Mikrofone für die Violine
Hallo,
ups, so sind die Tücken der Technik. So ganz inhaltslos sollte meine Antwort nicht sein.
Problematisch war in Deinem ursprünglichen Posting neben dem überheblichen Tonfall die fehlende Anrede und das völlige fehlen einer abschließenden Grußformel.
Viele Grüße
Frank
http://www.frankhelbig.de
ups, so sind die Tücken der Technik. So ganz inhaltslos sollte meine Antwort nicht sein.
Problematisch war in Deinem ursprünglichen Posting neben dem überheblichen Tonfall die fehlende Anrede und das völlige fehlen einer abschließenden Grußformel.
Viele Grüße
Frank
http://www.frankhelbig.de
Hallo,
Ihre ursprüngliche Frage lautet ja:
"Welches wäre denn ein wirkliches Spitzenmikrofon, das man einen Geiger von Weltruf im Studio vor die Nase stellt, bzw. bei einem der tutti-Schweine der Müncher Phils platziert?"
Wenn keine besonderen Situationen zu meistern sind, wird ein Tonschaffender bei einem Solo Instrument zu einer Niere oder Kugel greifen. Auch bei der Totalen wird wird man zu einer Kugel oder Niere - manchmal in Kombination mit einer Acht - greifen. Aber vielleicht auch eine "Breite Niere oder womöglich eine Grenzfläche oder oder oder.....
Nun ist Ihre Frage aber welche Mikrofone nehme ich denn nun? Dazu gibt es ein paar Kriterien.
1. Klang bzw. eben nicht. Ein "gutes" Mikrofon muss Klangneutral sein. Soweit es eben technisch möglich ist.
2. Zuverlässigkeit. Auf ein "gutes" Mikrofon muss ich mich verlassen können, da eine Havarie Aufstellung nicht möglich ist.
3. Service. Wie Ihre Geige muss auch ein Mikrofon gewartet werden. Da ist es von Vorteil, dass ich auch in 10 Jahren noch weiß, wohin ich gehen kann. Denn gute Mikrofone halten (fast) ein Menschenleben lang....
Wenn ein Hersteller diese Punkte erfüllt, beginnt die Qual der Wahl. Welches z.B. Kugel Mikrofon ist besser? Ein Schoeps Typ 2 oder ein Neumann KM 130 , oder ein DPA Type 4006 vielleicht? Diese Frage wird Ihnen niemand endgültig beantworten. Denn das ist eine Frage der Position, des Raumes, des Programms, der Situation und nicht zuletzt sondern vor allem des persönlichen Geschmacks....
Aber eins ist sicher. Wenn Sie ein Mikrofon für die Aufnahme einer Violine suchen, liegen sie bei keinem dieser Hersteller falsch. Aber welches genau wird Ihnen niemand sagen können, ohne nicht im Raum zu stehen, das Instrument zu hören und zu wissen, was aufgenommen werden soll. Und selbst dann werden 10 Tonmeister 5 verschiedene "Lösungen" haben und ich sage Ihnen dass bei 10 Tonmeistern alle 3 Hersteller vertreten sein werden....
Ich hoffe damit ist Ihre Frage beantwortet.
Gruß
Hendrik
Ihre ursprüngliche Frage lautet ja:
"Welches wäre denn ein wirkliches Spitzenmikrofon, das man einen Geiger von Weltruf im Studio vor die Nase stellt, bzw. bei einem der tutti-Schweine der Müncher Phils platziert?"
Wenn keine besonderen Situationen zu meistern sind, wird ein Tonschaffender bei einem Solo Instrument zu einer Niere oder Kugel greifen. Auch bei der Totalen wird wird man zu einer Kugel oder Niere - manchmal in Kombination mit einer Acht - greifen. Aber vielleicht auch eine "Breite Niere oder womöglich eine Grenzfläche oder oder oder.....
