Neues Mischpult und Boxen

Erstellt 12 Antworten13 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo zusammen, wir sind eine 11-köpfige Band und spielen überwiegend in Kirchen (Jugendgottesdienste und Hochzeiten). Unser bisheriges Mischpult und die 3Wege-Boxen von Peavey verabschieden sich gerade (mind.12 Jahre alt).
Jetzt sind wir auf der Suche nach neuen Geräten und bräuchten hier unbedingt etwas Hilfe.
Von den Anschlüssen brauchen wir mindestens 9 Eingänge für Mikrofon und 4 für Instrumente (2xGitarre/1xKeyboard/1xBass)
Als Verstärker haben wir uns vor drei Jahren eine PSE Verstärker gegönnt.
Zum Mischpult:
Hier ist uns wegen des Preis/Leistungs Verhältnis das SL2442FX-Pro von Behringer aufgefallen. Jedoch hört man hier, dass das Eingenrauschen wohl sehr stark sein soll. Trifft dies auch bei der relativ neuen SL Serie zu?
Da wir hauptsächlich in Kirchen spielen, wo es unter anderem auch sehr ruhig ist könnte dies schon stark stören, oder?
Als Alternative haben wir das CFX16 von Mackie im Auge.
Zu den Boxen:
Bei Thomann haben wir uns alle gängigen 2 Wege Boxen angehört. Hier hat uns leider keiner so richtig überzeugt. Wie sieht es hier mit JBL Boxen aus. Haben diesbezüglich schon unterschiedliche Meinungen gehört.
Über eine schnelle Antwort würden wir uns sehr freuen.
Jürgen
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Antwort#2
moin!
die experten für solche fragen sitzen hier:
grüße


PA FORUM
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Antwort#3
Hi jeff, vielen Dank für deinen Hinweis.
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Antwort#4
Also, hier gibts auch den einen oder anderen, der was dazu sagen kann.
Ich würde immer ein Mackie dem Behringer vorziehen. Nicht unbedingt wegen Rauschen, sondern wegen dem Klang überhaupt. Allerdings sind Mackies oft etwas einseitig für rekording optimiert (Muting lässt Aux-Wege offen, was ist mit PFL?)
Da kenne ich den von dir angeführten Typ nicht. Ihr solltet diese Punkte antesten oder nachlesen.
JBL haben in den Club-Serien eine teilweisen zügigen Generationswechsel. Grundsätzlich ein ehrwürdiger Hersteller mit gutem Ruf, allerdings haben diese Systeme die Tendenz immer etwas sehr frisch - um nicht zu sagen spitzig - zu klingen, da hilft beherzter Equalizer-Einsatz. Die größeren Systeme 15Zoll können durchaus Spaß machen. Ob der gute Name das hohe Preisniveau rechtfertigt, sei dahingestellt. Allerdings bedeutet dieser Name auch einen höheren Wiederverkaufswert.
Aber auch JBL baut Mist, so halte ich die 18er Bassreflex Bässe der Clubserien allesamt für nicht empfehlenswert. Es hilft wohl nur ausprobieren und selbst beurteilen.
Grüße
Opi
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Antwort#5
Bei der Band, bei der ich am Mixer sitze, (ebenfalls kirchlicher Bereich), hab ich auch mit einem analogen Behringer-Pult zu tun, MX3242X. Mein gut gemeinter Rat: Sei Dir bewusst, was Du tust. Ich würde es nicht nochmal kaufen. Nicht wegen des Rauschens, das ist kein Problem. Aber das Teil ist im Lauf der Zeit, 2 1/2 Jahre, an verschiedenen kleinen Stellen nicht mehr ganz so absolut zuverlässig wie ich mir das wünsche. Wer gute Nerven hat und bei Bedarf ganz flott einen Workaround austüfteln kann, kann natürlich mit diesen Geräten eine Menge Geld sparen.
Viele Grüße
Michael
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Antwort#6
Hallo
bin seit vielen Jahren u.a. im kirchlichen Bereich unterwegs.
Bisher habe ich mit den Soundcraft Pulten sehr gute Erfahrungen gemacht (Spirit Folio, Live 4², LX7). Gerade das Spirit Folio hat so einiges mitgemacht und ist erst durch einen Absturz, der nur duch den Masterregler aufgefangen wurde, nun etwas unzuverlässig geworden - Platinenriss in irgendeinem Layer :( .
Ich schaue mich deshalb derzeit auch nach einem kompakten Pult um (nähere Auswahl ebenfalls Mackie)
Behringer kann ich nur dann empfehlen wenn keine Mechanik dran ist (ich bezweifle, dass ein günstiges Behringerpult bei häufigem mobilem Einsatz 12 Jahre alt wird...).
