Re: Yamaha NS10 mit Subwoofer?

Erstellt 25 Antworten26 Beiträge
Startbeitrag#1
Hab den richtigen Subwoofer gefunden. Yamaha YST SW45. Am besten zwei davon (hab ich aber keinen Platz zu Zeit). Hab ich beim "God Phoenix Studio" in Japan gesehen und hab es probiert und klappt.
Gruß frischi
ZitierenPost melden
Antwort#2
Bleibt natürlich die Frage, wie ein Subwoofer aus einem Telefonhörer ein neutrales Wiedergabeinstrument macht. ;-) Mein Fall wäre das nicht, weder mit noch ohne Sub.
Aber schließlich hat jeder andere ideale Arbeitsbedingungen. Wenn du mit diesem Setup gut arbeiten kannst, sei dir gratuliert.
Janko
ZitierenPost melden
Antwort#3
Hallo
Deine Meinung zu den NS-10M musst Du mir unbedingt näher erläutern.
Franky
ZitierenPost melden
Antwort#5
Naja, ich bin nicht unbedingt der Ansicht, daß NS-10 mit neutraler Wiedergabe gleichzusetzen ist. Ist für mich ein rechtes "Mitten-Spektakel".
Ein Punkt der für NS-10 spricht, ist die sehr große Verbreitung, auch wenn man heute schwer nachvollziehen kann, warum. Und natürlich gibt es noch die berechtigten Stimmen, die sagen, daß ein Nahfeldsystem durchaus "giftiger" klingen kann, um den Mittenbereich besser beurteilen zu können. Da ich aber nicht die Mittel habe, um mir verschiedene Abhörlausprecher zu halten, und immer noch der Ansicht bin, daß ein Studiomonitor zu allererst neutral zu klingen hat (gut, die Definition von neutral kann eine weitere Diskussion lostreten, ich weiß), ist der NS-10 eben absolut nicht mein Fall.
Das ist kein Angriff gegen NS-10 User, derer es sicherlich eine Menge gibt, die mit genau diesen Dingern auch sicher weit bessere Ergebnisse abliefern als ich. Es ist aber eine Feststellung, die ich auch im Kollegenkreis oft beobachtet habe. Aber wie so oft zählt am Ende nur das Ergebnis, obs nun mit NS-10 oder Genelecs oder sonstwas entstanden ist.
Janko
ZitierenPost melden
Antwort#6
Hallo
Tja, ich glaube Du hast Dir soeben selbst erklährt warum die NS-10M so ein durchschlagender Erfolg sind. Yamaha ist mit diesen Dingern ein echter Glückswurf gelungen.
Ich bin auch der Meinung das sie das Klangbild verfälschen, aber das in einer positiven Art. Desweitern kenne ich den Artikel mit dem Tempo vor dem Hochtöner. Hab' ich genauso ausprobiert und einen Mix gemacht: Völliger Blödsinn. Der Mix war unausgewogen und völlig höhenlastig. Man sollte einfach nicht immer alles glauben was einem manche unter die Nase zu reiben versuchen.
Seit ich die NS-10M benutze habe ich noch keinen Mix versaut. Ich werde mir auch noch die Genelec 1031 mit Subwoofer zulegen als 2nd Source und erwarte ähnliche Ergebnisse.
Franky
ZitierenPost melden
Antwort#7
Also mir gefallen die NS10 auch nicht. Obwohl ich ehrlich gesagt keine langzeiterfahrung mit ihnen hab. Scheinbar gelingen aber vielen Leuten sehr gute Mixe auf diesen Dingern. Aber gerade wenn man hauptsächlich gitarrenlastige Musik mischt möchte ich keine Monitore haben die zu "scharf" klingen. Ersten ermüdet das Gehör sehr schnell, zweitens mache ich da die Gitarren zu leise.
Ich bin immer noch JBL C1-Fan...
ZitierenPost melden
Antwort#8
Thomas, hast Du NS-10M im Studio?
Franky
ZitierenPost melden
Antwort#9
Nein. Aber aus anderen Studios sind mir die bekannt.
Ich konnte auf denen nie irgendwas beurteilen.
