Kompressor-Empfehlung?

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Antwort#21
Hi,
Soll sogar Leute geben, die gar nicht komprimieren - meist geht das in die Hose
Da kann man ja auch wählerisch sein. Sicherlich kann man nicht alle Kanäle mitschieben, und da werden Dynamik unterschiede zu gross.
Doch gerade Leadvocals oder Sprechstimmen klingen so viel besser, wenn sie nicht durch den Regelkreis der meisten Compressors gehen.
Leider sind nur wenige auch im PA-Gebiet wirklich interessiert an gutem Klang.
Dirk
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Antwort#22
Hallo Ton_Opa,
das wusste ich nicht. Ich kenne natürlich die Firma Behringer, wie auch andere Billiganbieter, meide sie aber auch möglichst. Deshalb habe ich mich nie für deren Produktportfolio interessiert. Ich gehöre zu den Menschen, die lieber weniger aber dafür bessere Geräte einsetzen. Außerdem macht sich das aus meiner Sicht nicht so gut für´s Geschäft, wenn man den Kunden den Eindruck vermittelt, mit einer Anschaffung von 100-200 Euro (wobei einige Behringergeräte ja sogar noch weniger kosten) könne man gute Ergebnisse erzielen. Meine Klientel kommt ja zu mir, weil sie annimmt, ich würde ein besseres Endprodukt abliefern, als sie es selbst herstellen könnte.
Upps, hoffentlich trete ich mit dieser Meinung nicht wieder eine Diskussion pro/contra Firmen und Marken los. Das war nicht meine Absicht. Ich wollte einfach nur mal meine Ansicht kundtun. Außerdem hängt natürlich auch viel von den Fachkenntnissen ab, so dass man zum Glück nicht alles in Geräte-Kilogramm messen kann.
Viele Grüße
Wolfgang
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Antwort#23
Über Hörgeschmack läßt sich nicht streiten, aber deine Äusserung kann ich so nicht stehen lassen. Das klingt ja grade so, als wäre Livesound ohne jegliche Kompression immer viel besser, und das werde wohl nicht nur ich verneinen. Auch ich als regelmäßiger Kompressornutzer bin interessiert an gutem Klang. ;-)
Man muß ja nicht aus Prinzip komprimieren, das wäre nun wirklich stumpfsinnig, aber gerade Live-Vocals sind ganz heiße Kandidaten, nebst einigen anderen. Wenn du immer mit Künstlern arbeiten kannst, wo das nicht notwendig ist, dann ist dir unser aller Neid sicher, aber der Normalfall sieht sicherlich anders aus.
Ganz zu schweigen von Lautstärkeauflagen und Systemen, die bis an die Grenze gefahren werden müssen, weil der Auftraggeber nichts größeres bezahlt. Und dennoch läßt sich sehr oft - auch mit Hilfe der Kompression - ein wirklich gutes klangliches Ergebnis realisieren.
Janko
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Antwort#24
Hallo Kollegen,
gerade bei Gesang ist Kompression ziemlich schwierig. Da wird guter und schlechter Klang nicht nur von den Geräten aufgrund ihres Einstandspreises produziert, sondern in hohem Maße auch durch die Einstellungen, egal ob automatisch oder manuell.
Was ich sagen will ist:
1) Bevor man Gesang falsch komprimiert, sollte man es lieber sein lassen
2) Wenn man Gesang richtig komprimiert, steigert man die (Silben-, Wort-, Satz-) Verständlichkeit genauso, wie das Durchsetzungsvermögen. Meine Erfahrung ist, dass ich bei POP-Musik mit komprimierten Vocals leiser und kraftvoller fahren kann.
Und noch eine Anmerkung: Nehmt bitte "richtig" und "falsch" nicht allzu wörtlich. Es gibt nicht DIE eine richtige Einstellung, und es sind auch nicht alle anderen falsch.
Viele Grüße
Wolfgang
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Antwort#25
Summen komprimiere ich meist nur, wenn ich zuwenig Leistung habe.
