hi leuts, ich habe eine CD-r (master fürs presswerk) von einem Masteringstudio aus Schweden bekommen. Bei dieser CD war zwischen den liedern 1 und 2 ein nahtloser übergang. leider musste ich im nachhinein noch was an track 1 ändern. so , jetzt möchte ich aber das zeug wieder auf ne r brennen, da es ja zum presswerk muss... nur: ich kriegs nicht hin dass track 1 nahtlos und ohne pause in track 2 wechselt... wie haben die das dann gemacht? tausend dank, da das zeug schnell weg muss hetzt mich die meute!!
Du musst im Brennprogramm die Pause zwischen Track 1 und 2 auf null Sekunden setzen (Default-Einstellung ist meistens 2s), und das ganze dann im "Disc at Once"-Modus brennen ("Track at Once" erlaubt keine individuellen Pausen). Sollte eigentlich jedes handelsübliche Brennprogramm beherrschen. Jens
hatte ich nicht spezis geschrieben? der red book cd-audio standard erlaubt scheinbar keine pause gerade zwischen track 1 und 2..... wie machen die das?
Der "red book" CD-Audio-Standard erlaubt scheinbar keine Pause gerade zwischen Track 1 und 2.
Diese Aussage ist unrichtig. Zwischen allen (!) Titeln ist eine beliebig lange Pause erlaubt. Diese Pause darf mit Sound gefüllt sein, wie das bei Klassik zwischen den Titeln üblich ist, oder mit "Digital Null" (Black), wie man das häufig bei Popp-Zusammenstellungen kennt. Weder "digital Null" noch "keine Pause" wird zwischen den Titeln benötigt, wie das Dummchen oft falsch behaupten.
Ohweh, eine Produktion in "Silvesterqualität" "wie machen die das"? "Die" nutzen eine Masteringsoftware. Wenn Du Wavelab hast, geht das ganz einfach: Man nimmt einen beliebig langen Track und setzt einen Marker als Titelübergang. Die scheinbare Trennung dieser beiden Teile übernimmt das Programm. Bei echten Tracks werden beide ineinander geschoben. Viel Glück
ich habe wavelab und es über dessen brennfunktion auch nicht hinbekommen, vieleicht könntest du mir noch etwas genauer erklären wie das in wavelab gehen soll... ich setz also den marker.. und dann ? gruuuhs
das hab ich auch nur in diversen foren gelesen in dnen ich recherchiert habe. warum kann dann nero oder ein beliebiges anderes brennprogramm nicht die ersten beiden tracks ohne pause aneinanderbrennen, da krieg ich nämlich dann immer die meldung "eine pause von 2-3 sekunden muss mindestens zw. track 1 und 2 sein" sagt mir WIE es geht, oder WIE ihr euch das vorstellt, dann probier ich´s aus!!!!!
ausgemachter bledsinn. es gibt keine Pausenvorschriften bei Redbook, nur Empfehlungen. So ist z.b. eine pause VOR dem 1. Track ist empfehlenswert (manche CD Player schneiden sonst den Anfang ein bissl weg....). Auch sind Pausen zwischen 1 und 15 CD-Frames problematisch, da manche Glass-Master Encoder dann zu lange muten. im wavelab kannst du in den Voreinstellungen eine "Standard-Pause" einstellen, die dann bei jeder "einfachen Audio CD" als Grundeinstellung übernommen wird. Zusätzlich kann ich aber in dieser einfachen Audio Cd die Pause zwischen jedem Track einzeln einstellen,´das geht indem ich auf das "+" neben dem entspr. track klicke. dann kannst du dir noch den Titelübergang anhören (rechtsklick) ob auch alles passt. Viel Glück Georg
Grundsätzlich - wie Dir die anderen Kollegen schon sagten - ist nach Red-Book-Standard zwischen jeden beliebigen Tracks sowohl eine Pause erlaubt als auch pausenloser Übergang. Im ersteren Fall ist der Index Null des vorangehenden Tracks am Ende dessen und der Index des folgenden Tracks sitzt unmittelbar vor diesem, im anderen Fall fällt der Nullindex des vorangehenden Tracks mit dem Index des folgenden zusammen. Dies einzustellen ist mit jedem professionellen Masteringprogramm möglich. Wenn Du möchtest, kopier Dir die CD als Sicherheitskopie und schicke mir die Original-CD und ich setze Dir mit SADiE die PQ-Daten so wie Du sie haben möchtest. Ich mache bei meinen CD-Produktionen die Pausen zwischen den Tracks zwischen 5...und 8 Sekunden lang oder je nach dramaturgischen Gegebenheiten auch ohne Pausen. Ich habe noch nie von einem Preßwerk hier eine Reklamation bekommen und auch die Pressungen entsprachen exakt meinen Maters. Es empfiehlt sich, die Pause zwischen Anfang und Track 1 auf 3 Sekunden zu setzen und bei allen anderen Tracks die Nullindexe ca. 6 SMPTE-Frames (entspricht 15 CD-Frames und damit 200 msec.) nach dem Trackende und den Index des folgenden Tracks genauso viel vor den Trackanfang zu setzen damit beim direkten Anspringen des Tracks auf dem CD-Player der Track auch ohne Anschnitt des Anfangs abgespielt wird. Wie gesagt, wen Du willst, maile mich an, Du bekommst dann meine Adresse und Du kannst mir die CD schicken, ich mache Dir ein neues Master auf dem SADiE-System, dies erlaubt eine absolut flexible PQ-Codierung.
