Selbstbau eines Kunstkopfmikrofons

Erstellt 4 Antworten5 Beiträge
Startbeitrag#1
Guten Tag und Hallo
Ich möchte ein Kunstkopfstereomikrofon bauen, wie es das bereits in den Siebzigern gab. Ich habe ein altes, leicht zerfetztes Exemplar erstanden, welches noch ganz brauchbar aussieht und gfs verwendet werden kann. Ansonsten hätte ich einen Schreiner in der Familie, der alles Nachbauen kann, was der Mensch erdacht hat. Das Problem: Ein Mikrofon fehlt und das andere ist defekt.
Ich habe auch sonst keine Ahnung davon, was man dort einbauen muss. Es wäre sehr schön, wenn hier jemand Bescheid wüsste und mir weiterhelfen könnte.
Gfs gibt es ja sogar einen Tipp, für einen Marke?
1) Reicht die eigentliche Mikrofonkapsel oder muss ein komplettes Mikro mit Vorverstärker hinein?
2) Welche Aufnahmeform / Richtungseigenschaft soll das Mikrofon haben?
3) Eine Quelle besagt, daß die (neuen ?) OKM-Mikrofone, die man in die Ohren steckt, tauglich wären, aber ist das so?
Mit etwas Hoffnung auf Antwort wünsche ich das Allerbeste zu Weihnachten (falls es noch erlaubt ist)
Uli
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Antwort#2
Hallo Ulrich,
gehe doch mal zur Suchmaschine von unserem Forum und gib ein
Kunstkopf Mikrofon
Da findest du auch schon fertige Erklärungen zum Selbstau eines Kunstkopfmikrofons.
Johnny
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Antwort#3
Zum Beispiel war hier mal ein Kunstkopf-Thread:
http://f11.parsimony.net/forum16949/messages/22264.htm
Und nicht vergessen... auf deine Kunstkopf-Aufnahmen draufzuschreiben:
"Kein Stereo - Binaurale Aufnahme - Nur für Kopfhörer-Wiedergabe vorgesehen."
Stereo-Lautsprecherwiedergabe kannst du damit vergessen.
Viel Spaß dabei.
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Antwort#4
Ich habe die verlinkten Beiträge durchgearbeitet und bin erstaunt: Offenbar sind Kunstkopfaufnahmen in Fachkreisen nicht sonderlich beliebt und ich glaubte, einen Schritt nach vorne zu tun. Ich will dies aber trotzdem in Angriff nehmen daher nochmals die Frage nach den Kapseln?
Ich gehe ich am Besten vor? In einem Beitrag steht "difussfeldentzerrte Mikrofone". Nach meiner Recherche bezieht sich dies(einzig?) auf den Frequenzgang, der Hintergrund ist mir jedoch immer nicht klar.
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Antwort#5
Erster Versuch, wäre beim Hersteller nachzuhören, was eine Reparatur kosten kann ...
Die Mikrofonkapseln sind mitunter auf den Kunstkopf angepaßt und können deshalb nicht durch x-beliebige Mikrofone ausgetauscht werden. Da der Kunstkopf als Mikrofon nicht gerade ein triviales gerät ist, sollten z.B. auch der Durchmesser der Kapsel zu den Gehörgängen passen.
Eine Diffusfeldentzerrung kann man allerdings auch mit einer Höhenanhebung am Klangregler erreichen. Allenfalls erhöht sich dadurch das hochfrequente Rauschen.
Die "umgepolten" Ohrhörer sind kein Ersatz für die Mikrofonkapseln im Kunstkopf ..
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