Kann ja sein, dass auf großen Acts der 901 Standard ist. Den würd ich auch nehmen, wenn kein Behringer zur Hand ist :-) Scherz beiseite:
Im Augenblick komme ich mit statischen Filtern auf Stimmen besser klar. Ich habe aber auch selten mit Flüstermädchen zu tun, die man mit zuviel Höhen (die man dann ab und an wieder bedämpfen muss) erst interessant machen muss. Da kann auch ein Beta nehmen, das zischt auch! digitale Filter deswegen, weil sie steiler gehen, und mehr Parameter zur verfügung stellen. zeitliche Regelungen hat der 901 ja auch nicht viel zu bieten oder?
Die EQ-Station hat sehr gut funktioniert. Ich arbeite gern mit parametrischen EQs auf der Summe, das kann sie auch sehr gut (zusätzlich zu 4 Sorten grafischen). Das Betriebssystem war stabil (Vers1.15) obwohl ich anfangs sehr willenlos drin rumgesurft bin. Beim Hochfahren sind allerdings 2Mal sämtliche Wandler stehengeblieben (alle Meter zappeln, kein Output). Aber wenn sie läuft, dann läuft sie (vielleicht ein Diesel?). Es gab noch mehr Sachen, die an der Software nerven, inzwischen gibts schon ne neue Version. Klang und Rauschen sind allerliebst.
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Antwort#26
das Ohr als "natural Compressor" zu benutzen ist schon etwas neben der Spur.
Ich versuche mich jedenfalls bei max. 100db/A einzupendeln.
Ein gekonnter Umgang mit Kompressoren sollte eigentlich Pflicht für jeden FOH-Techniker sein.
Ich wusste, dass die Ironie nicht ganz rüberkommt.
Aber es ist was dran. Wozu benutzt man denn diese ganze Überkomprimierung bei Aufnahmen? Doch wohl auch um leise (bei Zimmerlautstärke) die Illusion von "laut" zu vermitteln. Daher braucht man live nicht so zu komprimieren und fast gar nicht, wenn die Musiker konstant spielen. Bei den Lautstärken von Rockkonzerten komprimiert das Gehör schon. Ich meinte nicht das Ausklinken der Gehörknöchel als letzten Schutz.
Ist ja auch vernünftig. Zu laut sollte es nicht sein. Aber drücken muss es.
Und "Druck" basiert _auch_ auf einer gewissen Lautstärke.
Wo ist da der Widerspruch?
Zum gekonnten Umgang mit Kompressoren gehört auch, sie nicht aus Prinzip sondern nach Bedarf einzusetzen. Und wozu sind diese komischen Schiebeknöpfe am unteren Ende der Kanalzüge beweglich?
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Antwort#27
P.S. was natürlich erschwerend hinzu kommt:
Wenn man mal Drums komprimieren will, aber auch Gaten, dann geht das meist nicht, da nur ein Insert. Und meist keine Zeit und Lust im Rack rumzuverkabeln.
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Antwort#28
Das ist ja nun wirklich kein Thema - außerdem gäbe es noch die Subgruppen.
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Antwort#29
Hallo Thomas,
wenn Du das mit der Ironie vorher wußtest - warum dann diesselbe?
Aber mal im Ernst, Deine Überlegungen scheinen ja zunächst ganz stimmig:
"Wozu benutzt man denn diese ganze Überkomprimierung bei Aufnahmen? Doch wohl auch um leise (bei Zimmerlautstärke) die Illusion von "laut" zu vermitteln. Daher braucht man live nicht so zu komprimieren und fast gar nicht, wenn die Musiker konstant spielen."
Du - und viele andere- übersiehst aber den wichtigen Punkt, daß Komprimierung
sogar in erster Linie was mit Sounddesign zu tun haben sollte. Das die Lautheit und der Durchschnittspegel angehoben werden, ist ja nicht zuletzt auch ein Soundästhetischer Effekt. Wenn nun eine Band ohne Komprimierung durch die PA
fetzt, klingt es halt nach Live-Band. Vermutlich auch nach zu lauter Live Band.
