MBHO MBP 603+KA200 für Flügelaufnahmen

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Antwort#2
Hat jemand der Leser Erfahrungen mit dem oben genannten Colette-System von MBHO in Bezug auf klassische Flügelaufnahmen?
Hier stimmt etwas nicht. Das Colette-System gehört zur Mikrofonfirma Schoeps.
MBHO GmbH Mikrofonbau Haun macht andere Mikrofone, die damit nicht zu tun haben.
Mit Schoeps-Kleinmikrofonen CMC, Kapsel MK4 (Niere) und Kapsel MK2S habe ich sehr gute Klavieraufnahmen gemacht. Voraussetzung war natürlich zusätzlich: Gepflegter Flügel, guter Raum und ein großer Pianist.


Modulare Colette-Mikrofone (CMC) von Schoeps
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Antwort#3
Hat jemand der Leser Erfahrungen mit dem oben genannten Colette-System
von MBHO in Bezug auf klassische Flügelaufnahmen?

Hier stimmt etwas nicht. Das Colette-System gehört zur Mikrofonfirma Schoeps.
... er meinte sicherlich "Modulsystem". ;-)
Ich sehe sein Problem nicht.
Wenn man mit zwei SCHOEPS CMCx4 einen Flügel aufnehmen kann, dann sollte das mit ähnlichen Mikrofonen anderer Hersteller doch ähnlich funktionieren ...
Aber ehrlich hinterfragt:
Da will jemand mit irrsinnig gestalteter Internetpräsenz (sogar mit einem Flügel als grafischem Seitenhintergrund) Kompetenz vermitteln und stellt hier solche banalen Fragen?
Weiterhin hoffe ich, daß diese "klassischen Flügelaufnahmen" nicht mit dem KAWAI Stutzflügel in einem 25 m² Räumchen gemacht werden?
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Antwort#4
Voraussetzung war natürlich zusätzlich:
Gepflegter Flügel, guter Raum und ein großer Pianist.
Bei den beiden ersten Punkten stimme ich Dir zu, daß Pianisten für gute Klavieraufnahmen eine Mindestgröße haben müßten, ist mir völlig neu ...
Welches Maß setzt Du an, damit ein Pianist groß ist?
1,80 m, 1,90 m, oder unter 2 m lieber erst gar nicht mit der Aufnahme beginnen?
Mir sind schon Aufnahmen gelungen, wo die Pianist(inn)en deutlich kleiner waren als 1,8 m - und das sogar trotz "Colette" ...
Apropos "Gepflegter Flügel": Wie pflegst Du den Deinen?
Um meinen "alten Herrn" (er wird in drei Jahren 100!) unempfindlicher gegen rauhes Klima zu machen, benutze ich nur "Drei Wetter Taft", wunde Tasten pflege ich mit "Nivea" und bei verstauchten Beinen nehme ich "Mobilat"-Salbe. Möchte ich ihm mal etwas gutes gönnen, dann besorge ich Schaumbadkügelchen im Bodyshop. Im Winter darf es auch mal ein "Erkältungsbad" sein. Da wirkt auch eine Politur mit Ecchinacea-Erkältungstropfen oder Wick Erkältungsbalsam Wunder!
;-))
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Antwort#5
Nur wenn der Pianist oder die Pianistin aufnehmenswert ist, dann hat der Musiker "Größe", sollte bei den Aufnahmen mit dem Steinway D oder dem Bösendorfer Imperial ständig ein Klavierbauer als Klavierstimmer anwesend sein, um den Flügel zu pflegen.
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Antwort#6
Um diverse Missverständnisse klarzustellen:
1.) Das modulare Mikrofonsystem von MBHO wird wie das Schoeps-Modulsystem ebenfalls mit Colette bezeichnet.
2.) Ich kenne sehr wohl die besagten Schoepsmikrofone und arbeite ferner mit AKG C414 XLII bzw. Sennheiser MKH40. Ich wollte lediglich wissen, ob jemand Erfahrung mit MBHO-Mikrofonen in Bezug auf Flügelaufnahmen gemacht habe.
