Rauscharme Mikrofonverstärker

Erstellt 20 Antworten21 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo Läude,
für Elektronik-interressierte habe ich einen Tip für Mikrofon(vor)verstärker.
Suche mal im Web das Datenblatt vom INA163.
Kostet nur etwa 5 euro plus ein paar Kleinteile.
Hat selbst schon symmetrische Eingänge, und ein Rauschpegel von nur
1 nV/(SQR)Hz, und eine THD+N von nur 0,002% at G=100.
Bevor ich hier das ganze Datenblatt abschreibe: Holt es euch mal rein.
Einfach mal googeln nach ´ina163´
Freundliche Grüsse,
Evert
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Antwort#2
Hallo Evert,

Es spielt keine große Rolle wieviel Nanovolt pro Wurzel-aus-Herz das IC hat. Es ist in hohem Maße die äußere Beschaltung maßgebend wieviel Rauschen der Verstärker dem Signal noch zufügt. Ein Schulbeispiel ist die Schaltung des bekannten und auch schon oft hier erwähnten Mikrofonverstärkers von Dr. Corint.
Er verwendet den NE 5534 (und der ist nach dem heutigen Stand der Technologie zwar sehr gut, aber nicht der rauschärmste den es gibt) und kommt auf eine Rauschzahl von 0,3 dB! Weiter runter kommt man nicht, auch nicht mit noch rauschärmeren IC's.

Grüße
Rainer
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Antwort#3
Hallo Rainer,
oft wird mit diskreter Schaltungstechnik geworben (z. B. bei RME) Was ist der Vorteil und worin ist er begründet. Gibt es überhaupt einen Vorteil?
-Erdie
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Antwort#4
"Bevor ich hier das ganze Datenblatt abschreibe: Holt es euch mal rein.
Einfach mal googeln nach ´ina163´"
Zumindest hättest Du einen direkten Link reinsetzen können, dazu gibt es doch extra das Eingabefeld "Deine Homepage-URL"
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Antwort#5
Hallo Peter,
hier der Link: ¨__________________¨
Aba da steht nix wirste sagen.
STIMMT.
Weil ich keine Homepage habe.... schonmal daran gedacht? :-)))
Tschüss!
Evert
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Antwort#7
Hallo Cutter,
über Deine Beiträge habe ich mich schon oftmals gewundert.
Schau mal, DU hast einen technischen Beruf.
Von daher ist es sehr verwunderlich, wenn Du noch nicht einmal einen Link setzen möchtest, und auf Formalien herumreitest.
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Antwort#8
Hallo Erdie,

ich sehe in diskreter Schaltungstechnik keine Vorteile gegenüber der IC-Technik (aber auch keine direkten Nachteile, wenn man mal vom Aufwand absieht).
Es ist eher eine philosophische Frage ob man eine Schaltung diskret oder integriert aufbaut.

MFG
Rainer
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Antwort#9
Hallo Rainer,
den Vorverstärker von Dr. Corinth kenne ich auch. Man darf nicht ganz verschweigen, daß er einen Teil der sehr guten rauscharmen Verstärkung durch zwei unterschiedliche Eingangsübertrager erhält, die je nach benötigter Verstärkung geschaltet werden. Der eine Eingangsübertrager war -glaube ich- sogar mit 1:30!
Gruß
Markus Przybilla
P.S.: Den INA 163 kenne ich bisher nur von Schaltungsvorschlägen. Gut und einfach zu beschalten sind die ICs von SSM, aktuell ist dies der SSM2019. Die können aber max. 60 dB Vorverstärkung
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Antwort#10
Na ja, wie man das gute Ergebnis erreicht ist ja - von den Kosten mal abgesehen - zweitrangig.
Die Schaltung zeigt nur ganz eindeutig, daß für Rauscharmut nicht der IC alleine verantwortlich ist.

Grüße
Rainer
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Antwort#11
Hallo Peter,
ich verstehe deine Bemerkungen nicht. Ich gebe einfach einen Tip über ein
Verstärker, und wenn dann nicht ein Link drin steht regste dich auf.... tse tse...
Einfach bei Google ¨ina163¨ eingeben und dann herunterladen ist schon zuviel
Arbeit ?
Und ¨oftmals gewundert¨ ? Was war dann noch mehr falsch?
Vielleicht dass ich überhaupt ab und zu was schreibe, oder antworte ?
Bei Manche Leute kannst es NIE gut tun....
Grüsse,
Evert
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Antwort#12
In meinen TFPro´s ist angeblich ein "Burr Brown" IC verbaut. Sagt Dir das irgendwas oder ist das Marketinggeschwätz? Sorry, ich habe leider keine Ahnung davon.
-Erdie
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Antwort#13
Ich sehe in diskreter Schaltungstechnik keine Vorteile gegenüber der IC-Technik (aber auch keine direkten Nachteile, wenn
man mal vom Aufwand absieht). Es ist eher eine philosophische Frage ob man eine Schaltung diskret oder integriert aufbaut.

