ME-Geithain

Erstellt 51 Antworten52 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo,
ich versuche momentan mich für ein paar ME-Geithain Lautsprecher zu entscheiden und hoffe hier bei den Profis ;-) etwas Hilfe zu bekommen.
Bisher konnte ich leider nur die ME 25 zur RL-906, wobei die RL-906 als klarer Sieger hervorging.
Hat von Euch schon mal jemand die ME 100 im Vergleich zur RL-906 oder vielleicht RL-904 gehört?
Oder wäre die Kombination RL-906 + Basis1 Sub empfehlenswerter?
Für Eure Tipps und Erfahrungen wäre ich dankbar :-)
;-)
Enrico
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Antwort#2
Hallo Enrico,
wenn du aus dem norddeutschen Bereich kommst, hast du bei Amptown/ASC die Möglichkeit MEG-Lautsprecher zu hören.
Gruß
M. Hein
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Antwort#3
Hi,
ich habe sehr lange mit den MEG 904 gearbeitet. Tonal recht ausgewogen, was sich aber durch die Filter vermiesen lässt. Daneben habe ich aber immer das Gefühl gehabt, dass etwas nicht stimmt. Eine klare Referenz würde ich sie auf keinen Fall nennen.
Wahrscheinlich ist irgendetwas in der Abstimmung des Verstärkers nicht so gut gelungen, denn etwas höhere Abhörpegel sorgen oft - abhängig vom Signal - dass die 904 in die Schutzeinstellung schalten und deshalb das Signal gemuted wird.
Gr.
Dirk
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Antwort#4
Ich habe mal die RL 901 recht ausgiebig gehört und war wenig angetan. Ich würde die Teile nicht kaufen. Insbesondere den Hochtonbereich fand ich sehr diffus, einer Box dieser Preisklasse nicht angemessen.
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Antwort#5
Zum Thema "etwas höherer Abhörpegel" ... ???
Kurz mal getestet:
Ich erreiche bei meinen 904 locker breitbandig 100 dB an meiner Abhörposition (Basis ca. 2m). Ich weiß nicht, ob ein kleiner Monitor wie eben die 904 "lauter" gehen muß. Dafür gibt es (a) größere Monitore oder (b) in Grenzen die Erweiterung mit einem Subwoofer. Ich weiß auch nicht, ob man irgendetwas wesentlich "lauter" abhören muß (wenn ja siehe a, denn wer z.B. schnell fahren will braucht vielleicht auch das passende Auto dazu)
Ich kenne die 901 ebenfalls sehr gut, arbeite regelmäßig damit, und kann die beschriebenen "schlechten Eigenschaften für einen Monitor dieser Preisklasse" allerdings nicht nachvollziehen.
Meine Empfehlung für betreffenden "Patienten" - vielleicht Genelec oder sowas kaufen, die haben dann genau die "richtigen", "brillanten" Höhen - und sind auch noch billiger. Alles wird gut.
/*Sarkasmus aus*/
Bernd
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Antwort#6
Ich würde unbedingt Klein & Hummel O 500 C in Betracht ziehen.
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Antwort#7
Hallo,
Sarkasmus hin oder her - ich glaube, Du hast wirklich nicht verstanden, was ich geschrieben habe.
Ich habe es öfters erlebt, dass 904 bei Material mit z.B. viel tieffrequentem Inhalt oder starken dynamischen Kontrasten umschalten auf "Mute". Dabei handelte es sich nicht nur um die festinstallierten Exemplare mit denen ich meist gearbeitet habe.
Meine Meinung ist schon, dass solch ein Monitor das können sollte, es hat sich nämlich wirklich nicht um sehr hohe Pegel gehandelt. Dass dann die Membran z.B. gegen die Hochtönerbefestigung anfladdert, sollte nicht passieren.
Wenn Du glaubst, das Hinzufügen eines Subwoofers würde alles "lauter" machen, musst Du mir da noch einiges erklären. Ich auf jeden Fall sehe das anders.
Die Genelecs haben ihre eigenen Problem - wie jeder LS diese hat. Meine Wahl wären sie auf jeden Fall auch nicht.
Gr.
Dirk
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Antwort#8
Hallo Dirk,
ich vestehe eines nicht: Wenn ich mir Deine Postings so lese, stelle ich immer wieder fest, daß Du Dich über Fehler irgendwelcher Produkte beschwerst/ärgerst, wo ander Kollegen gute Erfahrungen mit gemacht haben. Die MEG-Lautsprecher sind mittelerweilen genauso verbreitet wie die Klein&Hummel und stellen eine ernst zu nehmende Konkurrenz zu letzteren dar. Der Rundfunk verwendet sie zunehmend und ich habe noch keinen Einzige Kollegen sich über die MEG's beschweren hören.
