vielleicht interessiert es jemanden
na, da sehe ich mich doch in meiner sichtweise bestätigt. sehr interessanter artikel.
Der entscheidende Aspekt scheint mir die (allerdings bekannte) Geschichte um die reduzierte Rechenauflösung von plugins, bzw Software auf DSPs und Digitalequipment. Allerdings darf man hier nicht ausser Acht lassen, daß die Zeit für für die Digtialwelt spielt: Die DSPs steigern ihre Leistung fast im Vierteljahresrythmus D:
wieso reduzierte auflösung??? die waves-plug´s z.b. rechnen "intern" mit 32 bit, egal wie die samplerate und bitbreite im host eingestellt sind.
die auswirkungen, die im artikel beschrieben sind, kann ich bei mir - je nach dem - schon deutlich hören. sehr deutlich wirds, wenn ich eine pulswelle 25-33 % aufnehme und mir dann anhöre. auch das stereobil scheint in der auflösung etwas zu leiden.
die auswirkungen, die im artikel beschrieben sind, kann ich bei mir - je nach dem - schon deutlich hören. sehr deutlich wirds, wenn ich eine pulswelle 25-33 % aufnehme und mir dann anhöre. auch das stereobil scheint in der auflösung etwas zu leiden.
Hallo,
Ich würde mal sagen, dass ist die seriöse Variante der momentan abgehenden Diskussion über digitale Summierung....
Was ich Fragwürdig finde:
Der weltweite Marktführer and DSP basierendne DAWs adressiert iEL seit Jahren das Mischen im Rechner. Sicher ist gearde bei diesem System die resultierende Signalqualität nicht die Beste. Ob es damit was zu tun hat, oder nicht: Nach wie vor verwenden sehr viele "High-Profile" Anwender externe Mischpulte, ob anaolg oder digital, und die DAW MOW als Bandmaschine.
Was ich ein bischen lächerlich finde: 16 Kanäle digital-analog-digital wandeln, nur um sie zu mischen. (Der aktuelle Trend: Mixengines im 19" Gehäuse...) Richtig ins Gewicht fällt der Mixbuss bei vielen Signalen. Die können diese Kisten gar nicht bewältigen. Surround MW auch noch nicht.
Jitter: ist eigentlich kein DAW Thema. Wenn man es richtig angeht, spielt Jitter nur im AD und DA Wandler eine Rolle. Lösen muss man es auch mit 19"-Faderlosem-Mischer. Und da gleich mehrfach.
Wenn man eine Großkonsole hat, und die Signale im Griff: Nichts gegen einzuwenden. Aber dann verlieren eigentlich gerade die großen DSP -DAWs
ihre Daseinsberechtigung. Zur Bandmaschine taugt bald jeder Aldi-Rechner mit nativer Software.
Nur mein unbedeutender Senf zu dem Thema...
Tonmaus
Ich würde mal sagen, dass ist die seriöse Variante der momentan abgehenden Diskussion über digitale Summierung....
Was ich Fragwürdig finde:
Der weltweite Marktführer and DSP basierendne DAWs adressiert iEL seit Jahren das Mischen im Rechner. Sicher ist gearde bei diesem System die resultierende Signalqualität nicht die Beste. Ob es damit was zu tun hat, oder nicht: Nach wie vor verwenden sehr viele "High-Profile" Anwender externe Mischpulte, ob anaolg oder digital, und die DAW MOW als Bandmaschine.
Was ich ein bischen lächerlich finde: 16 Kanäle digital-analog-digital wandeln, nur um sie zu mischen. (Der aktuelle Trend: Mixengines im 19" Gehäuse...) Richtig ins Gewicht fällt der Mixbuss bei vielen Signalen. Die können diese Kisten gar nicht bewältigen. Surround MW auch noch nicht.
Jitter: ist eigentlich kein DAW Thema. Wenn man es richtig angeht, spielt Jitter nur im AD und DA Wandler eine Rolle. Lösen muss man es auch mit 19"-Faderlosem-Mischer. Und da gleich mehrfach.
Wenn man eine Großkonsole hat, und die Signale im Griff: Nichts gegen einzuwenden. Aber dann verlieren eigentlich gerade die großen DSP -DAWs
ihre Daseinsberechtigung. Zur Bandmaschine taugt bald jeder Aldi-Rechner mit nativer Software.