Aber eben nicht so, wie es im besten Falle klingen sollte, nämlich wie auf Tonträger. Und warum sollte man sich mit weniger als den Möglichkeiten zufrieden
geben, die man ja auch im Studio hat?? Kompromisse bleiben zudem reichlich,
siehe schlechtes Material, miese Raumakustik oder nicht spielen könnende Kapelle...
"Und "Druck" basiert _auch_ auf einer gewissen Lautstärke. "
Und das ist Genau der Irrtum, deshalb klingen 3/4 der Konzerte übel und sind
vor allem viel zu laut!
Druck kommt von den Spielern, gutes Timing & Arrangements machen Druck.
Gute CDs klingen unbestritten ja schon bei Zimmerlautstärke "druckvoll".
"Und wozu sind diese komischen Schiebeknöpfe am unteren Ende der Kanalzüge beweglich? "
Damit man die *Lautstärke* regeln kann, aber nicht die *Lautheit*!
Ich denke Du bist Dir des Unterschiedes wohl bewußt...
Gruß,
Christopher
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Antwort#30
wenn Du das mit der Ironie vorher wußtest - warum dann diesselbe?
Du - und viele andere- übersiehst aber den wichtigen Punkt, daß Komprimierung
Aber eben nicht so, wie es im besten Falle klingen sollte, nämlich wie auf Tonträger.
Und warum sollte man sich mit weniger als den Möglichkeiten zufrieden
"Und "Druck" basiert _auch_ auf einer gewissen Lautstärke. "
"Und wozu sind diese komischen Schiebeknöpfe am unteren Ende der Kanalzüge beweglich? "
Und das ist Genau der Irrtum, deshalb klingen 3/4 der Konzerte übel und sind
Damit man die *Lautstärke* regeln kann, aber nicht die *Lautheit*!
Weil ich davon ausgehe, dass Übertriebenes als solches erkannt wird...

sogar in erster Linie was mit Sounddesign zu tun haben sollte.
Nein, das übersehe ich nicht.
Es gibt Leute - nicht ich - die meinen, es muss 1:1 so übertragen werden wie es reinkommt. Klingts nicht, sind die Musiker schuld.
Jetzt übersiehts du, dass die Produktion auf Tonträger u.a. deshalb kompriemiert weil es nicht lauter geht. Wenn die Durschschnittslautstärke ok ist, dann kann da die Bassdrum richtig bollern. Komprimiert ist sie quasi abgewürgt.
(jaja, auch ich nutze kompressor um den Sound, d.h. Attack zu bearbeiten...)
Im übrigen das angesprochene Gate + Komp ist sehr wohl ein Problem!
Sehr oft. Vorallem als Vorband oder in kleinen Clubs.
geben, die man ja auch im Studio hat??
siehe schlechtes Material, miese Raumakustik oder nicht spielen könnende Kapelle...
Genau die Punkte die du nennst machen das Ergebnis mehr zunichte als es die besseren Möglichkeiten gut machen. Klar, nutzt man alles was da ist/was man benutzen darf.
Aber aus Faulheit einen Kompressor weglassen, weil aus Sch...-sound in einer Sch...-lokation nur ein subtil besserer wird, halte ich für legitim.
vor allem viel zu laut!
Das stimmt. Deswegen _auch_!
Metal leise klingt nicht, da können die noch so gut spielen. Ein Minimum muss sein.
Ich denke Du bist Dir des Unterschiedes wohl bewußt...
Schon. Aber viele nutzen den Kompressor um in Ruhe ein Bier zu trinken, statt zu regeln. So war das gemeint.
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Antwort#31
Hallo Thomas,
während ich die essentiellen Vorteile eines Kompressoreinsatzes darlege,
schilderst Du nur, das es "irgendwie" auch ohne geht und das es immer wieder
Gründe gebe, keine "Inserts" benutzen zu können/wollen.
Außerdem kenne ich niemanden, der aus "Bequemlichkeit" (Biertrinker) solch ein Tool benutzt,
das ist ist doch an den Haaren herbeigezogen. Solche Leute scheitern HOFFENTLICH eh früher oder später, schließlich sind wir Dienstleister.
