Re: Tontechniker

Erstellt 8 Antworten9 Beiträge
Startbeitrag#1
Ich möchte darauf hinweisen, das sich leider Gottes ein anderer unter meinen Namen hier eintrug.
Falls mein Beitrag nicht erwünscht ist, möchte ich mich entschuldigen und bitte sie meinen Eintrag wieder zu löschen.
Trotz allem hier meine Daten.
Falls es hier nicht erwünscht ist sich einzutragen, dann möchte ich mich entschuldigen.
Sehr geehrte Damen und Herren!
Es ist mir eine Freude Ihnen mitteilen zu können, dass all unsere Bemühungen im Bereich der technisch / künstlerischen Umsetzung musikalischer Ideen, unter Einbeziehung derzeitiger und kommender Standards voll gefruchtet haben.
Nach langjährigen theoretischen und praktischen Arbeitsabschnitten konnte ein Aufnahme - und Mischkonzept geschaffen werden, welches mit einfachsten Mitteln außerordentliche und bis dato noch nicht da gewesene Qualität bietet.
Aber überzeugen Sie sich selbst und erfahren sie mehr unter: www.mpkortschak.com

Als mobiles High- End Tonstudio stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung-
Mit freundlichen Grüßen

Markus Kortschak Productions
Kleinsteinbach 93
A - 8283 Bad Blumau
Mobil: 0664/918 10 97
Fax: 03383/305 65
[E-Mail-Adresse entfernt]
www.mpkortschak.com



http://http//www.mpkortschak.com
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Antwort#2
schon einmal an die Möglichkeit gedacht, dass es u.U. 2 Leute mit dem selben Namen gibt? Soll vorkommen....
An die Kollegen: Interessant zu lesen... (Quelle: mp-productions homepage, s. Link)
"
Überarbeitete Kunstkopftechnologie
Zielsetzung
Ein Mensch ist in der Lage, eine Schallquelle
dreidimensional im Raum zu orten. Die Ortung erfolgt
automatisch anhand von Laufzeit-, Pegel- und
Klangfarbendifferenzen des akustischen Signals an
beiden Ohren, denn das Außenohr bewirkt eine
richtungsabhängige Filterung des Schallsignals. Die
Filterwirkung beruht auf der Modifikation der
Schallwellenausbreitung durch Dämpfung, Beugung,
Reflexion und Resonanz der Schallwellen. Dabei
spielen die geometrischen bzw. anatomischen
Formen des Kopfes und der Schulter sowie der
Einfluss der Ohrmuschel eine entscheidende Rolle.
Binaurales Hören kann mit einer Anordnung von zwei
Mikrofonen als "Ohrersatz" nicht nachgebildet
werden. Erst durch die Berücksichtigung der
akustischen Filtereigenschaften des Kopfes und der
Ohren werden gehörrichtige, unverfälschte
Aufnahmen möglich.
Eine optimierte Kunstkopf- Technik ermöglicht die
gehörgerechte Aufnahme akustischer Signale. Sie
erzeugt den gleichen Höreindruck, als wenn der Hörer
das Schallereignis unmittelbar wahrgenommen hätte.
Kunstkopf- Aufnahmen ermöglichen sowohl eine
subjektive Klangbeurteilung als auch eine objektive
Analyse.
Die Aufstellung eines Kunstkopfes erweist sich
deshalb als vorteilhaft, da der Aufnahmebereich exakt
dem des menschlichen Gehöres entspricht, und man
somit mit den eigenen Ohren vor der Aufnahme die
Mischung macht.


