K+H O110 vs. KSDig C5 vs. MEG RL906

Erstellt 11 Antworten12 Beiträge
Startbeitrag#1
Moin zusammen,
zuerst: ich weiß, dass Studiomonitore hier häufiger Thema sind, und es nicht DEN Monitor für alle gibt. Habe auch schon ausführlich die Forensuche betätigt.
Ich nehme hauptsächlich klassische Musik (kleine Ensembles, Sänger, Konzertmitschnitte, Gitarre(n)) auf und suche einen Monitor für das direkte Nahfeld, da ich fast nur mit dem Computer arbeite. Dabei bin ich - u.a. durch dieses tolle Forum - auf obige drei Kandidaten gestoßen. Für kurze Abhörabstände (
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Antwort#2
Guck mal in den Thread im untenstehenden Link

MfG
Rainer


K+H O110
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Antwort#3
Danke Rainer, der Thread war mir schon bekannt. Mich interessiert vor allen Dingen der Vergleich zu den Koaxiallautsprechern. Und natürlich Erfahrungen im direkten VErgleich der drei Systeme.
Grüße und Danke
Sebastian
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Antwort#4
Hallo,
gerade, wenn Du die LS auf so extrem kurzen Abständen verwendest, hast Du nichts mehr sehr viel an den Frequenzgängen, wie sie meist agebildet werden. Wie Du richtig erkennst spielen die Konstruktion, das Bündelungsmass etc. eine grössere Rolle. Persönlich würde ich nie untern einem Abstand von 2m arbeiten, aber das ist wahrscheinlich persönlich. Nicht vergessen sollte man - gerade im "klassischen" Bereich, dass man sich vor langer Zeit mal geeinigt hat auf einen LS-Abstand von 3m unter einem Winkel von 30 Grad. Das hatte gute Gründe.
Ich denke, Du wirst ausprobieren müssen, was auf so einem kurzen Abstand gut funktioniert. Die Genelecs, KRK, Dynaudios sind jedoch meist sehr scharf und müssen dementsprechend angepasst werden.
Gr.
Dirk
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Antwort#5
Man kann aus Raumgründen mit der Lautsprecherbasis auch auf 2,50 m heruntergehen, aber das wars dann auch. Ich stimme mit der Meinung von Dirk F überein. Abhörwinkel = +/- 30° = 60°.
Bei zu viel Schärfe im Klang hilft auch mal je ein Taschentuch über die Hochtöner zu werfen. So konnte ich schnell mal einen Dirigenten befriedigen, den die Geigen zu bissig klangen. Zusätzlich wurden die Lautsprecher noch ganz wenig nach außen gedreht.
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Antwort#6
... wie würdet Ihr denn dann bei einem Rechnerschnittplatz die Monitore aufstellen? Zumeist hat man hinter dem Bildschirm doch keine 1,5 Meter Luft bis zur Wand (plus den Abstand Boxen/Wand).
Danke und Gruß
Sebastian
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Antwort#7
Es gibt eine Stereoabhöre bei der Tonaufnahme, da wird in Stereo alles eingestellt, Stereobreite, Stereotiefe, Lokalisation der Phantomschallquellen, Vordergründigkeit, Räumlichkeitseindruck und vieles mehr. Da muss alles stimmen.
Wenn es nur ein Schnittplatz ist, wie der Name sagt, dann ist klanglich alles fertig und du musst nur technische Fehler und Schnittfehler erkennen. Das geht mit Nearfieldmonitoring oder mit Kopfhörern.
Wenn jetzt der hohe Kunde kommt, der Dirigent oder der Kammermusikleiter oder ein Solist, dann genügt nicht mehr die billige Computerabhöre mit engen kleinen Boxen, genannt Brüllwürfel oder Kopfhörer. Da braucht man wieder eine "schöne" Abhöre, also die berühmten 2,50 bis 3 Meter mit K&H Studio-Monitoren. Auch ist Rechnerlärm hier nicht angesagt.
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Antwort#8
Hallo!
Ich hatte vor kurzem versucht, einen Hörtest in Worte zu fassen (siehe Link).
Für die C5 gibt es übrigens auch einen passenden Subwoofer, der nicht kugelförmig abstrahlt.
Viele Grüße!
Michael


Boxentest mit C5
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Antwort#9
Hallo Michael,
Deinen Bericht habe ich schon neulich mit großem Interesse gelesen, durch ihn bin ich auch erst auf die Idee mit den C5 gekommen.
Könntest Du noch was zu den Abständen zwischen den einzelnen Monitoren und dem Hörer bei Deinem Test sagen? Will sagen: wie verhielt sich der "zweigeteilte" Kontrbass bei den 1031, wenn man weiter weg steht?
Danke und Gruß
Sebastian
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Antwort#10
Hallo Sebastian!
Der Abstand zwischen des "Abhördreiecks" war ca. 1,50m, da der Raum nicht all zu groß ist.
Die Monitore standen nebeneinander auf gleicher Höhe, wobei die 1031 außen waren und die C5 innen. Es wurde versucht, Reflexionen zwischen den Boxen zu vermeiden.
Der Kontrabass-Effekt war gleichermaßen in der Abhörposition, als auch hinten an der Raumwand hörbar.
Ich glaube deshalb nicht, daß es was mit den einzelnen Chassis zu tun hatte, falls Du daran gedacht hast.
Aber ich kann nach der Aktion nur wärmstens empfehlen, sich nicht nur die potenziellen zukünftigen Monitore einzeln anzuhören, sondern, falls möglich, auch in einem Versuchsaufbau mal einen Tag zwischen allen Kandidaten hin- und herzuschalten.
Viele Grüße!
Michael
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Antwort#11
"Der Abstand zwischen des "Abhördreiecks" ..."
ahämm .... da war wohl ein Wörtchen zu viel reingerutscht ...
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Antwort#12
Danke für alle Antworten. Ich bin gerade am Überlegen, wie ich zumindest die O110 und die C5 für einen Test geliehen bekomme.
Den VErgleich stell ich dann mal ins Forum.
Gruß
Sebastian
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