schon einmal an die Möglichkeit gedacht, dass es u.U. 2 Leute mit dem selben Namen gibt? Soll vorkommen....
An die Kollegen: Interessant zu lesen... (Quelle: mp-productions homepage, s. Link)
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Überarbeitete Kunstkopftechnologie
Zielsetzung
Ein Mensch ist in der Lage, eine Schallquelle
dreidimensional im Raum zu orten. Die Ortung erfolgt
automatisch anhand von Laufzeit-, Pegel- und
Klangfarbendifferenzen des akustischen Signals an
beiden Ohren, denn das Außenohr bewirkt eine
richtungsabhängige Filterung des Schallsignals. Die
Filterwirkung beruht auf der Modifikation der
Schallwellenausbreitung durch Dämpfung, Beugung,
Reflexion und Resonanz der Schallwellen. Dabei
spielen die geometrischen bzw. anatomischen
Formen des Kopfes und der Schulter sowie der
Einfluss der Ohrmuschel eine entscheidende Rolle.
Binaurales Hören kann mit einer Anordnung von zwei
Mikrofonen als "Ohrersatz" nicht nachgebildet
werden. Erst durch die Berücksichtigung der
akustischen Filtereigenschaften des Kopfes und der
Ohren werden gehörrichtige, unverfälschte
Aufnahmen möglich.
Eine optimierte Kunstkopf- Technik ermöglicht die
gehörgerechte Aufnahme akustischer Signale. Sie
erzeugt den gleichen Höreindruck, als wenn der Hörer
das Schallereignis unmittelbar wahrgenommen hätte.
Kunstkopf- Aufnahmen ermöglichen sowohl eine
subjektive Klangbeurteilung als auch eine objektive
Analyse.
Die Aufstellung eines Kunstkopfes erweist sich
deshalb als vorteilhaft, da der Aufnahmebereich exakt
dem des menschlichen Gehöres entspricht, und man
somit mit den eigenen Ohren vor der Aufnahme die
Mischung macht.
Stand der Binauralen Technologie
Eine anscheinend oft unterschätzte Tatsache ist, dass
die Ohrmuscheln eine entscheidend heikle Rolle in der
spektralen Auflösung des Gehörs einnehmen.
Wenn die eigenen Ohren also nicht die exakt gleiche
Form und Lage des verwendeten Kunstkopfes haben,
kann das Klangbild auseinanderfallen.
Des weiteren muss das akustische Signal bei der
Wiedergabe über Lautsprecher die Ohrmuschel
doppelt durchlaufen- das erste mal bei der Aufnahme,
das zweite mal bei der Wiedergabe. Dies führt zu
einer verfälschten Wiedergabe, was mit einem
natürlichen, realistischen Hörerlebnis nichts mehr zu
tun hat. Ein Einsatz von zusätzlichen Gehörgängen
(Resonatoren) verstärkt diesen unerwünschten
Effekt. Aus diesem Grund sind Kunstköpfe, die für die
Messtechnik geschaffen worden sind, nicht für
Musikproduktionen geeignet.
Da Musik meist über Lautsprecher abgehört wird, ist
dies ein großes Manko der binauralen
Mikrofontechnik. Wohl aus diesem Grund entwickelte
G. Theile das Kugelfächenmikrofon. Andere Erfinder
hatten ähnliche Ansätze, die aber meist zum selben
Ergebnis führten: Für eine universelle Wiedergabe ist
es notwendig die menschliche Kopfform so zu
vereinfachen, dass sich ein möglichst guter
Kompromiss zwischen der Lautsprecher- und
Kopfhörerwiedergabe ergibt.
Beschreibung der Erfindung
Meine Erfindung bezieht sich auf eine Aufnahme-
Einrichtung, die als Hauptmikrofon für Stereo-
Aufnahmen optimiert wurde. Als Basis dient ebenso
ein Kunstkopf. Dieser löst die genannten Probleme
mit einer vereinfachten Grundform der Ohrmuscheln.
Die fehlende Ohrmuschelstruktur führt bei der
Wiedergabe dazu, dass der Hörer das selbe wie der
aufgestellte Kunstkopf hört, jedoch mit dem einzigen
Unterschied, dass nun die Ohroberfläche des Hörers
den Klang individuell beeinflusst. Somit wird die bei
der Aufnahme fehlende Struktur, durch die
individuelle des Hörers bei der Wiedergabe
vervollständigt. Dieser Aspekt ist auch für die
Kopfhörerwiedergabe von beachtlicher Bedeutung,
da bei größeren Kopfhörern die Lautsprecher nicht in
den Gehöreingängen angebracht werden, sondern an
oder nahe den Ohrmuscheln.
Der Öffnungswinkel wurde auf 120° reduziert, was zu
einer besseren Ausrichtung der Mikrofonkapseln
führte.
Alles zusammen führte zu einer wesentlich
verbesserten Lautsprecherwiedergabe mit kaum bis
nicht hörbaren Einschränkungen in der
Kopfhörerwiedergabe. In der Praxis zeigte sich sogar,
dass eine saubere Monowiedergabe möglich ist.
Dank seiner Mikrofonschächte ist der neu
geschaffene Kunstkopf nicht mehr an eingebaute
Mikrofonkapseln gebunden.
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Klingt auf den 1. Blick zwar durchaus interessant, auf den 2. werden jedoch einige Dinge verdreht (z.B: 2maliges Durchlaufen der Ohrmuschel als Problem der binauralen Technik ist einfach nur falsch - das Problem ist vielmehr die fehlende harte Kanaltrennung bei LS-Wiedergabe) etc etc...
Ich weiss dass wir hier einige Verfechter der KF-Mikrofone haben-was ist die allgemeine Meinung dazu? Für mich klingt seine gesamte Seite sehr esoterisch....
http://www.mpkortschak.com/html/kunstkopf.html