Nur mein unbedeutender Senf zu dem Thema...
Tonmaus
"Auflösung" zielt hier nicht auf die Wortbreite und die damit drohenden Rundungsfehler sondern auf Algorithmik. Das Problem tritt in der digitalen Signalverarbeitung allerorten auf. Die Gechichte beginnt bei mehr oder weniger gut approximierten trigonometrischen Funktionen und irgendwelchen früher oder später abgebrochenen Reihenentwicklungen, geht weiter über eine aufwändige oder eben weniger aufwändige Algorithmik selbst, bis hin zu komplexen oder einfachen Effektmodellen, wei z.B. beim Hall.
Man muss sich mal vor Augen führen, wie weit man z.B. eine Berechnung treiben muss, um wirklich auf echte 144dB genau zu sein- PI nur bis zur 5. Stelle hinter dem Komma zu benutzen, reicht da kaum. Die aus der industriellen Messwertverarbeitung bekannten Rundungstricks, wie das "Einrasten" von typischen Werten oder das gezielte Verrauschen von Datenkanälen, um digitale Artefakte zu tunneln, und die typische 0.99999 statt der erwarteten 1.0 verhindern, funktioneiren hier nicht, da sie auf einer zu niedrigen Ebene stattfinden müssten: Audioverarbeitung erfordert nunmal eine vergleichsweise hohe Rechengenauigkeit. Im Übrigen kommt man da sogar mit 32Bit-float teilweise in Schwieirigkeiten!
Die Genauigkeit frisst leider nicht selten exponentielle Rechenleistung und die Konsequenz ist die, daß praktisch alle Software (auch die Firmware in DSP-outboard) einen Kompromiss zwischen Qualität und Leistung eingehen müssen- auch im im Markt bestehen zu können. Wer kennt sie nicht, die rechenzeitoptimierten plugins, die damit glänzen, super Auflösung bei minimaler CPU-Leistung zu erreichen?
Daß es da große Unterschiede gibt, hat wohl jeder schonmal festgestellt: Den einen EQ kann man bedenkenlos 10mal laden , während zwei Master-EQs im "complex"-Modus langsamere Rechner zum Stottern bringen.
Man muss sich mal vor Augen führen, wie weit man z.B. eine Berechnung treiben muss, um wirklich auf echte 144dB genau zu sein- PI nur bis zur 5. Stelle hinter dem Komma zu benutzen, reicht da kaum. Die aus der industriellen Messwertverarbeitung bekannten Rundungstricks, wie das "Einrasten" von typischen Werten oder das gezielte Verrauschen von Datenkanälen, um digitale Artefakte zu tunneln, und die typische 0.99999 statt der erwarteten 1.0 verhindern, funktioneiren hier nicht, da sie auf einer zu niedrigen Ebene stattfinden müssten: Audioverarbeitung erfordert nunmal eine vergleichsweise hohe Rechengenauigkeit. Im Übrigen kommt man da sogar mit 32Bit-float teilweise in Schwieirigkeiten!
Die Genauigkeit frisst leider nicht selten exponentielle Rechenleistung und die Konsequenz ist die, daß praktisch alle Software (auch die Firmware in DSP-outboard) einen Kompromiss zwischen Qualität und Leistung eingehen müssen- auch im im Markt bestehen zu können. Wer kennt sie nicht, die rechenzeitoptimierten plugins, die damit glänzen, super Auflösung bei minimaler CPU-Leistung zu erreichen?
Daß es da große Unterschiede gibt, hat wohl jeder schonmal festgestellt: Den einen EQ kann man bedenkenlos 10mal laden , während zwei Master-EQs im "complex"-Modus langsamere Rechner zum Stottern bringen.
ja, da hast du wohl recht....
gerade in Punkto Rechenleistung bin ich nach jedem Hardware/Software-Upgrade im Grund wieder auf dem "alten" Stand. Für mich persönlich ein weiterer Grund auf bewährte Analog-Technik umzusteigen. Der Gewinn nach einer solchen Überholung ist eher gering und ausserdem hab ich keine Lust mehr darauf, Beta-Tester zu spielen und dafür auch noch selber tief in die nTasche zu greifen. Hätte ich das ganze Geld lieber in ordentliche Analog-Technik investiert, wäre ich langfristig sicher besser bedient - nicht zuletzt auch aus Liebhaberei....eine Sowftware-CD hat man meist selten lieb, oder?
