Hallo Dirk, es gibt da 3 Möglichkeiten, entweder den DIN Stecker verwenden und ans andere Ende einen XLR dran löten, oder umbauen auf XLR, habe ich auch schon gemacht, geht ganz einfach, weil eine männlicher XLR Stecker in das Gehäuse reinpaßt. Nachteil, evt. ist die Möglichkeit zur Batteriespeisung weg (wegen des Platzes oder man nimmt sich den Verstärker vom MC 265 und kauft sich nur die Kapsel. Das MC265 hat einen XLR Stecker, 48 Volt Phantomspeisung und die Kapsel paßt, wie auch die Kapseln von MBHO (sind nämlich die selben alten KA10) da drauf. Bestellen kann man die direkt bei Tonsil, das geht in Polen. Nicht vergessen, die MWST dazuzurechnen. Viel Erfolg Reiner
Ja, vielen Dank, das hat mir weitergeholfen. Ich werde ein Auge auf die AKGs werfen. Ein wenig darf es schon kosten, es soll eben nicht unbedingt high-End sein. Vielen Dank nochmal. Grüße Martin
Hatte ich bereits geschrieben - auch gegen den zu erwartenden P?rotest: Die Kugelkapseln der Behringer B-5. Ich hatte eine Gesangsaufnahme mit SCHOEPS CMC52 und B-5 Kugel im direkten Vergleich und war überrascht, wie gut sich die B-5 geschlagen haben. Die Unterschiede kann man oder Über/Unter(?)treibung als sehr gering bezeichnen. Falls Du vor Behringer zurückschreckst, gibt es noch Audio Technica AT 3032. Das Mikrofon kenne ich zwar nicht "persönlich", aber AT hat eigentlich einen sehr guten Ruf.
So ganz können mich die Daten nicht überzeugen. Ausgangsimpendanz von 300 Ohm ist verdammt hoch - lange Leitungen (auch die können bei einem "Hobbytonmeister" vorkommen) sind damit nicht möglich. Der Frequenzgang aller Kapseln ist ein wenig höhenbetont, Polardiagramme fehlen. Zu denken gibt mir die Tatsache, daß ein deutscher Vertrieb die Dinger offiziell aus Qualitätsgründen nicht mehr vertreibt.
Die Tonsil 52/53-Mikrofone laufen mit Batteriespeisung 6 V. Abgesehen davon, daß dies sehr nach Elektretkapsel aussieht, stellt sich die Frage, ob diese Mikrofone für einen Betrieb mit 48 V-Phantomspeisung ausgelegt sind. Ein Hinweis darauf ist nicht zu finden. (Wozu auch einen proprietären Stecker benutzen, wenn das Teil sonst geltenden Normen entspricht?)
-AKG C480 + Kugelkapsel CK62-ULS - "echtes" Kondensator-Modularsystem - ca. 600 EUR/ pro Stück (benutze ich selber...)
Ich weiß nicht, ob das noch eine "preiswerte Alternative" zu CMC52 ist. Bei Bestellung beim Hersteller mit Vorkasse kostet ein CMC52 1.045 ?. Für ein "Hobby" ginge ich entweder in die Vollen (z.B. CMC52) oder kaufte mir lieber für's Geld mehrere preiswertere und ein kleines Mischpult oder so ...
Tonsil - war das nicht einmal eine Billigmarke wie "Universum" bei Quelle? Wenn die Mikrofone - insbesondere die 52/53er alte MB-Technik sind - hätte ich wenig Interesse. Andererseits staune ich beim "265" über nur 40 Ohm Ausgangsimpendanz. Leider sidn die Angaben in den technischen Daten äußerst gering. Bischen mehr wüßte ich schon gerne, wenn ich solche Produkte kaufe.
Den Preis des Pultes kann man ja da auf der Website nachlesen, (nicht zu empfehlen, wenn man herzinfarktgefährdet ist!). Hatte das nur erwähnt, zum Stichwort 'in die Vollen gehen'. Man muss halt abwägen, was man sich leisten will und dann gehts ohne Übergang von der Vernunft zum Fetisch. Einiges, was für den Hobbybbedarf überdimensioniert ist, wäre vielleicht noch als einigermassen wertbeständige Kapitalanlage anzusehen (alles digitale zählt nicht dazu...) übrigens: Interessant auf dieser Site ist noch die Schoeps OEM-Anfertigung für Sonosax. Sieht so aus, wie ein CCM4 ohne Frontgrid.
also soweit ich weiss vertreibt sie der deutsche Vertrieb nicht mehr weil Sonic Distribution einen eigenen Vertrieb in Deutschland aufgezogen haben....
