Rat der alten Hasen gefragt!

Erstellt 7 Antworten8 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo zusammen,
nachdem sich meine Arbeiten im Bereich Recording bisher auf das Homerecording, Drumsynths, VSTs etc beschränkt haben, plane ich demnächst mit meinen Musikern zusammen alle Sachen die im Rahmen eine Projektes entstanden sind einmal "live" einzuspielen. D.h. diesmal muss ich auch Drums und Gesang etc. (zumindest halbwegs professionell) aufnehmen.
Jetzt zu meiner Frage: Da ich diesem Bereich keine Erfahrung habe, wollte ich euch fragen, ob ihr mir vielleicht so ein paar Erfahrungswerte verraten könnt. Vor allem was Drumrecording und Vocals angeht? Gibt es nicht so ein paar grundlegende Tipps bzw. typische Anfängerfehler und No-Go´s vor denen ihr mich vorab warnen könntet?
Bin für jeden Beitrag dankbar!
Gruß,
Kiro
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Antwort#2
Jetzt zu meiner Frage: Da ich diesem Bereich keine Erfahrung habe, wollte ich euch fragen, ob ihr mir vielleicht so ein paar Erfahrungswerte verraten könnt.
Vor allem was Drumrecording und Vocals angeht?
Gibt es nicht so ein paar grundlegende Tipps bzw. typische Anfängerfehler und No-Go´s vor denen ihr mich vorab warnen könntet?
Geht in ein kleines Studio. Dafür gibt's und ja...
Das ist jetzt weniger geschäftemacherisch gemeint als es klingt.
Aber nur so lernt man. Bei der nächsten Aufnahme weisst du dann wie es geht.
Igendwie ist es heute anders als ich und viele andere es früher gemacht haben.
Man will mit wenig Kenntnissen am besten gleich eine professionelle Produktion machen, weil man ja die Geräte dazu hat. Ich habe es mir auch von anderen abgeschaut.
Wo siehts du das Problem?
Wie ein Schlagzeug abmikrofoniert wird hast du sicherlich schon bei euren
live-Auftritten mitbekommen. Studio ist prinzipiell nichts anders, wie live
auf grösseren Bühnen.
Wollt ihr live einspielen, ist es prinzipiell nicht anders wie beim Auftritt.
Alle Instrumente wahlweise ab- oder aufnehmen. Bass würde ich per DI Aufnehmen und im Raum leiser machen, zumindest die Bässe wegnehmen. Aber muss nicht sein. Auch Mikro beim Bass geht ganz gut. Gitarren würde ich auch nicht unbedingt voll aufdrehen. Musst halt probieren wie es überspricht. Bei zuviel Gitarre in den Schlagzeugmikros kriegst du sie halt nicht leiser.

Der typische Anfängerfehler ist, jedes Instrument einzeln zu betrachten anstatt den Gesamtklang. Ein Instrument kann alleine scheisse klingen (z.B. Piano zu dünn, Bass zu plärrig, Gitarren zu dünn) zusammen aber trotzdem fett.
Aber das ist nicht ein spezielles Aufnahmeproblem.
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Antwort#3
ThomasT hat schon die Richtung angegeben.
Google hilft doch auf jede Anfrage:
http://www.google.de/
Und auch die Newsgroups kann man abfragen:
http://groups-beta.google.com/
Alles was ihr fragen wollt ist schon gesagt worden.
Zum Beispiel auch hier (über Google gefunden):
http://home.arcor.de/mfiedler/tipsbase.html
http://home.arcor.de/mfiedler/tipssnare.html
http://home.arcor.de/mfiedler/tipssound.html
http://home.arcor.de/mfiedler/tipshd.html
http://home.arcor.de/mfiedler/tipsstart.html
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Antwort#4
Hallo und Danke,
@Thomas, Du hast vielleicht falsch verstanden, was unser Ziel ist. Es geht hier lediglich darum Ideem aufzunehmen, Songs mal mit Abstand betrachten zu können, Songwritingsachen eben. Also muss das ganze nicht supertoll klingen, aber meiner Meinung nach kann ich vom Songwriting her den Song nur gut beurteilen, wenn die Aufnahme halbwegs differenziert und sauber ist. Trotzdem wollen wir (und schon gar nicht unser Label) dafür viel Geld ausgeben, weil höchstwahrscheinlich so ziemlich alle Parts nachher woanders stehen, bzw. komplett anders klingen werden...