Nun ist Ihre Frage aber welche Mikrofone nehme ich denn nun? Dazu gibt es ein paar Kriterien.
1. Klang bzw. eben nicht. Ein "gutes" Mikrofon muss Klangneutral sein. Soweit es eben technisch möglich ist.
2. Zuverlässigkeit. Auf ein "gutes" Mikrofon muss ich mich verlassen können, da eine Havarie Aufstellung nicht möglich ist.
3. Service. Wie Ihre Geige muss auch ein Mikrofon gewartet werden. Da ist es von Vorteil, dass ich auch in 10 Jahren noch weiß, wohin ich gehen kann. Denn gute Mikrofone halten (fast) ein Menschenleben lang....
Wenn ein Hersteller diese Punkte erfüllt, beginnt die Qual der Wahl. Welches z.B. Kugel Mikrofon ist besser? Ein Schoeps Typ 2 oder ein Neumann KM 130 , oder ein DPA Type 4006 vielleicht? Diese Frage wird Ihnen niemand endgültig beantworten. Denn das ist eine Frage der Position, des Raumes, des Programms, der Situation und nicht zuletzt sondern vor allem des persönlichen Geschmacks....
Aber eins ist sicher. Wenn Sie ein Mikrofon für die Aufnahme einer Violine suchen, liegen sie bei keinem dieser Hersteller falsch. Aber welches genau wird Ihnen niemand sagen können, ohne nicht im Raum zu stehen, das Instrument zu hören und zu wissen, was aufgenommen werden soll. Und selbst dann werden 10 Tonmeister 5 verschiedene "Lösungen" haben und ich sage Ihnen dass bei 10 Tonmeistern alle 3 Hersteller vertreten sein werden....
Ich hoffe damit ist Ihre Frage beantwortet.
Gruß
Hendrik
"die Erfahrung erarbeitet, welches MIkrofon wann in welcher Aufstellung funktionieren kann, und welche Ergebnisse es erzielt. Basierend auf dieser äusserst komplexen Erfahrung wählt er dann das Mikrofon aus. Das lässt sich nicht auf Papier bringen,"
Exakt. Und genau dies habe ich ja schon beim letzten Durchgang in meinem Beitrag gepostet (s.u.) Daher verstehe ich den Sinn des Nachhakens nicht so ganz. Dem guten Dr. Fischer bleibt ergo nix anderes über, als sich die Aufnahmen weiterhin von einem Spezialisten machen zu lassen oder aber zu seinem Mikro noch einige weitere hinzuzuleihen, um durch Probieren rauszufinden, wann seine Geige am Besten klingt.
Oder, um es mit Blick auf seinen Namesnachsatz mit Titelbezeichnung auf den Punkt zu bringen: Er muss ein wenig am Klang "herumdoktern" - wobei ich nichts Verwerfliches daran finde, sich mit volem Namen im Post zu verabschieden.
Dipl.-Ing. Jürgen Schuhmacher
Die Unbeantwortbarkeit der Frage nach dem richtigen Mikrofon
Exakt. Und genau dies habe ich ja schon beim letzten Durchgang in meinem Beitrag gepostet (s.u.) Daher verstehe ich den Sinn des Nachhakens nicht so ganz. Dem guten Dr. Fischer bleibt ergo nix anderes über, als sich die Aufnahmen weiterhin von einem Spezialisten machen zu lassen oder aber zu seinem Mikro noch einige weitere hinzuzuleihen, um durch Probieren rauszufinden, wann seine Geige am Besten klingt.
Oder, um es mit Blick auf seinen Namesnachsatz mit Titelbezeichnung auf den Punkt zu bringen: Er muss ein wenig am Klang "herumdoktern" - wobei ich nichts Verwerfliches daran finde, sich mit volem Namen im Post zu verabschieden.
