Hallo Rainer,
ich habe nochmal recherchiert um den besagten Artikel zum Thema
"Magnetaufzeichnung" zu finden, leider bisher erfolglos. Ist schon länger her.
Jedenfalls erschien er wissenschaftlich sehr fundiert, es ging nicht speziell
um Audio, sondern auch um Video, also um MAZ allgemein.
Um nochmal den Tenor widerzugeben: Repromaschinen erfassen nicht den
ganzen "Informationsgehalt" einer Magnetisierung, sondern nur einen Teil.
Es ging auch um alternative Ausleseverfahren - wenn ich mich nicht irre...
z.B. darum Gleichlauf und Azimuthfehler 100% auszugleichen - etc. pp.
"Verlasse Dich nicht auf solche Reportagen im "Spiegel" oder ihm zu vergleichenden Zeitschriften, sondern ziehe kompetente Fachzeitschriften heran (Audio-Professional - inzwischen integriert in Production-Partner..."
Wie kommst Du darauf, daß ich mich auf solche Reportagen "verlasse"?
Nein, sicher beziehe ich mein Wissen auch aus der Praxis und aus "professioneller" Literatur. Das sollte doch wohl schon aus meinen Kommentaren klargeworden sein?
Allerdings interessiere ich mich auch für andere als "professionelle" Meinungen.
Von daher war der Spiegel-Artikel (ich denke Du hast ihn denn auch gelesen?)
schon eine gewisse Bereicherung - trotz populärwissenschaftlichem Halbwissen.
Es geht doch immer mehr nur noch um Marketing und Geld.
Technische Diskussionen sind zwar schön, aber sie verblenden manchmal auch den Blick auf die traurige Realität: Den Niedergang vom Qualitätsdenken auch und gerade im Bereich der Medien. Potenziell zu Lasten der qualifizierten "Dienstleister" (wie uns beiden)und nicht zuletzt auch zu Lasten der allgemeinen Kultur.
Audio-Professional ist übrigens nicht wirklich im "PP" integriert - es wurde leider geschluckt und eliminiert. Ein Verlags-Politikum. Martin Hömberg
schreibt jetzt zwar im PP, aber der schreibt für jeden und auch nur über die
"Kartonware". (Ich war familiär mit AP verbunden.)
Gruß,
Christopher
http://www.hafibeat.de