Für die Audiophilen - Minimal-Surround-Technik

Erstellt 18 Antworten19 Beiträge
Startbeitrag#1
Jetzt gibt es das kompakte Surround-sound-Mikrofon für die "Grünschall"-Freunde. Völlig authentischer Naturklang.
Eine Birne mit 7 Mikrofonen. Ganz natürlich der Natur nachempfunden.
Vielleicht für Außerirdische mit 7 (!) Ohren, denn wir Menschen müssen für dieses Mikrofonsystem erst noch mutieren.
Das Gerät wurde mit kanadischen Steuergeldern finanziert.
Die Werbung überschlägt sich wieder einmal - trotzdem sind starke Zweifel angebracht:
The Holophone H2-PRO Surround Sound Microphone is a breakthrough for all audio professionals recording surround sound. It greatly simplifies the complex issues of microphone placement in any environment, taking the guesswork out of capturing surround sound. Entirely compatible with all surround audio mixing and playback systems, the H2-PRO also enhances mono and stereo mixes. It is the perfect cost effective front-end solution for all professional surround sound audio applications.
Hier ist die kanadische Originalseite des Erfinders: http://www.holophone.com/home.html



Holophone H2-PRO Surround Sound Microphone
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Antwort#2
Jetzt wird es richtig lustig. Noch viel praktischer und ganz klein - gleich an der Video camera. Wissenschaftlich der Natur nachempfunden für Schrumpfkopfmenschen. Kein April-Scherz!
Ob das was für die Natur-Aufnahmen der kleinen Insekten ist?
In Bild und in praktischem Surround-Ton?
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Antwort#3
Funktioniert denn das überhaupt mit einem Plastikkunstkopf?
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Antwort#4
Nein, das kann ja nicht.
Sieht aber stomschnittig aus. Geil!
Wies sich anhört? Na, so gut wie Mono.
Gut für Pop-Bands, die sind ja fast Mono.
Man kann damit auch eine Bass-Drum aufnehmen. Natürlich innen rein!
Das rummst aber von allen Seiten. Oder?
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Antwort#5
Schade, dass ich kein Außerirdischer bin, dann könnte ich mir dazu den sieben-ohrmuscheligen Mars-Kopfhörer aufsetzen.
Diese Aufnahmen sind ja wohl nicht für Lautsprecher gedacht, weil das Mikrofonsystem nur interaurale Signale für sieben Ohren am Eierkopp liefert.
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Antwort#6
Ich denke nicht, daß es lohnt, über solche "Erfindungen" zu diskutieren.
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Antwort#7
Ich denke nicht, daß es lohnt, über solche "Erfindungen" zu diskutieren.
Meinst du man kann so etwa unbedenklich kaufen?
Ich muss demnächst eine Surround-Aufnahme machen.
Für Stereoaufnahmen habe ich schon mit dem Kugelflächenmikrofon geliebäugelt.
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Antwort#8
Meinst du man kann so etwa unbedenklich kaufen?
Ich muss demnächst eine Surround-Aufnahme machen.
Für Stereoaufnahmen habe ich schon mit dem Kugelflächenmikrofon geliebäugelt
Lies nochmal "Wort für Wort" den Kommentar von "mitleser"
Um womöglich festzustellen, daß es ein KFM360 Surround-System für Arme ist?
Wobei ich auch beim KFM360 ein wenig Zweifel habe, ob es das richtige Surrond-System sein kann. Die Problematik, die man mit dem KFM6 hat, dürfte sich noch verschärfen.
Das KFM6 ist wirklich ein tolles Mikrofon.
Man sollte nur im Hinterkopf behalten, daß es dabei etwas "sehr Spezielles" ist und die Investition dafür sehr hoch. Nicht jeder hat ständig die Aufträge, für die sich diese Investition lohnt.
Gerade dieses Mikrofon erfordert sehr viel Zeit und Einfühlungsvermögen (Abhören), um die richtigen Aufstellungen zu finden.
Das KFM6 braucht "gut klingende Räume", ansonsten wird man mit anderen Mikrofonierungen bessere Ergebnisse erzielen können.
