hallo, hatte bei der letzten aufnahme ein riesen problem...beim analogen überspielen, sind knackser in den Audiodaten entstanden, mir hat man gesagt, es läge an Wordclock...da das Gerät nicht weiter syncroniesiert wurde...kann mir jemand bitte erklären, wie ich das mit welcher technik und welchen verkabelungen beim nächsten mal ändern kann? achso, habe nen Alesis XT Adat, soundkarte: phase 88... fall ich optionale karten etc brauch....bitte mit angeben Danke Dirk
wenn Du wirklich analog überspielt hast dann hat die wordclock garnix damit zu tun. Dann kannst du so unsynchron laufen wie du nur willst. Synchronisation (und damit evt. WC) ist nur bei digitalen Verbindungen notwendig. Es könnte bei Dir u.a. an falsch eingestellten (zu niedrig) Puffern der Soundkarte liegen, oder an einem zu langsamen system. Georg
Hey Danke, ja daran hab ich auch schon gedacht, hatte vorm überspielen schon die spuren soweit vorbereit, sprich mit effekten etc versehen und darüber halt abgehört, bevor ich überspielt habe. Der rechner war dann zu 80% belastet...liegt bestimmt daran, oder? An die Puffer hab ich gar nicht mehr gedacht. naja...beim nächsten mal weiß ich das... Aber die geschichte mit dem wordclock würde mich trotzdem interessieren, da ich glaube ich, weniger qualitätsverlust beim digitalen überspielen habe.... Dirk
Hallo Dirk, wenn digitale Geräte sternförmig verbunden sind bzw. die Kette nur aus 2 Geräten besteht, genügt es in der Regel dass die "zentrale" (z.B. das Mischpult) als Clock-Master läuft und alle daran angeschlossenen Geräte als Slave. Das geht normalerweise auch ohne externe Wordclock-Verkabelung über die digitale (Audio-)Verbindung. Wenn man längere Ketten in Reihe benutzt, sollte man eine externe sternförmige Wordclock-Verteilung machen. Entweder ein zentrales Gerät bietet bereits einen separaten Wordclock-Ausgang, welcher als Master fungieren kann oder man benutzt eine externe Master-Clock (extra Gerät, z.B. Big Ben). Bis zu gewissen Grenzen lässt sich die Verteilung über T-Adapter realisieren. Bei vielen Geräten muss eine aktive Verteilung benutzt werden. Das Problem ist allerdings, dass viele Geräte (v.a. ältere DAT-Rekorder etc.) gar keinen WC-Eingang haben. Ich würde zunächst über die Audio-Verbindungen syncen und nur bei Problemen bzw. großen Setups eine externe Clock nutzen. Grüße Martin
"Es genügt in der Regel dass die "zentrale" (z.B. das Mischpult) als Clock-Master läuft und alle daran angeschlossenen Geräte als Slave."
Versuche doch mal mal einen üblichen CD-Spieler an das Mischpult anzuschließen. Der CD-Spieler will nicht Slave sein, also klickt es ständig. Sicher gibt es sehr teure professionelle "Rundfunk"-CD-Spieler, die eine Eingangsclock haben und die dem Mischpult folgen können.
Für die Anbindung von 'consumer' Geräten die keinen Wordclock Eingang haben und auch nicht 'Slave' sein wollen/können hat MUTEC mit dem 'Smart Merge' eigentlich die ideale Lösung (steht bei mir auch schon auf der Wunschliste): ? 8-kanaliger digitaler Line-Mixer und Routing-Matrix ? Mischt 4 digitale Stereosignale auf einen Ausgang in Echtzeit ? 8-kanaliger Abtastratenwandler und Formatkonverter ? Synchronisierbar zu verschiedenen Taktquellen braucht allerdings externe Clock bzw. nimmt die Clock vom Gerät am Eingang 1. Im Low-Cost Bereich gibt es da noch den ST Audio SRC VI (~ 250?) den ich selbst als Sample Rate Converter für ADR und Satelliten Empfang in Betrieb habe. Aufgrund des besch........ Ausgangsmaterials kann ich über die Audioqualität des Sample Rate Converters keine Aussage machen und kann nur sagen: es funktioniert problemlos. Schönes Wochenende Gerhard