Stand der Binauralen Technologie
Eine anscheinend oft unterschätzte Tatsache ist, dass
die Ohrmuscheln eine entscheidend heikle Rolle in der
spektralen Auflösung des Gehörs einnehmen.
Wenn die eigenen Ohren also nicht die exakt gleiche
Form und Lage des verwendeten Kunstkopfes haben,
kann das Klangbild auseinanderfallen.
Des weiteren muss das akustische Signal bei der
Wiedergabe über Lautsprecher die Ohrmuschel
doppelt durchlaufen- das erste mal bei der Aufnahme,
das zweite mal bei der Wiedergabe. Dies führt zu
einer verfälschten Wiedergabe, was mit einem
natürlichen, realistischen Hörerlebnis nichts mehr zu
tun hat. Ein Einsatz von zusätzlichen Gehörgängen
(Resonatoren) verstärkt diesen unerwünschten
Effekt. Aus diesem Grund sind Kunstköpfe, die für die
Messtechnik geschaffen worden sind, nicht für
Musikproduktionen geeignet.
Da Musik meist über Lautsprecher abgehört wird, ist
dies ein großes Manko der binauralen
Mikrofontechnik. Wohl aus diesem Grund entwickelte
G. Theile das Kugelfächenmikrofon. Andere Erfinder
hatten ähnliche Ansätze, die aber meist zum selben
Ergebnis führten: Für eine universelle Wiedergabe ist
es notwendig die menschliche Kopfform so zu
vereinfachen, dass sich ein möglichst guter
Kompromiss zwischen der Lautsprecher- und
Kopfhörerwiedergabe ergibt.
Beschreibung der Erfindung
Meine Erfindung bezieht sich auf eine Aufnahme-
Einrichtung, die als Hauptmikrofon für Stereo-
Aufnahmen optimiert wurde. Als Basis dient ebenso
ein Kunstkopf. Dieser löst die genannten Probleme
mit einer vereinfachten Grundform der Ohrmuscheln.
Die fehlende Ohrmuschelstruktur führt bei der
Wiedergabe dazu, dass der Hörer das selbe wie der
aufgestellte Kunstkopf hört, jedoch mit dem einzigen
Unterschied, dass nun die Ohroberfläche des Hörers
den Klang individuell beeinflusst. Somit wird die bei
der Aufnahme fehlende Struktur, durch die
individuelle des Hörers bei der Wiedergabe
vervollständigt. Dieser Aspekt ist auch für die
Kopfhörerwiedergabe von beachtlicher Bedeutung,
da bei größeren Kopfhörern die Lautsprecher nicht in
den Gehöreingängen angebracht werden, sondern an
oder nahe den Ohrmuscheln.
Der Öffnungswinkel wurde auf 120° reduziert, was zu
einer besseren Ausrichtung der Mikrofonkapseln
führte.
Alles zusammen führte zu einer wesentlich
verbesserten Lautsprecherwiedergabe mit kaum bis
nicht hörbaren Einschränkungen in der
Kopfhörerwiedergabe. In der Praxis zeigte sich sogar,
dass eine saubere Monowiedergabe möglich ist.
Dank seiner Mikrofonschächte ist der neu
geschaffene Kunstkopf nicht mehr an eingebaute
Mikrofonkapseln gebunden.
"
Klingt auf den 1. Blick zwar durchaus interessant, auf den 2. werden jedoch einige Dinge verdreht (z.B: 2maliges Durchlaufen der Ohrmuschel als Problem der binauralen Technik ist einfach nur falsch - das Problem ist vielmehr die fehlende harte Kanaltrennung bei LS-Wiedergabe) etc etc...
Ich weiss dass wir hier einige Verfechter der KF-Mikrofone haben-was ist die allgemeine Meinung dazu? Für mich klingt seine gesamte Seite sehr esoterisch....



