Moin, moin, gestern ists passiert. Mein DA 30 MK2 ist endgültig gestorben. Laut interner Fehlerkennung (error 02) ist etwas mit dem Bandeinzug nicht o.k. Dieser Fehler trat erst sporadisch, dann häufiger auf und nun hab ich ihn ständig. Frage: Da die A/D Wandler in diesem Gerät nicht die Besten sind und eine Reparatur ansteht frage ich mich ob es zuverlässige Zweispuralternativen zum DAT gibt, die vielleicht auch noch bessere A/D Wandler beherbergen? Gruß Jörg
Digitales Equipment sollte nach 5 Jahren abgeschrieben sein. Das ist traurig, aber vernünftig. Der Error könnte allerdings ein Wartungsproblem sein, je nach Betriebsstunden, die das Gerät auf dem Buckel hat. Beim Tascam-Service mal anzurufen kann vielleicht aufschlussreich sein. Hab übrigens auch noch so einen 30mk2 und der wird nur noch Sonn- und Feiertags genutzt (wenn ich halt noch alte DAT Bänder abspielen will). Eine Reparatur, die teurer als 100euro ist macht nur dann Sinn, wenn man dringend auf das DAT Format angewiesen ist. Du hast recht: Berühmt ist der Wandler nicht grad, aber für den Stand von vor 10 Jahren ok. Man könnte das Gerät noch benutzen, um ein unsymm. Signal zu symmetrieren zum Beispiel. Das eigentlich tragische ist ja nicht, dass man sich ständig was neues kaufen muss, sondern dass die Formate unbrauchbar werden, dessen Inhalte halt manchmal unersetzlich sind.
achso, sorry hab ja deine Frage gar nicht beantwortet:) Als 2 kanalige Alternativen zum DAT sehe ich Recorder mit CompactFlash Karten. Diese gibt es als stationäre oder mobile Geräte von z.B. Marantz Pro oder Fostex.
Rechne mit 250 ? für die Reparatur. Die Firma in Berlin (Name und Anschrift s. Tascam.de-Seite, Servie) scheint o.k. zu sein, auch wenn sie in einer der dubiosesten Ecken der Stadt sitzt. Ich hatte meinen DA 30 MKII und den DA78HR (beides Laufwerksfehler) ursprünglich in Mainz, nach einem halben Jahr war der DA78 wieder defekt, ebenfalls Laufwerk. In Berlin wollte man nicht ausschließen, daß bei der ersten Reparatur ein Fehler unterlaufen sein könnte. Seit der letzten Instandsetzung läuft der DA78 (noch).
Finger weg vom Marantz - erstens übersteuern die Mikrofonverstärker schon vor der Eingagsstufe (d.h. die Übersteuerung wird in der Pegelanzeige gar nicht erst angezeigt), und außerdem rauschen die Mikrofonverstärker (subjektiv) sehr stark. Der Fostex FR-2 dagegen ist ein grundsolides Gerät. Hatte es gestern zum ersten größeren Einsatz, und es hat seinen Job tadellos verrichtet.
stimmt, von diesem Problem habe ich gehört, aber ich kenne halt beide Geräte nicht. Marantz und Fostex spielen da aber in ganz unterschiedlichen Klassen (obwohl ich für den Preis vom Marantz ebenfalls ein praxistaugliches Gerät erwarte...) Gibt es eigentlich ausserdem noch ernstzunehmende Geräte, die auf CF aufzeichnen?
Schönes Gerät mit coolem blauen Display und besser als mein alter DA30mk2 auf jeden Fall. Dem Teil gebe ich aber nicht lange, in spätestens zwei Jahren redet niemand mehr davon. Denn 'hochauflösend, DSD' etc. einerseits und 'zwei Kanäle' andererseits ist für mich ein Widerspruch. Unter 'hochauflösend' verstehe ich die Wiedergabe von 5.1 Kanälen oder besser noch mehr.
ich bin der Meinung dass sich Mehrkanal-Audio (ohne Bild) nicht oder nur sehr begrenzt durchsetzen wird, denn die meisten Menschen nichteinmal in der Lage sind, 2 Lautsprecher richtig aufzustellen, geschweigedem 5. Die "Surround-Systeme". die derzeit den Markt penetrieren sind zwar nett für Fiklmeffekte, für Musik allerdings vollkommen ungeeignet. Dazu kommt dass meiner Meinung nach eine gute Surroundaufnahme über schlechte/schlecht aufgestellte Lautsprecher VIEL schlechter tönt als eine gute Stereoaufnahme die über unsachgemäß aufgestellte StereoLS gehört wird. Aber das ist nur meine persönliche Meinung....
Der Einwand ist völlig berechtigt und ich kenne weniger als eine handvoll Sorroundroduktionen, die ich besser finde, als gute Stereoabmischungen, aber das ist jetzt ein Thema, dem man komplett ein separates Forum widmen könnte. In Zukunft werden Audio- und Visuelle Medien trotzdem noch mehr zusammenschmelzen und die Industrie kann im Augenblick (zum Glück?) noch nicht so, wie sie wollte. Die Leute stellen sich vor, jetzt kann zu ihrem Film endlich auch mal ein Helikopter akustisch über ihre Köpfe hinwegfliegen... das ist erstmal billige Effekthascherei, mit der sich die Surround-Spezis ihren Ruf für ernsthafte (Audio)-Anwendungen ruiniert haben, zum anderen sind da die 'Komplettsysteme' vom Mediamarkt, die so billig sind, dass man sie bei Abschluss eines Handy-Abos gleich gratis bekommt, weiterhin das Problem mit dem Sweet-Spot und der Aufstellung der Lautsprecher allgemein ...achja. es gibt so gute Ideen, theoretisch könnte man so vieles verbessern, aber die Praxis halt... Ich denke, dass es sicher eine Post-Stereo Aera gibt und dass sie in den Köpfen der Audio-Vordenker (AES) schon längst da ist. Aber da kann man jetzt ohne Ende weiterdiskutieren.
