Subjektives Empfinden von Frequenzen und Ripple

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Startbeitrag#1
Ich arbeite derzeit an meiner Diplomarbeit zum Thema "Interpolationsfilter für einen
Audio Sigma-Delta DAC". Es ist nun eine Frage bzgl hörbarem Empfinden von Ripples und Frequenzen aufgetreten, bei der ich hoffe, dass sie mir weiterhelfen können. Ich komme selbst von der Hardware-Seite (bin kein Tontechnik-Student) und habe daher leider keine Erfahrung auf diesem Gebiet.
Kurze Beschreibung meiner Arbeit:
Für einen Sigma-Delta DAC will ich ein flächeneffizientes Interpolationsfilter bauen.
Dieses besteht aus einer Kombination aus Halfbandfiltern und Combfiltern. Wichtig für
diese Aduio-Applikation ist eine lineare Phase bei einer Abtastfrequenz von 48kHz. Um nun die Koeffizienten finden zu können, muss ich einige Eigenschaften des subjektiven Empfindens von bspw. Ripplen in der Übertragungsfunktion des Filters wissen. Also, wie weit kann ich das Ripple in der Übertragungsfunktion des Filters erhöhen ohne dass das menschliche Ohr Verzerrungen, Knacken usw. hört. Ich will die Möglichkeiten des Ripple-Bereiches soweit wie möglich ausnutzen um möglichst wenig Fläche auf einem Chip zu benötigen. Gibt es dafür einen Standard bzgl. MP3 oder so ähnlich, wo man dies nachlesen könnte?
Wichtig dabei ist für mich auch, wie wähle ich meine Passband und Stopband-Frequenz?
Wie breit ist also die Transitionwidth?
Vielleicht kann mir diesbezüglich jemand weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen
Lori
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Antwort#2
Zum Interpolationsfilter für die bei einen Audio Sigma-Delta Digital-Analog-Wandler störend-hörbaren Ripples ist mir bekannt, dass die Telekom viele Hörtests veranstaltet hat.
Das Ziel war festzustellen, wieviel Bandbreite mindestens benötigt wird und bis zu welchem Wert die schlechte Qualität gerade noch so hörbar geduldet werden kann. Das Ergebnis hören wir am wahrlich recht bescheidenen Klang der Handys.
Sehr ärgerlich beim Klangvergleich vom "Originalsignal" zum "datenreduziertem Signal" war, dass das Originalsignal eben schon dreckig war. Damit bekam man für die Datenreduktion unehrlich "geschönte" Werte.
Das ist "kommerzielle" Anwendung von Psychoakustik. So werden wir langsam an schlechte Wiedergabequalität gewöhnt. Nur so ist zu erklären, warum kaum jemand den Klang von MiniDisk oder MP3 schlecht findet und auch selbst Chinamikrofone klanglich gelobt werden. Unsere Toleranzgrenze wird immer großzügiger. Die billigen 5 Brüllwürfeln brauche ich gar nicht erst zu erwähnen.
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Antwort#3
Hi.
Weißt du wo man diese Hörtests im Netz finden kann?
Übrigens, interessante Theorie.
LG lori.
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