Dipl.-Ing. Jürgen Schuhmacher
Die Unbeantwortbarkeit der Frage nach dem richtigen Mikrofon
Ich wusste garnicht, daß man mit einem "Dr." andere einschüchtern kann. Hätte ich meine sporadisch angefangene Promotion etwa DOCH fortsetzen sollen :-)))
Ok, auch in D. hat ein Titel große Bedeutung (wenn auch nur formelle) aber ich muss schon sagen, daß es die Österreicher doch insgesamt ein wenig übertreiben: Ich kann mich an eine Szene in einem Restaurant erinnern, wo sogar die mich begleitende Dame am Tisch mal vorsorglich mit "Frau Dipl.-Ing." angesprochen wurde. :D
Ok, auch in D. hat ein Titel große Bedeutung (wenn auch nur formelle) aber ich muss schon sagen, daß es die Österreicher doch insgesamt ein wenig übertreiben: Ich kann mich an eine Szene in einem Restaurant erinnern, wo sogar die mich begleitende Dame am Tisch mal vorsorglich mit "Frau Dipl.-Ing." angesprochen wurde. :D
In Österreich wurde ich höchstens mit Herr Ingenieur angesprochen. Herr Dipl.-Ing. habe ich noch nicht gehört. Wohl aber bekam ich nicht nur dort den Titel Herr Professor und Herr Doktor.
Gruß
ebs
Gruß
ebs
Wenn ich schon lese ""Fazitziehend muss ich wohl feststellen, daß die Herren Tontechniker offenbar keinerlei konstruktive Vorstellung oder systematisches Wissen zu haben scheinen, um zielgerichtet ein Mikrofon zu selektieren""
dann geht mir der Hut hoch!, denn ich finde es eine Unterstellung wenn uns vorwirft, "kein systematisches Wissen zu haben." Wenn jemand gerade neu ist in einem Forum und dann solch einen arroganten Ton anschlägt, dann braucht er sich auch nicht zu wundern wenn das "Echo" entsprechend ist. Und als "Dr." ist dies erst recht ein Armutszeugnis. Gucken Sie sich mal namhafte Wissenschaftler an, die kommen bescheiden daher und haben es gar nicht nötig ihren Titel heraushängen zu lassen. Ich erkenne zwar den Doktor-Titel an als einen Titel für den man etwas leisten mußte (im Gegensatz zu Titeln wie z.B. "Herr Oberregierungsrat" die sich die betreffenden Individuen "ersitzen" ), aber den Titel heraushängen lassen um seiner akademischen Bildung Nachdruck zu verleihen halte ich für daneben.
MfG
Rainer
dann geht mir der Hut hoch!, denn ich finde es eine Unterstellung wenn uns vorwirft, "kein systematisches Wissen zu haben." Wenn jemand gerade neu ist in einem Forum und dann solch einen arroganten Ton anschlägt, dann braucht er sich auch nicht zu wundern wenn das "Echo" entsprechend ist. Und als "Dr." ist dies erst recht ein Armutszeugnis. Gucken Sie sich mal namhafte Wissenschaftler an, die kommen bescheiden daher und haben es gar nicht nötig ihren Titel heraushängen zu lassen. Ich erkenne zwar den Doktor-Titel an als einen Titel für den man etwas leisten mußte (im Gegensatz zu Titeln wie z.B. "Herr Oberregierungsrat" die sich die betreffenden Individuen "ersitzen" ), aber den Titel heraushängen lassen um seiner akademischen Bildung Nachdruck zu verleihen halte ich für daneben.
MfG
Rainer
Lieber Eberhard,
eigentlich warte ich schon die ganze Zeit auf deinen Kommentar mit dem Loeffel fuer die Erbsensuppe... :-)
Viele Gruesse
GerhardS
eigentlich warte ich schon die ganze Zeit auf deinen Kommentar mit dem Loeffel fuer die Erbsensuppe... :-)
Viele Gruesse
GerhardS
GerhardS wartet schon die ganze Zeit auf denn Kommentar mit dem Löffel für die Erbsensuppe... :-)
Hallo GerhardS,
wo könnte denn der Erbsensuppenlöffel hier hinpassen?