Bei den Lautsprechern hilft wohl nur weiterhören.
Hört euch mal Tannoy V12 / V15 an (Koaxiale Systeme) klingen recht angenehm sind auch nicht ganz billig. Da gibts auch passende Bassmodule dazu, falls euch es untenrum zu dünn erscheint.
Matthias
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Antwort#7
Midas Venice und Konsorten sind dir zu teuer vermute ich mal.
Was an dem Mackie und Beringer ätzend ist, sind die nur 1xparametrischen Mitte.
"Drehe ich jetzt an der Bassdrum lieber bei 300Hz raus und mache den Anschlag alleine mit den Höhen-EQ, oder optimiere ich den Anschlag bei 4kHz und veringere die Mulm-Mitten durch Anheben des Rests?"
Es gibt Fälle da nervt das wirklich!
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Antwort#8
Hallo ThomasT,
ich bin leider noch kein Profi was die Tontechnik anbelangt. Bisher hatte ich bei unserem Peavey-Mixer auch nur 1xparametrische Mitten. Zudem wird das Schlagzeug nicht abgenommen, da wir überwiegend in Kirchen spielen und hier dieses Instrument laut genug ist.
Ist für uns das Mackie-Mischpult deiner Meinung nach ausreichend?
Klar es gibt immer noch etwas besseres aber unser Budget gibt leider auch nicht alzuviel her.
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Antwort#9
Hallo ThomasT,
hab mir gerade die Midas Vince angeschaut und muss Dir recht geben. Diese sind wohl zu teuer und hochwertig.
Aber trotzdem Danke für Deinen Beitrag.
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Antwort#10
Hallo Jürgen,
ihr solltet euch auch einmal den Allen&Heath Wizzard 16-3 ansehen.
4-Band EQ; parametrische Mitten; 48V Phantom; Hochpassfilter; Dir-Out / Insert;....
Preis ca. 1.300.- Euronen. Mit Sicherheit besser angelegt als für ein Behringer-Mixteil. Die Behringer Mechanik ist einfach lausig.
Wenn euch 2-Weg Boxen nicht so gut gefallen: Dynacord CP 15-3, ca. 960.- Euro/Stck.
Die Anschaffung tut nur einmal weh und bereitet euch dann mindestens 10 Jahre Freude. Die Behringer tun zwar in der Anschaffung überhaupt nicht weh, lönnen aber meist keine Freude bei der Anwendung aufkommen lassen.
Alternative wäre ein digitales Mischpult, da habt ihr die Möglichkeit Presets zu speichern. Hier vielleicht einmal bei Amptown Hamburg fragen (da liegen irgendwo noch Ramsa Pulte aus Olympia-Athen.....)
Gruß
M. Hein
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Antwort#11
Ist für uns das Mackie-Mischpult deiner Meinung nach ausreichend?
Ich habe damit schon bei einem Biker-Fest in einem grossen Zelt FOH
gemischt und es ging auch.
Ist allerdings auch so ne Geschichte.
Allerdings ist es schon sehr sehr scheisse, wenn der Veranstalter am
falschen Ende spart. FOH = das kleine 24er Mackie, Siderack
4 Gates, 2 Comps und ein Reverb...
...muss ich erwähnen, dass ich da nur als Vorband mit spielte und
gar nicht mischen sollte.
...und gut, dass wir noch ein paar Mikros nebsts Ständer dabei hatten.
Bis dann der Präsi - den ich kannte, der war selber Techniker bei
einer Band, allerdings auch eher Anfängermässig - bei der zweiten
Band das Malheur bemerkte und ... "du kannst doch auch usw. "
Die dritte Band war dann aus Australien und bestand aus totalen
Profis (u.a. der Bassist bei Tina Turner etc.).
Normalerweise müsste man solche Veranstalter voll auflaufen lassen.
Die PA selbst übrigens war ganz vernünftig allerdings nur für
DJ gedacht und dessen Geraffel war auch top. Nur eben das Zeugs
für Musiker war sehr spärlich. (übrigens kein Einzelfall)
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Antwort#12
Ist zwar total off topic, aber weil ich grad lachen musste...
Wir hatten kürzlich in unserem Club für eine Band mit Vollbesetzung nur mehr 4 Mikrokabel, aber dafür 12 Mikros...;-) hehe
Da schaute ich dumm aus der Wäsche!
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Antwort#13
Hallo zusammen,
erstmal herzlichen Dank für Eure Beiträge.
Ihr habt mich überzeugt und ich werde die Finger von Behringer und dem CFX von Mackie lassen.
Allerdings gilt es jetzt für mich noch etwas Kohle aufzutreiben was noch etwas dauern könnte. Hat von Euch noch jemand Ideen wie und wo man vielleicht an öffentliche oder kirchliche Gelder kommt?
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