Akustik in Sprach-/Gesangskabine

Erstellt 7 Antworten8 Beiträge
Startbeitrag#1
Ich habe eine gebrauchte "Lärmkabine" gekauft und mühevoll aufgestellt.
Das Teil ist aus 6cm dicken Rigipsplatten, Raum-im-Raum System und dämmt wirklich hervorragend. Nun habe ich allerdings Probleme mit der Akustik in der Kabine.
Die Innengröße beträgt fast genau 2 x 2 x 2 Meter, also ein nahezu symmetrischer Kubus.
Ich bekomme speziell im Bereich um 195 Hz starke Resonanzen.
Ich habe nun mit verschiedenen Absorbern ( Industrie-Breitbandabsorber )
experimentiert. Es wurde schon besser, aber noch nicht gut genug.
Pyramidenschaum wirkt erst bei höheren Frequenzen, habe ich auch probiert.
Meine Frage an die Profis: Was empfehlt ihr zur Raumoptimierung.
Und es darf natürlich nicht zu groß werden, dann die Kabine ist sowieso
schon ziemlich eng. Gibt es überhaupt eine Lösung ?
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Antwort#2
moin!
ich würde einen plattenschwinger einbauen.
du könntest diesen aus teichfolie 1mm dicke mit einer masse von 1,3 kg pro m² bauen. bei einem abstand zur wand von 7,3 cm kommst du auf eine resonanzfrequenz von 194,77 Hz.
der aufbau ist im prinziep recht einfach. einen holzrahmen luftdicht an die wand, zu 80% mit dämmwolle füllen und die teichfolie luftdicht draufkleben, oder tackern oder besser beides.
(bei einer masse von 4,5 kg/m² sinds 2,1 cm)
zum gewichtseruierung der folie zwinge einen mitarbeiter, gartenabteilung, eines baumarktes deines vertrauens beim hersteller der folie anzurufen. zur kompletten verblüffung des baumarktinsassen beantwortet der hersteller diese frage innerhalb von 30 sekunden.
grüße
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Antwort#3
Solche Folie wird z.T. preisgünstig bei EBAY angeboten.
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Antwort#4
Hallo,
hier ist (m)ein Erfahrungsbericht beim Plattenschwingerbau.
Siehe Link
Das Bild gibts unter Download/Absorber 1/Bild
Gruß
Martin


Plattenschwinger-Selbstbau
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Antwort#5
Könnten die Abweichungen auch mit der Elastizität des Holzes und dem Befüllungsgrad zu tun haben?
Da Du so große Schwierigkeiten hattest, die Frequenz einzustellen, wäre es gfs ratsam, insgesamt etwas leichter zu bauen und dann durch Aufkleben von Gewicht den Resonator zu trimmen?
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Antwort#6
Lassen sich in einem so kleinen Raum überhaupt taugliche Aufnahmen fertigen?
Sicher geht das nur bei Sprache?
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Antwort#7
Wie wäre es mit der guten alten Lochplatte. Wird im Rundfunk seit jahrzehnten eingesetzt.
Inzwischen gibt es auch Folie mit Perforierung, die man im Abstand von 4-5 cm vor die Wand spannt. Die gibt es u.a. bei www.hoerzone.de und macht sich auch gut für Decken. Die nötigen Befestigungen kann man glich dazukaufen und die Folie gibt es in verschiedenen Farben.
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Antwort#8
Da ich seitdem nie mehr sowas gemacht habe und der Sache auch nicht weiter auf den Grund ging, weiß ich bis heute nicht, woran es genau lag. Die Frage ist: Was ist einfachr? Leichter oder schwerer machen.
Eins habe ich jedoch gelernt:
Die Leute, die solche Teile anbieten, wissen, warum sie dafür Geld verlangen.
Gruß
Martin
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