Ich warte auf die Frage wie: "Meine Freundin Mandy hat so eine niedliche Babystimme. Welches Mikrofon ist denn dafür richtig?
Dann kommt von mir vielleicht der Satz:
Es gibt wirklich kein Spezial-Mikrofon für Mandys Babystimme - es gibt ja auch keinen Löffel für Erbsensuppe.
Aber da der Satz allgemein bekannt ist, könnte es sein, dass ich mich nicht wiederholen möchte.
Viele Grüße
ebs
Hier gibt es den Erbsenlöffel-Satz mit Erklärung
Hallo GerhardS,
wo könnte denn der Erbsensuppenlöffel hier hinpassen?
Ich warte auf die Frage wie: "Meine Freundin Mandy hat so eine niedliche Babystimme. Welches Mikrofon ist denn dafür richtig?
Dann kommt von mir vielleicht der Satz:
Es gibt wirklich kein Spezial-Mikrofon für Mandys Babystimme - es gibt ja auch keinen Löffel für Erbsensuppe.
Aber da der Satz allgemein bekannt ist, könnte es sein, dass ich mich nicht wiederholen möchte.
Viele Grüße
ebs
Hier gibt es den Erbsenlöffel-Satz mit Erklärung
Inhalt gelöscht wegen beleidigender Äußerungen. Bitte beachten Sie die Regeln des Forums!
Was hat denn eine eMail-Adresse damit zu tun? Wer in Internetforen so ein dünnes Fell hat, wie Sie es zu haben scheinen, sollte besser keine Fragen stellen ;-) Es gehört halt dazu, dass man Antworten bekommt, die einem unbequem sind. Das ist kein Grund, den Forennutzern vorzuwerfen, sie würden nicht helfen wollen. Im Gegenteil ist es doch ein Vorteil, dass die Fragen, die an-sich schon einen falschen Ansatz erkennen lassen, sofort entlarvt werden.
Ihre Reaktion zeigt mir persönlich, dass Sie eine ganz bestimmte Antwort erwarten, und nun enttäuscht sind, dass es diese Antwort nicht gibt. Den Ärger darüber hier abzulassen, ist aber falsch, da es hier (ehrlich gesagt) keinen wirklich interessiert. Statt dessen der fünhundertdreiundzwanzigste Thread über die angebliche Überheblichkeit in diesem Forum. Zumindest von seiten der Stammposter fällt mir das aber nicht auf. Im Gegenteil ist dieses Forum hier das einzig lesbare im Internet.
Ihre Reaktion zeigt mir persönlich, dass Sie eine ganz bestimmte Antwort erwarten, und nun enttäuscht sind, dass es diese Antwort nicht gibt. Den Ärger darüber hier abzulassen, ist aber falsch, da es hier (ehrlich gesagt) keinen wirklich interessiert. Statt dessen der fünhundertdreiundzwanzigste Thread über die angebliche Überheblichkeit in diesem Forum. Zumindest von seiten der Stammposter fällt mir das aber nicht auf. Im Gegenteil ist dieses Forum hier das einzig lesbare im Internet.
Ich muss insofern widersprechen, als daß ich zumindest noch ein weiteres Forum kenne, mit kompetenten Beiträgen in Sachen Musik:
Forum für klassische Musik
Forum für klassische Musik
Guten Tag Herr Fischer,
warum es keine eindeutige Antwort zu Ihrer sehr allgemein gestellten Frage geben geben kann ist hinreichend erklärt worden.
Analog zu Ihrer Frage: 'was ist das beste Mikrofon für ein Instrument' hätte eine Frage wie: 'was ist die beste Musik' wohl zu einem ähnlich verwertbaren Ergebnis geführt. Je nach Geschmack und Lebenssituation(!) wird Ihnen jeder Mensch zu letzter Frage etwas anderes sagen können, und so verhält es sich auch mit der Aufnahmesituation für die Violine.
