Mikrofone für die Violine

Erstellt 98 Antworten99 Beiträge
Antwort#21
Sollte es jemanden interessieren, woher die Zitate stammen, so ist es ganz leicht mit Google.
Gib ein paar Worte des Zitats in Google ein, zum Beispiel:
"Die Rede ist von der Wiedergabe des akustischen Klangs"
Dann kommt als erste Antwort:
http://www.guitars.de/Tonab.html
Tonabnehmer + Systeme für Akustikinstrumente
Hier erfährst du mehr über die Tonabnehmer.
ZitierenPost melden
Antwort#22
Hm... schön wärs ja..
Da steht nun was von "Akustikbass" und "Kontrabass" (Ja hallo, was ist denn der Unterschied, spiele ich nun Kontra oder Akustik?? ;-), beim Akustiker steht "Steg", beim Kontra "Brücke", ohne daß irgendwie, irgendwo der evtl. vorhandene Unterschied erklärt wird, geschweige denn eine Erklärung à la " Brücke = Saitenhalter + Steg" oder so...
Oder habe ich irgendwo was übersehen? ;-))
Jedoch: wenn ich dann sowas lese wie " In der Stegnut wird für das Kabel ein 2 mm großes Loch durch die Decke gebohrt", dann wird mir doch etwas übel....
ZitierenPost melden
Antwort#23
Kontrabass ist das was im klassischen Orchester steht und meist gestrichen wird, und der akustische Bass ist das, was gezupft wird - mit Abgenzung zum E-Bass.
ZitierenPost melden
Antwort#24
... ohne daß irgendwie, irgendwo der evtl. vorhandene Unterschied erklärt wird,
geschweige denn eine Erklärung à la " Brücke = Saitenhalter + Steg" oder so...
Oder habe ich irgendwo was übersehen? ;-))
Der Satz hieß: Bridge Brücke. In der Regel die Bezeichnung für eine zusammengefasste Saitenhalter-/Steg-Kombination.
Gibst du hieraus in Google z.B. ein: "Bezeichnung für eine zusammengefasste", dann kommst du auf: http://www.bassprofessor.de/08_glossar/08_glossar.htm
Unter dem Wort "bridge" und bridge-pickup" findest du eine Erklärung.
ZitierenPost melden
Antwort#26
Ich hoffe, dass die Aussage ueber das AKG-Mikro sarkastisch gemeint war.
Ich hatte einige AG-Mikrophone/kapseln aus der blauen Reihe - sie wurden durch Neumaenner ersetzt, die doch ganz deutlich anderen Klang zeigen, und (zumindest bei mir) deutlich weniger rauschen...
Gruss
Micha
---
ZitierenPost melden
Antwort#27
Vielen Dank für die Antworten. Leider sind sie von der exakt Qualität, die ich erwartet habe. Die Aussage des Vorredners, allemöglichen zu nennen, ist nutzlos.
Sinnvoller wäre es, darzustellen, wann er denn das eine und wann das andere einsetzt und wieso. Löblich finde ich diesbezüglich den glinkten Artikel zu dem Spezialmikrofon des israelische Stargeigers. Da steckt wenigstens die Begründung drin: -> Er wollte eben genau die haben.
ZitierenPost melden
Antwort#28
Alle möglichen Mikrofone zu nennen, ist nutzlos: KM 83, KM 84, KM 130 KM 140, KM 183, KM 184,
MKH 20, MKH 40, DPA 4006, DPA 4011, MK 2, MK 3, MK 2S, MK 2H ....
Löblich finde ich diesbezüglich den gelinkten Artikel zu dem Spezialmikrofon des israelische Stargeigers.
Da steckt wenigstens die Begründung drin: Er wollte eben genau die haben.
Dem muss ich widersprechen. Das sind alles saubere hochwertige Kleinmembranmikrofone, mit denen man mit der "richtigen" Mikrofonaufstellung einen guten Geigenklang aufnehmen kann. Es ist sogar lobenswert, so viele unterschiedliche Nieren- udn Kugel-Mikrofontypen zu nennen, dann kann der Anwender sich etwas aussuchen. Nichts ist schlimmer in der Tontechnik, als diese falschen Kochrezept-Aussagen wie: Bassdrum nur CXV 567, Gröhlemeyer nur UTS 543 und Geige nur MTG 248. *Ein* Mikrofon anzugeben ist falsch!