Umgekehrt schreibst Du, daß Du es für Legitim hälst "aus Faulheit" keine Kompressoren zu benutzen...!!??
Dadurch *kann* der Sound nicht nur subtil, sondern großartig verbessert werden.
Was hast Du denn dann für einen Anspruch?
"Komprimiert ist sie quasi abgewürgt."
Nein, nur schlecht komprimiert.
"Metal leise klingt nicht, da können die noch so gut spielen. Ein Minimum muss sein."
Ein Minimum? Was heißt das? Heißt das vielleicht, das eine Band aus Nichtmusikern (und findet sich sowas nicht häufiger in der HM-Szene??) LAUTER immer
noch besser anzuhören sei als LEISER? (Achtung, Satire! ;-)
Ne, Thomas,
Deine Argumente sind nicht Stichhaltig. Schlechte Bands profitieren
Naturgemäss noch viel mehr von Dynamics als eine perfekt Eingespielte.
Wenn ich das Potential eines Kompressors auszunutzen weiß werde ich dies auch tun. Und wenn mir das wichtig ist, dann sorge ich auch dafür das ich sie nutzen kann. Z.B. habe ich ein paar Patchkabel mit um in Serie zu schalten - obwohl,
wer braucht eigentlich Gates?? Naja, hin und wieder.
Ich hatte auch schon Anlagen zu betreuen wo es am Master-Eq fehlte. Soll
ich dann auch sagen "Ach ja, es geht auch ohne..." ?
Gruß,
Christopher
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Antwort#32
Hallo Christopher!
Langsam habe ich das Gefühl, wir reden aneinander vorbei.
Ein Punkt ist, dass es oft ohne gehen _muss_. Mangels Material.
Oder hast du z.B. immer noch ein paar EQs mit, falls mal wieder ein 1624 dasteht?
Und was ist denn so im durchschnittlichen Club-Side Rack drin?
Selten mehr als 8 Kompressoren. Manchmal nur 4.
Und da gibt eigl. keine Diskussion. Was nich is das is nich.
Der zweite Punkt ist, dass es eben live nicht so eine Kompression (auf vielen Kanäle) braucht wie im Studio. Vorallem wenn die Musiker recht gut spielen.
Das hi und da ein Kompressor den Sound verfeinern kann, steht ausser Frage.
Die Frage ist aber nach Nutzen/Aufwand.
Und da ist das Verhältnis umso ungünstiger, je schlechter der Sound aus anderen Gründen (nicht spieltechnischen) sowieso schon ist.
Man kann u.U. auf einen Kompressor verzichten ohne den Sound nachhaltig zu verschlechtern. Es kommt immer drauf an. Was nützt ein Kompressor wenn der EQ nicht optimal eingestellt ist? Nichts.
Ich habe schon gute Sounds erlebt (und auch selber gemischt) mit nichts als einem Reverb ud EQs. Umgekehrt habe ich schon grottige Live-Sounds gehört mit einer Armada an Inserts und FX.
Deine Haltung klingt mir so nach "überall Kompressor rein. Sonst ist es nicht professionell. Und gut klingen kann es schon gleich gar nicht." Und ich bin da einfach anderer Meinung. Kompressor rein, wo es notwenig ist und den Sound deutlich verbessert.
Und auch diese der-Kompressor-regelt-für-mich-und-ich-habe-meine-Ruhe-Meinung habe ich schon mehrfach gehört. Mindestens so oft wie der Kompressor sei die ultimative Geheimwaffe gegen miesen Sound.
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Antwort#33
Nein Thomas,

wir reden nicht aneinander vorbei, wir sind "nur" unterschiedlicher Meinung.
Das manifestiert sich darin, daß Du einen Compressor als, sagen wir
mal fies "nettes aber verzichtbares Spielzeug" betrachtest und ich als
wichtigen Bestandteil für meinen Sound. "Überall Kompressor rein" habe ich
nicht gefordert, nur eine Lanze brechen wollen für ein Werkzeug, das von vielen,
fast auschließlich unerfahrerenen Kollegen nicht wirklich angegangen wird.
