Erfahrungen mit M-Audio Microtrack? Kann mans empfehlen?

Erstellt 40 Antworten41 Beiträge
Antwort#21
Pardon, ich hatte ein Kriterium vergessen:
12. Aufnahme im WAV-Format
(spricht gegen Fostex)
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Antwort#22
Fuer Gebrauchtgeraete ohne Angabe von Betriebsstunden sind Deine
Preise (ohne MwSt.!) eigentlich etwas hoch, finde ich.
Gruss,
Mathematiker
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Antwort#23
Suchst Du jetzt fuer 600 EUR einen externen 2Ch-MicPre samt AD oder
fuer 600 EUR eine Komplettloesung?
Weshalb ist Dir der RME Quadmic zu gross? Der ist fuer vier Kanaele eigentlich
schon recht klein, finde ich...
Jetzt noch einen kleinen AD-Wandler (Achtung auf SCMS bei S/PDIF) dazu in
eine Traveler-Umhaenge-Tasche und
Du koenntest wahrscheinlich auch den MicroTrack weiterverwenden...
Gruss,
Mathematiker
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Antwort#24
Wieso?
Der FR2 kann bwv aufnehmen?


Tonzauber - einfach klassisch
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Antwort#25
Danke für den Hinweis, ich habe gerade die DAT-Recorder um letzte Servicedaten ergänzt. Laufstunden habe ich leider keine zur Hand...
Generell wandern aber alle Geräte bei mir regelmässig zum Service - bei Liveaufnahmen ist jeder Ausfall katastrophal.



http://www.tonzauber.com
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Antwort#26
@Mathematiker.
Suchst Du jetzt fuer 600 EUR einen externen 2Ch-MicPre samt AD oder
Weshalb ist Dir der RME Quadmic zu gross? Der ist fuer vier Kanaele eigentlich
Jetzt noch einen kleinen AD-Wandler (Achtung auf SCMS bei S/PDIF) dazu in
fuer 600 EUR eine Komplettloesung?
Eher für 600 Euro eine Komplettloesung. Aber ich werde mich wohl auf ca. 1000 Euro einschießen dürfen.
schon recht klein, finde ich...
Ich habe den QuadMic schon als MV, aber ich halte ihn für Reportageaufnahmen für unpraktisch.
Für Außenaufnahmen könnte es gehen (stationär), aber für Interviewsituationen halte ich diese Lösung für nicht praktikabel.
In Interview muß der Umgang mit den Geräten trivial sein.
eine Traveler-Umhaenge-Tasche und
Du koenntest wahrscheinlich auch den MicroTrack weiterverwenden...
Die Kiste geht wieder zurück zum Internethändler.




machiko
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Antwort#28
Hi,
eine Frage, die mir beim Durchlesen der Liste wieder eingefallen ist: gibt's eigentlich größere Unterschiede zwischen dem HD24 von Alesis und dem D2424LV von Fostex? Ich werde mir demnächst einen 24-Spur-Recorder zulegen, und würde ungern wieder zweimal kaufen (wie bei meinen portablen Recordern... zuerst den Marantz, dann den Fostex, weil der Marantz in einigen Dingen zu schlecht war)...
Meinungen zu den Geräten? (Ich tendiere zum Fostex, weil ich mit der Firma eine gute Erfahrung verbuche ;-)
Grüße,
tobi
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Antwort#29
Hallo Tobi,
Vorteile des D2424:
+ abnehmbare Bedienblende spart eine Remote
+ sehr zuverlässig
+ gute Wandler
+ vernünftige Lautstärke
+ SCSI Schnittstelle (Vorteil nat. nur wenn man ein SCSI-System hat)
Nachteile:
- kein continuos Peakhold
- Datenexport via Ethernet nicht der schnellste (aber über Export auf Fat32 Platte recht zügig)
- Umschaltung analog/digtaleingang nur in 8er-Bänken




