Hallo, dem neuesten Katalog vom Musicstore lag eine Ausgabe "Xound" bei. Kennt jemand von Euch das Magazin und was haltet Ihr davon? Mir persönlich kamen die Tests ziemlich oberflächlich vor und viel Musicstorewerbung... MFG Andy
Gast Andy weist auf das Magazin "Xound" hin und stellt die Frage, ob die Tests nicht ziemlich oberflächlich sind und es viel Musicstore-Werbung gibt. Den Inhalt dieser Zeitschrift kann man sich im Web anschauen, wenn man will. http://www.xound.com/
Moin... Ich kriege die Zeitung seit einigen Jahren (warum auch immer, hat mich aber nie gestört) und bin mir gar nicht mal sicher, ob und wie eng die mit dem MusicStore assoziiert ist. Aber: Die Artikel klingen für mich immer sehr danach, als ob sie einfach aus dem Pressematerial der Hersteller zusammengeschrieben werden. Objektivität geht anders. Allerdings finde ich die Postille insofern recht interessant, als sie quer durch den Garten Neuerscheinungen präsentiert. Halt so, als würde man alle zwei Monate die gesammelten Neuheitenprospekte von T.C., Behringer, Mackie, HK Steinberg, Shure und wie sie alle heissen in gebundener Form zugesandt bekommen. Insofern gibt es schlimmeres - Geld bezahlen würde ich dafür aber nicht. Die wenigen wirklich mal fundiert geschriebenen (Einsteiger-)Grundlagenartikel sind dafür zuwenig. Jens
Ich weiß aus erster Hand (aus meiner Eigenen), daß "Xound" vom Music-Store Chef Sauer ins Leben gerufen wurde. Geplant war ein Konzept ähnlich des Heftes "Solo" das von Musik Produktiv 1987 iniziiert wurde. Nachdem das erste Heft (2002) eine komplette Katastrophe war, wurde ein Team von (für mich) zweifelhaften Redakteuren aus dem Kölner Raum (!) rekrutiert. Danach wurde es etwas besser. "Xound" ist & bleibt aber eine Marketing-Abteilung der Firma "Music Store". Kritische Tests sind da natürlich fehl am Platze. Aber da tut sich in der deutschen Fachzeitschriftenlandschaft nicht allzu viel. Auch Hefte wie "Produktion Partner" oder "Keys" und CO. sind DIREKT von ihren Anzeigenkunden abhängig. Um es deutlicher zu Sagen: Testberichte werden mit Werbung gekauft. I.d.R. heißt eine großformatige Anzeige auch gleichzeitig ein wohlwollender Testbericht, das kann jeder leicht nachprüfen. Aber nicht das Testergebniss, sondern die Auswahl der Prüflinge ist das Entscheidene! Dies ist umso wichtiger da es kaum noch "schlechte" Produkte gibt. Und davon ab: Auch ein Großteil des übrigen "redaktionellen" Teiles wird aus den Werbebroschüren der Industrie abgeschrieben, siehe Rubriken wie "Neue Produkte" oder "Messeneuheiten". Schön blöd, wer dafür noch Geld bezahlt - immerhin, ein Plus für "Xound"...
Hallo, xound kenn ich nicht, kann ich also nichts zu sagen. Allerdings ist Objektivität (fast) nie gegeben. Ist doch ein offenes Genheimniss dass z.B. auch das Ausfallen eines Reviews in Musikzeitschriften abhängig von dem Anzeigen-/Werbevolumen der jeweiligen Plattenfirmen/Vertriebe ist. Einfache Sache: Finanziert sich ein Heft zum überwiegenden Teil über Werbepartner wird es denen nicht auf die Füße treten. Nebenbei noch ein Gedanke: Sowohl aus Musiker- als auch aus Tontechnikersicht ist Objektivität sowie unmöglich, vielleicht mal abgesehen von technischen Eigenschaften bei denen ich Werte ansetzen kann sind Meinungen zu Sounds, Stilistiken, Songs, Klangbildern etc. IMMER subjektiv. Liegt in der Natur der Sache oder? Nur meine SUBJEKTIVE Meinung...
Hallo, die Zeitschrift ist ganz nett zum blättern, und auch gut geeignet für "technisch interessierte", aber ansonsten stimme ich zu, es ist einfach ein "Werbemagazin" ciao Siggi
hallo, jetzt frag ich mich grade, ob die Seite Vera***** ist oder ernst gemeint? Sollte mein Ironiedetektor mal in die Werkstatt? Der Name Zynzek klingt halt auch so zynisch... mfg
Hallo, "Der Name Zynzek klingt halt auch so zynisch..." jepp, macht er. So zum Spaß kann man den Namen zynzek in eine Suchtmaschine eingeben, und bekommt zahlreiche Treffer ;-) (ich persönlich empfehle Google=
Vor allem der Artikel über die Wahrheiten des digitalen Mischens in DAWs. (letzte oder vorletzte Ausgabe) Ich war total geschockt als das gelesen habe. Ich war den Tränen nahe, als ich erfahren mußte, daß mein Audio-Programm in Wahrheit gar nicht mischen kann. Zum Glück wurde mir ja geholfen (es gab wieder Hoffnung). Mischen auf analoger Basis mit mehrfachem DA/AD/DA/ADDAADADDA - Wandeln. Erst wollte ich ja gerne den vorgestellten amerikanischen Mischer kaufen. gabs nur leider nirgendwo. Und dann war da der SPL Mixdriem. Meine Rettung! Für nur 2500 ? (oder warens 3000, na egal, Peanuts) hat dieses WunderTool meine Mischungen wieder in Ordnung gebracht. Jetzt klingt alles toll! Danke Xound!!!! P.S. Ich belomme die Xound seit dem ersten Heft kostenlos frei Haus, das denen das gaaaar nicht auffällt...