Ausbildung für Tontechniker? was bringts/was braucht man?

Erstellt 8 Antworten9 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo liebe Foriker,
Ich arbeite seit längerem nebenbei bei einer Veranstaltungstechnikfirma; Außerdem besitze ich eine kleine Anlage, die ich selbst vermiete-im Moment überelge ich, was ich weiter machen werde-ich möchte gerne entweder bei einer anderen Veranstaltungstechnik Firma oder beim Theater o.ä arbeiten (mit Lichttechnik kenn ich mich auch aus..)
Welche Ausbildung habt ihr so oder was zahlt sich aus? Oder kommt es viel eher auf große Praxis-Erfahrung an??
Danke schon mal,
lg Uli
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Antwort#2
und von der SAE halte ich nach Gesprächen mit Abgängern von dort nicht so viel (ich wohne in Wien, vielleicht sind die wo anders besser...)
aber ich habe vorher schon Euer Forum ein bißchen durchforstet...
lg Uli
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Antwort#3
wenns geht, mach n praktikum in nem guten studio, und mit etwas glück (und einem willigen fachkundigen) kommst du schnell in die materie und kannst erfahrung sammeln...
gruuuhs
dB
(der nicht-ausbildung-habende)
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Antwort#4
Also meinereiner macht gerade die Ausbildung als Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Schau doch mal bei der VPLT oder DTHG nach, da gibt´s mehr Infos zu dem Job und Ausbildung


Viele Infos.....
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Antwort#5
Ich hab' an der FH Düsseldorf Nachrichtentechnik studiert (die Aufnahmeprüfung für das Toning.-Studium hab ich nicht geschafft) und mir ist es dann aber gelungen, bei Prof.Dr.Bücker/Dipl.-Ing.Schaffrath am Lehrstuhl für Tonstudiotechnik ein Diplomarbeitsthema zu kriegen u. die Dipl.-Arbeit mit 1,0 zu machen.
Das hat mir aber nicht geholfen, professionell in die Musikbranche zu gehen. Ich mache IT/Webanwendungen bei einem internationalen Konzern und hab die Tontechnik als tolles Hobby.
Michael
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Antwort#6
Bilde Dir doch mal selbst eine Meinung, indem Du Dir den Laden mal anschaust! Ich kenne auch viele Absolventen, die im Nachhinein darüber lästern. Meistens sind das die, die kaum da waren, den Stoff nicht geschnallt haben und am Ende auch kein Diplom mitgenommen haben.
Gruß,
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Antwort#7
Bin selbst bei der SAE (in 2 Monaten fertig) und lerne eigentlich eine ganze Menge. Könnte ich die Zeit zurückdrehen, ich würds wieder machen. Klar, hat die SAE einen schlechten Ruf. Schließlich sind 60 % der Studenten nicht in der Lage das Diplom zu bestehen. Sicher, es gibt bei der SAE einiges, was besser laufen könnte, aber letztendlich liegt es doch zu 90% an einem selbst, was man lernt und was nicht.
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Antwort#8
Hallo,
wie die meisten fings bei mir auch als kleiner Pimf an und dann halt so die ersten Sachen gemischt mit 15 und so. Bin dann hier nach Kanada gekommen (mit 21) und habe Tontechnik und producing an einer kleinen privaten Schule studiert. Hat mir sehr geholfen, nur komme ich nicht gegen die Ton-asse von Deutschland an. Nun ja, nu arbeite ich gerade fuer eine der angesehensten Live Sound Firmen hier in Kanada und mir scheint es auch ganz gut zu gelingen. Nochmal was zum technischen Hintergrund: Ich bin mehr der Kuenstler am Pult. Ich mische und alles andere ist mehr oder weniger notwendiges Uebel. Bekomme auch immer mehr Jobs, wo ich nur mitm Koefferchen antanze und nur mische.
Kommt immer ganz genau drauf an was Du machen willst. Als Veranstaltungstechniker ist es sicher auch nicht schlecht ein ganz normales Studium als Elektrotechniker oder Elektroniker zu machen. Tontechnik ist dann ja nur eine spezialisierte Art der Technik.
Gruss,


HaJo
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Antwort#9
Hallo Ulli,
bin Radio- und Fernsehtechniker, Dipl-Ing. (FH) Elektrotechnik, war 8 Jahre mit einem Musik- und Lichtanlagenverleih selbstständig und spiele Instrumente (inkl. Notenkenntnisse).
Mit einer soliden Ausbildung hast Du immer mehr Möglichkeiten, als mit dem Satz "Ich war mal bei ... und durfte da mal solange mithelfen."
Außerdem: So richtig etwas für Dich kannst Du nur in jungen Jahren tun, später nicht mehr. Also ran an den Speck, die Mäuse kommen dann von ganz allein.
Beste Grüße
Wolfgang
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