Mikrofonkabel-Tipps

Erstellt 11 Antworten12 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo Forum,
ich möchte mir weitere Mikrofonkabel zulegen. Ich möchte die Strecke auf der Bühne (Sinfonieorchester, Chor oder Kammerorchester) von Chorstativen auf eine Stagebox (Multicore) überbrücken. Bisher hab ich 10m Stücken verwendet. Meist zu kurz, zwei zusammen evtl. zu lang.
Wie sind Eure Erfahrungen? Viele verschiedene Längen? Nur lange Kabel (20m)?
Was gibt es weiteres zu beachten?
Über Erfahrungsberichte würde ich mich freuen.
Viele Grüße
Torsten


conanima
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Antwort#2
Nimm nur 10-Meter-Stücke. Alles andere ist unpraktisch und führt zum Chaos!

MfG
Rainer
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Antwort#3
Hallo Torsten,
Ich habe vor allem 10m lange Kabel und einige 20m Kabel, die mir allerdings für den täglichen Einsatz zu unhandlich sind (beim Aufwickeln vor allem) Da nehm ich dann doch meistens lieber 2Stk 10m Kabel. Alle Mic-Kabel sind einheitlich Belden 46349 mit Neutrik XLR3-B.
Weiters habe ich 2 Multicores im Einsatz - ein 4fach mit 30m Länge, wobei das offene Ende Mic-Seitig, die Trommel Pultseitig ist, sowie ein 50m langes 8fach Core in "herkömmlicher" Bauart (Spliss Pult, Trommel Bühne)
Dazu kommen noch in den kommenden 2 Wochen einige 10m "Stereokabel" mit XLR5 sowie ein 50m Stereokabel auf Trommel (Starquad Belden 1192A) sowie dazugehörige Splisse.
Damit bin ich eigentlich für alle Lebenlagen sehr flexibel gerüstet und hatte noch nie zu wenig Kabel dabei.
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Antwort#4
Ich habe nur 10m Stücke. Die habe ich auf einen Gartenschlauchwagen (so ein Kunststoffteil mit einer Kurbel aus dem Baumarkt) alle schön aufgetrommelt. Die Kabel werden einfach aufeinander gesteckt und auf die Trommel gewickelt. Seither habe ich nie mehr Probleme mit verdrillten Kabeln gehabt.
Ausserdem benutze ich 2 x 30m Multicores (Klotz), einmal 16/4 und einmal 24/4.
Gruss
Gerhard
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Antwort#5
Ein paar kürzere Kabel können selten schaden. Meine 10er werde ich demnächst alle aneinander hängen und auf eine Trommel aufrollen, das vereinfacht das Aufrollen (wenn allen voran der Hausmeister schnell heim will) und die Übersicht doch sehr.
Ich habe ein paar Exoten, die alle markiert sind und größtenteils aus Beschädigungen durch scharfkantige Bühnenelemente stammen (Kabel in der Mitte kaputt --> zwei neue kurze Kabel draus gemacht), zwei oder drei "echte" 3er, die ich v.a. für Mics nahe der Stagebox verwende, und ein 15er. Hauptmikrophon ein dünnes Doppel-3-Pol-Kabel, das wiegt weniger wenn mans hängt. Und ein paar kleine Spezialitäten wie 3er Stereokabel mit Winkelsteckern mic-seitig für platzsparende Äquivalenzgeschichten.
Wenn plötzlich jemand auf die Idee kommt, das Orchester anders zu setzen, dann ist man fein raus, wenn man das Stativ als Ganzes mitsamt Mikros woanders hinstellen kann und der Praktikant das lange Kabel durchs Orchester ziehen muß. Das geht nur, wenn man ein Kabel in der Größenordnung des Stativs am Mikro hat: einfach unten abstöpseln. Bevor jetzt jemand schreit "das ist viel zu gefährlich, ein Stativ mit Mikro zu bewegen": 4-Meter-Angeln beim Film sind nicht wesentlich gefährlicher ;)
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Antwort#6
Der Gedanke mit den kurzen Kabeln am Hauptstativ ist mir noch gar nicht gekommen. Dafür hab ich ein langes "Doppelkabel" (20m) von Cordial.
Bei Änderungen ist das wirklich sehr unhandlich.
Für die 10m Stücke benutze ich eine Kabeltrommel aus dem Baumarkt (alle hintereinander).
Hat jemand Erfahrung mit Hicon-XLR-Steckern? Sie sind etwas preiswerter als Neutrik.
Vielen Dank und Grüße
Torsten