http://www.mpkortschak.com/html/kunstkopf.html
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Antwort#3
was ist die allgemeine Meinung dazu?
Für mich klingt seine gesamte Seite sehr esoterisch ...
Ich weiss dass wir hier einige Verfechter der KF-Mikrofone haben -
Ich bin sprachlos ...
So könnte man es auch nennen. Es wird mit Null Information und Sprachhülsen nur so um sich geworfen. Besonders aufschlußreich erscheint mir die Information zur "Planetarischen Geometrie" ... ;-))
Jeder versucht, sich gegenüber Mitbewerbern abzusetzen. Dieser Versuch erscheint mir nett, aber dürfte m.E. mehr den "gehobenen HiFi-Fan" ansprechen als den Musiker, der seine Stücke einspielen möchte.
Ob ein Auftraggeber sich wirklich für solche "Philosophien" interessiert, solange keine überzeugenden Argumente z.B. in Form von Hörproben vorliegen?
Nett auch die Formulierung "Vereinfachung des Kunstkopfes" - plump könnte man fragen: Warum sich die Mühe machen, an einem Kunstkopf herum zu feilen, wenn man auf eine Kugelfläche Ohrmuscheln aus dem Karnevalssonderverkauf aufkleben kann?
Mir drängt sich die Frage auf, ob sich da wirklich jemand mit dem Kunstkopf und anderen Trennkörperverfahren beschäftigt hat ...
Ich habe auch meine Zweifel, daß man den Kunstkopf - wie auf der Seite beschrieben - mit jedem beliebigen Druckempfänger ausstatten kann. Zumindest ist die Kapsel im KFM6 proprietär, was schon von außen zu erkennen ist.
Selbst der glühendste Verfechter der KF muß zugeben, daß er dieses Mikrofon immer wieder einpackt und durch andere Mikrofonierungen ersetzt ...
Aber wer - außer mir - arbeitet hier noch mit dem KFM6 (bzw. Neumann KFM100)?
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Antwort#4
Aber wer - außer mir - arbeitet hier noch mit dem KFM6 (bzw. Neumann KFM100)?
Viel zu teuer und unflexibel. Ausserdem muss man (durch den Kopfdurchmesser bedingt) sehr weit weg, ansonsten ist der Klang scharf (wenn die Kapseln seitlich beschallt werden). Wahrschienlich verdient sich das IRT daran eine goldene Nase (Lizenzgebühren)
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Antwort#5
Viel zu teuer und unflexibel.
Ausserdem muss man (durch den Kopfdurchmesser bedingt) sehr weit weg,
ansonsten ist der Klang scharf (wenn die Kapseln seitlich beschallt werden).
Wahrschienlich verdient sich das IRT daran eine goldene Nase (Lizenzgebühren)
Aber wo es paßt, lohnt sich m.E. die Investition.
Wer den Öffnungswinkel von 90 ° beachtet, hat damit - außer bei großen Klangkörpern - keine Probleme. Darüber hinaus wurde das KFM6 vom Hersteller modifiziert, so daß diese Schärfe nicht mehr auftritt.
Soviele KFs werden sicher nicht verkauft ...
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Antwort#6
Noch ein Erfinder der binauralen Aufnahmetechnik - namens Kortschak, der dieses tote Thema wieder einmal aufwärmt:
http://www.mpkortschak.com/html/kunstkopf.html
Teilweise ist das lustig und teilweise ist das schon traurig.
Die Lautsprecherstereofonie geht davon aus, dass Signale von zwei Lautsprechern auf beide Ohren und ohne Trennung und auch überkreuz auf jeweils das andere Ohr gehen. Das ist prinzipiell so und ist nicht zu bedauern. Dabei haben fremde Trennungssignale von einer Kunstkopfaufnahme und Spektraldifferenzen von einem Kunstkopf nichts zu suchen.
Es gibt keinen Kompromiss zwischen einer binauralen Kopfhörer-Stereoaufnahme mit Kunstkopf, die nur mit Kopfhörer wiederzugeben ist und einer Lautsprecher-Stereoaufnahme, die nur über Lautsprecher wiederzugegeben ist.
An der Erfindung ist nicht Neues. Es wird ein "Öffnungswinkel" zwischen den Kunstkopfmikrofonen auf 120° "reduziert" gemeldet. Was das ist, ist unklar, auch wie daraus klare Monowiedergabe werden kann.
Verzeihen kann ich auch seine "Ortung" nach dem pfeifenden Peilsystem dieser reflexionsaufnehmenden Fledermäuse.
Alles ist höchst laienhafter Schmarrn.
Justus
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Antwort#7
Darüber hinaus wurde das KFM6 vom Hersteller modifiziert, so daß diese Schärfe nicht mehr auftritt.
Inwieweit? Das einzige, was mir einfällt: das kfm 360 (? glaub ich) ist kleiner, man kann also näher ran....
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Antwort#8
Ein "Gernegroß" meint: Beschreibung der Erfindung: Meine Erfindung bezieht sich auf eine Aufnahme-Einrichtung, die als Hauptmikrofon für Stereo-Aufnahmen optimiert wurde. Als Basis dient ebenso ein Kunstkopf. Dieser löst die genannten Probleme mit einer vereinfachten Grundform der Ohrmuscheln.
Oha!

Alles zusammen führt zu einer wesentlich verbesserten Lautsprecherwiedergabe mit kaum bis nicht hörbaren Einschränkungen in der Kopfhörerwiedergabe. In der Praxis zeigte sich sogar, dass eine saubere Monowiedergabe möglich ist.
Au - weia!
Der Künstler hier schreibt von einem Öffnungswinkel von 120° und Juppy möchte einen Öffnungswinkel von 90° beachtet haben. Beide meinen einen anderen Winkel. Vorsicht vor dem Namen Öffnungswinkel. Keiner weiß, was denn da geöffnet wird. Da gibt es auch Worte wie "Aufnahmebereich" oder "Aufnahmewinkel", was manchmal der halbe Aufnahmebereich sein soll und "Achsenwinkel" und "Versatzwinkel", was meistens der halbe Achsenwinkel sein soll.
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Antwort#9
Sagst Du mir bitte
1., Was Tontechnik mit "planetarischer Geometrie" zu tun hat?
2., Welche Farbe zB. dem Kammerton a1 mit 435-445 Hz zugeordnet ist?
Gruss,
Mathematiker
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