Insbesondere für größere Klangkörper ist der Aufnahmewinkel von 90 Grad sehr gering und erfordert mitunter so große Abstände, daß der Hallradius ganz schnell überschreiten wird und die Kugelfläche im Diffusfeld steht. (Nicht zu vergessen: im KFM6 stecken angepaßte Druckempfänger bzw. Kugelkapseln!)
Es ist keinesfalls das Mikrofon, mit dem man mal eben zu einem Konzertmitschnitt rausfährt.
Wenn jedoch alle Voraussetzungen (Raumakustik, Zeit für Stellproben) erfüllt sind, kann man damit richtig gute Aufnahmen machen. Nicht umsonst ist es mein Lieblingsmikrofon.
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Antwort#9
Ein KFM kann man sich auch mieten oder ausleihen. So etwas kauft man nicht.
Die Kugel ist der vollkommenste Körper überhaupt. Im Weltraum können wir das ja sehen.
Außerdem sind an der Kugel noch Kugelmikrofone mit der idealen Charakteristik.
Runder kann es doch gar nicht gehen. Man spricht ja auch vom Ideal, dem runden Klang.
Die Ähnlichleit zum menschlichen runden Kopf ist ja nicht zufällig.
So eine Kugel sieht auch geil aus. Das Ideal überhaupt.
Juppy meint, dass es keinesfalls das Mikrofon ist, mit dem man mal eben zu einem Konzertmitschnitt rausfährt. Schade ;-(
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Antwort#10
Runder Klang dank Kugel, grosser Klang mit Grossmembran... so einfach ist Tontechnik!
Dieses Holomikrofon (das gibts offenbar schon länger) hat übrigens einen der besten cw-Werte im Windkanal, da kann kein rennomierter Mikrofonhersteller mithalten!
...also, ich würde gerne den Thread dort weiterführen:


Tontechnik mit Siggi
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Antwort#11
...also, ich würde gerne den Thread dort weiterführen:
Na dann los. Es hält dich doch keiner davon ab.
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Antwort#12
Es soll vor etlichen Jahren auch mal einer versucht haben, eine "Jecklin-Scheibe" mit 10 cm Durchmesser und Miniatur-Mikrofonkapseln zu bauen. Soll geil (das Wort benutze ich selten) ausgesehen haben, nur - funktioniert hat es nicht. Weil Schallwellen eben einen bestimmtem Wellenlängenbereich haben, und das kann man nicht miniaturisieren.
Daher ist das Quatsch.
Aber ich hatte mal eine Aufnahme mit dem Sony ECM-MS 957 gemacht (das Amateur-Stereomikrofon in MS-Konfiguration) in Stellung 90 Grad Aufnahmewinkel gemacht. Dann diese Stereoaufnahme über einen Dolby -ProLogic Surround-Decoder wiedergegeben und man höre: Alles was stark seitlich oder von seitlich-hinten auf das Mikro traf, wanderte in die hinteren Lautsprecher. Aber: Exakt hinten (180 Grad) war dann hinterher leider nicht lokalisierbar.
Viele Grüße
Michael
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Antwort#13
hey leute, ich hatte auch mal ne coole idee und zwar bin ich ja auf meiner Homepage mit einem Schneebesen singend abgebildet.
Ich überlege immer noch ernsthaft, mir vielleicht einmal in meinen edelstahl Schneebesen mit dem man sonst immer die soße anrührt dort ne MikrophonKapsel einzubauen. das wäre mal was besonderes;-). Ist ja eigentlich ohne Probleme umzusetzen.
Wenn ich so weit bin geb ich euch bescheid;-)


http://www.Nacht-Lager.de
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Antwort#14
Hallo Alex!
Dir ist hoffentlich bewußt, daß an Kombi-Geräte besonders hohe Ansrüche gestellt werden.
Daß ein Rührbesen aus rostfreiem Stahl und spülmaschinenfest sein muß, ist eine Selbstverständlichkeit.
Möchtest Du diesen Rührbesen um die Funktion "Mikrofon" erweitern, muß dies für das Endgerät genauso gelten - sprich auch die Mikrofonkapsel mitsamt Elektronik muß ebenfalls für den Einsatz in Spülmaschinen geeignet sein.