Hallo! In Nero heisst es meines Wissens, daß "FÜR" den ersten Track nur eine Pause von mind. 2 Sekunden erlaubt ist, was "VOR" Track 1 bedeutet, nicht zwischen 1 und 2. In Wavelab machst du einfach eine neue Audiomontage, ziehst die Tracks da rein, setzt Marker und klickst auf das rote CD-Symbol zum brennen - Fertsch. Denk dran, daß Wavelab manchmal automatisch Fade Ins und Fade Outs (zwischen einzelnen Tracks) in der Audiomontage setzt, diese also vorher nochmal überprüfen. Am besten vor dem Brennen nochmal alle Track-Übergänge "kontrollhören". Hab gerade einen Livemitschnitt auf diese Weise gebrannt und weiß 100%ig, daß es so funktioniert.
wie geschrieben, brauchst du in WL nichtmal den "Umweg" über die Audiomontage machen, sondern kannst das auch mit der "einfachen Audio CD" lösen - bei mehreren Einzeldateien meist die schnellere Lösung. Aber SADiE ist schon eine Klasse für sich..... Georg (der seit kurzem auf Sadie umlernt)
Stimmt natürlich! Aber die Audiomontage hat den Vorteil, daß man sich die Übergänge nochmal anhören kann. So weit ich mich erinnere kann man sich bei der "einfachen Audio-CD" nur einzelne Tracks, aber nicht deren Übergänge anhören. Andererseits kann es aber gut sein, daß ich mich da irre...
Du kannst Dir die Übergänge schon anhören - rechtsklick auf einen Track, und dann gibt es glaubich "track abspielen, Ende (?) eines Tracks abspielen und Übergang abspielen"(genauen Wortlaut hab ich leider net im Kopf). dann wird mit einem in den Vorgaben einstellbaren Vorlauf der Übergang wiedergegeben. Georg
Jetzt halt mal den Ball flach. Es ist schon klar, dass nach Redbook-"Lesart" eine "Nullpause" (0 sekunden) eigentlich eine längere Pause ist, die mit dem Rest (z.B. die letzten 2 Sekunden) des vorangehenden Titels gefüllt ist (daran zu erkennen, dass während der letzten 2 Sekunden des vorigen Titels die Anzeige der meisten Player die Pause rückwärts durchzählt). Aber nach Nomenklatur der allermeisten Consumer-Brennprogramme (wie Nero) ist dies eine Pause von 0 Sekunden Länge, und nichts anderes habe ich behauptet. Also lass dein "Dummchen" mal lecker stecken, Herr Nono. Jens
Jens schrieb "Es ist schon klar, dass nach Redbook-"Lesart" eine "Nullpause" (0 sekunden) eigentlich eine längere Pause ist, die mit dem Rest (z.B. die letzten 2 Sekunden) des vorangehenden Titels gefüllt ist (daran zu erkennen, dass während der letzten 2 Sekunden des vorigen Titels die Anzeige der meisten Player die Pause rückwärts durchzählt). " FALSCH! Dann ist entweder genau dieser Effekt beabsichtigt oder es ist einfach ein Fehler beim PQ codieren passiert. Auf jeden Fall kann man laut Redbook die Pause beliebig wählen - von Null bis 74'59".... Georg
Sorry Jens, das ist unzutreffend. Die einzig nach Red-Book vorgeschriebene Pause ist Index 0 des Track 1, die muss 2 Sekunden sein. Alles andere ist vollstens beliebig wählbar (max 99 Tracks, Mindestdauer eiens Tracks glaube ich 4 Sek.). Wenn irgendein Programm das nicht vernünftig hinbekommt, ist es höchstens Klicki-Bunti-Spielzeug.
Langsam bin ich ein wenig verwirrt. Mir wurde gelehrt, dass laut Red-book Spezifikation jeder Master vor Track 2 Minuten kein Audio enthalten sollte. So musste jedes Master angeliefert werden. Gut - ich habe von Kollegen oft gehört, dass sie diese Pause kürzer nehmen (oder auch mal gar nicht), und dies hat bisher noch nie zu Problemen bei der Vervielfältigung geführt. Dennoch: was stimmt den jetzt? Gr. Dirk