Tonzauber - Abverkaufsliste
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Antwort#30
Und wodurch ersetzt Du die Geraete?
Meiner Ansicht nach sind es nicht unbedingt Geraete, deren
Produktlebenszyklen bereits zu Ende gehen...
Netter waere es uebrigens, beim AKG C414 ein gematchtes Stereopaar anzubieten...
Gruss,
Mathematiker
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Antwort#31
Hmmm bei einem (1) C414 tu ich mir mit einem gematchten Stereopaar schwer :) Irgendwie spieln die nicht mehr wenn man sie auseinandersägt....
Die Entscheidung über die definitiven Nachfolger im Bereich Aufnahmesystem sollte in der kommenden Woche fallen, näheres mag ich derzeit noch nicht verraten.
Im Bereich Postproduktion/Schnitt ändert sich nichts, da bleibt weiterhin SADiE das Mittel meiner Qual.
Auf jeden Fall lässt die derzeitige Auftragslage einen "Technikpark" dieser Größenordnung nicht zu, und da die Dinge ja durch's Lagern auch nicht besser werden verkaufe ich sie lieber.
Es ist mehr als irrational 48spuren HD recorder herumstehen zu haben wenn die letzten Produktionen im durchschnitt 4-6 Spuren gehabt haben, wenn nicht überhaupt sogar direkt auf Stereo waren (Studer D424 oder HHB Portadat)
Lg
Georg



http://www.tonzauber.com
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Antwort#32
Ich glaube dann werde ich noch ein bischen warten (Weihnachtsgeld usw.) und mir dann den Fostex FR-2 besorgen.
Danke für Eure Hilfe. :-)


machiko
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Antwort#33
Ich zitiere:
Dear Mr. Meyer,
I'm afraid there is no defined behaviour for the KM140s with only 30 V. And for testing, one would have to simulate the complete setup: not only the voltage, but also the current resources etc etc. In essence, it is a bit difficult to predict what happens with powering systems that simply do not follow the international standards.
The KM140s might work fine; the maximum level they can handle before distorting could be relevantly lower; the internal circuit might make strange noises when it doesn't get enough current; in the worst case a minimal mains power voltage change might happen during recording, causing the microphone to stop working...
Out of curiosity, and for my files: which preamp or console are you using, that provides only 30 V.
Best regards,
Martin Schneider / Neumann Mic. Development
Und:
Dear Mr. Meyer,
thanks for the information. I'll put the M-Audio Microtrack 24/96 on my "problem list".
It is amazing how many manufacturers think they can save money, and design effort, by economizing in the wrong places. It's just like they would expect their TV to work perfectly with only 70 V, instead of 110V or 230 V.
And, the phantom power standard specifying 12V, 24V or 48V has been around since the 1960s....., so it's not that new.
Best regards,
Martin Schneider
Neumann Mic Development
Viel Grüsse
Gerhard
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Antwort#34
Moin,
habe gerade Post von Tascam erhalten:
Die Unverbindliche Preisempfehlung für den HD-P2 wird voraussichtlich um
die 1149,-- Euro incl MwSt. bewegen.
Mit freundlichen Grüßen
Dirk Born
Product Manager
TASCAM Division
TEAC Europe GmbH