An ein Mikrofongehäuse werden die Anforderungen gestellt, den "Klang" möglichst nicht zu beeinflussen. Das hieße im Fall Deines Kombigerätes, daß Resonanzen der Rührwindungen wirkungsvoll unterdrückt oder zumindest gedämpft werden müssen. Andererseits darf dadurch die Wirksamkeit des Rührbesens als solchem nicht beeinträchtigt werden.
Ein weiteres Problem ist der Schutz der Kapsel im rauen Betriebsalltag beim Saucenrühren und Sahne schlagen.
Ich werde Dich in der Entwicklung des Mikrofons (Vorverstärker) gerne unterstützen. Allerdings mußt Du die Vorarbeit leisten, und einen Entwurf entwickeln, wie die oben genannten Probleme in den Griff zu kriegen sind.
Ich bin mir sicher, daß ein solches konkurrenzloses Rührbesen-Mikrofon seinen Markt haben wird!
Schließlich haben Schweizer Messer als "MultiTool" schon seit Jahrzehnten Erfolg!
Den Akustikwissenschaftlern böten sich ganz neue Betätigungsfelder:
Analyse des Glucksens von Sahne, die geschlagen wird, und der Vergleich der Geräusche beim Anrühren von Saucen.
Allein durch die Danksagungen im Anhang vieler Habilitationsschriften an den Entwickler eines solchen Mikrofons wird Dir der Ruhm gewiß sein!
Und wäre es nicht mal toll, wenn man nun ein Sinfonie-Orchester in einer Spülmaschine aufnehmen könnte?
Dies wäre eine Aufnahme, die als "Meilenstein der Aufnahmetechnik" in die Geschichte eingeht und irgendwann als "historisch" einen Kultstatus genießen wird.
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Antwort#15
Hi Juppy,
ich musste gerade richtig lachen als ich dein posting gelesen habe.
dass dieses mikro dann auch spülmaschinenfest sein soll, daran habe ich noch gar nicht gedacht. dann wird das ganze natürlich schon viel komplizierter und zuhause kann ich dann sowas sicher nicht mehr herstellen.
ich werde erst mal ein schneebesen-mikro bauen das nicht spülmaschinen fest ist;-).
ich finde live käme sowas schon extrem cool. auf der bühne einen sänger oder sängerin mit schneebesen in der hand. sowas hat nicht jeder;-).
ich will den schneebesen in eine art " kondensator" mikrophon umbauen. dynamisches mikro eignet sich hier nicht wegen dem rührdraht da;-).
mal guggn
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Antwort#16
hehe, ach ja. das meinst eh jetz sicher nicht ernst juppy. so n klump würd doch eh keiner kaufen;-).
ich hätte mir jetzt einfach nur einen fertigen robusten schneebesen gekauft und den so umgebaut;-). habe leider nicht mehr die möglichkeiten selbst alles herzustellen. früher wär das noch kein problem gewesen, da hatte ich noch die maschinen alle zur hand.
aber kannst mir ja gern ma ne email schreiben. [E-Mail-Adresse entfernt]
tschauu
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Antwort#17
1. Lies mal, wer der Absender ist!
2. Manche Mikrofone werden über das Design verkauft.
3. Ich wollte Dich darauf hinweisen, daß man auch in laienhaftem Eifer nicht vergessen
sollte, erst einmal über die Erfordernisse nachzudenken. Das Ergebnnis wird in einem
"Pfichtenkatalog" zusammengefaßt. Mancher nennt das auch "Ausschreibung". Einige
Punkte dazu habe ich Dir geliefert.
:-)))
PS: Auch über "Unsinn" kann man als "Gripsgymnastik" ernsthafte Diskussionen führen.
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Antwort#18
Hatte mir mal vor einigen Monaten die Demo CD des Herstellers kommen lassen.
Mein erster Eindruck: starkes Rauschen.
Die Demo CD enthält (sicherlich aus gutem Grund) vorwiegend Beispiele, die der Kategorie 'Atmo' zuzuordnen sind (Sportveranstaltungen o.ä.)
Dafür ist die Birne sicherlich geeignet, ich würde es nicht für reine Musikaufnahmen nehmen.
mfg
GerhardS
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Antwort#19
Ist dieser Umstand für das Sony typisch oder gilt es nicht vielmehr für alle MS-Konfigurationen ?
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