Literatur zum Thema Tontechnik

Erstellt 19 Antworten20 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo Forum,
ich mache nun schon seit einiger Zeit nebenbei den Job am Mischpult. Live und auch im Studio läuft es eigentlich nicht schlecht. Doch ich glaube nicht, daß das alles ist. Ich möchte mich weiterbilden. Ein Studium (siehe SAE - bitte keine Diskusion ob gut oder schlecht) kann ich mir momentan nicht leisten. Also: Doityourself...
Kann mir der ein oder andere von Euch ein bischen Literatur empfehlen, die für Fortgeschrittene gedacht ist. Also nur zur Info, ich war auf den Seiten Sengpiel, und das ist für mich nur Bahnhof. Doch damit das eben nicht so bleibt würde ich mich freuen, wenn ich einige Tipps bekomme.
Schönen Abend und ein frohes Pfingstfest
Daniel
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Antwort#2
Das kann nicht ganz sein. Die Seiten mögen nicht unbedingt didaktische Meisterklasse sein, aber das meiste ist Sachwissen und erfordert schlichte Mittelstufenmathematik. Man muss sich eben damit befassen und nicht einfach nur überfliegen. Ein wenig technisches Grundverständnis sollte auch vorhanden sein.
Viel anderes an Literatur wirst du auch in Bücher kaum finden.
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Antwort#3
Oh danke...
Ich hab es schon manchmal erlebt, daß ich in diesem Forum keine Antwort auf meine Frage bekomme, sondern nur ein Ausweichen.
Wenn ich zurückblicke, dann muß ich sagen, daß ich ohne das Basiswissen, das ich mir angelesen habe mit Sicherheit nicht so weit gekommen wäre. Um da weiterzumachen brauche ich einfach Informationen. Erst gelesen, dann ausprobiert, und zu meinen Ergebnissen gekommen. Ich möchte besser werden, doch das ist schwierig, wenn ich auf solche Fragen keine Antwort bekomme.
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Antwort#4
Hallo,
z.B. Handbuch der Tonstudiotechnik von Michael Dieckreiter, Mikrofonpraxis von Norbert Pawera oder das mit weniger Theorie behaftete Buch Mixing Workshop von Uli Eisner.
Interessant sind sicherlich auch diverse weitere Foren wie www.prosoundweb.com oder www.prorec.com.
Gruß
Claus
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Antwort#5
Was mir sehr viel gebracht hat: "The Microphone Book" von John Eargle (engl.), letztes Jahr in überarbeiteter second edition herausgekommen, ISBN 02405 1961 2.
Für mich mittlerweile ein Standardwerk.
Ansonsten, wie hier schon oft empfohlen, die Mikrofonaufsätze von Wuttke.
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Antwort#6
"The Microphone Book" von John Eargle (engl.) ...
Ooooch, das is ja in Englisch. Nee, das is zu anstrengend. Gibs da nichts in unserer Sprache?
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Antwort#8
Junge, wie soll ich Dir helfen? Wenn Du die Beschreibungen von Eberhard nicht kapierst, dann kapierst Du auch keine andere Literatur und nach solcher hattest Du ja gefragt. (?)
Vielleicht gehts Du besser mal so vor, und definierst ein Lernziel, suchst die passenden Infos und fragst im Forum gezielt nach exakt dem, was Du nicht verstehst. So kommt man doch voran.
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Antwort#9
Daß immer gejammert wird, wenn mal was in Englisch geschrieben ist. (?) Den ganzen Tag wirft man mit Anglizismen um sich, um besonders hip zu sein, aber wehe, man soll die Sprache mal nutzbringend einsetzen ...
Und die Wuttkeaufsätze würde ich ausgerechnet hier nicht empfehlen. Die düften unseren Tonfreund erst Recht überfodern ...
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Antwort#10
Und die Wuttkeaufsätze würde ich ausgerechnet hier nicht empfehlen. Die düften unseren Tonfreund erst Recht überfordern ...
Die Wuttkesachen würde ich auch nicht empfehlen, denn der weist dort einige Male auch auf die Webseite von diesem Sengpiel hin. Das muss dann zu schwer zu kapieren sein.
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Antwort#11
Frage: Hast Du in der Schule zuerst die Funktionsgelichungen gelernt, und danach das einmaleins?
Ich möchte das verstehenlernen, doch dazu muß ich mich langsam hochlernen, wenns anders gine, dann wär ja unser ganzes Schulsystem für'n (tschuldigung) Arsch.
Klär mich ruhig auf, wenn ich da was nicht verstanden hab. Ich sagte bereits, daß ich mich weiterbilden will. Doch ich sollte nicht mit dem schwierigsten anfangen. Daß es Literatur gibt haben andere Beiträge gezeigt.
Gruß
Daniel
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Antwort#12
Moin...
Ich glaube, das Problem bei den Sengpiel-Blättern ist nicht der Inhalt an sich, sondern der nicht vorhandene didaktische Aufbau. Die Blätter sind ja nicht "aufsteigend" sortiert, wie es ein Lehrbuch machen würde, sondern finden sich in willkürlicher bzw. alphabetischer oder chronologischer Reihenfolge als Loseblattsammlung auf der ebs-Seite.
Als Nachschlagewerk ist das nicht verkehrt, aber um das als "Lehrbuch" zu nutzen, fehlt a) ein Grundlagenkapitel und b) ein Gesamtkonzept, was es dem Einsteiger ermöglichen würde, die Blätter in der richtigen Reihenfolge zu bearbeiten. So gut die Blätter sind: zum Selbststudium sind sie IMHO nicht gut geeignet.
Der Verweis auf die ebs-Sammlung ist wie die Empfehlung, anhand des Duden Deutsch zu lernen (steht ja alles drin), oder anhand eines kommentierten Gesetzestextes die Juristerei zu erlernen... Der fehlende "rote Faden" fällt dem, der das alles schonmal gelernt hat, vielleicht nicht so auf.
Aber leider kann ich auch mit mehr als den bereits genannten Büchern nicht aufwarten...
Jens
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Antwort#13
Vielen Dank an die Tipps. Ich werde mich natürlich daran machen mir das ein oder andere (oder beide ;-) ) davon zu bestellen.
Gruß
Daniel
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Antwort#15
a) was soll die Überheblichkeit?
b) was will mir dein Posting sagen?
Ich sehe da zwar eine gewisse "Reihenfolge", aber nur bei Fragen (ohne Antworten) - und das, was da an "Grundwissen" vermittelt wird, ist ohne das Wissen, was in üblichen Tontechnik-Büchern im ersten Kapitel erklärt wird, nicht zu verstehen.
Jens
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Antwort#16
Unterlagen zum Tutorium in den ersten Semestern des Tonmeisterstudiums (Grundstudium)
an der Universität der Künste in Berlin - PDF-Version mit gzip gepackt (3,36 MB)
http://www.ton.udk-berlin.de/tutorium/tutorium.pdf.tgz
Zum Ausdrucken.
Im Link unten ist das Tutoriumsskript zum Online lesen.


Unterlagen zum Tutorium in den ersten Semestern des Tonmeisterstudiums
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Antwort#17
Hallo,
ich dachte immer, Mikrofonaufsätze gibt es nur bei dpa?
Dort findet man Nose Cones, Zylinder und Röhren.
MfG
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Antwort#18
Danke Dir, ich werd das mal durcharbeiten.
Gruß
Daniel
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