Hallo zusammen... Ich habe ein riesen Problem mit Wordclock Sync... Hatte vor einigen Tagen einen Alesis HD24 HD Recorder erstanden und hab damit eine 24Spur Aufzeichnung für eine DVD Produktion aufgenommen. Hab dann im Nachhinein Die Spuren per FTP Server auf meine DAW kopiert und mir einen Referenz Ton von einer der Kameras geben lassen. Angelegt - Versatz! kein Sync.... Der Ton vom Schnittsystem ist sauber und i.O. Dann hab ich die Spuren einmal per Adat gedubbt. Und einmal analog über ext. ADDA gedubbt. Kein der Spuren läuft im Takt zum Videoton.(Ich über die Länge von ca.2h einen Versatz von 2min!) Dann hab ich alle aufgezeichneten Spuren sauber abgelegt und mußte feststellen das diese alle eine unterschiedliche Timings haben...Sehr kurios...hmmm
folgende Sync möglichkeiten hab ich Behringer - Digimixer DDX3216 WC In/Out Behringer - ADDA 8000 WC In/Sync In über Adat opt. DAW - RME 9632 nur mit Adat Sync In über opt. Alesis HD24 - WC In Muß ich mir ein Masterclock kaufen?
Vielleicht kann mir jemand helfen.... Danke im voraus...Peace
Was meinst du mit "Versatz"? Am Anfang paßt alles, am Ende nicht mehr? Sind die Samplingraten am HD24, der DAW, und die des Kamera-Referenztons gleich? Der Längenunterschied liegt ja durchaus in der Größenordnung des Unterschieds zwischen 44,1 und 48 kHz (bzw. 88,2 und 96)... Hast du aber wahrscheinlich schon gecheckt. Wordclock-Probleme äußern sich aber i.d.R. nicht als "Versatz", sondern als jitter-bedingte Clicks.
Die Samplerate bei der Aufnahme vor Ort war 44.1 - auf der Kamera (Beta) ebenfalls Meine Vermutung war das die interne Clock des HD24 durch äußere Einflüsse (Erhitzung) ungenau lief bzw. Samplerate-Schwankungen verursacht hat... Möglich oder Unsinn?
Hallo! Ich kann zwar nicht helfen, hatte aber ein ähnliches Problem: Band direkt am Splitter aufgenommen auf HD24 (3x ADA8000, alles über ADAT Sync). Notebook mit Audiointerface für 2 Raummikros. In Cubase zusammen: Auf 2h gesehen ist Atmospur 2 Minuten zu langsam. War extrem nervig... Samplingraten waren gleich. Keine Ahnung, warum das aufgetreten ist.
Na da bin ich ja beruhigt das ich nicht der einzige bin....puhhh Tja da kommt unsereins wohl um die Investion eines guten Masterclock Generators nicht rum...!?
Manche Geräte und Programme bieten ja eine geringfügige Samplingrate-Anpassung. Man kann an solchen Teilen auch Raten von z.B. 44.050 Hz einstellen. Vielleicht gehört der HD24 ja dazu?
Hallo! Wüsste nicht, dass es da eine Option im HD24 gab. Leider war der HD24 auch nur geliehen und ich stand mit dem Überspielen in den Rechner etwas unter Zeitdruck. Den Fireport hatte ich nicht und das 10 MBit-Ethernetinterface ist ja wohl mehr als ein schlechter Scherz (24 Spuren á 2h mit 300kb/s...). Kann daher auch sein, dass der Versatz beim Überspielen passiert ist. Gruß Markus
""Die Samplerate bei der Aufnahme vor Ort war 44.1 - auf der Kamera (Beta) ebenfalls Meine Vermutung war das die interne Clock des HD24 durch äußere Einflüsse (Erhitzung) ungenau lief bzw. Samplerate-Schwankungen verursacht hat... Möglich oder Unsinn?"" Bist Du sicher, daß beide Geräte auf 44,1 standen? Film/DVD Standard ist jedenfalls 48 khz (warum also nicht darauf geachtet?) Mit einer externen WC erreichst Du nichts. Vielleicht ist Dein HD24 defekt - oder der Fehler tritt erst in der DAW (welches Programm?) auf. Erhitzung wird einen Quartz kaum aus der Ruhe bringen, sonst würden eine Menge Geräte erst gar nicht funktionieren. Check mal aus, ob die Tonhöhe am Anfang und am Ende noch gleich ist.
Vorab: Ich kann mir kaum vorstellen dass z.B. eine Digibeta mit 44.1 betrieben wird. Clock für ProVideo ist eigentlich immer 48 kHz. Alles andere ist Unsinn. Ich benutze z.B. eine Masterclock die das Videoequipment mit Blackburst (oder SDI TL) synchronisiert (!!!ganz wichtig!!!) und dazu phasenstarr halt 48 kHz Wordclock für Audio ausgibt. Funktioniert mit meinen Kameras sowie z.B. Rosendahl Bonsaidrive zusammen mit zwei HD24 ausgezeichnet. Hatte mal so ein Problem als ich zusammen mit einem "Semiprofi" im Videobereich arbeiten mußte der linear und unsynchronisoiert auf DV aufgezeichnet hat. Das Equipment hatte eben keine Synchronisationsmögichkeit und ich bin später fast verzweifelt, die einzelnen Stücke "synchron" zu bekommen. Habe mir dann geholfen jedes Lied einzeln zu schneiden und die Synchro in der Mitte genau passend zu schieben. Die Abweichung bei längeren Stücken (3-4 Minuten) war dennoch "grenzwertig", also nix mit lippensynchronem Ton ;-)