Verschiedene Aufnahmen in professionellen Studios habe ich auch schon hinter mir (eine davon auch als Drummer) wodurch ich so ein paar Grundlagen haben dürfte. Aber zuschauen und nachvollziehen ist halt doch was anderes als selber machen...
Mit den paar Tipps und vor allem den Links (DANKE!) kann ich mich ja mal versuchen...
Bis denn,
Kiro
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Antwort#5
Einen Ratschlag zu geben, was man zu einer Tonaufnahme braucht, wenn sie nicht supertoll klingen muss, sondern nur halbwegs differenziert und sauber, ist sehr heikel. Eigentlich ist so etwas unmöglich.
Jeder will, weil kein Geld da ist, mit wenig Einsatz (Das heißt vornehm Low Budget) trotzdem keine schlechte Aufnahme haben. Geringe Mittel führen zwangsläufig dazu, dass es eben schnell nicht mehr "differenziert und sauber" klingt.
Qualität zu verbessern ist viel schwerer als Qualität dem Budget anzupassen, wobei dann immer schlechte Laune und ein fader Geschmack erhalten bleibt.
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Antwort#6
In dem Fall ist es doch fast egal.
Ein bisschen probieren und es passt.
Für den Zweck (Proberaummitschnitt) liegen bei und alle Instrumente
am Pult auf und werden über Monitor-Out in Mono auf das Tape-Deck geroutet.
Oder zwei Mikros im Raum.
Da würde ich echt keinen Aufwand betreiben. Es sei denn dur willst es gleich
in der Qualität für Demos haben. (also dass es auch Fremden vorgespielt wird)
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Antwort#7
Hallo Musch,
wie gesagt geht es hier nicht darum ein Demo oder gar ein Album aufzunehmen und das ganze in Eigenregie, was dann aber nach den teuersten Studios klingen soll. Glücklicherweise sind wir in der Situation einen Deal zu haben und bei Veröffentlichungen das Budget unseres Labels nutzen zu können.
Es ging nur darum, dass wir so viele neue Songs haben und die noch nicht ausgereift genug sind, um den finanziellen Einsatz einer professionellen Produktion zu rechtfertigen. Andererseits lässt sich an Songs besser arbeiten, wenn man die mal in recht annehmbaren Sound gehört hat (jaja ich weiß, dass viele da anderer Meinung sind, aber ist halt Geschmackssache).
Da wird die nötige Technik haben, dachte ich wir versuchens einfach mal. Mein Grund für das Posting war dann einfach nur, dass ich beispielsweise noch nie selbst Drums aufgenommen habe und vermeiden wollte, dass ich nachher ein Problem poste und dann Antworten bekomme wie: "Anfängerfehler, typischer Fehler, hätte ich Dir gleich sagen können..."
@Thomas: Zu Deiner Beruhigung: Wir werden auf jeden Fall ein kleines, regionales Studio für eine Vorproduktion des Albums nutzen, wenn es soweit ist ;-)
Wie gesagt, nochmal Danke für die Links und ich werde sicher nochmal was posten demnächst!
Gruß,
Kiro
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Antwort#8
@Thomas: Zu Deiner Beruhigung: Wir werden auf jeden Fall ein kleines, regionales Studio für eine Vorproduktion des Albums nutzen, wenn es soweit ist ;-)
So ist's brav...die Labelkohle den kleinen Studios zukommen lassen...
Was ich eigl. noch sagen wollte: für sowas nutzen wir immer das alte ADAT.
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