3.) Und ich finde es eine Frechheit, über Homepages fremder Leute herzuziehen, anstatt in einem Forum sachliche Fragen sachlich zu beantworten. Wer sich schon über mehrere Zeilen mit der Körpergröße eines Pianisten beschäftigt bzw. über Pflegemittel schreibt, der scheint meines Erachtens nicht die nötige Sachkompetenz zu haben und sollte seine Bemerkungen lieber an anderer Stelle loswerden.
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Antwort#7
Nachtrag für "JUPPY":
Zitat: "Wenn man mit zwei SCHOEPS CMCx4 einen Flügel aufnehmen kann, dann sollte das mit ähnlichen Mikrofonen anderer Hersteller doch ähnlich funktionieren ..."
Es geht mir selbstverständlich nicht um die Mikrofonierungsart sondern wie andere erfahrene Tontechniker das Klangverhalten (Zeichnung) bei MBHO Mikrofonen MBP603+KA200 erlebt haben.
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Antwort#8
Moin...
Wenn ich sowas schon wieder lese:
"Nur wenn der Pianist oder die Pianistin aufnehmenswert ist, ..."
Das scheint eine Eigenart von (hier vertretenen?) Tontechnikern zu sein, dass sie die Bereitschaft, etwas überhaupt aufzunehmen, oder die Wahl des Werkzeuges abhängig machen vom "Wert" des Musikers. Leute, ihr werdet für gute Aufnahmen bezahlt, also macht welche!
Ich möchte mal erleben, dass in einer anderen Branche so elitär herumgehampelt wird.
Man stelle sich mal vor, jemand bestellt für eine Hochzeit einen (Profi-)Fotografen, der für gutes Geld die üblichen Aufnahmen von Brautpaar, Verwandten etc. machen soll.
Das Geschrei möchte ich mal hören, wenn der Fotograf sagt: "Die Braut ist hässlich, das Kleid ist geschmacklos, so etwas fotografiere ich nicht." Oder etwas näher an dem Musiker mit der "fehlenden Größe": "Diese Braut ist zwar ansehnlich, aber kein Supermodel, für sowas rücke ich nicht an".
Der nächste Schritt wäre dann "Bei diesem Brautpaar lohnt der Verschleiß meiner teuren Spiegelreflexkamera nicht, das fotografiere ich lieber mit meiner Billig-Pocketkamera. Mehr ist das Motiv nicht wert."
So ein Fotograf kriegt so schnell keine Kunden mehr.
Genausowenig wie der Sternekoch, der keine Raucher oder Leute mit Erkältung bedient, weil er denkt, dass diese mangels unirritierter Sinne sein edles Essen nicht zu würdigen wissen.
Jens
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Antwort#9
Diese Verhaltensweisen decken sich keinesfalls mit dem vorangegangenen "Warum sich Tontechnik nicht lohnt" Thread. Klingt wiedersprüchlich.
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Antwort#10
Nur wenn der Pianist oder die Pianistin aufnehmenswert ist, dann hat der > Musiker "Größe", sollte bei den Aufnahmen mit dem Steinway D oder dem > Bösendorfer Imperial ständig ein Klavierbauer als Klavierstimmer anwesend sein, > um den Flügel zu pflegen.
Hi .jens
Bitte ganz genau lesen und nicht mit deiner gefärbten Brille.
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Antwort#11
Moin...
Das hat mit der Farbe meiner Brille nichts zu tun. Allein schon die Verwendung eines Begriffes wie "aufnehmenswert" impliziert doch, dass Pianisten, denen diese "Größe" fehlt, es nicht wert wären, aufgenommen zu werden.