Das ist nur eine Momentaufnahme mit der Aussage eines Künstlers, die nicht pauschal auf andere Aufnahmen zu übertragen geht. Dieser Künstler empfindet die erzeugte Grundtönigkeit des Geigenklangs als "natürlich". Es gibt Gegenbeispiele, bei denen andere Sologeiger oder auch Geigerinnen auf den "fisseligen" Höhen ihres Geigentons bestehen. Es gibt keine Einigkeit und Übereinstimmung in der Klangvorstellung. Im Zumischpegel der Solo-Geige zu einem Orchester sind sich die Solisten schon einiger.
ZitierenPost melden
Antwort#31
Unter dem Wort "bridge" und bridge-pickup" findest du eine Erklärung.
Gelesen...
Hmmm.. kann es sein, daß wir aneinander vorbeireden - und daß die "Bridge" nur für den E-Bass (und womöglich auch den Akustikbass, jetzt kenn ich den Unterschied also auch..;-)) gedacht ist und *nicht* für den Kontrabass? "Steg und Saitenhalter zusammengefaßt" kann ich mir bei Streichinstrumenten immer noch sehr schwer vorstellen... ;-))
ZitierenPost melden
Antwort#32
Na das ist doch schonmal ein Anhaltspunkt. Man frage den Musiker, was er haben will, sofern er eine Vorstellung davon hat. Ansonsten kommt es darauf an, was man selber will: Eine Geige also Solo darf ruhig abgesondert klingen, wenn sie nur von einem Instrument begleitet wird-muss es aber wiederum nicht. Am Besten ist es, man macht eine Probe und lässt den Geiger entscheiden, dann fühlt der sich schonmal eingebunden. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr das den Klang verbessert und spätere Kritik mindert :-)
Konkret benutzte ich als Stütze fast immer ein KM184, allerdings auch ein TLM193, wenn es weniger spitz klingen soll. Wenn ich an ein Streichwartett denke, könnte man 4x ein KM184 asl Stütze stellen, oder aber auch 4 völig unterschiedliche Mikros, um die einzelnen Instrumente etwas anders klingen zu lassen. Beim Kontrabass könnte man eine Kugel stellen.
ZitierenPost melden
Antwort#33
Vielen Dank für die Antworten. Leider sind sie von der exakt Qualität,
die ich erwartet habe.
Die Aussage des Vorredners, allemöglichen zu nennen, ist nutzlos.
Ehrlich gesagt: Ich weiß nicht, was Sie erwarten oder worauf Sie hinaus wollen.
Möchten Sie bei der nächsten Studioproduktion dem Tontechniker/-ingenieur/-meister
imponieren, weil Sie sich informiert haben und deshalb vielleicht manches besser zu
wissen glauben?
Mikrofone, die man hierfür einsetzen kann, wurden in großer Zahl genannt. Einige
Nennungen sind vielleicht ganz pragmatisch aus der Situation heraus gemacht worden,
daß den Leuten eben diese Mikrofone zur Verfügung stehen, andere wurden genannt,
weil man sie als relativ neutrale Schallwandler immer wieder an dieser Stelle findet.
Ich erlaube mir, Ihnen die Fragen zu stellen, ob Sie Ihre Geige regelmäßig zum
Geigenbauer bringen, um sie warten zu lassen. Und ob die Geige, die Sie zur Aufnahme
mitbringen, von Ihnen regelmäßig gespielt wird. Diese Aspekte finde ich als Tontechniker
durchaus viel interessanter als die Antwort auf die Nasenbohrerei nach dem "richtigen"
Mikrofon für Geigen.
Selbst das "falsche" Mikrofon an richtigen Ort wird eine bessere Aufnahme ermöglichen
als das "richtige" am falschen Platz.
Ist Ihre Geige durch fachkundige Hände betreut, lohnt sich bestimmt ein SCHOEPS
(oder ein anderes gutes Mikrofon). Im anderen Fall muß ich zu Mitteln wie Neumann
M149tube greifen, umd den Zustand Ihres Instrumentes mit dem Eigenklang des
Mikrofons zu überdecken.
ZitierenPost melden
Antwort#34
Bevor sich wieder jemand über meine Schreibe echauffiert: Eine Anfrage in unten zitiertem Stil zu stellen, empfinde ich als Nasenbohrerei der penetrantesten, aufbringlichsten und - sorry - überheblich-borniertesten Art.
Zitat H. "geigenfischer" Fischer:
Ich wollte mal in Erfahrung bringen, wie die Herren Tonspezialisten
eine Solovioline bzw. Geigen im Orchester aufzeichnen ...