Sie haben einen ganzen Katalog an brauchbaren Vorschlägen bekommen, aus gutem Grund; jeder Tonschaffende Kollege würde wissen, wie er mit den von Ihm gewählten 'Gerät' zu einem guten Ergebnis kommen würde, wenn er die genauen Anforderungen kennt. Genau letztere haben Sie aber nicht genannt.
Man kann sich in diesem Punkt nicht bedeckt halten und eine einstimmige Meinung erwarten, wie Sie es anscheinend tun. Dieser Punkt zeugt in meinen Augen von großer Unwissenheit ihrerseits und impliziert eine Bequemlichkeit die es jedem engagierten Tonschaffenden verleiden mag, sich weiterhin mit einer allgemeinen Fragestellung zu konfrontieren und zu versuchen, helfend zu antworten.
warum es keine eindeutige Antwort zu Ihrer sehr allgemein gestellten Frage geben geben kann ist hinreichend erklärt worden.
Analog zu Ihrer Frage: 'was ist das beste Mikrofon für ein Instrument' hätte eine Frage wie: 'was ist die beste Musik' wohl zu einem ähnlich verwertbaren Ergebnis geführt. Je nach Geschmack und Lebenssituation(!) wird Ihnen jeder Mensch zu letzter Frage etwas anderes sagen können, und so verhält es sich auch mit der Aufnahmesituation für die Violine.
Sie haben einen ganzen Katalog an brauchbaren Vorschlägen bekommen, aus gutem Grund; jeder Tonschaffende Kollege würde wissen, wie er mit den von Ihm gewählten 'Gerät' zu einem guten Ergebnis kommen würde, wenn er die genauen Anforderungen kennt. Genau letztere haben Sie aber nicht genannt.
Man kann sich in diesem Punkt nicht bedeckt halten und eine einstimmige Meinung erwarten, wie Sie es anscheinend tun. Dieser Punkt zeugt in meinen Augen von großer Unwissenheit ihrerseits und impliziert eine Bequemlichkeit die es jedem engagierten Tonschaffenden verleiden mag, sich weiterhin mit einer allgemeinen Fragestellung zu konfrontieren und zu versuchen, helfend zu antworten.
Sehr geehrter Herr Fischer,
getreu eines Wortes des Apostels Paulus: "Dem Juden ein Jude, dem Griechen ein Grieche" werde ich Sie - was für dieses Forum unüblich ist - in diesem Beitrag "siezen". Es gibt einige Treffpunkte im Leben, da gehört das "Du" zum guten Ton und ein "Sie" wäre ein Affront. Ein gutes Beispiel dafür ist der Amateurfunkverkehr. Es wäre absolut unangemessen, z.B. den Funkamateur Juan Carlos, EA1JC, auf Funk mit "Eure königliche Hoheit" anzusprechen. Es ist eben der Juan Carlos, EA1JC.
Dies nur als Zwischenruf.
Zum Thema: Bei einer Kammerorchester-Aufnahme benutzte ich neben der Produktions-Aufstellung zum Testen auch ein Stereo-Set AKG C391 "Blue Line" mit Nierencharakteristik. Für klassische Musik sind die Dinger eher nicht zu empfehlen, aber ich wollte mal Erfahrung sammeln. Nachher kam ein Geiger zu mir und wollte mal kurz in die Aufnahme reinhören. Damit der "guten", sprich offiziellen, Aufnahme nichts passieren kann, habe ich ihm die Testaufahme mit den C391 vorgeführt und er war spontan begeistert. Er sei Stehgeieger in einem Cafe nahe des Kölner Doms und da habe auch der Westdeutsche Rundfunk bereits Aufnahmen gemacht, aber trotz stundenlanger Arbeit hätten die nicht so einen Klang seiner Geige hingebracht wie ich es gerade geschafft hätte. Nun gut, sie klang mit viel Bauch und irgendwie stark "hölzern". Aber nicht so, wie ich Geiegen sonst kenne.