Das Gerät verspricht viel. Wer hat es schon? Ist es zuverlässig? SInd die D/A bei dem kleinen PReis (ca.1500?)o.K.? Für ca. 1500 ? gibts auch schon ein halbwegs schnelles Notebook aber ich steh der Aufnahme via PC bei Livemitschnitten etwas skeptisch gegenüber. Vielleicht gehöre ich da zum modernen Antiquariat der Betriebssystemgeschädigten.
Was ich brauche, ist ein kleiner kompakter Recorder, der nur 8x ADAT aufnimmt und sonst nix: Keine Wandler, keine Editfunktion. Wofür hab ich denn die externen Wandler? Solange ich das nicht preisgünstig finde, bleibe ich beim tragbaren PC.
...und ich träume davon, an ein kleines ADAT- oder FW-interface einen iPod anzudocken und damit aufzuzeichnen. Die 60GB von dem Ding sollten ja ausreichen :)
RTFM ;-), zumal es das von Tascam.de "druckfrisch" als deutsches PDF gibt! Dort steht u.a.: "DSD- Daten lassen sich ausschließlich über die BNC- Anschlüsse auf DVD aufzeichnen ..." Naja, wenn's hübsch macht... Allerdings nennt das Manual (D, PDF, S.47) einen DSD- Frequenzgang von 50 kHz bei - man höre und staune - analog zu analog ! Wie widersprüchlich, ei ei ei! Lustig auch in den technischen Daten: "Knackgeräusche
Wirklich 8x Adat (64 Kanäle) ? Hätte ich auch gerne klein und mobil ;-) Ansonsten, für 1x ADAT + Analog Stereo könnte ich ggf. das Rosendahl BonsaiDrive empfehlen. Tolles Teil, eigentlich mehr was für die PostPro Ecke, aber sicher (vielleicht kommen noch diverse Funktionen in zukünftigen Firmware- Updates) zukünftig auch vermehrt im Audiobereich wiederzufinden. Derzeit für den "Nur-Tonmann" vorhandene "Wermutstropfen": kann nur 48 kHz, ist immer WC Master und "braucht" (irgendeinen) Videomonitor / muß bzw. sollte Videosignal mit aufzeichnen (was ja auch nichts schaden kann, z.B. Dirigent / Solisten / Totale / usw.). Ansonsten MTC / LTC Synchronisation in bekannter Rosendahl Qualität, sogar 9 pin Sony Remote. Wird auch als 12V Version erscheinen, und die Firmware entwickelt sich... http://www.bonsaidrive.com/bonsai.html
Ich verstehe die Begeisterung für TASCAM (immer noch) nicht. Das Zeug mag zwar eine gute Marktstellung haben, unter "professionellem Equipment" verstehe ich etwas anderes. Den genannten Recorder mit einer USB-Schnittstelle auszustatten, ist eines der TASCAM- typischen Attribute an das SemiProfi-Lager. Denkt eigentlich mal jemand darüber nach, wie lange der Laser bzw. die Linse davor halten wird? Was passiert in drei Jahren, wenn das Nachfolgemodell auf den Markt kommt? Ich habe von TASCAM die Nase voll - frei nach dem Motto "Sowas kann auch Behringer". Zugegeben, gute Alternativen sind selten und schweinisch teuer. Deshalb sehe ich eigentlich die beste Lösung darin, einen guten AD-Wandler mit firewire- Interface zu wählen und direkt auf einen PC / MAC aufzuzeichnen. Bei den Preisen für Computerhardware juckt es mich dann einen Teufel, wenn etwas kaputt geht. Der nächste PC-Laden ist nicht weit ...
Ich bin bestimmt kein Tascam-Endorser - das einzige was ich von Tascam besitze ist ein MD Recorder den ich einmal geschenkt bekommen habe (und der bei Erwärmung des Gerätes hängenbleibt)... 2spurig fahre ich nach wie vor entweder auf meinem Studer D424 MO-Recorder oder einem HHB Portadat. Mehrspurig habe ich gerade von Studer-VEight(bandbasiert) auf Fostex D2424LV (HD) umgestellt. Ein "normales" Computersystem, sei es nativ oder dsp basiert, will ich nicht für Liveaufnahmen einsetzen - ich habe schon oft miterleben müssen wie gerne die Dinger gerade in kritischen Momenten abkratzen. Sobald ein für Normalanwendungen ausgelegtes Betriebssystem im Spiel ist ist mir persönlich die Sache zu unsicher.
Wer kein Havarie-Gerät zu (wichtigen) Produktionen mitnimmt, ist selber schuld. Der TASCAM DA78HR hat mich drei mal im Stich gelassen, das erste mal tat's weh, die beiden anderen Male habe ich die Produktion mit einem DAT-Recorder gerettet. Hat mir zwar nicht geschmeckt, vor Ort die Endabmischung machen zu müssen, aber nach Hause fahren zu dürfen - versuch mal auf dem Land zum Wochenende einen Mehrspurrekorder auszuleihen - wäre die schlechtere Alternative.