenn der Studi nix lernt. Der hat seinen Job. Strengt sich aber der Privatkollege nicht an und bringt auch den weniger Begabten was bei, hat die Schule keinen Erfolg, keinen Ruf und weniger Zulauf.
Was IMHO dafür spricht, daß o.g. private Schule dringendst Zulauf braucht!
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Antwort#5
Die Music surport group in münchen bietet sehr gute Ausbildungen
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Antwort#6
Die Music surport group in bietet sehr gute Ausbildungen, meint Martin.
Da lernt man bestimmt auch, was "surport" ist und wie das geschrieben wird. :-)
JoyJoy
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