Gute Analogpulte sind/waren nun einmal teuer. Mein erster Traum war ein ntp-Pult mit "nur" vier Kanälen, das damals ca 14.000 DM kostete. Heute wird es wie Sauerbier bei ebay für ca. 2.500 ? angeboten Mein zweiter Traum war ein "Seeport"-Mischpult ähnlicher Preisklasse, doch leider ist der Hersteller "telecast" (Norwegen) scheinbar nicht mehr existent. Mischpulte - egal welcher Preisklasse - erweisen sich nicht gerade als Kapitalanlage, wenn man die Verkaufspreise bei ebay beobachtet. (Und inzwischen sehe ich bei mir nicht mehr die Notwendigkeit eines solchen Pultes.) Allenfalls Mikrofone erweisen sich als "wertbeständig", wenn Neumann, Schoeps oder "historisches Röhrenmikrofon" draufsteht. Nicht zu vergessen die alten "V76", mit deren Verkauf ich noch ein paar Jahre hätte warten sollen. Wer hätte das damals gedacht?
Hallo Juppy, ich sage Dir nochmal ein persönliches Dankeschön für alle guten Tipps und Anregungen. Selbstverständlich auch an alles anderen mit ihren Tipps. Gruß Erdie BTW: Ich verstehe wirklich nicht, warum manche auf solche Fragen derart aggressiv reagieren.
""Ich weiß nicht, ob das noch eine "preiswerte Alternative" zu CMC52 ist. Bei Bestellung beim Hersteller mit Vorkasse kostet ein CMC52 1.045 ?."" Also 1. war das ja nicht meine einzige Empfehlung, 2. sind die Schoepse immerhin fast noch doppelt so teuer (das wäre eine Differenz von fast 2000 DM (!), Verzeihung für den Anachronismus) bei 99%iger klanglicher Gleichwertigkeit (heißt nicht das sie gleich klingen), 3. sind auch alle höherwertigen AKGs eine Zukunftssichere Investition, ganz anders als die ins Spiel gebrachten Billigstmikros, 4. bekommt man die AKGs - anders als sämtliche Schoepse oder Neumänner - mitunter günstig gebraucht, speziell die 460/480er weil die anscheinend kein Schwein außerhalb Östereich so richtig kennt, nur die Bluelines und C451 scheinen hier in Begriff zu sein. Gruß, Christopher
AKG C480 + Kugelkapsel CK62-ULS gibt es bei Thomann für rund 500 Euro. Das ist immerhin nur 50% der CMCs und man kann mit Nieren aufrüsten. Ich werde man sehen wie sich meine Recording-Akivitäten weiterentwickeln und dann entscheiden, ob die die Investition lohnt. Tatsächlich gibt es in DE nur wenig Händler, die diese Modelle vertreiben - zumindest wenn man dannach googled. Man findes sehr viel mehr in der Schweiz. Grüße Erdie
Ich nehme ausschließlich Klassik auf: Entweder kleine A-Capella Gesangsensembles oder Klavier und Gesang mit hauptsächlich romantischer Literatur. Gruß Erdie
Hallo, da richtig ist, dass eine 6 Volt Batterie benötigt wird. Es ist ein DC/DC Wandler enthalten, der daraus 50 V für die Kapsel macht. Es sind die alten MBHO Kapseln also KA 10 und KA 20. Der 5 polige DIN Stecker dient auch als Schalter über zwei Kontakte, die "kurzgeschlossen" werden. Der Ausgang ist symetrisch mit einem Übertrager mit 200 Ohm. Das MC 265 hat die Nierenkapsel, XLR Stecker und wird nur über 48 V Phantomgespeist. Gruß Reiner
Hallo, das ist richtig, dass eine 6 Volt Batterie benötigt wird. Es ist ein DC/DC Wandler enthalten, der daraus 50 V für die Kapsel macht. Es sind die alten MBHO Kapseln also KA 10 und KA 20. Der 5 polige DIN Stecker dient auch als Schalter über zwei Kontakte, die "kurzgeschlossen" werden. Der Ausgang ist symmetrisch mit einem Übertrager mit 200 Ohm. Das MC 265 hat die Nierenkapsel, XLR Stecker und wird nur über 48 V Phantomgespeist. Die Symmetrierung ist elektronisch. Gruß Reiner
3.) und 4.) steht offensichtlich im Widerspruch zu einander? Die Audio Technika AT303x kosten beinm Musc Store in Köln nur noch 199 ?. Darüber hinaus wird im Katalog (und nur dort) ein weiteres AT Kugelmikrofon zu einem Spottpreis angeboten. Da der Katalog hier nicht vorliegt, folgt weiteres.