gerade in Punkto Rechenleistung bin ich nach jedem Hardware/Software-Upgrade im Grund wieder auf dem "alten" Stand. Für mich persönlich ein weiterer Grund auf bewährte Analog-Technik umzusteigen. Der Gewinn nach einer solchen Überholung ist eher gering und ausserdem hab ich keine Lust mehr darauf, Beta-Tester zu spielen und dafür auch noch selber tief in die nTasche zu greifen. Hätte ich das ganze Geld lieber in ordentliche Analog-Technik investiert, wäre ich langfristig sicher besser bedient - nicht zuletzt auch aus Liebhaberei....eine Sowftware-CD hat man meist selten lieb, oder?
Ich sag ja immer:
Glaubt nicht an Nyquist!
Andererseits kann ich bestimmten Argumentatitionen im Artikel nicht 100% zustimmen. Dass mit jedem Kanal global 1Bit mehr Rechentiefe nötig werden soll, empfinde ich als sehr theoretisch gedacht (Das kann man vielleicht auch geschickter Programmieren).
Vielleicht erleben wir doch noch den Sieg von Kompressionsalgorithmen. Ich habe in letzter Zeit viel mit Audio-Datenkompression gearbeitet und glaube, dass da noch viel drin ist. Wir sind inzwischen weit entfernt davon, "einfach nur" Datenrate zu verkleineren. Immerhin lässt sich mit Kompression die Auflösung enorm in die Höhe treiben, ohne Unmengen von Daten und vor allem Bandbreite im Rechner zu erzeugen.
Schon jetzt erlauben consumer-Plugins (zB ogg für winamp) die Ausgabe von komprimierten Dateien in 32 Bit Auflösung. Natürlich zunächst ziemlich sinnlos, da die meisten Dateien nicht mit dieser Bit-Tiefe erstellt worden sind.
Aber wenn man das einfach mal macht? Wenn man Kompression eben nicht dazu benutzt, etwas "so klein zu rechnen, wie ich den Klang noch ertragen kann" sondern eben dazu, die Auflösung in luxoriöse Höhen zu treiben?
Das könnte zu interessanten Ergebnissen führen (und (Quantisierungs)Rauschen endgültig in die Geschichtsbücher verbannen).
Ich bin gespannt. ...und glaube, da wird bald Umdenken gefordert sein. Die DivX-Fuzzies haben der Welt vor gemacht, wie es geht - während die DVD-Branche immer noch versucht, vollgekäferte 1000$-Plugins zu verkaufen.
Grüße
Opi
Glaubt nicht an Nyquist!
Andererseits kann ich bestimmten Argumentatitionen im Artikel nicht 100% zustimmen. Dass mit jedem Kanal global 1Bit mehr Rechentiefe nötig werden soll, empfinde ich als sehr theoretisch gedacht (Das kann man vielleicht auch geschickter Programmieren).
Vielleicht erleben wir doch noch den Sieg von Kompressionsalgorithmen. Ich habe in letzter Zeit viel mit Audio-Datenkompression gearbeitet und glaube, dass da noch viel drin ist. Wir sind inzwischen weit entfernt davon, "einfach nur" Datenrate zu verkleineren. Immerhin lässt sich mit Kompression die Auflösung enorm in die Höhe treiben, ohne Unmengen von Daten und vor allem Bandbreite im Rechner zu erzeugen.
Schon jetzt erlauben consumer-Plugins (zB ogg für winamp) die Ausgabe von komprimierten Dateien in 32 Bit Auflösung. Natürlich zunächst ziemlich sinnlos, da die meisten Dateien nicht mit dieser Bit-Tiefe erstellt worden sind.
Aber wenn man das einfach mal macht? Wenn man Kompression eben nicht dazu benutzt, etwas "so klein zu rechnen, wie ich den Klang noch ertragen kann" sondern eben dazu, die Auflösung in luxoriöse Höhen zu treiben?
Das könnte zu interessanten Ergebnissen führen (und (Quantisierungs)Rauschen endgültig in die Geschichtsbücher verbannen).
