Ich hab' da mal eine Frage: Was machen die Tonleute denn so, um ihre Produkte auf der CD so laut wie nur möglich zu kriegen? Bemerkt man dabei auch eine Verbesserung oder eine Verschlechterung der Tonqualität? Gibt es einen "magischen" Plug-In, der das alles macht?
Hallo, also zunächst einmal sagen diese Leute freundlich "Hallo", wenn sie einen neuen Beitrag schreiben, einschließlich der Grußformel zum Schluß. Freundliche Grüße Thomas
Hallo, es gibt kein magisches Plugin. Man benutzt Kompressoren/Limiter in diversen Bauarten. Das geht nicht ohne Klangbeeinflussung, letztendlich versucht man einen Kompromiss zu finden zwischen laut und gut. Gruß Christian
Hallo Thomas78, einen schönen "Guten Abend". Entschuldigung, dass ich nicht gegrüßt habe. Hallo minister, ich bin weder Tontecniker, noch Lehrer. Meine anfrage wurde von diskutierenden Bandmitgliedern ausgelöst, die um die Lautststärke "tanzen, wie um das Goldenene Kalb". Lautstärke scheint wie ein Fetisch zu sein. Musikinhalt scheint weniger eine Rolle zu spielen. Immer ist es nur die Lautstärke. Darum meine Frage, ob es da Geräte zum Lautmachen gibt. Ernie
Hallo Ernie, hier gibt es den besten Plug-In zum wahnsinnigen Verbessern und zum richtig fetten Lautmachen jeder Produktion, mag man sie Musik nennen oder nicht. Aus dem Datenblatt: "Ozone" kombiniert Analog-Modeling mit 64 bit digitaler Genauigkeit, um einen kompletten Satz an "Weltklasse-Prozessoren" anzubieten. Vom warmen Klang der durch Elektronenröhren gestalteten Equalizer bis hin zur reinen Transparenz linearer Phasen-Filter, stellt "Ozone"-Pug-In die Werkzeuge und die Technologie zur Verfügung, die man braucht, um unerreichte Super Audiomaster herzustellen. Das ist es doch! Das fehlt doch deiner Band.
hi! dann mach doch mal deinen leuten klar, daß es nicht um lautstärke, sondern um INTENSITÄT geht....! laut machst du am verstärker. da dieser drehknopf, du weißt? ;-) intensität hat (mal musiklaische dinge außer acht gelassen) was mit klangdichte zu tun und die mit einem gut aufgebautem klangspektrum. und da sollten dann deine leuts sich mal hinsetzen und "tonstudien" machen. ja, so macht das auch noch heutzutage jeder sänger oder bläser an der hochschule! er arbeitet quasi an seinem sound, damit die intensität und ausdrucksfähigkeit größer wird. mikrofone und verstärker ändern da prinzipiell erstmal wenig. die verstärken halt dann das dünne stimmchen oder den plärrenden gitarrensound so laut, daß das ohr wiederum "zumacht" und dann alles fehlende nicht mehr wahrnimmt, wegen lautstärkeüberlastung. das nennen dann die möchtegernmusiker intensiv- reizüberflutung kann man billiger haben. einen klang der sich allerdings auch im piano in voller intensität in deine ohren (und auch in deine seele bohrt)-das ist was anderes.da muß man halt üben und seine ohrwascheln ein bißchen trainieren. am lautstärkeregler drehen kann jedes kind.... lg und viel spaß und freude bei der anregung deiner gehörgänge ;-))) matthias
Die Frage nach der richtigen Technik (Vorgehensweise) ist aber schon berechtigt. Mit gelingt es z.B. manchmal nicht die Lautstärke so stark anzuheben, dass es mit bestimmten CDs mithalten kann. Ohne diverse (hörbare, nervige) Overcopression-Artefakte selbstverständlich. Also wie bekomme ich es möglichst laut, ohne es schlechter klingen zu lassen. Ein paar Versuche hatte ich mal gemacht mit diversen Compressoren etc. Ich bekam es nicht so laut hin wie eine Referenz-CD (weiss nicht mehr was es war, aber die neue Dimmu Borgir ist ähnlich: sehr laut, zwar hörbar komprimiert/limiert aber eben gutklingend und nicht zerrig). Ein anderer Versuch mit diversen Masteringversionen wo der Musiker den Klang beurteilt hatte, entschied er sich für die am wenigsten komprimierte, ohne jeden Exiter etc. Kram und damit für die leiseste Version. Mir ist das prinzipiell alles klar, aber wie schaffen es manche gutklingende CDs mit 0.5dB Dynamik zu erzeugen wenn es bei mir schon bei nur noch 5dB wackelnden Masterpegelanzeigen anfängt zu zerren (L1)? Man kann über den Sinn von Overcompression streiten, aber dennoch sollte man auch dies meistern können.
