hallo zusammen, ich wurde von einem Kollegen (Trini) an euch verwiesen und hoffe ihr köönt mir helfen. Ich bin Neuling (nur als Hobby) und stehe gerade vor der Entscheidung mir 2 Mics zuzulegen. Diese müßen keine Profiansprüche erfüllen sondern sollen lediglich dem Zweck dienen Vocal aufzunehmen. Hab also gesucht und fühle mich jetzt von der Menge an technischen Daten etwas überfordert. So zum Beispiel der Frequenzbereich, erkennt man mit blosem Ohr und wirklich geringen ansprüchen eine Unterschied ob das Mic jetzt 50Hz-20kHz kann oder nur 60Hz-17kHz? Warum haben manche Mics im Pinkt impendanz 600 Ohm und andere nur 150Ohm? Ich wäre Euch dankbar wenn Ihr mir weiterhelfen könntet und mir ein paar Tipps zum kauf eines Mics posten könntet! PS.: Ich soll von Trini eine schönens Gruß an hafi69 ausrichten!
Es gibt einen Heimmarkt für billige Massenware an Mikrofonen für geringe Ansprüche und es gibt einen Studiomarkt für gehobenere Ansprüche, deren Mikrofone nicht so preisgünstig sind Die 600 Ohm zeigen schon, dass das nicht Studiotechnik ist. Dort wäre unter 200 Ohm angesagt. Der Unterschied beim Frequenzbereich 50Hz-20kHz oder 60Hz-17kHz ist nicht so aussagekräftig, weil es darauf ankommt, was man aufnehmen will. E-Gitarre geht mit beiden. Ob man über 17 kHz hört, ist unterschiedlich und hängt von der hörenden Person ab. Es gibt immer mehr Jugendliche, die haben sich ihre Höhen durch Kopfhörerwiedergabe versaut. Frequenzbereich und Ohm sagen allein zu wenig über die Qualität aus. Man muss sich fragen, welche Qualität man braucht. In den Handys sind ganz schlechte Mikrofone und die scheinen doch zu genügen. Hier ist ein typisches günstiges Heim-Mikrofon: http://www.pixmania.com/at/de/36599/art/logitech/mikro-usb-desktop-microph.html In diesem Homerecording-Forum wird genau dein Thema sorgfältig besprochen. Schaue mal hier rein: http://homerecording.de/modules/newbb/viewtopic.php?topic_id=29254&forum=2
Hallo Markus, die Frage solltest Du noch konkretesieren in Richtung: Wieviel darf es maximal kosten. Wenn Du "nur" Gesang aufnehmen willst, warum dann zwei Mikros (es sei denn Du bist "Klassiker")? Ich würde Dir pauschal zu einem (oder auch zwei) guten Kleinmembran- Kondensatormikros raten. Probier z.B. mal die AT3032 vom Trini (waren früher mal meine) oder ein M300 vom Gren (waren auch nal meine ;-). Vermutlich ist das mit über 600.- EUR schon deutlich zu teuer. Auch günstige Mikros vom "Ton-Aldi" können unprofessionelle Ansprüche bedienen. Aber falls Du mal Ambitionierter wirst, gilt: "Wer billig kauft, kauft zweimal" Außerdem lassen sich höherwertige Mikros auch wieder zu realistischen Preisen verkaufen. Zwei günstige Mikros, die ich auch mal besaß kann ich Dir noch empfehlen: Das Rode NT3 (neu um 160.-) oder das alte, schwarze AKG C3000 (gibbet bei eBay für unter 200.-) Grüße, Christopher
Hallo Zusammen, erstmal danke für die schnelle Antwort! Hab mich inzwischen noch ein bißchen schlauer gemacht und auch schon das ein paar Mics in die nähere Auswahl genommen, nur eins ist mir jetzt noch nicht ganz klar. Bei den dynamischen Mics steht explizit immer dabei "Gesang", das ist bei den Kondensatormics nicht der Fall. Da scheint der Schwerpunkt bei der Instrumentenabnahme zu liegen (?). Vielleicht ein paar Infos zu meinem Setting: Instrumente: E- bzw. Westerngitarre, geht direkt vom Effektgerät ins Mischpult Mischpult: Behringer UB1002 Eurorack, von hier aus in den PC (inkl. Phantomsp.) Das bzw. die Mics sollen ebenfalls übers Mischpult gehen und sind rein für den Gesang geadacht. Hier mal meine Auswahl: http://www.netzmarkt.de/thomann/the_tbone_em800_stereo_set_prodinfo.html?sn=883be5a0530ce408c891a49d7958a72f http://www.netzmarkt.de/thomann/the_tbone_sc300_prodinfo.html?sn=883be5a0530ce408c891a49d7958a72f Ok, das ist jetzt die günstigste Variante, vom Preis her denke wären 40 - 50 ? je Mic ok. Wie gesagt ich will keine Profiaufnamehn machen sondern mich langsam in das Thema einarbeiten. Dass ich da später was Hochwertigeres benötige ist klar, aber für den Anfang ...? Markus
Hallo Markus, puh, in dem Preissegment kenne ich mich nicht mehr aus... ;-) Ich versteh auch immer noch nicht, warum es zwei sein sollen wenn Du eh kein Budget hast. Stock Dein Budget auf und kauf erstmal EIN Rode NT3 für ca. 170.- Das ganze T-Bone-Zeug ist mit äußerster Vorsicht zu genießen, keins klingt wie das andere. Dann schon eher ein Behringer B5 für ca 100.-, das soll wie man hier hört ganz gut sein und Du bekommst gleich noch eine Kugelkapsel dazu, das ist eine interessante Alternative auch für Gesang. Vergiß nicht, daß Du für die Kleinmikros auf jeden Fall noch einen Plopschutz ("Killer") miteinplanen solltest. Zu den Anwendungsangaben: Dynamische Gesangsmikros wie das Shure SM 58 und alle seine Nachbauten sind explizit für Bühnengesang gedacht, weil sie robust, Rückkopplungsarm und Windunempfindlich sind. Solche Mikros klingen alles andere als Neutral (bis auf sehr wenige Ausnahmen)und empfehlen sich im Homestudio eher durch ihre unkomplizierte Handhabung als durch Sound (obwohl das durchaus gefallen kann, der Legende nach benutzt Björk IMMER ein SM58...). Demnach wäre bei Deinem Budget ein Mittelklasse "Gesangsmikro" wie ein SM58, AKG D3700, oder sogar ein Behringer Ultravoice (für ca. 25.-) auch erstmal denkbar. Aber damit geht eben nur Gesang und nur ganz nah im Korb kling es voll ( starker -> Nahbesprechungseffekt). Kondensatormikrofone sind generell erstmal immer universell einsetzbar, Anwendungsbeispiele beim "T" sind recht überflüssig, bzw. höchstens beim Bühneneinsatz von Belang. Ein neutrales Mikro taugt auch für Gesang, es sei denn es wäre zu unempfindlich (in der Praxis kommt das aber selten vor). Grüße, Christopher
Hallo Christopher, Jetzt wirds ein wenig klarer. Ok, da werd ich mir dann mal die Empfehlungen anschauen. Ich bedank mich schonmal für Deine Hilfe! Markus