ZitierenPost melden
Antwort#35
Die Tatsache, daß Sie diesen Nachsatz schreiben und vorsorglich schon einmal die zu erwartende Kritik abwehren, zeigt, daß Ihr Unterbewusstsein die unangemessene Ausdrucks- und Darstellungsweise in Ihrem Artikel sehr wohl bemerkt hat. Ich kann mir daher einen passenden Kommentar sparen. Leider kam es wohl aber zu spät, um Sie vom Schreiben des Artikels abzuhalten. Schade!
Stellungnehmend sei bemerkt, daß ich erstens deutlich ausgeführt habe, was ich hören wollte zweitens meine Instrumente allesamt bestens gewartet und gestimmt sind. Diese bedürfen also in keinster Weise irgendwelcher Klangverbesserungsmassnahmen oder Abschwächungs/Überdeckungsmassnahmen durch Sondermikrofone.
Es ging darum, auszusagen, unter welchen Umständen welches Mikro angewendet wird. Es sollte wohl möglich sein, festzustellen, daß man bei einem gegebenen Ziel ein bestimmtes Mittel einsetzt, gleich einem Kameramann, der bei bestimten Lichtverhältnissen einen besonderen Filter und ein bestimtes Objektiv verwendet.
Fazitziehend muss ich wohl feststellen, daß die Herren Tontechniker offenbar keinerlei konstruktive Vorstellung oder systematisches Wissen zu haben scheinen, um zielgerichtet ein Mikrofon zu selektieren. Es wird wohl ausgepackt, was vorhanden ist, darf man dann sicher vermuten.
ZitierenPost melden
Antwort#36
"Das sind alles saubere hochwertige Kleinmembranmikrofone, mit denen man mit der "richtigen" Mikrofonaufstellung einen guten Geigenklang aufnehmen kann"
Das kann doch nicht sein, daß diese Mikrofone allesamt gleichermassen geeignet sein können und sollen. Vielleich kann man ja unabhängig vom Mikrofon einmal darstellen, welches die "richtige" Mikrofonaufstellung ist?
ZitierenPost melden
Antwort#37
... kann es sein, daß wir aneinander vorbeireden - und daß die "Bridge" nur für den E-Bass gedacht
ist und *nicht* für den Kontrabass? "Steg und Saitenhalter zusammengefaßt" kann ich mir bei
Streichinstrumenten immer noch sehr schwer vorstellen.

Kann es vielleicht sein, dass der Geigen-Steg auf Englisch bridge heißt und zu uns wörtlich als Brücke wieder zurückkommt?
Darum findet man vielfach in Prospekten die Doppelwortangaben Steg/Brücke, wobei damit wohl gemeint ist, dass beide Wörter identisch sind.
Der Begriff Steg (v.althochdt.: steg) bezeichnet
1. eine kleine Brücke, meist nur für Fußgänger: siehe Steg (Brücke)
2. im Instrumentenbau eine quer auf der Decke eines Saiteninstruments stehende Erhöhung über die die Saiten gespannt sind.
3. Ins Wasser hineingebauter, blind endender Landungssteg.
ZitierenPost melden
Antwort#38
Das kann doch nicht sein, daß diese Mikrofone allesamt gleichermassen geeignet sein können und sollen.
Vielleicht kann man ja unabhängig vom Mikrofon einmal darstellen, welches die "richtige" Mikrofonaufstellung ist?
Da sind vorher doch einige wichtige Parameter sorgfältig zu betrachten: Art des Instruments und des Abstrahlverhaltens, Art der Spielweise (ohne Vibrato) Art des akustischen Umfeldes mit den frühen Reflexionen und dem Nachhall, Art der Komposition und der Zeitepoche. Klingt die Geige solo oder wird sie vom Klavier, einer Kammermusikgruppe oder einem Sinfonieorchester begleitet?
Man kann nicht "unabhängig" eine "richtige" Mikrofonaufstellung angeben. So etwas gibt es nicht. Hier wird wiehäufig nach dem Kochrezept gefragt: was an Zimt-Kekse für Gewürze gehören oder wieviel Butter an die Butterkremtorte.
Schon die Frage, welcher Mikrofonabstand zu wählen ist und wo der Punkt für die optimale Schallabstrahlung bei der Geige ist, geht doch nicht anzugeben.
Wenn man so eine Angabe liest oder hört, dann ist sie immer anzuzweifeln. Das ist dann eine dieser Kochbuchangaben für "Dummies", nur um etwas zu sagen und die sehr selten einmal richtig zutrifft.
Ihre Angriffe allgemein auf die Tontechniker gefallen mir nicht, auch wenn Sie uns damit aus der Reserve locken wollen.
Hier müsste man diese falsche Diskussion mit Ihnen einstellen.
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.