Um möglichst laute Produktionen zu bekommen, musst du schon in den Einzelspuren bei den perkusiven Instrumenten und denen mit hohem Dynamikumfang für eine gute Vorkomprimierung sorgen. Insbesondere bei metal Produktionen ist das notwendig. Teilweise must du sogar Sidechaining und Ducking anwenden, um einen gut ausgewogenen Premix zu erhalten von Fall zu Fall. Danach hast du keine Probleme im Mastering bis unter die Decke zu gehen. Lies mal hier: http://www.soundonsound.com/sos/apr...les/tomlord.htm Franky
Also, Matthias, da muss ich mich doch sehr wundern. Weder unsere Mikrofone noch unsere Trommelfelle können Schallintensität als Energieeinheit wandeln. Die Verstärker verstärken nichts anderes als die vom Mikrofon in "Wechselspannung" umgesetzten Schallwellen. Die Verstärker kennen auch keine "Intensität". Und unsere digitale Tonaufzeichnung überträgt nur Zahlenwerte, die den Wechselwerten der Spannung entsprechen. Pack' deine "Intensität" ein.
nicht schallintensität... intensität als musikalische qualität! sorry, aber ich habe wirklich was gegen leute, die die intensität musikalischen erlebens mit lautstärke gleichsetzen. ich habe schon zuviel davon erlebt und die sinnlosigkeit dieser herangehensweise darf man doch wohl mal herausstellen dürfen, oder? wenn hier was eingepackt wird, dann doch die meinung, daß eine CD bis zum äußersten laut gemacht werden müßte, damit sie richtig reinhaut... ;-) technische parameter in allen ehren (daß ist was anderes), aber auf teufel komm raus die lautstärke nach oben zu treiben ist einfach nur billig. wer sowas einfordert hat nicht begriffen, das musik immer auch stille ist und sich beides bedingt. ob das technisch gesehen der rauschabstand ist, oder musikalisch eine gut strukturierte komposition. egal- wie hoch dein erlebnispegel geht, hängt von anderen dingen ab, als von einem technischen parameter, an dem sich (bei fortschreitend gleichbleibender reizung) die sinne eh gewöhnen. wenn dus nicht glaubst, spiele ich dir gern mal ein orgelkonzert 70 min mit vollem plenum nebst spanischen trompeten vor :-)) danach kannste deine ohren einpacken. nicht wegen der lautstärke, sondern wegen ganz eigentümlichen vorgängen im ohr (dicht nebeneinanderliegende frequenzen) die zu lustigen klirrerscheinungen führen. lg matthias
Hallo, wer nach dem Motto "Hauptsache Laut" lebt ist wahrscheinlich kein Tontechniker. Wichtiger als die Lautstärke ist ein guter Sound! Der Sound muss gut klingen, nicht nur dröhnen! Maik
Hallo, ***einen klang der sich allerdings auch im piano in voller intensität in deine ohren*** bei uns kommt kein Piano vor, sondern nur Gesang, E-Gitarre, Baß, und Schlagzeug.
Diese Antwort ist einmalig!!!!!!! Genialer Wortwitz. Fast schon wie der Ami, der in Bayern jemanden etwas fragen will mit den Worten: "..hey mister...." und der Beyer im ins Wort fällt "...Do gibt's koan Mister, blos an Melker..."
...tja da helfen nur: gutes Equipment,gutes pult, scheissteure Kompressoren schon bei der aufnahme, und dann nochma scheissteure kompressoren beim mischen. so die ganzen roten 1 2 3 und producer pack etc....und nicht zuletzt die ahnung vom benutzen dessen...