50 Hz Rauschen

Erstellt 28 Antworten29 Beiträge
Antwort#21
Eine sehr bekannte Firma für Audiotechnik (OEM-Mikros z.B. )sucht einen neuen Entwicklungsingenieur. Mir hat man bescheinigt, daß ich nicht der Richtige sein, weil ich keine Nachrichtentechnik studiert habe, (?)
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Antwort#22
Das könnete bestimmt ein Fehler sein. :-)
Jupp
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Antwort#23
Hallo Matthias,
hat es nun bei Dir gerauscht oder gebrummt oder beides?
Die von Dir durch eine äußerst unkorrekte Fragestellung ausgelöste Diskussion müßte eigentlich Dir den Unterschied zwischen Rauschen und Brummen deutlich gemacht haben.
Interessant wäre für mich nun zu erfahren, welchen Fehler der Dir befreundete Elektriker an Deiner Anlage gefunden hat!
Seltsam ist auch, das er "BRUMMEN" suchte und dabei "RAUSCHEN" beseitigt hat.
Verwunderte Grüße
Rolf
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Antwort#24
Hallo Eberhardt!
Ich verstehe ehrlich gesagt dein Problem nicht. Wenn jemand Hochpass sagt und ein Filter meint dass die Höhen wegfiltert, dann ist das ein Problem. Wenn er aber damit den Tiefenmulm z.B. wegschneiden will, dann ist das ok. Die Höhen passieren, die Tiefen nicht. Ist auch überall so beschriftet.
Zum anderen ist die Filtergüte Q auch missverständlich. Was ist denn ein Filter mit guter Güte? Einer der ordentlich was wegnimmt oder einer der nur einen kleinen Frequenzbereich wegnimmt bzw. hinzugibt?
Einerseits wird immer Wert darauf gelegt, dass man ja Techniker sein und kein untechnischer Musiker (ich erinnere einen Thread wo Rainer das so ähnlich meinte) andererseit soll man nicht die technisch richtigen Begriffe wählen.
Ist ein Kompressor noch ein Kompressor wenn ich mit ihm nur den Attack eines Drumssounds bearbeite? Oder ist dass dann schon ein Attacker?
Ich denke auf der einen Seite gibt es technische Geräte und deren korrekte Bezeichnung. Auf der anderen Seite gibt es das was ich damit mache. Ist ein Geländewagen noch ein Geländewagen wenn ich ihn nur auf der Strasse fahre? Oder wird ein altes Auto zum Geländewagen wenn ich damit über Feldwege heize?
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Antwort#25
Ein Dipl. Ing für Nachrichtentechnik (mit viel Programmier-/Musikererfahrung und idealerweise bewandert mit Akustik) ist DER Entwickler für jede Audiofirma, da er sämtliche physikalisch-mathematischen Zusammenhänge zur Erzeugung, Manipulation, Übertragung, Speicherung...etc von Signalen (nichts anderes ist Nachrichtentechnik) erlernt. Die Tontechnik beschäftigt sich ausschließlich mit Audiosignalen und ist damit als eine Untergruppe der Nachrichtentechnik zu verstehen. Die Tontechnik ist aber leider durch die große Anzahl von "do it yourself"&"Trial and Error"-HobbyProduzenten/Toningenieuren durchwandert von wissenschaftlichen falschen oder irreführenden Bezeichnungen. Und das haben wir ja hier gesehen :-)
mfg
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Antwort#26
Hallo ThomasT,
Ich verstehe ehrlich gesagt dein Problem nicht. Wenn jemand Hochpass
sagt und ein Filter meint dass die Höhen wegfiltert, dann ist das ein
Problem. Wenn er aber damit den Tiefenmulm z.B. wegschneiden will,
dann ist das ok. Die Höhen passieren, die Tiefen nicht.
Zum anderen ist die Filtergüte Q missverständlich. Was ist denn ein
Filter mit guter Güte? Einer der ordentlich was wegnimmt oder einer
der nur einen kleinen Frequenzbereich wegnimmt bzw. hinzugibt?
Einerseits wird immer Wert darauf gelegt, dass man ja Techniker sein und
kein untechnischer Musiker (ich erinnere einen Thread wo Rainer das so
ähnlich meinte) andererseits soll man nicht die technisch richtigen
Begriffe wählen.
Ist ein Kompressor noch ein Kompressor wenn ich mit ihm nur den Attack
eines Drumssounds bearbeite? Oder ist dass dann schon ein Attacker?
Ob ehrlich oder unehrlich gesagt: Ich habe wirklich kein Problem damit. Auch wenn du das nicht verstehst, wie du sagst.
Das Problem scheinen wohl andere zu haben, wie ich ständig erlebe und nicht nur die, die in der Ausbildung stehen.