Du hast neulich etwas geschrieben daß Du Kopfhörer verwendest, weil Dich kein professioneller Studiomonitor bisher befriedigt hat. Die Leute können doch wohl nicht alle taub sein, daß sie nicht hören würden wenn eine Membran anklatscht oder sonstige Störungen, Verfärbungen oder was auch immer auftreten. Du solltest wirklich mal Dein übriges Equipment in Zweifel ziehen, oder Dein Aufahmetechnik überdenken, ob nicht dort die Ursachen zu suchen sind.

MfG
Rainer
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Antwort#9
Mal ehrlich, ich kenne auch keinen, der sich über einen Geithain je beschwert hat. Meine Geithainer gefallen mir jedenfalls. Und das die Membran eines 904 gegen den Hochtöner flattert ist höchst eigenartig. Irgendwie hat der doch in seinem ersten Eintrag die Entzerrer erwähnt. Der hat wohl den Bass völle Möhre reingedreht und wundert sich dann.
Ich bezweifle auch ersthaft, das man mit einem Kopfhörer besser abhöhren kann, als mit einem Geithain, zumal sich gerade mit einem Kopfhörer die Bässe nicht sauber beurteilen lassen, vonwegen großer Wellenlänge und geringem Abstand zum Ohr.
Das kommt mir alles einfach nur unprofessionell und unerfahren vor.
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Antwort#10
Hallo,
da liegt ein Missverständnis vor. Ich beschwer oder ärgere mich überhaupt nicht, ich antworte nur auf die Frage nach Erfahrungen. Und wer soll mir da erzählen, dass ich dann nicht eine eigene Meinung haben darf, solange ich sie aus der Erfahrung begründen kann.
Daneben gebrauchte ich nur deshalb meist Kopfhörer, weil die LS, die ich gut fand, ausserhalb meines Budgets waren. Genau so stand es geschrieben.
Was die Entzerrer angeht - lese doch noch mal genau und versuche nicht gleich, Partei zu ergreifen, das finde ich ein wenig peinlich. Die Entzerrer werden so eingestellt, wie es gerade nötig ist. Bei mir ist das meistens auf der "0"-Position.
Meine Anmerkungen über die Geithains sind - ich wiederhole es gerne noch einmal - nicht nur meine Erfahrung, sondern werden bestätigt durch viele Kollegen. Ja, auch Leute vom Rundfunk sind dabei. Dabei habe ich doch nie gesagt, dass dies ein Grund wäre, nicht mit MEGs zu arbeiten. Man sollte es bloss wissen und selbst entscheiden.
Und zu Rainer: solange ich nicht persönlich werde, lass Du es doch auch sein. Ich versuche auch nichts aus Deinen Postings herauszulesen, und dass Du sehr oft anders denkst als ich, nimmt nicht weg, dass ich mit Interesse Deine Beiträge lese. Dass Du mir jedoch grosszügig Tipps gibst, wie ich zu arbeiten hätte, ist einfach arrogant.
Gr,
Dirk
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Antwort#11
Es mag sein, dass ich einige Deiner Beiträge unvollständig und nicht richtig gelesen oder verstanden habe.
Deine eigene Meinung sollst Du natürlich auch haben.
Allerdings muß ich Rainer zustimmen, wenn er meint, Du solltest Dein sonstiges Equipment mal checken, wenn Tieftöner ausser Kontrolle kommen oder sich das ganze Gerät abschaltet. Das ist nicht normal!
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Antwort#12
Hallo,
glaubst Du denn, dass ich das nicht schon längst gemacht habe? Das erste, was man in solchen Situation macht, ist den Rest der Kette nachprüfen - da habt Ihr doch voll und ganz recht. Bloss das ist einfach nicht der Punkt hier.
Gut, man kann darüber diskutieren, wie laut man abhören "sollte" oder was man von einem LS mit den Dimensionen des 904 erwarten kann. Die Feststellung, die ich und Kollegen schlicht gemacht haben, ist das die Membran des Mittel-/Tieftöners gegen die Hochtönerbefestigung fleddert.
Natürlich muss man da mal etwas mehr aufdrehen, klar. Bloss geschieht dies schon bei einer Abhörlautstärke die unter der liegt, die man von einem solchen LS - unserer Meinung nach - erwarten kann. Genau das selbe gilt für die Schutzschaltung.
Gr.