Viele Grüsse
Gerhard
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Antwort#35
So. Seit Mittwoch liegt das Teil bei mir rum. Auf der Suche nach anderen Erfahrungsberichten über Google bin ich auf dieses recht gute Forum gestoßen und werde euch mal berichten.
Also ich habe mir das Teil zugelegt, um hauptsächlich Filmton zu machen, bei kleineren Sachen wie Studentenfilm usw. Hierfür schließe ich es größtenteils an portablen EB-Mischer an, mache aber auch hier und da mal Aufnahmen mit einem direkt angeschlossenen phantombetriebenen Kondensatormikro (MKH-60).
Verglichen mit einem Edirol R-1 ist der Microtrack für meine Zwecke einfach die bessere Wahl. Für ein paar Tage hatte ich einen Edirol zur Ausleihe und war überhaupt nicht begeistert. Warum?
- Verarbeitung am Edirol ist sehr sehr mies. Zuerst bekam ich einen, wo der Input-Steller fehlte, musste einschicken. Der zweite war heil, aber erinnerte von der Robustheit an einen Lada. Man dreht oft im Freien, im heißen Sommer und im kalten Winter, das muss das Teil einfach aushalten. Der Microtrack ist zwar keine Fostex oder Nagra, aber etwas robuster wirkt er schon.
- Edirol hat keine Mono-Option. Die soll beim Microtrack ja noch kommen. Was soll ich den halben Speicherplatz vergeuden, wenn ich eh das meiste nur in Mono aufnehme?
- Edirol nimmt nur in 44,1 kHz auf. Für Filmton wird oft 48k verlangt.
- symmetrische Eingänge. Die asymmetrischen Line-Eingänge am Edirol sind zwar zugegeben echt nicht schlecht, was das Rauschverhalten angeht, dennoch ist symmetrisch besser. Der Kameramann verliebt sich nämlich immer gerade in die Drehorte, wo gerade wieder ein Handy-Mast herumsteht ...
- Mikrofoneingang mit Phantom, symmetrisch. Hat der Edirol nicht, dessen Mikroeingang gehört in ein Spielzeuggeschäft
So viel zu dem Thema: Warum Microtrack und nicht Edirol. Wobei man dem Edirol zugestehen muss, dass die Soundqualität schon echt exzellent ist. Die Aufnahmen mit 44,1k, sogar noch im Nachhinein gewandelt auf 48k, hörten sich immer noch besser, lebendiger, wärmer an als die Aufnahmen eines Sony-DAT TCD-D7 (rest in peace).
Aber der Microtrack macht natürlich auch prima Aufnahmen! Wirklich. Keine Frage
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Antwort#36
Huch, schon abgeschickt. Gut, dann kommt jetzt Teil II
So, nun sage ich euch aber, warum ich auch den Microtrack, trotz alledem nicht 100%ig empfehlen kann:
- Die aktuelle (neue!!!) Firmware enthält noch viele Fehler. Manchmal flimmert das Display etc. Außerdem fehlt noch die Mono-Option im Menü.
- kein austauschbarer Akku! Was ist das denn bitte für eine Sch****!!!! Jeder von euch weiß doch auch, dass ein Akku immer dann versagt, wenn man ihn am meisten braucht, egal wie toll die Angaben auf dem technischen Datenblatt für ihn aussehen. Ich habe zu einer Notlösung gegriffen und das Problem mit einem Zigarettenanzünder-USB-Stromversorger gelöst, sowas gibts für wenige Euronen im Netz z.B. http://www.com-tra.de/img/p/06611_o.jpg
12V sind an einem portablen Filmton-Mischer reichlich aus potenten Akkus an diversen Anschlüssen vorhanden, das Zigarettenanzünder-Teil wandelt das ganze schön auf 5V und somit bin ich vor dem "ääähm-ich-hab-da-ein-kleines-Problemchen" an Orten ohne Steckdose erstmal gewappnet. Der Microtrack zieht in dieser Konstellation beim Laden etwa 250mA. Für einen mächtigen Bleigel-Akku wie ich ihn benutze eine Kleinigkeit.
Liebe Leute von M-Audio, eine kleine DC-Input Buchse mit 12V oder 6V wäre doch kein Aufwand gewesen, oder? Was mache ich eigentlich, wenn der interne Akku irgendwann mal sein Lebensende erreicht hat?
- Klinken-Eingänge. Auch voll fürn A****. Also ein klein wenig größer hätten die Entwickler das Teil auch machen können und richtige, robuste XLR-Anschlüsse einbauen können. So muss jeder ernsthafte Nutzer erstmal zum Elektrohandel rüber und sich mit Stereoklinken-Adaptern eindecken.
- Line-Eingänge vertragen keinen Line-Pegel von 6dbU, selbst bei komplett runtergedrehtem Eingangsregler. Das kann meiner Meinung nach nur ein Fehler in der Firmware sein. Ich habe mir eine Dämpfung gebastelt, aber so solls ja nun nicht sein.
- fummeliger Multifunktionsknopf an der Seite. Zum Navigieren und anhören von Aufnahmen nicht so gut geeignet. Drei richtige Tasten wie vorne dran hätten es auch getan.
- Keine Monitor-Funktion. Was soll das denn????? Man kann nur hören, was reingeht, wenn auch die Aufnahme läuft. Das ist ja wohl sowas von unprofessionell. Warum zunächst keine Aufnahme-Pause-Funktion nach einmaligem Drücken von REC? Damit wäre es doch schon getan. So machens andere doch auch. Für SPDIF gibts gar keine Mithör-Option, aber gut, das ist schon verständlich, weil der Schaltungsaufwand sicherlich sehr hoch wäre.
- Lange Boot-Zeit. Bei Filmdrehs warten die anderen Leute sehr sehr ungern, bis der Tonmann endlich bereit ist.
- Irgendwo haben Ingenieure nachgemessen, dass die Phantomspeisung nur 30 Volt beträgt und M-Audio streitet das nicht ab. Bei meinen Mikros (Sennheiser MKH-60 und Schoeps CMC-5 mit MK4) war das aber kein Problem.