Ich bin gespannt. ...und glaube, da wird bald Umdenken gefordert sein. Die DivX-Fuzzies haben der Welt vor gemacht, wie es geht - während die DVD-Branche immer noch versucht, vollgekäferte 1000$-Plugins zu verkaufen.
Grüße
Opi
Unterschätze nicht den Vorteil von "total recall".
Hier immer nach Zetteln die Einstellungen per Hand vozunehmen ist nervig.
Aber ich gebe dir Recht, analoges Zeugs klingt immer besser als die normalen digitalen Plug-Ins (die 0815 Standart-Plugins, die immer dabei sind).
Hier immer nach Zetteln die Einstellungen per Hand vozunehmen ist nervig.
Aber ich gebe dir Recht, analoges Zeugs klingt immer besser als die normalen digitalen Plug-Ins (die 0815 Standart-Plugins, die immer dabei sind).
also, die sachen von waves z.b. sind schon sehr gut, dass muss man wirklich mal sagen. allerdings gibt mir schon zu denken, dass man mit ein,zwei reglern so eine art automatisierten super-sound hinbekommt. da frag ich mich wirklich ob das noch was mit können, erfahrung und sich grösstmöglichste mühe geben, zu tun hat. viele lachen mich wegen meiner liebe zum analogen schon aus:" was fummelst du denn da stundenlang rum - hier, klick mal hier,hier und da - und schon klingt´s".
ich persönlich komme mir bei diesem plug in - sound immer wie ein kurpfuscher vor. davon abgesehen klingt´s analog wirklich sehr viel besser und deshalb setze ich in zukunft auf mögl. hochwertige analog-technik...auch wenn man viel mehr wissen und erfahrung braucht.
wenn ich da die plug-in-schlachten mancher kollegen sehe, tzzz.... hier noch zwei instanzen drauf und da noch drei comps....
ich persönlich komme mir bei diesem plug in - sound immer wie ein kurpfuscher vor. davon abgesehen klingt´s analog wirklich sehr viel besser und deshalb setze ich in zukunft auf mögl. hochwertige analog-technik...auch wenn man viel mehr wissen und erfahrung braucht.
wenn ich da die plug-in-schlachten mancher kollegen sehe, tzzz.... hier noch zwei instanzen drauf und da noch drei comps....
Tja, man muss sich seine plugs halt selber schreiben. Dann kann man bestimmen, wie gut sie sind :-). Leider ist das dafür von mir eingesetzte Gerät noch analog, d.h. es hat keinen Digitaleingang. Der Nachfolger kommt aber auf denMarkt und der hat S/PDIF. :D
Ich habe schon immer behauptet, daß die Software nicht der Weisheit letzter Schluss sind, andererseits gilt aber auch, daß a) nur gute Analoghardware besser ist (siehe Behringer-Analoggeräte) und B) ist der Klang 100mal besser, als noch vor einer Dekade, da der Hobbyist gezwungen war, mit Cassette zu arbeiten.
Ich habe schon immer behauptet, daß die Software nicht der Weisheit letzter Schluss sind, andererseits gilt aber auch, daß a) nur gute Analoghardware besser ist (siehe Behringer-Analoggeräte) und B) ist der Klang 100mal besser, als noch vor einer Dekade, da der Hobbyist gezwungen war, mit Cassette zu arbeiten.
Moin...
"also, die sachen von waves z.b. sind schon sehr gut, dass muss man wirklich mal sagen. allerdings gibt mir schon zu denken, dass man mit ein,zwei reglern so eine art automatisierten super-sound hinbekommt. da frag ich mich wirklich ob das noch was mit können, erfahrung und sich grösstmöglichste mühe geben, zu tun hat."
Wenn es denn aber (gleiche oder zumindest vergleichbare Qualität mal vorausgesetzt - den Schwächen der Plugs stehen ja bei Verwendung von Analogequipment andere Schwachstellen wie mehrfache Wandlung entgegen) wirklich einfach nur einfacher ist mit einem Plugin, sehe ich im verminderten Arbeitsaufwand kein wirkliches Argument gegen die Plugins. Gut, man hat vielleicht das Gefühl, man habe sein Fachwissen nicht anwenden können/müssen, weil das z.T. schon in einem (gut gemachten) Plugin implementiert ist - aber ehrlich: who cares (ausser einem evtl. angekratzten Ego)?