conanima
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Antwort#7
Die Luxuslösung: 5-, 10-, und 20-Meter-Stücke in farblicher Kennzeichnung. Das geht ja bei Neutrik, aber bitte nur am männlichen Ende, damit es nicht blöde am Mikro aussieht. Das ist luxuriöses Aufbauen, man muss aber immer deutlich mehr haben, als man braucht.
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Antwort#8
Kann ich nicht bestätigen.
Ich verwende ab Stagewheel Kabellängen von 5m, 10m, 15m und 20m, die Längen jeweils an den Steckern farbig kodiert. Sogar sehr praktisch, da selten zu lange Kabelenden herumliegen.
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Antwort#9
Dazu kommt ein 16-Kanal-Multicore, 50m, das reicht eigentlich für 99% aller Situationen. Für eventuelle Fälle, wo man Mikrofone abhängen muß, sind noch zwei 50m-Trommeln à 2 Mikrofonkabel (parallel gewickelt) im Einsatz.
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Antwort#10
Ich benutze 5m und 10m Kabel.
Am 6m-Hauptsystem-Stativ haengen bei mir zwei 10m Kabel, am 4m-Hauptsystem-Stativ haengen bei mir zwei 5 m Kabel, jeweils mit Stecker direkt unter
dem Stativ; damit bin ich flexibel. Aehnlich mache ich es auch, wenn das Hauptsystem
auf einem Alu-Truss oder dgl. montiert ist; in Bodennaehe des Geruests habe ich
pro Kabel einen Stecker. Andere Mics (zB. Stuetzen, oder abgehaengte) verkabele ich je nach Laune. Fuer ein AB oder DECCA versuche ich die Kabel beidseitig wegzufuehren, wenn die Mics nur an einem (Draht-)Seil abgehaengt sind - das sieht schoener aus und haelt wegen der Symmetrie die Balance am Seil besser.
Multicore mit Stagebox habe ich bisher vermieden, bin aber dabei, das zu aendern und
lege mir gerade ein Konzept zurecht. Georgs Idee mit Stagebox mixerseitig finde ich
interessant.
Georg, was hat die Stagebox mixerseitig fuer Vorteile im Vergleich zu beidseitigem Spliss?
20m-Kabel besitze ich keine - die waeren mir zu unhandlich.
Womit ich auch schon experimentiert habe, ist, Vorverstaerker und Wandler im gesicherten Rack
in Buehnennaehe zu positionieren und dann nur Digitalsignale bis zum Aufnahmeplatz zu uebertragen.
Am Liebsten waeren mir natuerlich Verstaerker und Wandler gleich in Mic-Naehe - aber bezahlbare Geraete mit kleinem
Volumen und geringstem Gewicht habe ich noch nicht gefunden...
Das ist aber die Ausnahme.
Meistens habe ich (zB. fuer live-Kammermusik) eh nur ein einziges Hauptsystem und vielleicht maximal
4 Mics; da hatte ich mit dem Verlegen der vielen einzelnen 10m-Kabel bisher keine Probleme.
Gruss,
Mathematiker
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Antwort#11
Was hat die Stagebox Mixerseitig für einen Vorteil?
Garkeinen, wenn's nicht wie in meinem Fall eine Kabeltrommel ist.
Das system ist eigentlich aus einer Spezialanwendung entstanden, wo ich einfach keinen Platz sah eine normale kleine Trommel hinzustellen.
Da ich M'cores ohne Trommel unpraktisch finde, kam die Trommel eben auf die Seite wo immer Platz ist.
Nachteil: Man braucht entsprechende patchkabel um von der Trommel ins Pult/den Recorder reinzukommen.
Einzelne Kabel verlege ich Gott sei Dank schon lange nicht mehr über längere Strecken. Selbst wenn's nur zwei sind ist ein M'core viel schneller auf- und wieder abgewickelt.
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Antwort#12
Ich habe für meine diversen Bands folgende Längen konfektioniert:
12meter
10meter
8 meter
6 meter
Das Ganze auf drei Kabeltrommeln, damit man nicht lange suchen muss (die 6m u 8m gemeinsam)
Damit bin ich fast immer gut ausgekommen, hatte keine "gespannten" Kabel aber auch keine Fangschlingen auf der Erde. Zur Not habe ich noch ein paar 3meter-Kabel im Koffer, mit denen ich verlängern kann.
Grüße
Mic
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