Damit habe ich auch kein Problem. Ich kann nichts dafür, dass der Gütefaktor Q und die Bandbreite B oft gleichgesetzt wird, auch wenn diese Größen gegenläufig sind. Großes Q z.B 4,3 = kleine Bandbreite (3-dB-Punkt) des Filters von einer Terz und kleines Q z.B. 0,67 = große Bandbreite von 2 Oktaven.
Wir sind praktische Tontechniker, die nicht in einem Elfenbeiturm sitzen. Man kann z.B. schön die praktische Grenzfrequenz verschleiern, indem man die Zeitkonstante angibt. Auch damit habe ich kein Problem.
Du wirst doch weiterhin den beliebten theoretischen Begriff, wie Hochpass wählen, wenn du aktiv tiefes Grummeln beseitigen willst. Das übt das Überkreuzdenken: weil ich Tiefen entfernen muss, bedarf es eines Hochpasses. Außerdem denkst du alleine für dich. Ich bin in einer anderen Situation und das mit "Vollblut".
Mir sind die Wirkungsweise von Limiter, Compressor und Expander und deren statische (!) Kennlinien bekannt. Von einem Attacker habe ich noch nichts gehört. Aber ich bin lernfähig. Attacker is a term used in computer security to refer to a malicious agent whose goal is to compromise the security of the computer system. Das sagt: http://en.wikipedia.org/wiki/Attacker
Viele Grüße
ebs
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Antwort#27
Von einem Attacker habe ich noch nichts gehört.
Plugin zum Bearbeiten von Transienten.
SPL Transientendesigner (gibts auch als Gerät) und dessen einfachere Form "Attacker".
Btw. in der Anwendung ging es gerade um das Ausnutzen der dymanischen Arbeitsweise der Dynamik-Prozessoren.
Tiefensperre oder Hochpassfilter ist doch wirklich egal. Das hat doch nichts mit Elfenbeinturm zu tun. Unter Tiefenfilter verstehe ich z.B. ein Shelving-Filter.
Und auch ein "Filter" filtert etwas heraus. Demzufolge dürfte es keine Filter geben die etwas hinzufügen. Also nur Gain
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Antwort#28
"Ein Dipl. Ing für Nachrichtentechnik (mit viel Programmier-/Musikererfahrung und idealerweise bewandert mit Akustik) ist DER Entwickler für jede Audiofirma"
Es sei denn, die Audiofirma teil in Hard- und Softwareentwickler ein, möchte als uC-Softwareentwickler unbedingt Leute mit FH-Informatik-Diplom (Uni is too much to pay) und setzt bei den Dipl.-Ing. einseitig auf die Studienrichtung NT, obwohl der Bewerber mit Studienrichtung techn. Datenverarbeitung durch seine Berufserfahrung mindestens genausoviel Mikrontrollertechnik- und bluetooth-Erfahrung hat. Vielleicht war es aber ja auch nur die Gehaltsforderung :-) Wir wollen das Thema aber nicht mehr weiter ausdehnen.
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Antwort#29
Ah tach auch,
hallo ebs. Das ganze führt sicher zu etwas Verwirrung. Mittenfilter könnte man bei Absenkung in gewissen Grenzen als Bandsperre betrachten. Bei Anhebung sind sie sicherlich keine Bandpässe. Eine Bandsperre nimmt nur einen gewissen Bereich weg, der von der Güte abhängt, während ein Bandpass nur einen gewissen Bereich durchläßt, also oben und unten wegschneidet. Rein theoretisch wäre ein Mittenfilter bei Anhebung ein Bandpass, der zum Originalsignal hinzuaddiert wird, bei Absenkung umgekehrt eine Subtraktion?!?
Falls und jeden ein Kuhschwanzfilter ist allein von der Filterkurve her kein Hoch/Tiefpass. Ein Trittschallfilter hingegen ist nun eindeutig ein Hochpass, oder, die früher in Radios auftauchenden Rauschfilter ein Tiefpaß ?!
Soweit ich korrekt liege, beudeuten Hoch/Tiefpässe, daß sie ab einer Grenzfrequenz x mit einer festen Steilheit alles wegnehmen.
Die Grenzen sind ein wenig fließend, da von der technischen Seite her die Filter doch so funktionieren, daß sie innerhalb der Schaltung Hoch/Band/Tiefpässe enthalten, die so eingebracht sind, daß ein einstellbares Filter ergeben. Sobald Widerstände, Kondensatoren und Spulen aufeinandertreffen, stellen sie x-pässe dar, alles andere macht die Schaltungsumgebung.
Verwirrung nun komplett oder?
Gruß
Markus P.
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