Oder anders: Du hast dir in jahrelanger Arbeit ine Handvoll Standard-Presets erarbeitet (eigene), die als Ausgangsbasis zum Finetuning dienen, was spricht dagegen, dass man mit dem Abruf solcher Presets bei der individuellen Einstellung der Parameter unglaublich viel Zeit spart?
Es ist doch wohl immer so, dass gutes Werkzeug den Fokus der Fachkenntnis irgendwie verlagert, weil einem das Werkzeug die Arbeit zwar nicht abnimnmt, aber doch erleichtert - so bleibt mehr Zeit für mehr Aufwand an anderer Stelle.
Oder vermisst jemand ernsthaft den zeitraubenden Schneideaufwand an der analogen Bandmaschine, um hie und da mal eine Passage zurechtzurücken?
Solange man die Möglichkeit hat, alle Parameter von Hand zu editieren, spricht doch nichts gegen Presets (ich rede nicht unbedingt von Automatik), die schon zu 90% funktionieren und nur noch wenig Tuning erfordern. Bei Analoggeräten ist die Krux doch: Entweder es gibt nur einen Regler, damit hat man nicht alle Parameter im Griff, oder es gibt unzählige, die man aber auch ALLE in JEDEM Fall erstmal anfassen muss (Zeitaufwand). Da finde ich doch auch erhebliche Vorteile in der Digitalwelt.
Modernes Hi-End-Equipment wäre wohl in dieser Lesart ein konsequent analoger Signalweg mit einer (rechnergestützten?) digitalen, voll autoamtisierbaren Benutzerschnittstelle (auf "Potis" = Alpha-Dials braucht man ja nicht zwingend zu verzichten).
Jens
"also, die sachen von waves z.b. sind schon sehr gut, dass muss man wirklich mal sagen. allerdings gibt mir schon zu denken, dass man mit ein,zwei reglern so eine art automatisierten super-sound hinbekommt. da frag ich mich wirklich ob das noch was mit können, erfahrung und sich grösstmöglichste mühe geben, zu tun hat."
Wenn es denn aber (gleiche oder zumindest vergleichbare Qualität mal vorausgesetzt - den Schwächen der Plugs stehen ja bei Verwendung von Analogequipment andere Schwachstellen wie mehrfache Wandlung entgegen) wirklich einfach nur einfacher ist mit einem Plugin, sehe ich im verminderten Arbeitsaufwand kein wirkliches Argument gegen die Plugins. Gut, man hat vielleicht das Gefühl, man habe sein Fachwissen nicht anwenden können/müssen, weil das z.T. schon in einem (gut gemachten) Plugin implementiert ist - aber ehrlich: who cares (ausser einem evtl. angekratzten Ego)?
Oder anders: Du hast dir in jahrelanger Arbeit ine Handvoll Standard-Presets erarbeitet (eigene), die als Ausgangsbasis zum Finetuning dienen, was spricht dagegen, dass man mit dem Abruf solcher Presets bei der individuellen Einstellung der Parameter unglaublich viel Zeit spart?
Es ist doch wohl immer so, dass gutes Werkzeug den Fokus der Fachkenntnis irgendwie verlagert, weil einem das Werkzeug die Arbeit zwar nicht abnimnmt, aber doch erleichtert - so bleibt mehr Zeit für mehr Aufwand an anderer Stelle.
Oder vermisst jemand ernsthaft den zeitraubenden Schneideaufwand an der analogen Bandmaschine, um hie und da mal eine Passage zurechtzurücken?
Solange man die Möglichkeit hat, alle Parameter von Hand zu editieren, spricht doch nichts gegen Presets (ich rede nicht unbedingt von Automatik), die schon zu 90% funktionieren und nur noch wenig Tuning erfordern. Bei Analoggeräten ist die Krux doch: Entweder es gibt nur einen Regler, damit hat man nicht alle Parameter im Griff, oder es gibt unzählige, die man aber auch ALLE in JEDEM Fall erstmal anfassen muss (Zeitaufwand). Da finde ich doch auch erhebliche Vorteile in der Digitalwelt.