Schon bei der nächsten Produktion hab ich die C391 nicht mehr für die Geigen genommen, weils klanglich einfach nicht passte.
Ich wünsche Ihnen noch eine erbauliche Beschäftigung mit diesem nie endenden Thema. Weiter empfehle ich Ihnen höflich (!), in einem Forum erst einmal eine gute Portion Beiträge (gerade solche von häufig vorkommenden Schreibern) zu lesen und sich deren Schreibstil anzupassen. Bei einem legeren Umgang, bei dem man einander mit Du anspricht, ist das Du auch für Neulinge die korrekte Ausdrucksweise. Damit eckt man nicht so sehr an wie Sie es mit "die Herren Tontechniker" getan haben.
Herzlichst Ihr
Dipl.-Ing. Michael Hartkopf
(nein, ich besitze keine Amateurfunklizenz, bin beim Hobbyfunk auf 11 m aktiv)
getreu eines Wortes des Apostels Paulus: "Dem Juden ein Jude, dem Griechen ein Grieche" werde ich Sie - was für dieses Forum unüblich ist - in diesem Beitrag "siezen". Es gibt einige Treffpunkte im Leben, da gehört das "Du" zum guten Ton und ein "Sie" wäre ein Affront. Ein gutes Beispiel dafür ist der Amateurfunkverkehr. Es wäre absolut unangemessen, z.B. den Funkamateur Juan Carlos, EA1JC, auf Funk mit "Eure königliche Hoheit" anzusprechen. Es ist eben der Juan Carlos, EA1JC.
Dies nur als Zwischenruf.
Zum Thema: Bei einer Kammerorchester-Aufnahme benutzte ich neben der Produktions-Aufstellung zum Testen auch ein Stereo-Set AKG C391 "Blue Line" mit Nierencharakteristik. Für klassische Musik sind die Dinger eher nicht zu empfehlen, aber ich wollte mal Erfahrung sammeln. Nachher kam ein Geiger zu mir und wollte mal kurz in die Aufnahme reinhören. Damit der "guten", sprich offiziellen, Aufnahme nichts passieren kann, habe ich ihm die Testaufahme mit den C391 vorgeführt und er war spontan begeistert. Er sei Stehgeieger in einem Cafe nahe des Kölner Doms und da habe auch der Westdeutsche Rundfunk bereits Aufnahmen gemacht, aber trotz stundenlanger Arbeit hätten die nicht so einen Klang seiner Geige hingebracht wie ich es gerade geschafft hätte. Nun gut, sie klang mit viel Bauch und irgendwie stark "hölzern". Aber nicht so, wie ich Geiegen sonst kenne.
Schon bei der nächsten Produktion hab ich die C391 nicht mehr für die Geigen genommen, weils klanglich einfach nicht passte.
Ich wünsche Ihnen noch eine erbauliche Beschäftigung mit diesem nie endenden Thema. Weiter empfehle ich Ihnen höflich (!), in einem Forum erst einmal eine gute Portion Beiträge (gerade solche von häufig vorkommenden Schreibern) zu lesen und sich deren Schreibstil anzupassen. Bei einem legeren Umgang, bei dem man einander mit Du anspricht, ist das Du auch für Neulinge die korrekte Ausdrucksweise. Damit eckt man nicht so sehr an wie Sie es mit "die Herren Tontechniker" getan haben.
Herzlichst Ihr
Dipl.-Ing. Michael Hartkopf
(nein, ich besitze keine Amateurfunklizenz, bin beim Hobbyfunk auf 11 m aktiv)
Geigenfischer,
Dein Stil ist primitive Nasenbohrerei und unter meinem Niveau.
