Hallo Mitstreiter, ich möchte bei einer minimalen mobilen Aufnahmelösung meine Monitore für mich zur Kontrolle aber haupsächlich für den Chor zum Begutachten verwenden. Folgende Situation: In einer Kirche möchte der "dresdner motettenchor" eine Probenaufnahme zur Vorbereitung auf einen Chorwettbewerb erstellen. Zwei KM140, den DAP1 von Tascam und ein Paar aktive Monitore (RL906) sollen als Minimallösung reichen. Nur wie kontrolliere ich die Monitore im "Regieraum" ohne Monitorout am Mixer? Frage: Ist es möglich, einen Adapter vom Kopfhörerausgang (Stereoklinke) auf zwei XLR zu den Monitoren zu bauen, oder mach ich mir da irgend was kaputt? Viele Grüße und Dank Torsten
Das geht recht gut. Du musst aber auf den Pegel achten. KH-outs produzieren mehr als Line-Outs. Und das undefiniert, also ausprobieren. Elekrisch passiert da gar nicht. Es darf nur nicht zerren indem du die Eingangsstufen übersteuerst.
Das ist doch das kleinste Problem. Wenn du ohnehin basteln musst, sollte doch ein einfaches Dämpfungsglied mit Stereopoti keine große Sache sein. Gibt's in Cinch-Cinch-Ausführung auch fertig in jedem Hifi-Geschäft. Das dürfte immer noch besser sein als ein völlig fehlangepasster Kopfhörer-Ausgang. Jens
Hallo Jens, da ist es einfacher zwei Widerstände 100? als Dummyload am KH-Ausgang zu verwenden als teuere Lösung mit Poti. Da sind dann die Ausgänge auch fehlangepasst. Recht hohe Pegel liefert der DAP-1 am KH nicht. Habe das Gerät selbst und auch ähnlich was angeschlossen. Hat gut funktioniert. Gruß Hans
Auch ich kann die Beschreibungen von Hans nur unterstützen. Der Kopfhörer-Ausgang des Tascam DA-P1 ist ein gleichspannungsgekoppelter Opamp (NJM 4850E), der allerdings mit einer etwas begrenzten Betriebsspannung von ± 5 V betrieben wird. Das kann, muss aber kein Problem für den Betrieb der Lautsprecher Jochens sein. Nachdem nur der übliche Serienschutzwiderstand (hier 43 Ohm) im Ausgang liegt, weiß ich nicht recht, wo man dort eine klassische Fehlanpassung diagnostizieren will. Wenn oben schon der analoge Ausgang (via Cinch) empfohlen wird, sollte bei prinzipiell gleicher Anlage dieses Ausganges (aber NJM 2119 und deutlich größerem Serienschutzwiderstand) erst recht mit einer 'Fehlanpassung' zu rechnen sein. Kurz: Man kann Aktivboxen sehr wohl und ohne Probleme am Kopfhörerausgang des DA-P1 betreiben. Meine O96 liefen viele Male dran, ohne dass ich nicht wiedererkannt hätte, was da lief. Die Probleme macht beim DA-P1 der letztlich auf die Wandlerempfindlichkeit von dynamischen Mikros ausgelegte Mikrofoneingang. Hier empfiehlt sich erhöhte Aufmerksamkeit. Hans-Joachim