Modernes Hi-End-Equipment wäre wohl in dieser Lesart ein konsequent analoger Signalweg mit einer (rechnergestützten?) digitalen, voll autoamtisierbaren Benutzerschnittstelle (auf "Potis" = Alpha-Dials braucht man ja nicht zwingend zu verzichten).
Jens
angekratztes ego ? negativ. vielmehr steht dafür der gedanke, auch anders klingen zu wollen als andere.ich bilde mir ein, den unterschied einer digitalen und analogen produktion rauszuhören. dazu muss erwähnt werden, dass sich das auf elektronische musik bezieht.
"Gut, man hat vielleicht das Gefühl, man habe sein Fachwissen nicht anwenden können/müssen, weil das z.T. schon in einem (gut gemachten) Plugin implementiert ist - aber ehrlich: who cares (ausser einem evtl. angekratzten Ego)?"
es geht nicht nur darum, sein fachwissen anbringen zu können, sondern vielmehr in der lage zu sein, mit den ressourcen die man hat, das beste aus diesen herauszuholen und nicht permanent über zu dosieren wie es viele tun, die jetzt den fokus auf was anderes richten können.
es ist vielleicht auch ein bisschen eine glaubens/geschmacks - frage. den mehraufwand nehme ich persönlich gerne in kauf, da ich(zum glück) kein profi bin und ich mich so auch nicht kundenwünschen oder zeitdruck unterwerfen muss.
" du kannst auf einer playstation fussball spielen oder im echten matsch rumrutschen - beides macht spass, aber mir ist der matsch lieber " - Mark Bell.
Du hast dir in jahrelanger Arbeit ine Handvoll Standard-Presets erarbeitet (eigene), die als Ausgangsbasis zum Finetuning dienen, was spricht dagegen, dass man mit dem Abruf solcher Presets bei der individuellen Einstellung der Parameter unglaublich viel Zeit spart?
---> die intention, individuell zu sein und sich nicht auf einen "standart" blind zu verlassen.
sich in eine produktion einzuarbeiten, zu kämpfen und zu scheitern und doch wieder die oberhand zu gewinnen. warum muss eigentlich immer alles auf "knopfdruck" da sein (zeittdruck sei hier aussen vor)? gibt´s nich schon genug Toni´s, die alle gleich klingen und dafür jahrelang gelernt haben? alleine das für den beruf ja schon ad absurdum.
"Modernes Hi-End-Equipment wäre wohl in dieser Lesart ein konsequent analoger Signalweg mit einer (rechnergestützten?) digitalen, voll autoamtisierbaren Benutzerschnittstelle (auf "Potis" = Alpha-Dials braucht man ja nicht zwingend zu verzichten...."
---> SSL AWS 900 oder MIDAS Venice (glaub ich)
"Gut, man hat vielleicht das Gefühl, man habe sein Fachwissen nicht anwenden können/müssen, weil das z.T. schon in einem (gut gemachten) Plugin implementiert ist - aber ehrlich: who cares (ausser einem evtl. angekratzten Ego)?"
es geht nicht nur darum, sein fachwissen anbringen zu können, sondern vielmehr in der lage zu sein, mit den ressourcen die man hat, das beste aus diesen herauszuholen und nicht permanent über zu dosieren wie es viele tun, die jetzt den fokus auf was anderes richten können.
es ist vielleicht auch ein bisschen eine glaubens/geschmacks - frage. den mehraufwand nehme ich persönlich gerne in kauf, da ich(zum glück) kein profi bin und ich mich so auch nicht kundenwünschen oder zeitdruck unterwerfen muss.
" du kannst auf einer playstation fussball spielen oder im echten matsch rumrutschen - beides macht spass, aber mir ist der matsch lieber " - Mark Bell.
Du hast dir in jahrelanger Arbeit ine Handvoll Standard-Presets erarbeitet (eigene), die als Ausgangsbasis zum Finetuning dienen, was spricht dagegen, dass man mit dem Abruf solcher Presets bei der individuellen Einstellung der Parameter unglaublich viel Zeit spart?
---> die intention, individuell zu sein und sich nicht auf einen "standart" blind zu verlassen.
sich in eine produktion einzuarbeiten, zu kämpfen und zu scheitern und doch wieder die oberhand zu gewinnen. warum muss eigentlich immer alles auf "knopfdruck" da sein (zeittdruck sei hier aussen vor)? gibt´s nich schon genug Toni´s, die alle gleich klingen und dafür jahrelang gelernt haben? alleine das für den beruf ja schon ad absurdum.
