hallo ich habe für eine musik aufnahme das schlagzeug in gross A/B technik aufgenommen und auf die bassdrum noch zusätzlich einen stereo hall gelegt .... im nachhinein wurde beschlossen , dass von der aufnahme eine vinyl version entstehen soll. jetzt würde ich gerne wissen ob dabei probleme beim stereo schnitt ins vinyl durch phasen auslöschung entstehen werden durch die tiefrequenten stereoanteile
Hallo stefan, beim Vinyl-Schnitt gibt es mechanische Probleme, wenn viel "Gegenphase" besonders in den tiefen Frequenzen vorhanden ist, es also ein starkes S-Signal gibt. Das führt dazu, dass leise überspielt werden muss, um die Spielzeit des Titels auf die Folie zu kriegen. Gute Schneidemaschinen VMS 80 von Neumann haben Möglichkeiten diese tieffrequenten Gegenphasen = Tiefenschrift dynamisch mit dem EE (Eliptical Equalizer) zu mindern und damit das Schlimmste (Springen der Nadel) zu verhindern. Am besten ist ein kalter Schnitt in DMM auf Kupferfolie, weil beim Schneiden mit beheiztem Stichel auf Lackfolie der Lack beim Erkalten wieder zurückfließt. Wie gut eine Schneidemaschine deine Musik rüberbringt, hängt von ihrer Wartung und dem ingenieursmäßigen Wissen und der langjährigen Erfahrung des Rillenkratzers ab. Plattenschneiden ist nicht wie CD-Brennen. Wenn der Praktikant deine Scheibe schneidet, dann wird's nix. Das ist wie beim Frisör :-)
danke für die antwort müssen die tieffrequenten anteile dann mono sein? oder reicht es wenn ich zum beispeil tieffrequente gedoppelte auf linksrechts gepannte gitarren mit dem panpot etwas einenge'? oder müsste man schon sehr viel einengen um schnittfehler zu vermeiden ?