Das dies auch ein Grund dafür sein kann, das vielerorts der Sound extrem zu wünschen
übrig lässt liegt auf der Hand.
Ich habe natürlich auch schon guten Live-Sound ohne "Inserts" gehört, das ist gar keine Frage.
Das Argument "Selten mehr als 8 Kompressoren. Manchmal nur 4." kann ich nicht gelten lassen: Vier Kompressoren reichen zur Not aus, es sei denn, es gibt keine
Subgruppen. Diskussion wieder eröffnet.
Mit einem Mackie-Pult arbeite ich nur dann wenn es geht - also keine Live-Bands damit. Professionell ist eben nicht
die Materialschlacht, sondern ein adäquater Material/Nutzen Faktor:
Für eine Band brauche ich nun mal 4Band EQ m. Para., 4-6 Gates, 4-8 Compis und
zwei-vier Effekte und Master-Eqs auf allen Wegen, Basta. Wer das nicht supporten kann, ist auch nicht professionell - die Qualität der Komponenten will
ich gar nicht erst mit einbeziehen. Aber wenn es sein muß, Pack ich auch das Behringer-Zeuch an - viel lieber als gar kein Zeuch.
"Man kann u.U. auf einen Kompressor verzichten ohne den Sound nachhaltig zu verschlechtern."
Das mußt Du mir mal erklären - wie soll ein virtuelles Gerät den Sound beeinflussen?? Du kannst das Wort Kompressor durch jedes Beliebe ersetzten und es sagt gleich wenig aus; z.B. Vergaser, Drink, Weihnachtsbaum, Dackel... ;-)
Aber mal Ehrlich, dies ist eben genau für mich die falsche Herangehensweise.
Es bleibt dabei: Kompressoren brauch ich für einen Platten-ähnlichen Sound.
Es geht um das scheußliche Wort "Sound-Design". Wer nur laut machen will,
brauch sowas nicht.

Aber das will ja keiner...
Gruß,
Christopher
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Antwort#34
wir reden nicht aneinander vorbei, wir sind "nur" unterschiedlicher Meinung.
Das manifestiert sich darin, daß Du einen Compressor als, sagen wir
Das dies auch ein Grund dafür sein kann, das vielerorts der Sound extrem zu wünschen übrig lässt liegt auf der Hand.
Das Argument "Selten mehr als 8 Kompressoren. Manchmal nur 4." kann ich nicht gelten lassen: Vier Kompressoren reichen zur Not aus, es sei denn, es gibt keine
"Man kann u.U. auf einen Kompressor verzichten ohne den Sound nachhaltig zu verschlechtern."
Aber mal Ehrlich, dies ist eben genau für mich die falsche Herangehensweise.
Es bleibt dabei: Kompressoren brauch ich für einen Platten-ähnlichen Sound.
Einverstanden.
mal fies "nettes aber verzichtbares Spielzeug" betrachtest
Das habe ich so nicht gesagt. Es _ist_ ein wichtiges Werkzeug.

Aber man nicht jedesmal mit einem Akkusschrauber mit allen
Schnickschnack der Schraube zu Leibe rücken, wenn ein Phasenprüfer
griffbereit ist. Erst recht, wenn man dazu noch mal ans Auto laufen
muss.
Ohne Frage.
Subgruppen. Diskussion wieder eröffnet.
Ja, dann erniedrige ich eben um 2...
Ich weiss was ich normalerweise als Band hingestellt bekomme...
Mal wieder eine Metapher. Wenn mein Auto verbeult und verrostet ist, dann brauch ich keinen Polierlappen und zu holen. Und live ist nicht immer aber oft die Lokation das soundtechnische Gegenstück zum verbeulten Auto.
Da haben wir doch den Knackpunkt. Live mäöchte ich "nur" guten Sound, da CD Sound nicht erreichbar ist.
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