Kombination von Boxensystemen

Erstellt 4 Antworten5 Beiträge
Startbeitrag#1
Ich habe demnächst eine etwas größere Location zu beschallen als meine Anlage es zulässt, könnte jedoch diese mit Boxen eines Bekannten erweitern. Diese sind aber nicht gleichen Typs wie meine.
Die Frage ist, kann ich diese ohne Probleme (Interferenz,schwammiger Sound,...?) miteinander laufen lassen? Was muss ich beachten?
Eine andere Anlage anzumieten ist aus Kosten-Gründen nicht möglich.
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Antwort#2
Du glaubst doch wohl nicht, das es jemandem möglich ist aus Deiner
Frage auch nur eine halbwegs brauchbare Antwort zu zaubern??
Vielleicht gibt es doch dumme Fragen?
(kleiner Tip: Wie wärs mal mit *ein paar* Details? Nur so am Rande?)
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Antwort#3
Nun, also durch die Nutzung mehrer Lausprecher bekommt man sowieos Überlagerungen, die abhängig sind von deren Postion, deren Winkel, den Signalen, die man zuführt, das Delay, das man nutzt und Vielem mehr. Die Wirkung dieser Effekte ist an jedem Ort des Geschehens einen andere. Sicher spielt auch der Boxentyp eine Rolle, denn jede strahlt anders. Es ist aber keine Ja/Nein Frage ob und welche Probleme man bei dem einen oder anderen Typ bekommt.
Ich würde sagen "hinstellen, anschließen und ausprobieren".
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Antwort#4
Tut mir leid,wenn ich unklar geschrieben habe. Ich habe z.Z. 2x Yamaha SW 215 Bassboxen und 4x SV 115 als Topteile zur Verfügung und will nun zu diesen Bässen noch zwei eines anderen Herstellers gleichzeitig (mit den ghlewichen Frequenzen) benutzen. Könnte es dabei Probleme geben? Sollte man etwas dabei beachten?
Ich hoffe die Frage ist nun klarer gestellt.
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Antwort#5
Hallo,
leider kenne ich diese Systeme nicht, aber folgendes ist ganz wichtig und gilt
universell:
Durch Addition dieser Systeme erreicht man keine höheren Reichweiten (es wird höchstens Lauter in Nähe der Systeme, was eher nachteilig ist), sondern
nur größere Abstrahlwinkel. Wenn dann noch verschiedene Systeme zum Einsatz kommen, die nicht unabhängig EQ'd sind, gibt es nur Mulm und Phasenauslöschugen!
Wenn also schon zwei Tops pro Seite zur Verfügung stehen, wird ein Winkel von
mind. 120 Grad schon ausgeleuchtet sein. Man kann die Tops theoretisch auch "Headstacken" um ein größeres Horn zu erreichen, aber in der Praxis ist das oft fricklich - vor allem Mechanisch.
Die Lösung: Delays! Benutze das Leihsystem als Delay, z.b. beim FOH.
Seperate EQs und Line-Delay-Unit (es geht zur Not auch ein Multi-FX) sind Pflicht.
So lassen sich unterschiedliche Systeme sinnvoll zu einem Großen basteln.
Dezentrale Beschallung ist ab einer bestimmten Größe ohnehin der Königsweg.
Gruß,
Christopher



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