Mute Taster (Schaltung) zum Muten von Mikrofonen

Erstellt 5 Antworten6 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo!
Ich wollte mal hören ob einer von Euch eine Idee hat wie man sich einen einfachen Muteschalter für Mikros bauen kann. Wenn ich einfach einen Schalter in das Kabel hänge wird es bei den Schaltvorgängen ja wahrscheinlich knacksen, kann man dies noch irgendwie lösen? Es geht darum das ein Schlagzeuger mit Dynamischen Headset dieses für die jeweiligen Songs selbst scharf bzw. abschlaten kann.
Vielen Dank im Vorraus.
Gruß
Sebastian
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Antwort#2
Moin...
wenn der Schalter die Tonadern kurzschließt statt eine oder beide Adern zu trennen, knackst es schonmal bedeutend weniger. Wenn man dann noch einen prellfreien Schalter verwendet, sollte da nicht mehr allzuviel passieren.
Jens
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Antwort#3
Ginge denn nicht ein MOSFET, den man weich einschaltet und die Tonadern kurzschließt ? Oder wäre die Restspannung zu hoch ?
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Antwort#4
Moin...
"Ginge denn nicht ein MOSFET, den man weich einschaltet und die Tonadern kurzschließt ? Oder wäre die Restspannung zu hoch ?"
Was die Restspannung angeht bin ich ehrlich gesagt überfragt. Ich hätte allerdings bei dem geschilderten Anwendungsfall an so eine "aktive" Lösung nicht gedacht - schon weil der Aufwand ungleich höher wird. Man muss ja neben der eigentlichen Schaltmimik noch eine Spannungsversorgung realisieren; eleganterweise aus der PS, was aber wieder mit den üblichen Problemen der Auskopplung usw. belastet ist.
Jens
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Antwort#5
... ein "normaler" Mosfet wäre schon kritisch. Zwei davon "antiseriell" schon eher denkbar. Bleibt die vergleichsweise problematische Ansteuerung (ohne Knacken und ploppen in die Mikrofonleitung zu bringen, besonders die Gate- Spannungserzeugung) und der Innenwiderstand einer solchen Konstruktion. Wenn man mit dem Ri von im dümmsten Fall wenigen Ohm leben kann (in diesem Falle sicher, fällt die Dämpfung halt nicht so hoch aus) würde auch ein "opto-mos-fet", eine fertig erhältliche Konstruktion die zwei Mosfets in SD-DS Schaltung und eine "Solarzelle" zur Gatespannungserzeugung drin hat funktionieren. Diese Teile werden wie eine LED (die ja auch noch drin ist) angesteuert...
Kurzum - ein (elektromechanischer) Schalter ist wohl die einfachste Lösung.
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Antwort#6
Ich habe mir vor ein paar Jahren mal ein Talkback-Kistchen gebaut: einen Mikro-Vorverstärker plus kleinen Endverstärker (alles mit Bausätzen), gespeist von einem Platinennetzteil, eingebaut in ein Gehäuse mit Sprechtaste und Anschlüssen für ein einfaches Computer-Standmikro und Lautsprecher-Ausgang (per Rückkanal übers Multicore zum LS auf der Bühne).
Ich hatte auch das Problem mit Einschaltknacksen und hab ein wenig probiert, bis letztendlich ein simpler Elko (genauen Wert müßt ich nachschauen) auf einer Mikro-Ader für Abhilfe sorgte: Kein Knackser, nichts.
Für Talkbackzwecke reichts, aber ob dadurch Frequenzanteile verbogen werden...?
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