Nochmal Probleme mit PC und Cubase

Erstellt 9 Antworten10 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo Forum,
nachdem ich ich ja wie gesagt die ersten Probleme aus der Welt habe, taucht was neues auf. Die Midiaufnahme verschiebt sich ein wenig nach links.
Wenn ich Cubase starte, dann ist alles normal. Irgendwann während dem Arbeiten merke ich dann, daß sich die Aufnahme nach links verschiebt - etwa einen halben Taktschlag. Man sieht sogar beim Aufnehmen, wie die einzelnen Noten nach links rutschen (wie ein Tropfen, der sich in eine Rinne legt). Die Noten kommen also früher, als gespielt. Und zwar alle gleich, so daß ich alle auf einmal markieren, und ein wenig nach rechts schieben kann. Dann passt es wieder.
Speichere ich jetzt das Projekt, beende Cubase, und starte neu, dann ist es wieder weg, und kommt dann später wieder.
Vielleicht hat jemand eine Ahnung, was das sein kann.

Gruß
Daniel
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Antwort#2
Technischer Support Steinberg !
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Antwort#3
Tolle Hilfe, Zifko...
Zu Dir: Bin kein Cubase-User, aber laut der Beschreibung würde ich auf sowas wie Spurendelay tippen, oder Du hast sowas wie eine automatische Quantisierung (gibt es das bei Cubase?) aktiviert, die die eingespielten Noten versucht an die vermeintlich richtige Stelle zu rücken.
Am besten Du googlest mal nach einem Cubase-Forum, die wissen da wahrscheinlich besser Bescheid.
Gruß,
Kiro
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Antwort#4
Moin
"Tolle Hilfe, Zifko..."
Im allgemeinen würde ich zustimmen, aber hier trifft es den Nagel gewaltig auf den Kopf. Das ist ein seit Jahren bekannter Bug, den Steinberg irgendwie nicht in den Griff kriegt.
Ob das jetzt bei SX3 besser geworden ist, ist mir unbekannt, aber es könnte evtl. wirklich mal helfen, wenn mehr User Steinberg diesbezüglich aufs Dach steigen, damit die endlich mal einen Patch rausbringen.
Es gibt diverse Workarounds, die aber mehr sporadisch und sehr stark abhängig von der jeweiligen Hardware funktionieren (oder auch nicht).
Zu dem Thema gibt es einige interessante Threads im Steinberg-Support-Forum, auch gespickt mit mal hilflosen, mal vertröstenden Worten seitens Steinberg (sind alle schon etwas älter). Ich habe gerade keinen Link mehr parat, aber das sollte über die Support/Knowledgebase-Suche schnell zu finden sein.
Jens
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Antwort#5
Die Idee mit dem Support hätte mir auch selber kommen können ;-). Ich werd da mal hinschreiben. Ich weiß nur, daß ich mit dem alten PC diese Probleme nicht hatte. Und es kann meiner Meinung keine Quantisierung sein, da ich ziemlich genau auf dem Takt liege, und die Note trotzdem vorher gezeichnet wird. Ein Delay kommt für mich auch nicht in Frage, weil meiner Meinung nach Delay=Verzögerung. Die Note wird aber eigentlich zeitlich nach "früher" geschoben.
Die mitgelieferte Hilfe hab ich schon versucht etwas zu entschlüsseln, aber da das eine englische Version (da billiger gewesen) ist hab ich da ein wenig Probleme (nicht daß ich kein Englisch könnte, aber meist die wichtigsten Wörter sind mit fremd ;-) )
Ich werd mal ein Cubase-Forum aufsuchen
DAnke
Daniel
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Antwort#6
wie gesagt, ich habe keine Ahnung von Cubase, aber ein Delay kann in beide Richtungen schieben, zumindest das Spurendelay bei Logic.
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Antwort#7
Moin...
"Ich weiß nur, daß ich mit dem alten PC diese Probleme nicht hatte."
Das passt ins Bild. Der Bug tritt AFAIK nur auf bei bestimmten Mainboards bzw. Chipsätzen. MAch dich mal im Support-Forum schlau und halte Ausschau nach Beiträgen aus der Zeit um Frühjahr 2002, wenn ich mich recht erinnere...
Jens
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Antwort#9
Geh mal in den MIDI-Editor. Alles ausklicken oben rechts ausser den Lautsprecher.
Dann links im normalen Editor gucken, ob die Taktzahlen auf 1.1. oder 1.4 oder so enden, wenn da irgendwo 1.1.3260 steht, kriegts du genau die Effekte, die du beschrieben hast.
Das ist kein BUG!
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Antwort#10
Bei dem, was du beschreibst ("verrutschte" Lokatoren o.ä.) dürfte man aber nicht _während_der_Aufnahme_ sehen, wie Noten verrutschen.
Bei dem Bug (mit dem ich auch schon zu kämpfen hatte), sieht man beim Drücken einer Taste auf dem Keyboard den Beginn der Note korrekt gesetzt. Dann zieht sich wie üblich der "Balken" hin, bis man die Taste loslässt. Sobald man das aber tut, rutscht die Note nach links (zu früheren Zeitpunkten) und wird kürzer. Bei ausgeschalteter Quantisierung!
Und zwar rutscht die Note durchaus auch weiter als bis zum nächsten "Rasterpunkt", und landet auch nicht zwingend auf einem solchen. Sie rutscht einfach um einen nicht näher bestimmbaren Wert (der sich im Verlauf der Aufnahme auch stetig ändert) nach vorn.
Wir reden hier nicht von einem konstanten Offset!
Jens
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