Ich beziehe mich da auch gar nicht so sehr auf deinen Post allein, sondern auf die immer wiederkehrende Meinung, unterhalb einer Grimaud brauche man im Grunde gar nicht anzufangen... Vielleicht war es nur Pech, dass sich die Wortwahl (wenn auch zugegebenermaßen nicht der Inhalt) deines Beitrages mit denjenigen weitgehend deckt.
Jens
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Antwort#12
1.) Das modulare Mikrofonsystem von MBHO wird ... ebenfalls mit Colette bezeichnet.
2.) Es geht mir selbstverständlich nicht um die Mikrofonierungsart sondern wie andere erfahrene
Tontechniker das Klangverhalten (Zeichnung) bei MBHO Mikrofonen MBP603+KA200 erlebt haben.
Und ich finde es eine Frechheit, über Homepages fremder Leute herzuziehen,
anstatt in einem Forum sachliche Fragen sachlich zu beantworten.
Wer sich schon über mehrere Zeilen mit der Körpergröße eines Pianisten beschäftigt bzw. über
Pflegemittel schreibt, der scheint meines Erachtens nicht die nötige Sachkompetenz zu
haben und sollte seine Bemerkungen lieber an anderer Stelle loswerden.
Von wem?
Die Physik ist für alle gleich.
Nur wenn MBHO Murcks baut, wird es bemerkenswerte Unterschiede zu vergleichbaren Produkten geben. Murcks möchte ich bei MBHO allerdings ausschließen ...
Seit "ebs" weiß man, daß man kein Schnösel ist, wenn man für Nudeln den gleichen Löffel benutzt wie für Erbsensuppe ...
Habe ich das?
Und: Wer in der Öffentlichkeit steht (dies geschieht auch mit einer Internetpräsenz), muß mit Kritik rechnen.
Sorry - aber ein Stummelflügel ist wirklich nicht für Aufnahmen "klassischer Klaviermusik" geeignet, auch wenn man in erschreckend vielen Studios solche Instrumente sieht.
Es muß nicht immer ein Steinway D oder ein Bösendorfer Imperial sein (wenn schon, dann kommt nur ein FAZIOLI in Frage), sogar ein Kawai kann von einem guten Klavierbauer durch Intonation und andere Nacharbeiten zu einem wirklich schönen Instrument ausgebaut werden.
Ich fand's witzig und konnte mir die Ironie nicht verkneifen - weder zur "Größe" von Musikern noch zum "gepflegten Flügel".
Immerhin bist Du der "allereinzigste", der bisher überhaupt auf diesen Unsinn eingegangen ist - also: DANKE!
4.) Den Unterschied zwischen einem sorgfältig instand gehaltenen Instrument und einem preiswerten Flügel "von der Stange" halte ich für bedeutender als den Unterschied zwischen z.B. MBHO- und SCHOEPS-Mikrofonen. Man sollte das Pferd nicht von hinten aufzäumen ...
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Antwort#13
... Klingt widersprüchlich.
Leute, ihr werdet für gute Aufnahmen bezahlt, also macht welche!
Eher: Größenwahnsinnig oder Wunschdenken
Da werden Ansprüche gestellt (Steinway D, Bösendorfer Imperial, FAZIOLI, permanent anwesender Klavierbauer), die bei den meisten Produktionen gar nicht im Etat drin sind.
Viele Produktionen sehen doch eher so aus:
Kleines Studio mit ebenso "kleinem Flügel", bei "on location"-Aufträgen angemietete Hallen oder Säle von Kirchengemeinden, in denen meist ein zweifelhaftes und abgespieltes Instrument steht, das vielleicht von einem Wald- & Wiesenstimmer vor der Aufnahme gestimmt wird. Wenn man ganz viel Glück hat, ist der Stimmer gut, kommt täglich vor Aufnahmebeginn vorbei und beseitigt zur größten Schadensbegrenzung noch das schlimmste Klappern und Scheppern.