Es gibt den schönen Spruch "Wer keinen Charakter hat, hat einen Titel".
Dein Stil ist primitive Nasenbohrerei und unter meinem Niveau.
Es gibt den schönen Spruch "Wer keinen Charakter hat, hat einen Titel".
Hallo zusammen!
Manchmal komme ich mir hier vor, wie im Kindergarten. Aber im Internet darf man ja alles und von daher nehme ich manches auch oft nicht ernst und persönlich nehm ich's schon gar nicht. Dieses Forum schätze ich aufgrund seiner interessanten Themen und Diskussionen, auch wenn sie sich oft in Nebensächlichkeiten verlieren. Aber es macht ja Spass. Manchmal vermisse ich jedoch hier etwas intelligenten Humor (Die Jokes in Siggi's Tontechnikforum sind da ja nicht selten einfach nur platt...) und habe oft den Eindruck, die Schreiberinnen und Schreiber sehen die Sache hier zu verbissen.
Ich persönlich würde mir wünschen, dass wir solche Threads, wie diesen hier, ein wenig weniger emotional führen. Auch Konfrontationen auf persönlicher Ebene muss ich hier nicht haben.
Und nun zu Ihnen Herr Fischer:
Je nach Aufnahmesituation im Raum empfehle ich eine der 20 Kapseln aus dem Schoeps Programm. Meines Wissens gibt es keine Firma auf der Welt, die damit so universell einsetzbare Produkte anbietet.
Aber abhängig von ihrer individuellen Klangvorstellung, die Sie ja sicher entwickelt haben, können Sie JEDES Mikrofon für eine Aufnahme Ihres Instrumentes verwenden. Auch Ihr TLM103 Grossmembranmikrofon, was ich übrigens aufgrund seiner Rauscharmut sehr schätze. Aber sogar auch ein 5Euro ElektretMikro aus dem Conrad-Shop hätte eine Chance, unter den Voraussetzungen, dass das Resultat ihre Klangvorstellungen erfüllt.
(Das habe ich hier in unterschiedlichen Zusammenhängen schon öfters gesagt und mir hat bislang noch niemand widersprochen)
Probieren Sie aus, experimentieren Sie! Die Firma Schoeps stellt Ihnen ihre Produkte zu vergleichsweise günstigen Mietbedingungen zur Verfügung. Mit günstig meine ich immer, dass eine Fehlinvestition ungleich teurer wäre, als der Mietpreis, den man zum Testen der Mikrofone zu zahlen hat.
Viel Erfolg und freundliche Grüsse
Stefan
Manchmal komme ich mir hier vor, wie im Kindergarten. Aber im Internet darf man ja alles und von daher nehme ich manches auch oft nicht ernst und persönlich nehm ich's schon gar nicht. Dieses Forum schätze ich aufgrund seiner interessanten Themen und Diskussionen, auch wenn sie sich oft in Nebensächlichkeiten verlieren. Aber es macht ja Spass. Manchmal vermisse ich jedoch hier etwas intelligenten Humor (Die Jokes in Siggi's Tontechnikforum sind da ja nicht selten einfach nur platt...) und habe oft den Eindruck, die Schreiberinnen und Schreiber sehen die Sache hier zu verbissen.
Ich persönlich würde mir wünschen, dass wir solche Threads, wie diesen hier, ein wenig weniger emotional führen. Auch Konfrontationen auf persönlicher Ebene muss ich hier nicht haben.
Und nun zu Ihnen Herr Fischer:
Je nach Aufnahmesituation im Raum empfehle ich eine der 20 Kapseln aus dem Schoeps Programm. Meines Wissens gibt es keine Firma auf der Welt, die damit so universell einsetzbare Produkte anbietet.
