Infos übers Tontechnikerleben

Erstellt 62 Antworten63 Beiträge
Antwort#21
Wirst schon sehen. So lustig ist es gar nicht, wenn man sich mit unerlaubten Federn schmückt, Herr Doktor.
Es ist nicht zum Lachen: Der Titel Diplom-Ingenieur und Diplom-Toningenieur ist geschützt.
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Antwort#22
Hallo Peter,
du weißt sicher, wie schwierig es überhaupt ist, ein "Praktikum" in einem Tonstudio zu bekommen.
Einen guten ordentlichen Eindruck zu machen, gehört schon zu den wichtigsten Bedingungen. Du musst unbedingt zeigen, dass du riesig lernwillig bist, was du ja sicher bist.
Und nicht nach dem Gehalt fragen. :-)
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Antwort#23
Ist mir schon klar, Herr Professor und auch richtig.
Aber deswegen jemanden anzuzeigen ist ganz klar behandlungsbefürftig... ;-)
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Antwort#24
Als "Mischpultmann" kann ich solche Erlebnisse voll bestätigen.
Ich habe solche oder ähnliche Erfahrungen gemacht - und das nicht als "Hivi".
Bin froh, auf solche Jobs nicht mehr angewiesen zu sein.
Der Beitrag zeigt, wie die Realität zumindest der Techniker aussieht,
die sich auf dem Veranstaltungssektor rumschlagen.
Er beantwortet naive Fragen besser als jede Grundsatzdiskussion.
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Antwort#25
So, nun doch mal eine Zahl. Die stammt vom Westdeutschen Rundfunk, Gehalt für Toningenieure direkt nach Vollendung des Studiums, ist gute 5 Jahre alt und lautet:
Monatlich 4950 D-Mark (!!!) brutto.
Viele Grüße
Michael
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Antwort#26
Nunja Danke für die Zahl,..klingt ja schon vielversprechend.
Aber dann ist mir nicht klar wieso es dann so viele Beiträge gibt, die Ausdrücken wie wenig man doch nur verdiehnt...
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Antwort#27
Ich ärgere mich nur über diese "Blockwart"-Mentalität!
In letzter Konsequenz interessiert das doch niemanden mehr, denn
was zählt ist die Qualität. Und wenn da einige Studierte solche Angst vor den Autodidakten haben, frage ich mich ob sie nicht einfach nur Angst haben vor der besseren Konkurrenz.
Gleichwohl finde ich diverse Anmaßungsversuche alá "Diplom-Ing." (und sei es der Elekrotechnik...) lächerlich. Solche Leute scheinen es wohl nötig zu haben, wer *gut* ist hat das eben nicht nötig. Solche Leute belächel' ich, die sind
mir weiß Gott nicht die Mühe wert zur Polizei zu rennen!
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Antwort#28
Du kannst ruhig lächeln, denn du hast ja keinen Dipl.
:-)
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Antwort#29
Mensch Peter,
denk doch mal nach: "TONINGENEUR" steht da. Und nicht Veranstaltungstechniker oder "SAE"-Heini. Wenn Du also Ton-Ing. studieren KANNST (Du bist doch wohl hoffentlich schon halb ausgebildeter Musiker?!) DANN kannst Du VIELLEICHT so viel verdienen - wenn Du eine Stelle bekommst, und das ist in ein paar Jahren fraglich wegen der Sparreformen der "Anstalten" und dem Qualitätsverfall gerade
auf dem Ton-Sektor.
Die einzige Alternative wäre: "Erfolgreicher Freelancer". Das ist aber sehr, sehr steinig und hat auch viel mit Glück zu tun, an den üblen "Lehrjahren" (s. Messebericht) wird Du dann kaum vorbeikommen. Kann ich nicht wirklich empfehlen!
Klingt zwar nicht gerade "cool", aber Rainers Tip mit der Nachrichtentechnik scheint eine gesunde Alternative, dann kannst Du später evt. Quereinsteigen und
hast aber dennoch eine "richtige" Ausbildung.

Gruß,
Christopher
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Antwort#30
""Du kannst ruhig lächeln, denn du hast ja keinen Dipl.
:-) ""
Doch, habe ich. Aber ich finde auch das Jodeln ohne Jodeldiplom produktiv.
Und jetzt bedenke die Analogien! ;-)
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Antwort#31
Wenn Du Bild- und Tontechnik studieren möchtest z.B. in Düsseldorf oder Berlin, dann vergiß nicht: Musikalische Vorkenntnisse und insbesondere die Beherrschung eines Instruments (obligatorisch Klavier!) sind Bedingung!.