"Modernes Hi-End-Equipment wäre wohl in dieser Lesart ein konsequent analoger Signalweg mit einer (rechnergestützten?) digitalen, voll autoamtisierbaren Benutzerschnittstelle (auf "Potis" = Alpha-Dials braucht man ja nicht zwingend zu verzichten...."
---> SSL AWS 900 oder MIDAS Venice (glaub ich)
Moin...
"---> die intention, individuell zu sein und sich nicht auf einen "standart" blind zu verlassen.
sich in eine produktion einzuarbeiten, zu kämpfen und zu scheitern und doch wieder die oberhand zu gewinnen. warum muss eigentlich immer alles auf "knopfdruck" da sein (zeittdruck sei hier aussen vor)? gibt´s nich schon genug Toni´s, die alle gleich klingen und dafür jahrelang gelernt haben? alleine das für den beruf ja schon ad absurdum."
Deswegen hatte ich ja von DEINEN persönlichen Presets gesprochen, und auch die nicht als "Knopf drücken und fertig", sondern als Basis für weitere Verfeinerungen. Mit individuellen Presets klingst du nicht wie "alle anderen", schlimmstenfalls (wenn nach dem Preset-Abruf nichts mehr verändert wird) klingen halt alle deine eigenen Produktionen irgendwie ähnlich. Aber auch das muss nicht sein.
Ich meine nur, dass es nicht nötig ist, das Rad immer wieder neu zu erfinden.
Als Musiker kenne ich das ähnlich: Ich habe meinen ganz eigenen (Hammond-artigen) Sound, meine Registrierungen, die ich immer wieder verwende. Und ich verändere diese gerne während des Spiels, so dass ich auf den "händischen" Zugriff auf die Zugriegel nicht missen möchte. Dennoch hätte ich gerne eine Möglichkeit (wegen "vollanalog" leider nicht gegeben), diese meine eigenen Registrierungen zu speichern und wieder abrufen zu können - jetzt läuft dieser Speicher auf "Papier und Stift"-Basis...
"---> SSL AWS 900 oder MIDAS Venice (glaub ich)"
Die erstere hatte ich auch im Kopf - und sowas in der Art halt für Outboard... Ein 1176 mit digitaler Parametersteuerung o.ä. ;-)
Jens
"---> die intention, individuell zu sein und sich nicht auf einen "standart" blind zu verlassen.
sich in eine produktion einzuarbeiten, zu kämpfen und zu scheitern und doch wieder die oberhand zu gewinnen. warum muss eigentlich immer alles auf "knopfdruck" da sein (zeittdruck sei hier aussen vor)? gibt´s nich schon genug Toni´s, die alle gleich klingen und dafür jahrelang gelernt haben? alleine das für den beruf ja schon ad absurdum."
Deswegen hatte ich ja von DEINEN persönlichen Presets gesprochen, und auch die nicht als "Knopf drücken und fertig", sondern als Basis für weitere Verfeinerungen. Mit individuellen Presets klingst du nicht wie "alle anderen", schlimmstenfalls (wenn nach dem Preset-Abruf nichts mehr verändert wird) klingen halt alle deine eigenen Produktionen irgendwie ähnlich. Aber auch das muss nicht sein.
Ich meine nur, dass es nicht nötig ist, das Rad immer wieder neu zu erfinden.
Als Musiker kenne ich das ähnlich: Ich habe meinen ganz eigenen (Hammond-artigen) Sound, meine Registrierungen, die ich immer wieder verwende. Und ich verändere diese gerne während des Spiels, so dass ich auf den "händischen" Zugriff auf die Zugriegel nicht missen möchte. Dennoch hätte ich gerne eine Möglichkeit (wegen "vollanalog" leider nicht gegeben), diese meine eigenen Registrierungen zu speichern und wieder abrufen zu können - jetzt läuft dieser Speicher auf "Papier und Stift"-Basis...
"---> SSL AWS 900 oder MIDAS Venice (glaub ich)"
Die erstere hatte ich auch im Kopf - und sowas in der Art halt für Outboard... Ein 1176 mit digitaler Parametersteuerung o.ä. ;-)
Jens