Hach, das war jetzt sehr emotional. Meine Medikamente!!!!! Hehe, nein, da es quasi keine Alternative für mich gibt, bin ich dennoch zufrieden mit dem Teil. Ich habe halt, wie erwähnt, die größten Schwächen mit Bastel-Lösungen überwinden können. Die USB-Anbindung klappt problemlos (gar nicht mal sooo selbstverständlich), die Soundqualität ist prima, sogar der interne Mikroverstärker ist erstaunlicherweise brauchbar. Der Marantz PMD-660 war mir zu teuer und zu groß, der Edirol wie erwähnt zu popelig und unprofessionell. Und zu meinem Überraschen lieferte M-Audio noch ein kleines aufsteckbares Stereomikrofon mit, das gar nicht mal so schlecht klingt. Ihr wisst, was ich meine, liebe Booties ;)

So, vielleicht hat euch dieser Erfahrungsbericht ja etwas weiter gebracht. Eine Kaufempfehlung möchte ich nicht geben, aber abraten kann ich euch von dem Teil auch nicht, dann eher vom Edirol R-1. Der Microtrack 24/96 bietet momentan am meisten fürs Geld, richtige Alternativen gibts (noch) nicht auf dem Markt.
Viele Grüße aus Hamburg! Mungo
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Antwort#37
Nachtrag Mikroverstärker:
Der ist doch nicht so doll, wie ich festgestellt habe. Für dynamische Mikros (ich testete mit einem Sennheiser MD-431) fast ungeeignet, bei Kondensatormikros am Rande des Verwendbaren. Erstaunlicherweise ist der zweite Mikroverstärker (der asymmetrische mit der kleinen Klinkenbuchse) sehr gut. Also fürs mitgelieferte Mikro oder handelsübliche Videomikrofone (getestet mit Sennheiser MKE-300 - dort erstaunlich gutes Resultat).
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Antwort#38
hallo,
danke für den bericht.
hab aber noch 2 fragen:
sind die micpreamps jetzt besser als die vom edirol?
haben die aufnahmen ein erstellungsdatum?
das ist nämlich noch ein kleiner nachteil des edirols: alle aufnahmen haben das datum vom 1.1.2002.
das ist später wenig hilfreich.
der microtrack könnte sich ja teoretisch über usb irgendwie syncen und die aufnahmezeit mitspeichern. macht der das?
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Antwort#39
sind die micpreamps jetzt besser als die vom edirol?
Auf jeden Fall, denn Edirol hat ja nur einen Eingang für asymmetrische Amateur-Mikros mit 3,5mm-Klinke, und auch noch einen schlechten. Der Microtrack hat diesen Eingang auch, der ist besser. Aber wichtiger: Der Microtrack hat ja symmetrische Eingänge mit Phantom.

haben die aufnahmen ein erstellungsdatum?
Ja, haben sie. Der Microtrack hat eine Uhr eingebaut.
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