ZitierenPost melden
Antwort#10
... sind genelecs mittlerweile fast genauso weit verbreitet... mit zunahme. und ich hab noch keinen getroffen, der jemals ausser diesem "verbreitungs"- argument, was an ihnen gut gefunden hätte. ich hab sie auch, aber zum mal eben ins krasse mittenspektrum hören....
aber wie auch schon gesagt...wers mag...

gruuhs

dB
ZitierenPost melden
Antwort#11
Was ist denn sonst so angesagt? Klein & Hummel?
Hab neulich mal im Musikladen die Genelec 1030 Probegehört, und das klang auf jeden Fall schonmal deutlich besser, als die Tannoy, die ich bisher hier stehen hab.
Grüße,
tobi
ZitierenPost melden
Antwort#12
Besorg' dir dringend welche (ebay). Ich habe auch gedacht mit den Dingern kann man nicht arbeiten, bis ich mich eines besseren belehren lassen habe. Ich mache meine ganzen Mixe mittlerweile auf den Teilen und es funktioniert. Durch den seltsamen Frequengang erkennt man Fehler im Mix sofort, glaub mir.
Franky
ZitierenPost melden
Antwort#13
"Besorg' dir dringend welche (ebay). Ich habe auch gedacht mit den Dingern kann man nicht arbeiten, bis ich mich eines besseren belehren lassen habe. Ich mache meine ganzen Mixe mittlerweile auf den Teilen und es funktioniert. Durch den seltsamen Frequengang erkennt man Fehler im Mix sofort, glaub mir."
Das finde ich alles schon sehr merkwürdig.
1. NS10 sind NAHFELD-Monitore und somit niemals ein vollwertiger Ersatz für
ein neutrales Fullrange Monitor System, welches für den Regieraum
konzipiert ist. Bässe sind mit Nearfields nicht kontrolierbar!!
2. Bei Ebay werden die Dinger zu Phantasiepreisen gehandelt.
3. Ich gehe mal davon aus, das schon ein kleines Studio ein Budget von >1000.-
für Monitore einplanen sollte. Und da gibt es dann wesentlich besseres, speziell gebraucht!
4. Wenn ich trotz "seltsamen Frequenzgangs" mit (NS10-) Monis zurechtkomme,
dann weil ich sie gut kenne und nicht weil sie den Sound verfremden!
Das geht dann aber auch schon mit Billigboxen, solange ich deren Sound
"interpretieren" kann.
5. NS10 sind schlichtweg vollkommen obsolet solange ich nicht mit anderen
Studios kompatibel sein muß - das gleiche gilt für PRO TOYS.
6. Ich würde mir nie ungehört Monitore zulegen - der persöhnliche Geschmack
sollte Ausschlag geben. Gute Monitore bietet der Markt zuhauf in fast jeder Preisklasse.
7. Bei passiven Monitoren ist die Endstufe ein wichtiger Faktor.
Soweit meine Überlegungen.
Gruß,
Christopher



http://www.hafibeat.de
ZitierenPost melden
Antwort#14
Also ich denke Frank meint nicht, dass die NS10 als einzige Monitore vorhanden sein sollten. Sondern eher als Ergänzung oder eben ein Full-Range-System als Ergänzung für untenrum.
Z.B. kann ich auf den C1 das Verhältnis im oberen Mittenbereich und Stereoanordung oft besser beurteilen. Ebenso den Anteil der "höheren Bässe".
Durch gute Monitore kann man sich auch blenden lassen. Gerade bei Musik die krachen soll muss sie auch auf billigen Monitoren und Boxen krachen und nicht der Druck mangels Tief-Bässe zusammenbrechen.
Ich höre deswegen immer auch daheim auf der Stereoanlage ab wenns zeitlich passt.
Ich will das auch gar nicht in Abrede stellen, dass man auf den NS10 gute Mixe hinbekommt.
ZitierenPost melden
Antwort#15
Wenn renomierte Produzenten alá Bob Rock, Ross Robinson, Joe Jordison und Andy Sneap genau auf diese Monitore schwören und darauf die tollsten Metal-Produktionen erzeugen dann frage ich mich aber sicher nicht lange wer hier wohl recht hat.
Zudem ist es völlig klar das ich das Low-end nicht mit den NS-10 alleine bewerten kann. Dazu habe ich den Sub unter dem Pult stehen!!!
