Hi, vielleicht ist es an der Zeit, um zu erwähnen, dass die Klangqualität einer Audioworkstation nicht alleine mit der Auflösung der Berechnungen alleine zu messen ist. Genauso interessant ist z.B. wie (x-)fades berechnet werden, wieviele "Stützpunkte" sie haben, zwischen denen interpoliert wird etc. Daneben geht jeder Anbieter anders mit den zur Verfügung stehenden bits um. Bei sonic glaube ich wurden die einkommenden bits angehoben und "bereichert" mit tieferen bits, um ein Wort mit höhere bit-Zahl zu ermöglichen. Dabei ist aber auch irgendeine Art von "Pegel"-Anpassung im Spiel, an die ich mich jetzt nicht genau erinnern kann, die aber nicht wirklich Linearität vorraussetzt. So gesehen ist die Konzentration auf die bit-Auflösung, in der gearbeitet wird, sowieso eine viel zu unzulängliche Information. Gr. Dirk
....wenn man aber an die unglaublichen Möglichkeiten denkt, die einem heute um vergleichbar lächerliches Geld zur Verfügung stehen! Bevor ich mir Protools leisten kann (abgesehn davon, dass ich den entsprechenden Betrag sicherlich anderweitig in Equipment investieren würde), kann ich zig Produktionen in Cubase einfach MACHEN!! MfG, Vasco
....wahrscheinlich ebenso, wie die Spezifikationen eines Preamps ja noch nichts über die empfundene Ästhetik des Klangs etwas aussagen. Mir ging es hier auch nicht um die "Schuldzuweisung" auf das System, die begründen sollte, warum meine Mischungen nicht so klingen wie CDs, deren Sound mir gefällt. Mir ist sehrwohl bewusst, dass es hauptsächlich an meiner noch mangelnden Erfahrung liegt. Trotzdem muss ich sagen, dass auch die meisten professionellen Protools-Produktionen mich nicht ultimativ begeistern, obwohl ich zugegeben froh wäre, es so hinzubekommen. Gruß, Vasco
Schon mal daran gedacht, warum es solch Software in diesem Umfang überhaupt noch gibt? Weil es viele Leute gibt, die es sich "offiziell kaufen".
Und nach dem Kauf die kleinen Ärgernisse feststellen. Der ein oder andere kauft sich ein Konkurrenzprodukt, das andere Widernisse birgt. So wurden mehrere Firmen am Leben gehalten. Ich werde den Teufel tun, die Leute anzuklagen, die sich eine gecrackte Version besorgen, um Programme ausgiebig testen zu können. Demo-Versionen - sofern es sie gibt - vermitteln mit begrenzten Aufnahme- und Laufzeiten allenfalls, sich einen Eindruck von der grafischen Oberfläche zu machen. Was ein Programm leisten kann, erahne ich erst, wenn ich eine Produktion damit gemacht habe. Verwerflich wird es - meine persönliche Meinung - ab dem Zeitpunkt, an dem die Entscheidung für bestimmte Programme gefallen ist und die gecrackten Versionen nicht durch eine rechtmäßig erworbene ausgetauscht oder endgültig gelöscht werden.
""Verwerflich wird es - meine persönliche Meinung - ab dem Zeitpunkt, an dem die Entscheidung für bestimmte Programme gefallen ist und die gecrackten Versionen nicht durch eine rechtmäßig erworbene ausgetauscht oder endgültig gelöscht werden. "" So sehe ich das auch. Es ist zwar nicht legal eine Raubkopie zu benutzen, aber ich glaube nicht, daß auch nur ein Richter oder ein Staatsanwald einen verurteilen wird, weil er zum kennenlernen eine Raubkopie benutzt hat. Allein schon wegen der Dokumentation und des Supports wird man eine legale Version eine Programms bevorzugen. Und spätestens nach dessen Erwerb wird man die Raubkopie vernichten, denn sie ist dann sowieso belanglos.
Hallo, klar, sorry, das hatte ich vergessen zu erwähnen. Es spricht nichts gegen ausgiebiges Testen (was man ja auch muß) mit einer gecrackten Kopie. Da würde auch niemand was gegen sagen. Ich denke, jeder, der professionell arbeiten will und/oder muss, kommt sowieso nicht um eine legale Version herum. Besten Gruß Christian-2
Seien wir uns trotzdem darüber im Klaren: Der Gebrauch einer gecrackten Software - auch zu Testzwecken bzw. um ein Programm kennen zu lernen - dürfte illegal und strafbar sein. M.E. vertraut Rainer zu sehr auf "das Gute" im Menschen und insbesondere im Juristen, wenn er im jugendlichen Leichtsinn davon ausgeht, daß ein Richter eine Raubkopie als "Demo"version anerkennt. Schwamm drüber - ähm, hatte ich was gesagt? PS: Wir leben auch davon, daß die Aufnahmen unserer Auftragsgeber verkauft und nicht "für umsonst" weiterverteilt werden. Damit habe ich meinen moralischen für heute ausgelebt!
mal ganz ehrlich: Wer von Euch hat noch NIE ein Programm raubkopiert um es zu testen? und bei Nichtgefallen vernichtet und bei Gefallen dann legal gekauft? Wenn man überall so kleinlich sein wollte käme die Justiz zu gar nichts mehr. Genauso wie jeder Richter weiß, daß viele die ihren Führerschein machen, vorher schon mal schwarz gefahren sind, genauso wie die EVU's wissen, daß in Neubauten hin und wieder anfangs schwarz Strom abgenommen wurde. Also wieder: Nicht katholischer als der Papst sein!
mal ganz ehrlich: Wer von Euch hat noch NIE ein Programm raubkopiert um es zu testen? und bei Nichtgefallen vernichtet und bei Gefallen dann legal gekauft?
Man könnte auch noch weiter fragen: Was macht man, wenn man je nach Auftrag auch noch die Drucksachen begutachten möchte? Solange es keine Viewer - wie z.B. Acrobat Reader - für DTP-Programme gibt, hat man mitunter ein Problem - ein Ausdruck ist nicht immer ausreichend, und bei Low Budget-Produktionen sind es meist Freunde der Künstler, die die Gestaltung der Drucksachen übernehmen. Und die stehen vor einem großen Problem, wenn sie gebeten werden, einen Ausdruck in eine Grafikdatei zu machen und diese per email zu versenden.