Das war nicht immer so! Die ersten Billigmischpulte, die für den Heimmarkt um 1970 gebaut wurden, klangen grauslich. Es war eben nicht nur schönes Rauschen da, sondern auch die Übernahmeverzerrungen waren vom Feinsten. 1967 der OpAmp mit hoher Eingangsimpedanz μA 709 und 1968 der μA 741.
Die jüngeren unter uns wissen das nicht. Diese Mischpulte werden heute immer noch gut mit dem schönen Wort "Vintage" verscheuert und sind dabei nicht besser geworden. Also Vorsicht, denn zu dieser Zeit war allein diskreter Aufbau beim Mikrofonvorverstärker fürs Tonstudio geeignet und die Mikrofonvorverstärker mit preisgünstigen ICs waren lange Zeit noch nicht einmal für die Hometechnik gut.
Das Tückische daran ist, wer so etwas hat, der merkt das nicht sofort, was auch von der Musikart abhängt und man keinen direkten Vergleich kennt.
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Antwort#14
Hallo Lars,
stimmt genau. Ich werde schon übel wenn ich die Zahl ´741´ höre oder sehe :-)
Denn noch immer gibt es Menschen, die glauben ein 741 kann man benutzen
als Mikrofonvorverstärker....
Naja, hängt davon ab was man unter ´kann´ versteht... :-(

Freundliche Grüsse,
Evert
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Antwort#15
Das will ich nicht abstreiten. Aber in diesen fast 4 Jahrzehnten hat man ja auch bedeutende Fortschritte gemacht, was die IC-Technologie betrifft. Der 741 war gewiß nicht für Mikrofonverstärker geeignet. Der hat nämlich nicht nur rauschmäßig schlechte Eigenschaften, sondern ist auch hinsichtlich Großsignalverarbeitung schlecht. Bei 20 kHz mit maximaler Ausgangsspannung erhält man schon mächtig Verzerrungen. Das ist bei den modernen IC's nicht mehr der Fall.
Den 741 verwende ich heute in keiner Audioanwendung mehr. Nicht mal in einem stabilisierten Netzteil.

Grüße
Rainer
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Antwort#16
Rainer: Das will ich nicht abstreiten. Aber in diesen fast 4 Jahrzehnten hat man ja auch bedeutende Fortschritte gemacht, was die IC-Technologie betrifft. Der 741 war gewiß nicht.
Auch wenn es der 741 deiner Meinung nicht war, die Hersteller haben den IC - nicht desto trotz - kräftig verwendet und diese Dinger sind immer noch allgegenwärtig da, auch wenn es *jetzt* bessere Typen gibt. Bei der üblichen immer Volldampfmusik der Anwender stört das Rauschen weniger, aber der Klang ist ständig sandpapierähnlich verzerrt durch Probleme beim Versatz im Nulldurchgang der Schwingung und das nicht nur wenns laut wird.
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Antwort#17
Hallo Erdie,
wenn BurrBrown drin ist, könnten dies die OP27 und konsorten sein. Die sind mindestens genauso gut, wenn nicht noch besser wie die NE5534. Kosten aber auch ein wenig mehr.
Gruß
MArkus Przybilla
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Antwort#18
Also ganz schrottig sind die TFPros dann doch nicht. Ich brauche sie selten weil ich den Quadmic habe und mir die Kisten als Anfänger habe andrehen lassen. Den Kompressor brauchte ich noch nie.
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Antwort#19
Hallo Erdie,
das war dann wohl ein Mißverständnis. Von schrottig habe ich gar nicht geredet oder habe ich hier was übersehen.
Burr Brown baut exelente Halbleiter und die OP 27 sind schon sehr gut. Habe die genauen Werte nicht im Kopf, dürften aber etwas besser sein als die NE5534.
Gruß
Markus Przybilla
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Antwort#20
Nein nein, ich war auch nicht der Meinung, daß das jemand gesagt hat. Ich habe mich selbst öfters gefragt, wie ich die Qualität einschätzen soll. Ich höre bei den Preamps nicht so viele Unterschiede wie andere meinen zu hören. Ich habe z. B. zwischen meinem Quadmic und dem TFPro ohne Effekt/Komp keinen signifikanten Unterschied gehört und frage mich ob zu unsensibel bin oder über zuwenig Phantasie verfüge ;)
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