SP/DIF mehrfach belegen?

Erstellt 11 Antworten12 Beiträge
Startbeitrag#1
Tascam 2488 verfügt über einen Digital Eingang SPDIF. Normalerweise belege ich ihn mit einem Mindprint ANDI Preamp. Für Mixdown möchte ich einen TC M-One nutzen, auch er hat eine SPDIF Schnittstelle. Also eine echte "ODER"-Nutzung. Da ich nicht ständig umstecken möchte: Würde theoretisch ein Mehrfachstecker (ich weiß, mechanisch eine Katastrophe)genügen oder muss ein aktiver Splitter verwendet werden? Wenn ja: Welcher?


www.ladwig-jazz-entertainment.de
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Antwort#2
Umstecken ist die einfachste Lösung.
Ansonsten müsste wohl ein aktive Schaltung her.
Du kannst natürlich mit einen Mehrfachstecker experimentieren.
Aber dann muss das jeweils andere Gerät aus sein.
Wenn du Glück hast kommt trotz des eigl. Kurzschlusses noch genügend Signal an.
Stecken ist aber besser. Bau dir doch eine kleine SPDIF-Patchbay.
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Antwort#3
Noch besser: Digipatch von M-Audio. Kostet zwar um 200 Teuro bietet aber den Anschluss von bis zu 12 S/PDIF Geräten in wie out und ist via MIDI steuerbar. Hab' ich auch in meinem Studio und vernetzt bei mir sämtliche S/PDIF Anschlüsse.
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Antwort#4
Das kann aber kein SPDIF nach ADAT wandeln oder?
Sowas suchte ich einst. (und musste es mir selberbauen)
friendchip war mir zu teuer.
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Antwort#5
gibts da eine ein-chip-lösung die man nur noch beschalten muss, oder ist das etwas aufwändiger?
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Antwort#6
Aufwändiger.
Man benötigt (für beide Wege) einen ADAT receiver und transmitter IC.
(gibts bei www.alesis-semiconductor.com Optogen und Optorec für rund 4$/Stück)
Dann benötigt man je vier SPDIF-receiver und -transmitter z.B. von Crystal
(www.cirrus.com). Da gibst verschiedene. Habe nicht alles jetzt im Kopf aber du must schauen dass die ADAT chips mit dem Datenformat klarkommen (left align, reight align, I2C, phasenlage des Wordclock und bitclock signals).
Wenn dass klar ist ist das Beschalten einfach. Einfach daten und clock Ausgänge von OptoRec auf die SPDIF-transmitter und fertig. (die Chips müssen selber noch ordenlich beschaltet werden. Die sind auch für Microcontrollersteuerung ausgelegt, können aber auch im standalone-hardwarebetrieb betrieben werden.
Etwas kniffeliger ist das Zusammenführen von 4 SPDIF signalen. Ein Reciver muss Master (snyc sich auf SPDIF) sein, die anderen Slave, sonst klappt es nicht. Selbst wenn alle vier SPDIF signale extern gesynct sind ist der Unterschied zu gross für den ADAT Optogen (20ns Toleranz, rund 2m Signallaufzeit).
Ich habs so gelöst, dass RVC1 Master ist. Mit Multiplexern (als Umschalter) die vom den Errorbits gesteuert werden kann man das aber ändern. Mann muss halt die Clock-Signale vom jeweiligen Master auf die anderen Verteilen.
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Antwort#7
Selbstbau lohnt nur wenn die crytal-chips als Muster geordert werden...
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Antwort#8
Noch ein PS:
Mir ist grad eingefallen, dass ich einen Entwurf noch online habe: http://www.krachwerk.de/ADAT.html
Aber Achtung: der funktioniert glaub nicht. Ein paar Bits die die Modi und Formate steuern sind glaub ich falsch gewesen.
Die Sache mit dem Multiplexer funktioniert so nicht. (ist per Jumper totgelegt).
Die würde funktionieren wenn alle Reciever als Master laufen könnten.
Wie gesagt, das klappt nicht. Also ist 1 hart auf Master gestellt.
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Antwort#9
Danke, hab mir die Eagle Dateien mal runtergeladen. Dass das ganze ohne PIC realisierbar ist macht es doch ein ganzes Stück einfacher.
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Antwort#10
Es könnte sein, dass ich demnächst (in den nächsten 12Monaten) mal ein update mache. Weil bei mir wieder Bedarf an sowas da ist.
Aber wie gesagt ich weiss, dass die File a) nicht die Endlösung sind und b) ich auch noch auf der geätzten Platine rumgekratzt und rumgelötet habe.
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Antwort#11
Sony/Philips Digital Inferface
Ich habe mir erlaubt den Titel zu korrigieren
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Antwort#12
Sony/Philips Digital Inferface
Richtig, jetzt sieht es nicht mehr so nach SPD-IF aus. :-)
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