MfG
Rainer
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Antwort#32
Sag mal - wie ist das denn mit -sagen wir mal- Bauingenieuren, die hobbymässig gerne Musikaufnahmen machen? Urkundenfälschung ist das nicht und letztlich kommt vielleicht auch nicht viel dabei raus...
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Antwort#33
Wenn in der Berufs-Einstiegshilfe
http://www.jobpilot.de/content/journal/studium/beruf/toningenieur.html
die ja für Anfänger gedacht ist, völlig falsch steht, dass sich jeder einfach ungestraft
Dipl.-Toningenieur nennen kann, so wie man ihn in Düsseldorf macht - so ist "das" schon ein dicker Hammer.
Blockwartmentalität sehe ich in der Meinung mit der "Anzeige" eher nicht.
Die Mentalität ist heute oft verkehrt herum, wenn man dem Täter mehr Streicheleinheiten gibt, als den Opfer.
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Antwort#34
Also nun gut, ich habe schon verstanden wie das abläuft.
Nur hätte ich noch gerne ein Frage. Ist das ein Beruf mit wirklichen Zukunftschancen?
Ich meine es ist eine Frage ob man nun gut Verdient oder nich, weil ich finde, dass es ja eigentlich um den Beruf an sich geht. Aber hat der Beruf eine Zukunft?
Es tut mir leid wenn die Bohrerei lässtig und blöd ist, aber ich interessiere mich in dem Gebiet.
Und ich spile E-Gitarre, das heisst musikalische Vorkenntnisse habe ich auch.
Peter
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Antwort#35
Ist das ein Beruf mit wirklichen Zukunftschancen?
Beim Fernsehen: nein, da wird immer mehr gespart und die Kameraleute machen alles.
Geht zwar die Qualität runter, aber was solls. Passt wenigstens Inhalt und Qualität.
Radio: nein. Alles automatisch und auch für Dumme bedienbar.
Studios: nein, die sterben langsam aus, jeder Produzent oder Band hat sein eigenes Studio.
Liveveranstaltungen: ja, mit den genannten Einschränkungen
Als Bandtechniker: ja, mit Einschränkungen (nicht hauptberuflich)
Ja, heisst, dass dort weiterhin Bedarf besteht, aber nicht dass er gross genug ist, dass du dort einen Job bekommst.
Halte dich an Rainers-Typ. Alternativ kannst du Lehre oder Studium weglassen.
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Antwort#36
Also wenn das so ist, ...
Welchen Weg sollte ich denn dann einschlagen um nicht nach dem Studium arbeitslos auf der Strasse zu sitzten?
Ich würde wirklich gerne im Thetare oder im Studio arbeiten, wo die Schwerpunkte allerdings eher im musikalischen-künstlerischen als im technischen liegen.
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Antwort#37
Welchen Weg sollte ich denn dann einschlagen um nicht nach dem Studium arbeitslos auf der Strasse zu sitzten?
In Deutschland?
Ich würde auf Insolvenzverwalter, Hartz IV Berater, u.ä. hinarbeiten.
Auch am Hindukush wird ab- und an Bewachungspersonal für die Opiumfelder
gesucht.
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Antwort#38
Liebe Mitleserin34 ich habe kein Hostessenproblem :D Der Text, und das sei hier nochmals betont, ist ein Sammelsurium von Erfahrungen und Beobachtungen und hat sich so nicht abgespielt.
Offenbar bist Du aber etwas frustiert, sonst würdest Du ja nicht einhaken und gleichsam keinen Text schreiben. Schlechte Erfahrungen als Hostess gemacht? - oder als Tontechnikerin?
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Antwort#39
Ob der Beruf zukunftssicher ist kann ich nich sagen.
Ich komme aus dem Beruf bin auch Musiker nebenbei und kenne sehr Viele die in diesem Bereich Arbeiten. Wenn man es richtig anstellt dann kann man dovon auch gut leben. Ich kann es jedenfalls. Alles was du Brauchst ist eine oder zwei gute Bands für die du regelmässig tätig sein darfst. Ich hab mich auf Live sachen eingespielt mache nebenbei aber auch studioproduktionen. Fahre damit bislang sehr gut auch wenn es manchmal etwas stressig ist. Dafür macht mir die Arbeit sehr viel Spass.
Mehr kann ich dazu nich wirklich sagen.
Es kommt darauf an was man daraus macht...
In diesem Sinne


www.der-tontechniker.de
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Antwort#40
Sie (die Shifttaste) erfordert aber Koordination! Nach neuesten Studien besitzen Jugendliche (unter 30) diese aber nicht mehr, da sie in ihrer Kindheit nicht mehr genügend mit Bauklötzen und MEtallbaukästen gespielt haben sondern nur Joysticks in den Händen hielten.
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