Schule für Tontechnik oder Ausbildung; Was haltet ihr davon?

Erstellt 3 Antworten4 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo zusammen. Ich studiere momentan Maschinenbau, habe jedoch recht früh festgestellt, dass das nichts für mich ist. Ich habe das Interesse daran völlig verlohren. Darum habe ich die Entscheidung getroffen, dass zu studieren, was mir Spaß macht. Ich interessiere mich für den Toningenieur, habe aber keine Musikalische Bildung. Musik ist mir zwar extrem wichtig und ich bringe mir selber Guitarre bei, aber die Aufnahmeprüfungen in den Hochschulen kann ich glaub knicken. Es gibt so wenig Plätze und auf die fallen zu viele Leute die musikalisch mehr auf´m Kasten haben. Jetzt habe ich mir Infomaterial von der Schule für Tontechnik (Wuppertal und Regensburg) schicken lassen. Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Mit dem Abschluß bekomme ich ein SfT-Diplom. (Schule für Tontechnik-Diplom). Die Schule geht nur ein Jahr und kostet je nach dem ob Auditechniker oder Audioproducer mache, ca. 7000? bzw. 9000?. Mir kommt ein Jahr recht wenig vor. Außerdem kann ich mit dem Abschluß nichts anfangen und dafür ist das ein ganz schöner Haufen Geld.
Haltet ihr eine Ausbildung für sinnvoller?
Vielen Dank für Tips und Meinungen.
Gruß Andi
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Antwort#2
Ich interessiere mich für den Toningenieur, habe aber keine musikalische Bildung.
Das ist wirklich ein großes Problem.
Sonst wäre "Mediengestalter in Bild und Ton" mit 3 bis 4 Jahren Ausbildung zu erwägen:
http://www.media-gmbh.de/ausbildg/aub_bild_ton.php
http://www.prosiebensat1.com/karriere/it_broadcast/jobs/00146/
http://www1.ndr.de/ndr_pages_std/0,2570,OID266690,00.html
http://ewww.uni-weimar.de/pw/ausbildung/mediengestalter.de.html
http://www.bmwa.bund.de/Navigation/Beruf-und-Karriere/Ausbildungsberufe/buecher-fotos-und-druck,did=12918.html
http://www.potsdam.ihk24.de/PIHK24/PIHK24/produktmarken/index.jsp?url=http%3A//www.potsdam.ihk24.de/PIHK24/PIHK24/produktmarken/aus_und_weiterbildung/ausbildung/infos_zu_berufen/berufea_z/medien_b_t/index.jsp
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Antwort#3
Wenn ein Tontechnik-Studium bei dir nur an den musikalischen Voraussetzungen scheitert, dann studiere Nachrichtentechnik. Da gibts das nötige fundierte Grundwissen und das ist die beste Basis, um dann später irgendwo quer einzusteigen. Dein Interesse an Musik aber unbedingt neben dem Studium weiter ausbauen und wenns geht, immer irgendwo 'mitmischen'. :) Ein Studienabschluss (z. B. von einer Fachhochschule) ist eine Investition fürs Leben, in welche Richtung du dann weitergehst, wird von den Schwerpunkten, die du im Studium gesetzt hast, mitbestimmt, aber du bist da ja völlig frei.
Die kommerziellen Tontechnikschulen vermitteln Stoff ziemlich oberflächlich - das taugt vielleicht, um in die Praxis einzusteigen, aber schlimm finde ich, dass dort den Leuten suggeriert wird, mit einem Abschlusszertifikat auch sicher gute Jobaussichten im Business zu haben. Diese Luftblase ist schliesslich die Existenzgrundlage von SAE & co und kann schnell platzen. Wie mau das in der Realität aussieht - da hör dich einfach mal hier rum... Als Aufbau nach einem Studium kann sowas aber durchaus brauchbar sein.
Für einen guten und gefragten Tontechniker/Toning. zählt letztlich, was 'hinten' rauskommt. Mancher hat vielleicht als Kabelschlepper angefangen und sich hochgenechtet. Solche Karrieren gibts auch.
(Naja, versuchen irgendwelche Ratschläge zu geben ist immer einfacher, als es selber zu machen - ich kenn das...)
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Antwort#4
Hallo Andi,
ich kann dir sagen, mache lieber eine Ausbildung oder befolge den Rat, Nachrichtentechnik zu Studieren und später Quer einsteigen. Von dieser Schule kann ich nur abraten. Ich habe sie absolviert (in Wuppertal), allerdings neben einem Haupt-Job. Auf nähere Details möchte ich hier jetzt nicht eingehen.
Wenn man mal den "Arbeitsmarkt" im Tonbereich betrachtet, kann man mit diesem nicht anerkannten "Diplome" nicht viel anfangen, vor allem nicht, wenn man später als "Tontechniker", wenn ich es mal so nennen darf, arbeiten will. Wenn man Musiker ist und selbst im eigenen Studio oder zu Hause etwas "rumfrickeln" will, oder als Ergänzung zu einer Ausbildung/einem Studium o.ä. mag das nicht verkehrt sein. Kostet aber auch nen Haufen Geld.
Grüße
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