Dirk
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Antwort#13
Übrigens:
das "Ausschalten" des Verstärkers ist eine durch MEG vorgesehene Schaltung, die dann eintritt, wenn der Hersteller glaubt, der LS sei von Beschädigung gefährdet. Da geht es also nicht um plötzliches Ausschalten durch extreme Pegel o.ä. und hat demnach nicht notwendig mit unsachgemässem Gebrauch der Geräte in der restlichen Kette zu tun. Anscheinend hat MEG den Punkt, ab dem der Schutz eintritt, relativ niedrig gesetzt - verständlicherweise, da ja ansonsten durch den wohl grossen Hub des Tieftöners dieser gegen die Befestigungsvorrichtung des Hochtöners stösst.
Dirk
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Antwort#14
Hallo Dirk,
ich habe die Teile zwar nicht im eigenen Abhoerraum stehen (dort stehen Tannoys und K&H O92), aber schon oefters mit den RL904 gearbeitet.
Bei mittleren Abhoerlautstaerken von 80..92 Phon - und Spitzen bis 104 dB SPL (gemessen mit B&K Praezisionsschallpegelmessgeraet am Abhoerplatz) - ist mir ein Anschlagen der Bassmembranen gegen den Hochtoenertrager oder ein Ansprechen der elektronischen Sicherung noch NIE vorgekommen.
Also frage ich mich, womit Du die Teile eigentlich befeuerst - und wie laut.
Schon einmal gemessen?
Gruss
Micha
---
PS: Bei mittleren Lautstaerken (80 phon) arbeitet es sich zumindest fuer mich wesentlich besser als bei hoehreren Werten, wo das Ohr schon beginnt, zuzumachen...
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Antwort#15
Hallo Michael,
long time - no talk.
Die Teile sind im Vergleich zu Hifi-Lautsprechern unspektakulaer, aber deutlich ehrlicher.
Als ich zum ersten Male mit O92 arbeitete, dachte ich auch, dass Information fehlt. Was am Ende fehlte, waren die angenehmen Artefakte, welche die vorher benutzten 'Highend'-Hifi-Lautsprecher produzierten...
Gruss
Micha
---
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Antwort#16
Naja, wie misst DU denn zum Beispiel? Wenn ich mir davon ein Bild machen will, dann nehme ich mir ein einfaches RadioShack Schalldruckmessgerät, welches ich auf dB(C) "gewichte" und mit langsamer Integrationszeit arbeiten lasse.
Wichtig, in diesem Falle, ist die Dynamik zur Zeit. Und es kommt halt mal vor - ich habe nie gesagt regelmässig - dass bei starken dynamischen Kontrasten z.B. schlagartig gespieltes Schlagzeug bei klassischer Musik das beschriebene auftritt.
Dirk
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Antwort#17
Lass Deine LS doch einfach mal von MEG checken.
Ich bin mir sicher, dass der 904 niemals seine Position mit diesen Macken erreicht hätte. Ich kann mir nicht vorstellen, das der alte Kiesler sowas auf den Markt schmeißen würde. Vielleich aber definiert MEG ja auch den sachgemäßen Gebrauch seiner Produkte anders als Du :-)
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Antwort#18
Der Vorteil bei Studiomonitoren ist, dass man die "Klangverschoenerung" (zB. "disco-smile") durch vorgeschaltete Effektgeraete hinzufuegen kann.
Hingegen ist es wesentlich schwieriger, bei Hifi-Boxen die klangverschoenernden Artefakte zu reduzieren.
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Antwort#19
Hallo Dirk!
Micha hat ja geschrieben, dass er mit einem B&K Mess-System gearbeitet hat:
"Bei mittleren Abhoerlautstaerken von 80..92 Phon - und Spitzen bis 104 dB SPL (gemessen mit B&K Praezisionsschallpegelmessgeraet am Abhoerplatz) - ist mir ein Anschlagen der Bassmembranen gegen den Hochtoenertrager oder ein Ansprechen der elektronischen Sicherung noch NIE vorgekommen."
Also nix Radioshack undsoweiter.
Da er keine Bewertungsangabe dazugeschrieben hat, vermute ich mal, dass er linear gemessen hat.
Es hängt ja sehr stark vom Spektrum ab, wie der Pegel nun gewichtet ausfällt. Jedoch sollten nicht mehr als 15dB Unterschied zur A-Gewichtung (und dann erst recht deutlich weniger zur C-Gewichtung) entstehen, wie Du ja selbst bestimmt weißt.
Ich wundere mich, dass Du den Micha so unsachlich disqualifizierst, schreibt er doch, wie er gearbeitet hat. Gut er hat keine Gewichtung angegeben, aber vielleicht hat er es einfach vergessen und hätte es noch geschrieben, wenn Du nicht mit diesem Ton geantwortet hättest?
Grüße,
Hermann
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Antwort#20
Hi,
es ging mir tatsaechlich um die Gewichtung und vor allem um die Integrationszeit des Messgeraets.
Ich wollte Micha nicht unterstellen, dass er unsachgemaess arbeiten wuerde.
Dirk
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