Ist völlig klar das man die nicht für Klassik-Produktionen gebrauchen kann (was aber zu beweisen wäre) aber für Metal einfach gut und billig. Von wegen Kauf bei Ebay: Wer das Paar unbedingt für die Summe von teilweise 500 Euro dort ersteigert ist selber Schuld; die gibt's dort auch einiges billiger. Ich habe mein Paar dort sogar defekt für 40 Teuro ersteigert und selbst neue Hochtöner (die Originalen 60Euro/Stück) eingebaut. Toller Preis, nicht?
Ich stelle immer mehr fest, das in diesem Forum bis auf wenige Ausnahmen einfach keiner eine Ahnung von Metal-Produktionen hat. Über die richtigen Abhören wurde hier schon so oft diskutiert und immer die NS-10M belächelt und komischerweise dann von Leuten, die auf Nachfrage damit herausrücken das sie gar keine besitzen. SEHR SELTSAMES BEURTEILUNGSGEBAREN!! Wohl alles angelesen aber nicht selbst erfahren, oder zumindest nicht richtig damit auseinander gesetzt, was? ;-)
Ich sitze gerade im Studio und höre mir gerade die Testament 'the gathering' CD an.
Die wurde auch auf den NS-10M produziert und nur mit den Genelecs mit Sub quergehört. Was für eine Production!!!!! Selten was fetteres gehört. Sollte sich jeder mal als Referenz zulegen der wissen will wie Metal zu klingen hat.
So, und um der Sache jetzt noch einen draufzusetzen um einmal aufzuzeigen wie diese Scheibe produziert wurde, dem empfehle ich auf folgendem Link das Video herunter zu laden und mal darauf achten mit welchen Mitteln die Scheibe produziert wird.
Link: http://www.andysneap.com/content/news_03092004.html
ZitierenPost melden
Antwort#16
BRAVO, DER MANN HAT'S ERFASST!!!!!!
ZitierenPost melden
Antwort#17
Um noch zu ergänzen: Wer hört sich Metal an und wo? Doch zum grössten Teil junge Leute auf zum Teil völlig beschissenen Anlagen wie Gettoblastern, der Aldi-Homeanlage oder der Anlagenalbtraum schlechthin, die Autostereoanlage.
Und genau da liegt der Witz der Yamaha Monitore. Wenn du in der Lage bist auf denen einen ausgewogenen Mix zu erzeugen klingt's auch auf den Anlagenalbtäumen noch gut. Und wie Thomas sagte nur NS-10M reicht selbst verständlich nicht. Ich habe 5 Paare verschiedener Boxen und zwei billig-Stereoanlagen im Studio stehen um auch jede mögliche Hörsituation zu simulieren und zu bewerten.
ZitierenPost melden
Antwort#18
Über die richtigen Abhören wurde hier schon so oft diskutiert und immer die NS-10M belächelt und komischerweise dann von Leuten, die auf Nachfrage damit herausrücken das sie gar keine besitzen. SEHR SELTSAMES BEURTEILUNGSGEBAREN!! Wohl alles angelesen aber nicht selbst erfahren, oder zumindest nicht richtig damit auseinander gesetzt, was? ;-)
Mooooment. Es gibt auch Leute - wie mich - die sie nicht haben, _weil_ sie sie kennen.
Ich habe lange nach Monitoren gesucht auf denen ich zurecht kommen (und die ich mir leisten kann...). Und das sind JBL C1 und LSR32.
Es ist durchaus möglich, dass wenn ich mich an die NS10 gewöhne damit gute oder sogar bessere Mixe hinbekommen. Aber bislang war ich nicht masochistisch genug mir diese Eingewöhnungphase anzutun...
ZitierenPost melden
Antwort#19
Sorry Thomas, dich hatte ich auch nicht gemeint.
ZitierenPost melden
Antwort#20
Hi,
wegen der Andeutung, das Nahfeld-monitore die grossen "full-range" exemplare des Regieraums nicht ersetzen können: die Erfahrung der meisten Studiobesitzer ist, dass ihre Kunden nur höchst selten Mischungen auf den grossen Lautpsprechern bewerten und nahezu immer grösstenteils auf Kleinlautsprechern arbeiten.
Dirk
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.