Auch angemietete Flügel treiben einem oft genug die Tränen in die Augen. Ich erinnere mich noch an eine Produktion "Klaviertrio" mit einen neuen "D", der ungenügend intoniert war und dessen Mechanik dringend einer Regulierung bedurft hätte. Gestimmt wurde das Instrumnent vor (!) Auslieferung in der Lagerhalle.
Oft genug hört man dann Argumente wie: Kein Geld mehr, wurde doch erst vor drei Monaten (oder war es in Wirklichkeit ein Jahr?) gestimmt, die Stimmung ist doch noch o.k., so schnell kriegen wir jetzt keinen Stimmer mehr ...
In solchen Situationen ist es unmöglich, die Forderung
zu erfüllen. Was bleibt, ist Frust ...
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Antwort#14
Meine Lebensgefährtin ist Klavierbauerin. Von daher habe ich auch einen guten Einblick, wie "sorgfältig" viele Studios die hier gestellten Ansprüche selber erfüllen.
Da sollen Aufnahmen (und nicht nur Klavier solo) über drei Tage gemacht werden - mit dem Stimmer wird ein Termin am Tag vor Aufnahmebeginn vereinbart. Von wegen "auch mal zwischendurch nach dem Instrument schauen" ...
Also all das Gerede hier doch nur "Größenwahn"?
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Antwort#15
Moment, Ich sehe das auch so. Die Tonmacherei muss ja auch Spass machen und auch von Seiten der Kunden wird ja die Haltung herangetragen, daß es mit dem Tonmann menschlich klappen muss, weil das sonst nix werde.
Da darf ich dann auch die gleiche Haltung haben und etwas Spass an guter Musik fordern, wenn ich schon für sowenig GEld arbeiten soll.
"Nur wenn der Pianist oder die Pianistin aufnehmenswert ist,"
oder wenn sie gut aussieht und noch mehr drin ist, als nur Geld für Ton :-D
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Antwort#16
oder wenn sie gut aussieht und noch mehr drin ist, als nur Geld für Ton :-D
Es gibt auch noch den Beruf des "Dressman" oder "Begleiters". Man könnte umsatteln. Aber auch hier muß man sich den Vorstellungen der Klienten anpassen, wenn man "professionell" sein möchte.
Lassen wir das Ding im Umgang mit Kund(inn)en lieber in der Hose und suchen diese Freuden im privaten Bereich. Oder habe ich die Begriffe "Job" und "Arbeit" falsch verstanden?
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Antwort#17
Vielleicht kommt die Fehlassoziation daher, daß hier mal die Hauns mit der Colletteserie qualitativ vergleichen - und als gleichwertig eingestuft wurden ...
Ich selber habe schon Hauns bei Klavieraufnahmen verwendet, allerdings mit Kugeln.
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Antwort#18
Vielleicht kommt die Fehlassoziation daher, daß hier mal die Hauns mit der Colletteserie qualitativ verglichen - und als gleichwertig eingestuft wurden ...
Ich selber habe schon Hauns bei Klavieraufnahmen verwendet, allerdings mit Kugeln.
Vermutungen kann man viele anstellen.
Nur sind Mikrofone aus der Schoeps-Colette-Serie damit immer noch keine Haun MBHO GmbH Mikrofonbau-Aufnehmer.
Und Kugeln sind auch keine Nieren nicht :-)
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Antwort#19
Ich glaube, du unterschätzt dein Gegenüber. Ich bin seit 10 Jahren im Geschäft und meine Kunden waren seither immer zufrieden. Klavierkonzerte nehme ich natürlich nicht mit dem Kawai auf. Ich weiß sehr wohl, was ich tue. Nur reiße ich meinen Mund nicht so sehr auf. Und du solltest doch bitte eine Sachlichkeit in deinen Antworten behalten. Man könnte sonst meinen, du würdest so deine mögliche Inkompetenz überspielen, wie ich es ja scheinbar mit meiner tollen Homepage mache.
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Antwort#20
Vielen Dank, das jemand noch vernünftig auf Fragen antwortet.
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