Seitdem ich in eine neue Wohnung umgezogen bin, ist der Klang im Raum zum Mischen nicht mehr so zu gebrauchen. Insbesondere ist es kaum noch möglich einzuschätzen wieviel Reverb wirklich im Mix vorhanden ist. Ich vermute, daß dieses von Reflexionen an Wand und Boden kommt und suche nach professioneller Beratung (ja darf auch was kosten) um das Problem zumindest zu verkleinern. Würde mich über ein paarTips freuen, wer sowas anbietet. Chris
Hallo Christoph, ein paar Info´s von mir ohne Link-Liste: Die Nachhallzeit eines Raumes zum Abhören von populärer Musik liegt meines Wissens möglichst über einen großen Frequenzbereich um die 250ms bis 400ms. Dieses kann bei den mittleren und höheren Frequenzen meist durch Schalldämmpfungsmaterial wie z.B. poröse Absoberstoffe aber auch Vorhänge, ... erreicht werden. Bei tieferen Frequenzen ist das nicht mehr so einfach, dann werden spezielle Absorber benötigt, z.B. Plattenschwinger, (Helmholz-)Resonatoren, ... Je nach möglichem Aufwand kann man aber auch über einen neuen Grundriss mit geeigneter Schallführung zur Vermeidung von Reflektionen sorgen. Soweit ich mich noch an die Tabellen mit dem Absorptionskoeffizienten unterschiedlicher Materialien von der Physikalisch Technischen Bundesanstalt in Braunschweig erinnern kann, hat Holz angenehm hohe und gleichmäßige Dämpfungswerte über einen großen Frequenzbereich. Wenn´s genauer werden soll, solltest Du den Raum exakter durchrechnen, oder, noch besser, auch einmessen lassen. Viele Grüße Wolfgang