Aber abhängig von ihrer individuellen Klangvorstellung, die Sie ja sicher entwickelt haben, können Sie JEDES Mikrofon für eine Aufnahme Ihres Instrumentes verwenden. Auch Ihr TLM103 Grossmembranmikrofon, was ich übrigens aufgrund seiner Rauscharmut sehr schätze. Aber sogar auch ein 5Euro ElektretMikro aus dem Conrad-Shop hätte eine Chance, unter den Voraussetzungen, dass das Resultat ihre Klangvorstellungen erfüllt.
(Das habe ich hier in unterschiedlichen Zusammenhängen schon öfters gesagt und mir hat bislang noch niemand widersprochen)
Probieren Sie aus, experimentieren Sie! Die Firma Schoeps stellt Ihnen ihre Produkte zu vergleichsweise günstigen Mietbedingungen zur Verfügung. Mit günstig meine ich immer, dass eine Fehlinvestition ungleich teurer wäre, als der Mietpreis, den man zum Testen der Mikrofone zu zahlen hat.
Viel Erfolg und freundliche Grüsse
Stefan
Also, da mir der heutige Brückentag (in BaWü) unverhergesehen etwas Zeit beschert hat, habe ich mit Begeisterung diesen Thread verfolgt. Geht bitte nicht so grob mit dem Herrn Dr. um, damit er noch mehr lustige Sachen schreibt. Vielleicht gibts dann noch mehr zu lesen.
Grüße
Herr Dipl. Phys. (leider ohne Dr. - dafür aber mit 16 Semestern) Erdie
Grüße
Herr Dipl. Phys. (leider ohne Dr. - dafür aber mit 16 Semestern) Erdie
Eigentlich kann ich nur für die Firma Schoeps hoffen, dass sich der s.g. Herr Doktor kein Mikrofon von ihnen ausborgt. Denn wenn er dieses dann in einer Aufnahmesituation testet, und findet dass es gut ist, kauft er es wahrscheinlich.
Und wenn er es dann in einer anderen Situation einsetzt, wird es plötzlich nicht mehr so gut funktionieren, und Schoeps muss sich dann mit einer Reklamation über ein unzureichend funktionierendes oder gar defektes Mikrofon herumschlagen.... und die haben doch wirklich besseres zu tun
Und wenn er es dann in einer anderen Situation einsetzt, wird es plötzlich nicht mehr so gut funktionieren, und Schoeps muss sich dann mit einer Reklamation über ein unzureichend funktionierendes oder gar defektes Mikrofon herumschlagen.... und die haben doch wirklich besseres zu tun
Tja, Erdie, da siehste mal!
Ich hab's Dir immer gesagt:
Hätteste nicht die Hälfte deines Studiums in Cafés und Kneipen verbracht, hättste nicht nur nen Diplom, sondern könntest Dich heute sogar mit dem Herrn Doktor auf Augenhöhe unterhalten.
Hättste damals nur auf mich gehört ...
Ich hab's Dir immer gesagt:
Hätteste nicht die Hälfte deines Studiums in Cafés und Kneipen verbracht, hättste nicht nur nen Diplom, sondern könntest Dich heute sogar mit dem Herrn Doktor auf Augenhöhe unterhalten.
Hättste damals nur auf mich gehört ...
:->
Hallo Eberhard,
die auslösende Frage für diesen Thread war wohl nach einem Mikrofon für die Violine. Daher meine Anmerkung. Es ist aber immer wieder interessant, mal zu beobacheten, wohin so eine Frage führen kann. Von der Violine bis zum Doktortitel, ein unglaublichen Spektrum. Immer wieder schön. :-)
viele Grüsse und allen ein schönes Wochenende
GerhardS
die auslösende Frage für diesen Thread war wohl nach einem Mikrofon für die Violine. Daher meine Anmerkung. Es ist aber immer wieder interessant, mal zu beobacheten, wohin so eine Frage führen kann. Von der Violine bis zum Doktortitel, ein unglaublichen Spektrum. Immer wieder schön. :-)
viele Grüsse und allen ein schönes Wochenende
GerhardS
