Rauscharme Elektronik

Erstellt 8 Antworten9 Beiträge
Startbeitrag#1
Und hier nun der letzte Beitrag für heute zum Thema "Anregung sinnvoller Diskussionen in Tonforen":
Wie kommt es, daß einige Mikrofone sehr gute Rauschwerte haben und andere mal gleich um 10-15dB schlechter sind? Bei gleicher Membrangröße (Schallenergie), Kapselbeschaffenheit (Empfindlichkeit / Wirkungsgrad) und ähnlicher sonstiger Geometrie kann es ja nur mit dem Grundrauschen der Elektronik zu tun haben.
Wie definiert sich eine rauscharme Elektronik und wie baut man sie?
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Antwort#2
Wie kommt es, daß einige Mikrofone sehr gute Rauschwerte haben
und andere mal gleich um 10-15dB schlechter sind?
Weil rauschärmere Bauteile teuerer und die Schaltungskonzepte aufwändiger sind?
Z.B. die Colette-Schaltung ist ziemlich auf den Punkt gebracht, funktioniert aber nur, wenn der Hersteller entsprechenden Selektionsaufwand betreibt.
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Antwort#3
Wie kommt es, daß einige Mikrofone sehr gute Rauschwerte haben und andere mal gleich um 10-15dB schlechter sind?
Bei so grossen Unterschieden sollte man mal darauf achten, ob der kleinere Wert
in dB-A (also frequenzbewertet)ermittelt wurde.
Beispiel für Neumann TLM 103:
Equivalent SPL CCIR 468-3 17.5 dB
Equivalent SPL DIN/IEC 651 7 dB-A
MfG -kln
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Antwort#4
Daß man die richtigen Werte vergleichen muss, ist 100% klaro! Das tue ich, und komme trotzdem auf stark abweichende Werte.
Ausserdem sehe ich nicht 100%ig, ob Rauschen=Rauschen ist: Wie verhält es sich da mit dem Frequenzband? Gibt es starke unterschiede, wenn man von zwei gleichen Werten (CCIR) uasgeht und auf die A-Bewertung übergeht?
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Antwort#5
Wie funktioniert die Colette-Schaltung? Hat die was mit den gleichnamigen Schöpsmikrofonen zu tun?
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Antwort#6
"Wie definiert sich eine rauscharme Elektronik und wie baut man sie?"
Das ist eben das "Know-How" des Schaltungsentwicklers. Das kann man nicht mit ein paar Worten hier beschreiben, sondern dazu gehören intensive Grundlagenkenntnisse der Schaltungstechnik, der Eigenschaften der Bauteile unter bestimmten Einsatzbedingungen, sowie langjährige Erfahrung des Entwicklers. Guck doch mal, wie lange die Firmen Gefell, Neumann, Schoeps, Sennheiser und wie sie alle heißen, gebraucht haben um auf diesen Qualitätsstand zu kommen. Auch die Bauteileselektion wie sie Juppy erwähnte ist zwar notwendig, aber noch nicht hinreichend. Es gehört hier genausoviel Know-How dazu, wie rauscharme Mikrofonverstärker zu bauen. Rauscharme Bauteile alleine genügen nicht.

MfG
Rainer
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Antwort#8
SCHOEPS veröffentlicht die Schaltung nicht (mehr).
Deshalb werde ich den Schaltplan auch nicht weitergeben. Sorry.
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Antwort#9
... was wenig Schutz bringt. Wer was Nachbeuen will, kauft sich eines und reproduziert die Schaltung. Wenn eine Schaltung hingegen patentiert / geschützt ist, dann ist es auch wurscht.
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